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Vereinslegende: Marko Löffler vom ASV Weisendorf

Letzte Aktualisierung: 9. Juli 2017

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Höchste Konzentration: Auf Marko Löffler ist beim ASV Weisendorf nicht nur auf dem Rasen Verlass. Foto: ASV Weisendorf.

Alle kennen sie - egal ob Vorstand, Abteilungsleiter, Mannschaftskapitän, Jugendspieler oder Fan. Eigentlich sind sie schon immer da und das in jedem Klub: die Vereinslegenden. In einer wöchentlichen Serie stellen wir ehrenamtlich engagierte Menschen vor, die sich in "ihrem" Verein über die Jahre einen ganz besonderen Status erarbeitet haben. Diesmal im Porträt: Marko Löffler vom ASV Weisendorf.

Erst seit sechs Jahren ist er im Verein, aber die Fußstapfen, die Marko Löffler beim ASV Weisendorf bisher hinterlassen hat, sind schon jetzt riesengroß. 2011 kam der gebürtige Stollberger zu den Mittelfranken und packt seitdem überall dort an, wo Hilfe benötigt wird. "Wenn irgendwo etwas klemmt oder nicht funktioniert, dann reicht ein Anruf und Marko kommt mit dem Werkzeugkoffer vorbei", erzählt Vereins-Ehrenamtsbeauftragter Fritz Schmidt.

Dass der ASV Weisendorf und der zweifache Familienvater unheimlich gut zueinanderpassen, wussten beide Seiten unmittelbar nach Löfflers Beitritt. "Die Jugendarbeit ist unser größtes Potenzial", schreibt der Klub auf seiner Vereinshomepage. Und genau hier engagierte sich der 46-Jährige von Anfang an. Nach wie vor ist er als Jugendtrainer und -betreuer tätig, organisiert Mannschaftsfahrten und Vereinsfeiern mit dem Jugendleiterteam und hilft bei der Integration von jungen Flüchtlingen. Auch für Fahrdienste ist er zuständig. Vor einigen Jahren kaufte sich Löffler anstatt eines schnittigen Sportwagens einen VW-Caddy - hauptsächlich, um für den ASV leichte Transporte durchführen zu können.

Seit 2014 bekleidet er zudem das Amt des 2. Vorstands und geht als Vorbild für das Ehrenamt voran. Insbesondere für seine Managerqualitäten schätzt man den Sachsen. Als 2015 auf dem Vereinsgelände ein Kunstrasenplatz entstand, war er von früh bis spät vor Ort, um den Baufortschritt mit Videos und Fotos zu dokumentieren. "Der Platz ist für Marko wie ein drittes Kind. Er pflegt und hegt ihn nach wie vor akribisch. Marko ist einfach kein Mann, der große Reden schwingt, sondern Taten sprechen lässt", beschreibt Schmidt seinen Vereinskameraden. Der "Chefmanager Marko Löffler" kam auch beim nächsten Großprojekt zum Einsatz, der Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Flachdach des Vereinsheims. Auf seine Expertise baut der ASV - erst kürzlich wieder, als es um die Anschaffung einer neuen, stromsparenden Flutlichtanlage ging. Denn hier in Weisendorf setzt man auf Nachhaltigkeit und die wird auch beim gelernten Elektrokonstrukteur großgeschrieben.

Löfflers größter Antrieb ist aber die Gemeinschaft und ein harmonisches Vereinsleben. Als Hausmeister des Sportheims trägt er maßgeblich dazu bei, dass Vereinsfeiern unvergessen bleiben und sich Mitglieder und Gäste zu Hause fühlen. Am Abend macht er hinter dem Tresen eine ebenso kompetente Figur wie tagsüber bei den Heimspielen der ASV-Mannschaften. Dann ist er nicht nur Herr der elektronischen Anzeigetafel, sondern feuert die Teams auch mal lautstark an. "Früher war ich Fan von Wismut Aue, heute habe ich den ASV", hat Löffler Fritz Schmidt einmal verraten. Diese Loyalität wissen Schmidt und seine Weisendorfer zu schätzen: "Marko erweist sich Tag für Tag als echter Glücksgriff. Er ist eben unbezahlbar." Oder anders gesagt: Eine echte Vereinslegende.

Gibt es in Ihrem Verein auch eine Legende wie Marko Löffler? Dann melden Sie sich bei uns! Schreiben Sie eine E-Mail mit Ihrem Vorschlag an bayernsport@bfv.de.

 
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