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Jahresrückblick 2017: Der April

Letzte Aktualisierung: 23. Dezember 2017

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Kein Aprilscherz: Tim Wiese feierte sein Comeback in der Kreisliga.

2017: Ein Jahr voller sportlicher und gesellschaftlicher Highlights im bayerischen Amateurfußball. Die SpVgg Unterhaching feierte als Regionalliga-Meister die Rückkehr in den Profi-Fußball, mit dem TSV 1860 München bekam die bayerische Amateur-Spitzenliga einen prominenten Neuzugang, der 1. FC Schweinfurt 05 feierte im Toto-Pokal-Finale den Einzug in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals und mit dem SSV Jahn 1889 Regensburg krönte sich erstmals ein bayerisches Team zum Deutschen Futsal-Meister. Zudem feierte mit Tim Wiese in der Kreisliga Donau Nord ein Ex-Nationaltorhüter sein Comeback, das deutschlandweit und vor allem in den sozialen Medien für Furore sorgte. Abseits des Platzes überzeugten die bayerischen Vereine durch ihre Hilfe für den FC Teutonia München sowie ihr Engagement beim Organspende-Aktionswochenende, für das der BFV - stellvertretend für alle Klubs im Freistaat - gleich doppelt ausgezeichnet wurde. Seit 2017 ist der BFV auch Mitglied der Bayerischen Klima-Allianz und an den bayerischen Schulen sind viele "BallHelden" unterwegs. Außerdem unterzeichnete der Verband einen langfristigen Kooperationsvertrag mit der sporttotal.tv GmbH. Im November fiel schließlich noch der Startschuss ins BFV-Wahljahr 2017/18. Die Highlights des Monats April...

Tim Wieso rockt die Kreisliga

Kein Aprilscherz, sondern ein echtes Comeback: Der Monat begann sensationell. Ex-Nationaltorhüter Tim Wiese kehrte zwischen die Pfosten zurück - in Bayern und in der achten Spielkasse! "Ob Bundes- oder Kreisliga, ist ganz egal", hatte der 35-Jährige vor seinem Einsatz verlauten lassen. Und wie heiß er nach seinem Wrestling-Debüt Ende 2016 immer noch auf den grünen Rasen war, war ihm dabei anzumerken. Am 1. April war es so weit: Für die SVV Dillingen kam der Ex-Werderaner zum ersten Einsatz als Keeper in einem Pflichtspiel seit 2013 - ein Freundschaftsdienst für seinen Kumpel und SSV-Vorsitzenden Christoph Nowak. Das Derby gegen den TSV Haunsheim bot ohnehin einiges an Brisanz, befanden sich beide Teams im Abstiegskampf. Optimale Voraussetzungen also für Wiese, sein ganzes Können unter Beweis zu stellen.

Der Bayerische-Fußball Verband (BFV) übertrug das Highlightspiel live auf seiner Facebook-Seite und erreichte mit der ersten Live-Übertragung eines Amateurfußball-Spiels in voller Länge irre Zugriffszahlen: Bei über 2,5 Millionen Usern lag allein die Gesamt-Reichweite des Livestreams. Auch das Donaustadion in Dillingen war mit über 2000 Zuschauern natürlich ausverkauft. Die meisten Augenpaare waren während der 90 Minuten natürlich auf Tim Wiese gerichtet. Wie auch seine Vorderleute gab er alles, haute sich in die Luftduelle und konnte am Ende doch nicht als großer Heilsbringer gefeiert werden. Haunsheims Stürmer Robin Hördegen überwand Tim "The Machine" Wiese gleich zweimal. Die SSV Dillingen belohnte sich am Ende nicht für den aufopferungsvollen Kampf, das Lokalduell ging mit 1:2 verloren. Am Saisonende stieg der SSV sogar in die Kreisklasse ab. Das Wiese-Comeback bleibt dennoch ein Meilenstein in der Dillinger Vereinsgeschichte und als Highlight für den gesamten bayerischen Amateurfußball noch lange in guter Erinnerung. Ein riesengroßes Medienspektakel mit zahlreichen Kamerateams und Fotografen. FIFA, BILD, SPORT1, Sky, Pro7/Sat.1, Bayerischer Rundfunk, SID, DPA, Augsburger Allgemeine, Augsburg.TV.

VIDEO | So lief das Wiese-Comeback in Dillingen




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Für den guten Zweck: Tim Wiese stellte der BFV-Sozialstiftung ein handsigniertes Trikot und Handschuhe zur Verfügung.

BFV-Präsident Rainer Koch: "Werbung für den Amateurfußball"

"Was heute in Dillingen passiert ist, war Werbung für den Amateurfußball. Natürlich ist Tim Wiese ein Highlight, das man nicht jede Woche haben kann. Der Amateurfußball muss aber mit der Zeit gehen. Dillingen hat in der Regel etwa hundert Zuschauer, heute waren über 2000 im Stadion. Wir können nicht damit rechnen, dass die Menschen Woche für Woche von alleine zum Fußballplatz kommen. In unserer eventisierten Gesellschaft müssen wir besondere Höhepunkte schaffen und einzelne Partien wie Derbys oder Relegationsspiele herausstellen. Dann kommen die Menschen auch gerne. Dillingen hat das großartig hinbekommen. Kompliment auch an Tim Wiese!", freute sich BFV-Präsident Rainer Koch über das Spektakel. Und auch Wiese zog nach der anfänglichen Enttäuschung über die Niederlage ein positives Fazit: "Der Amateurfußball rückt aufgrund des Profisports immer weiter in den Hintergrund. Ich bin froh, dass ich etwas dazu beitragen konnte, dem Amateurfußball heute eine so große Aufmerksamkeit zu verleihen. Die Kulisse mit den vielen Zuschauern war super und das Spiel für die Mannschaft, für den Verein und natürlich auch den Gegner ein absolutes Highlight."

Am Ende konnte der ehemalige Nationalkeeper auch noch Gutes tun. Gemeinsam mit Dillingens-Vorsitzenden Christoph Nowak hatte er der Sozialstiftung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) ein von ihm handsigniertes Trikot und unterschriebene Handschuhe zur Verfügung gestellt - zwei absolute Unikate. Beides wurde zugunsten der Stiftung online versteigert. Insgesamt kamen 977,23 Euro zustande, die vollständig an die BFV-Sozialstiftung gingen. "Dass eine so hohe Summe durch die Versteigerung für unsere Stiftung erzielt wurde, ist beeindruckend. Ich möchte an dieser Stelle auch nochmals Tim Wiese herzlich danken. Mit dem Erlös unterstützen wir in Not geratene Mitglieder der bayerischen Fußballfamilie", sagt Prof. Dr. Manfred Heim, Vorstandsvorsitzender der BFV-Sozialstiftung.

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Das Fußball-Wochenende vom 28. April bis zum 1. Mai stand unter dem Motto "Organspende".

Aktions-Wochenendes "Organspende": 568 Vereine verteilen 100.000 Organspende-Ausweise

Doch nicht nur Tim Wiese nutzte die große Bühne des bayerischen Amateurfußballs. Ein ganz anderes, viel bedeutungsvolleres Thema war im April auf den Fußballplätzen zu Haus: Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege machten mit einem Aktions-Spieltag in ganz Bayern auf das Thema "Organspende" aufmerksam. Vom 28. April bis 1. Mai verteilten 568 Vereine von der C-Klasse bis zur Regionalliga Bayern bei ihren Heimspielen insgesamt 100.000 Organspende-Ausweise an die Zuschauer. "Das ist eine fantastische Zahl! Fußball ist mehr als 90 Minuten Sport. Auch neben dem Platz übernehmen die Klubs Verantwortung und bringen das Thema ,Organspende' ins Bewusstsein der Menschen. Die Vereine sind ein unverzichtbarer Eckpfeiler in unserer Gesellschaft", erklärte BFV-Präsident Rainer Koch auf einer Pressekonferenz in München, die live auf der Facebook-Seite des BFV übertragen wurde.

Beim Landesliga-Derby TSV Nürnberg-Buch gegen den ATSV Erlangen (5:1) gaben der BFV und das Bayerische Gesundheitsministerium freitagabends den Startschuss zum Aktions-Wochenende "Organspende". "Organspende darf kein Tabu-Thema mehr sein! Wir wollen aufklären und für einen bewusste Entscheidung zum Thema ,Organspende' werben", sagte Verbands-Spielleiter Josef Janker in Nürnberg. Rund 1400 kranke Menschen warten alleine in Bayern auf ein neues Organ. Rainer Wölzlein, Betreuer des FV Fortuna Neuses und durch eine Lungen- und Lebertransplantation selbst Betroffener, betonte am Spielfeldrand: "Ich stand viele Jahre auf der Warteliste. Die Organspende hat mir eine zweite Chance gegeben und mein Leben fundamental verändert. Ich bin ins Berufsleben zurückgekehrt und kann mich wieder im Verein engagieren."

Den Abschluss des Aktionswochenendes bildete die Regionalliga-Partie zwischen Wacker Burghausen und der SpVgg Unterhaching, die SPORT1 live im Free-TV übertrug. Auch die 24 Kreispokal-Endspiele standen in diesem Jahr unter dem Motto "Organspende". Zusammen mit der Eintrittskarte erhielten die Zuschauer einen Organspende-Ausweis und Infomaterial. Ob Stadiondurchsagen, Plakate, Werbung in Vereinsmedien, Aktions-Banner - die teilnehmenden Vereine leisteten enorm engagierte Aufklärungsarbeit. Das Fazit: Organspende geht uns alle an. Dies und seinen großen Zusammenhalt zeigte der bayerische Amateurfußball abermals auf eindrucksvolle Weise!

VIDEO | So lief das Aktions-Wochenende "Organspende"




Einfach mal "Danke" sagen

Ebenso wie wichtige Themen große Bühnen benötigen, brauchen Vereine ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Sie sorgen dafür, dass das Vereinsleben läuft, halten sich dabei aber meist im Hintergrund. Dennoch: Ohne sie läuft nichts. Daher hatte der BFV seine Ehrenamtlichen auch 2016 beim Ehrenamtspreis ins Scheinwerferlicht gerückt. Im April trafen sich die ausgezeichneten Kreissieger der Fußballverbände Thüringen (TFV) und Bayern (BFV) in Eisenach zum Dankeschön-Wochenende, das der DFB zusammen mit den Landesverbänden jährlich als Preis auslobt. "Wir möchten mit dieser Dankeschön-Veranstaltung noch einmal ausdrücklich die tolle Arbeit unserer Kreissieger in ihren Vereinen würdigen und auch besonders den Partnerinnen und Partnern Danke sagen, die sie vorbildlich unterstützen und ohne die eine solche Tätigkeit und Leistung nicht möglich wären. Die ehrenamtliche Arbeit, und das nicht nur im Sport, ist die tragende Säule in der Gesellschaft. Wir möchten ganz klar zeigen, welchen Stellenwert das Ehrenamt beim DFB, BFV und TFV genießt", erklärte Verbands-Ehrenamtsreferent Dieter Habermann.

Unter Habermanns Leitung stellten die Kreis-Ehrenamtsbeauftragten und Bezirks-Ehrenamtsreferenten des Bayerischen Fußball-Verbandes auf ihrer alljährlichen Frühjahrstagung in Bad Gögging außerdem die Weichen für die kommenden Aufgaben. Im Zentrum der Tagung standen zwei Workshops zu den Themen "Optimierung der Ehrenamtsangebote und -Zielgrößen" und "Überarbeitung der Tätigkeitsbeschreibungen des Kreis-Ehrenamtsbeauftragten und Bezirks-Ehrenamtsreferenten". In Arbeitsgruppen erarbeiteten die Teilnehmer Lösungsansätze, um die Quantität und Qualität der Bewerbungen für den BFV-Ehrenamtspreis weiter zu verbessern, die BFV-Bildungsangebote im Bereich Ehrenamt gezielter in die Vereine zu transportieren und die Gewinnung und Qualifizierung der Vereins-Ehrenamtsbeauftragten voranzubringen.

Auch Schiedsrichter bekommen nicht häufig die Anerkennung, die sie sich eigentlich verdienen. Meist sind sie sogar froh, wenn sie keine große Aufmerksamkeit bekommen. Denn wird über einen Schiedsrichter nach der Spielleitung wenig gesprochen, hat er seinen Job in der Regel souverän gemacht. Völlig zu Recht ließ es sich der BFV im Rahmen der bundesweiten Aktion "Danke Schiri" aber nicht nehmen, die bayerischen Landes- und Bezirkssieger in den Vordergrund zu rücken und sie in den Kategorien "SchiedsrichterIn", "Schiedsrichter U50" und "Schiedsrichter Ü50" zu ehren. "Ihr seid alle Gewinner. Jeder hat etwas Außergewöhnliches geleistet", lobte Verbands-Schiedsrichter-Obmann Walter Moritz die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, die nach München gekommen waren. Drei von ihnen wurden stellvertretend für die 9700 Fußball-Schiedsrichter im Freistaat herausgehoben: Natalie Hecht vom FC Blonhofen (Gruppe Ostallgäu), Christian Elsässer von der Eintracht Leidersbach (Gruppe Aschaffenburg/Miltenberg) und Ludwig Resch (ehemaliger Kreis- und Gruppenobmann der Gruppe Passau).

Froh ist der BFV auch über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit seinen Partnern. Lotto Bayern unterstützt den Verband und seine rund 4900 Vereine im Totopokal nun schon seit über 18 Jahren durch Prämien. Die Kooperation ist beständig, die Präsidentin der Staatlichen Lotterieverwaltung im Freistaat hingegen erst seit Juli 2016 im Amt. Im April war Lotto Bayern-Chefin im Münchner Haus des Fußballs zu Gast. BFV-Präsident Rainer Koch und der Geschäftsführer der BFV Service GmbH, Andreas Schinko, empfingen neben Sturm auch Christoph Schmidt, Geschäftsführer der ODS ODDSET Deutschland Sportwetten GmbH. Sturm bekräftigte, dass die jahrzehntelange enge und erfolgreiche Partnerschaft zwischen der BFV Service GmbH und Lotto Bayern auch unter ihrer Führung fortgesetzt werden wird.

VIDEO | Jahn-Futsaler holen die Deutsche Meisterschaft




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Souveräner geht's fast nicht: Die SpVgg Unterhaching feierte überlegen die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern. Foto: foto2press

Deutsche Fußball- und Futsal-Krone gehen nach Bayern

Natürlich bot der April aber nicht nur neben, sondern auch auf dem Platz so einiges. Immerhin neigte sich die Saison dem Ende zu und der Ligabetrieb ging damit in die heiße Phase. Allzu heiß wurde das Titelrennen in der Bundesliga aber nicht mehr, was aus bayerischer Sicht aber keinesfalls zu bedauern war. Rekord hieß es beim FC Bayern München schon drei Spieltage vor Saisonende. Durch einen 6:0-Sieg beim VfL Wolfsburg sicherten sich die Münchner vorzeitig nicht nur die 27. Deutsche Meisterschaft, sondern schon den fünften Titel in Folge. "Ich gratuliere dem FC Bayern ganz herzlich zur 27. Deutschen Meisterschaft. Natürlich wird die Saison 2016/17 der Mannschaft, dem Verein und seinen Fans trotz des Meistertitels nicht als herausragende Spielzeit in Erinnerung bleiben. Sie wird nicht den allerhöchsten internationalen Ansprüchen des Vereins genügen. Doch die Basis für diese Ansprüche und künftige Erfolge muss jedes Jahr in der Bundesliga gelegt werden. Und hier haben die Münchner mit der fünften Deutschen Meisterschaft in Folge wieder Historisches geleistet", zollte BFV-Präsident Rainer Koch dem FCB Respekt.

Für Furore sorgten in der Saison 2016/17 auch die Futsaler des SSV Jahn 1889 Regensburg. Sie sicherten sich als erstes bayerisches Team überhaupt die Deutsche Futsal-Meisterschaft. In der Stadthalle Zwickau gewann das Team von Spielertrainer Lucas Silveira Kruel das Finale gegen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal, das SPORT1 live im Free-TV übertrug, 7:4. "Wir checken das alle noch gar nicht, was wir hier geschafft haben. Das ist Wahnsinn! Wir haben alle unglaublich viel in diesen Traum investiert. Aber es hat sich ausgezahlt", rang Jahn-Abteilungsleiter Oliver Vogel nach dem Triumph nach Worten.

In beeindruckender Manier hatte sich sein Team bis ins Endspiel gespielt. Als Meister der Futsal-Regionalliga Süd ohne Punktverlust geblieben überrollten die Oberpfälzer das Futsal-Schwergewicht Holzpfosten Schwerte 8:1 und warfen im Halbfinale Rekordmeister Hamburg Panthers mit 9:8 nach Sechsmeterschießen aus dem Wettbewerb. Das hochdramatische Spiel übertrug der BFV aus der Regensburger Nordhalle live auf seiner Facebook-Seite. Der Livestream, präsentiert von den smart centern München, Nürnberg und Augsburg, erreichte über eine Million User und mehr als 200.000 Videoabrufe: Futsal, der begeistert - auch Michael Tittmann, BFV-Futsalbeauftragter: "Regensburg hat sich im Finale absolut verdient durchgesetzt und eine sensationelle Saison gekrönt. Das ist ein herausragender Erfolg für den Verein, der sich voll für den Futsal einsetzt und in kürzester Zeit eine tolle Entwicklung genommen hat. Der erste Deutsche Meistertitel für eine bayerische Mannschaft ist aber natürlich auch eine super Geschichte für den gesamten Futsal in Bayern."

SpVgg Unterhaching feiert Bayerische Amateurmeisterschaft

Jubelstürme gab es auch bei der SpVgg Unterhaching, die sich am 30. Spieltag durch den 2:1-Sieg gegen den FC Memmingen vorzeitig die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern sicherte. Die phänomenale Bilanz am Saisonende: 25 Siege, 8 Unentschieden, nur eine Niederlage und ein 25-Punkte-Vorsprung vor dem zweitplatzierten FC Bayern München II, nachdem die Reserve des TSV 1860 München II zwangsabgestiegen war. Der Lohn für Haching: Als Regionalliga-Meister qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Claus Schromm für die Aufstiegsrunde zur 3. Liga und die 1. DFB-Pokal-Hauptrunde 2017/2018. "Die SpVgg Unterhaching hat der bayerischen Amateur-Spitzenliga in der laufenden Spielzeit klar ihren Stempel aufgedrückt und mit der frühesten Meisterschaft seit Bestehen der Regionalliga Bayern eine überragende Saison gekrönt. Jetzt drücken wir aus bayerischer Sicht natürlich die Daumen, dass die Hachinger in den Aufstiegsspielen wie die Regensburger und Würzburger den letzten Schritt machen und in die 3. Liga zurückkehren", erklärte BFV-Spielleiter Josef Janker. Im Mai war dann klar: Das Daumendrücken sollte sich auszahlen.

Stipo Lukic erzielt "Bayern-Treffer des Monats" April

Der "Bayern-Treffer des Monats" April kam allerdings nicht aus der bayerischen Amateurspitzenliga, sondern aus der Kreisliga München. Stipo Lukic vom ESV München entschied das Fan-Voting für sich. Am 18. Spieltag der Kreisliga München gelang dem 26 Jahre alten Architekten im Heimspiel gegen den SC München ein Treffer der Marke "Traumtor": In der 74. Spielminute nahm der erst kurz zuvor eingewechselte Stürmer den Ball in halbrechter Position an und hämmerte ihn vom rechten Strafraumeck auf den Kasten. Von der Unterkante der Latte fiel der Ball zum 1:2-Anschlusstreffer (Endstand: 2:3) ins Netz. "Wahnsinn! Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Offensichtlich hat meine Wahlwerbung geholfen. Vielen Dank an alle, die für mich abgestimmt haben", freute sich Lukic, der im BR-Klassiker "Blickpunkt Sport" von Club-Legende Raphael Schäfer, Experte Thomas Hitzlsperger und Moderatorin Julia Scharf die "Bayern-Treffer"-Trophäe überreicht bekam.

Auch der BFV-Nachwuchs präsentierte sich im April in Bestform. Mit vier Siegen und der beeindruckenden Torbilanz von 8:1 sicherte sich die U14-Juniorinnen-Auswahl in der Sportschule Oberhaching die Süddeutsche Meisterschaft. "Wir haben mit vier Siegen aus vier Spielen keinen Zweifel daran gelassen, dass wir den Titel in Bayern lassen wollen. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert, tollen Fußball gezeigt und uns völlig verdient mit dem Titel belohnt", freute sich BFV-Trainerin Fritzy Kromp über den Erfolg.

 

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