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BFV geht gegen weiteren Beschluss vor

Letzte Aktualisierung: 10. März 2016

Der Rechtsausschuss des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) hat am 27. Februar 2016 den im Mai 2015 vom BLSV-Verbandsausschuss beschlossenen neuen Schlüssel für die Verteilung der BLSV-Eigenmittel an die Sportfachverbände (ab 2016) aufgehoben. Nach Ansicht des Verbandsrechtsausschusses wurde der Schlüssel zum einen vom falschen BLSV-Gremium beschlossen. Zum anderen sei die Ungleichbehandlung und Benachteiligung des Bayerischen Fußball-Verbandes sachlich nicht begründet und folglich nicht gerechtfertigt (Zahlen und Fakten siehe "Hintergrund").

BFV beantragt Aufhebung eines weiteren BLSV-Beschlusses

Nach aktuellen Erklärungen des BLSV besteht trotz der eindeutigen Entscheidung des Verbandsrechtsausschusses die Gefahr, dass der Landessportverband ungeachtet des Urteils aufgrund eines Beschlusses des BLSV-Verbandsausschusses (November 2015) die Eigenmittel für das Jahr 2016 dennoch nach dem aufgehobenen Schlüssel verteilen will. Der Bayerische Fußball-Verband wird deshalb beim Verbandsrechtsausschuss des BLSV beantragen, auch diesen Beschluss des Verbandsausschusses vom November 2015 formaljuristisch aufzuheben.

Hintergrund

Nach dem neuen zukünftigen Verteilungsschlüssel (BLSV-Eigenmittel) und unter Einbeziehung eines von der BLSV-Arbeitsgruppe vorgeschlagenen und vom BFV akzeptierten Solidarbeitrags (Verzichts) des BFV und seiner Mitgliedsvereine in Höhe von 500.000 Euro pro Jahr zugunsten der anderen Sportfachverbände hätten dem BFV nach den neuen, mit wissenschaftlicher Begleitung und allgemein unter den Sportfachverbänden akzeptierten Verteilungskriterien des Bayerischen Landes-Sportverbandes eigentlich 1,3 Millionen Euro jährlich aus dem BLSV-Eigenmitteltopf zugestanden. Tatsächlich sah der neue, im Mai 2015 vom Verbandsausschuss beschlossene Verteilungsschlüssel dann aber eine aus Sicht des BFV nicht nachvollziehbare, willkürliche und unter keinen Umständen zu akzeptierende Deckelung auf einen Maximalbetrag von 842.000 Euro vor. Die Kürzung der zukünftigen BFV-Gelder hatte die BLSV-Spitze in einem Telefonat ohne Beteiligung des BFV und ohne Beteiligung der eigentlich zuständigen BLSV-Arbeitsgruppe entschieden und dem Verbandsausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt. Den zu Lasten des BFV entstandenen Differenzbetrag verteilte der Verbandsausschuss auf zahlreiche andere Sportfachverbände, die nunmehr mit weit mehr als den ihnen nach dem Verteilungsschlüssel zustehenden Beträgen bedacht werden sollten.

Weitere Fakten und ausführliche Hintergrundinformationen finden Sie hier.

 

 
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