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Jahresrückblick 2017: Der Februar

Letzte Aktualisierung: 21. Dezember 2017

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Jimmy Hartwig unterstützt seit Februar 2017 die BFV-Sozialstiftung.

2017: Ein Jahr voller sportlicher und gesellschaftlicher Highlights im bayerischen Amateurfußball. Die SpVgg Unterhaching feierte als Regionalliga-Meister die Rückkehr in den Profi-Fußball, mit dem TSV 1860 München bekam die bayerische Amateur-Spitzenliga einen prominenten Neuzugang, der 1. FC Schweinfurt 05 feierte im Toto-Pokal-Finale den Einzug in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals und mit dem SSV Jahn 1889 Regensburg krönte sich erstmals ein bayerisches Team zum Deutschen Futsal-Meister. Zudem feierte mit Tim Wiese in der Kreisliga Donau Nord ein Ex-Nationaltorhüter sein Comeback, das deutschlandweit und vor allem in den sozialen Medien für Furore sorgte. Abseits des Platzes überzeugten die bayerischen Vereine durch ihre Hilfe für den FC Teutonia München sowie ihr Engagement beim Organspende-Aktionswochenende, für das der BFV - stellvertretend für alle Klubs im Freistaat - gleich doppelt ausgezeichnet wurde. Seit 2017 ist der BFV auch Mitglied der Bayerischen Klima-Allianz und an den bayerischen Schulen sind viele "BallHelden" unterwegs. Außerdem unterzeichnete der Verband einen langfristigen Kooperationsvertrag mit der sporttotal.tv GmbH. Im November fiel schließlich noch der Startschuss ins BFV-Wahljahr 2017/18. Die Highlights des Monats Februar...

Partnerschaftlich: BFV begrüßt soziale und finanzielle Unterstützer

HSV-Legende Jimmy Hartwig engagiert sich seit Februar in der Sozialstiftung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Der ehemalige Nationalspieler ist neues Mitglied im Stiftungsrat. "Ich bin stolz, dabei zu sein und Menschen über die Stiftung helfen zu können", sagte der DFB-Integrationsbotschafter Hartwig im Münchner "Haus des Fußballs", wo der Stiftungsrat unter Vorsitz von BFV-Präsident Rainer Koch den Haushalt für 2017 verabschiedete und Ziele für das laufende Jahr formulierte. Auf der Agenda standen unter anderem das gemeinsame Projekt mit dem bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-Verband (BLLV) rund um die "BallHelden"-Aktionstage sowie das BFV-Sozialprojekt in Mosambik.

Unterstützer, insbesondere finanzieller Art, hat auch die BFV Service GmbH. Deren Mitarbeiter kamen mit über 20 BFV-Sponsoren in der "Eventbox" der Allianz-Arena zusammen. Der erste BFV Partners Day stand ganz im Zeichen von Networking, interessanten Vorträgen und dem gemeinsamen Gedankenaustausch. "Mein großer Dank geht an alle Partnerfirmen, ohne deren Leistungen der BFV nicht in der Lage wäre, seinen Mitgliedsvereinen eine professionelle Organisation des Amateurfußballspielbetriebs in Bayern und umfassende Beratungsleistungen sehr kostengünstig und hoch subventioniert zu erbringen", erklärte Rainer Koch, der neben externen Referenten und der Vermarktungsagentur "U! Sports GmbH" durch die Veranstaltung führte.

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Die Vereine der Bayernliga Süd trafen sich im Vereinsheim des TSV Landsberg zur jährlichen Wintertagung.

BFV-Präsident Koch: "Den Amateurfußball flexibel und zukunftsorientiert gestalten"

Die BFV-Online-Angebote, Verbandsfinanzen und Satzungs-Neuerungen waren die Schwerpunkte der jährlichen Arbeitstagung des Verbands-Spielausschuss sowie der Herren-und Senioren-Spielleiter des Bayerischen Fußball-Verbandes. Unter der Leitung von Verbands-Spielleiter Josef Janker trafen sich die Vertreter im BFV-Partnerhotel "The Monarch" in Bad Gögging, um "den Amateurfußball flexibel und zukunftsorientiert zu gestalten", so BFV-Präsident Rainer Koch.

Gleiches liegt auch den Verbands- und Vereinsvertretern der Bayernliga Süd am Herzen, die sich beim TSV Landsberg zur Wintertagung versammelten. Spielleiter Andreas Mayländer lobte im Hinblick auf den gut funktionierenden Ligaalltag insbesondere "das gute Miteinander der Vereine und die harmonische Zusammenarbeit". Diese ließen auch kritische Anmerkungen zu Problemen bei der Terminierung von Nachholspielen, zum teils nicht zufriedenstellenden Verhalten auf den Trainer- bzw. Auswechselbänken und stagnierenden Zuschauerzahlen zu. Zusammen wurde nach Problemlösungen gesucht. Als attraktivitätssteigernd wurde das Pilot-Projekt des BFV in Zusammenarbeit mit der Sport-Total.tv GmbH bewertet, die dank neuester Kameratechnologie Online-Liveübertragungen der Bayernliga-Partien möglich macht. Der Startschuss für das Vorzeigeprojekt folgte dann Ende März beim VfB Eichstätt.

VIDEO | Sporttotal macht's möglich: Traumtore satt aus den Bayernligen




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Der SSV Jahn 1889 Regensburg Futsal ist Meister der Futsal-Regionalliga Süd.

Futsal ist definitiv in Bayern angekommen

"Futsal ist endgültig in Bayern angekommen", hatte Verbandsspielleiter Josef Janker ob der überzeugenden Leistung der bayerischen Futsal-Auswahl beim DFB-Länderpokal bereits im Januar erklärt - im Februar ging es für die bayerischen Teams nicht minder erfolgreich weiter. Den wohl größten Beweis lieferte der SSV Jahn 1889 Regensburg Futsal, der sich zum Meister der Futsal-Regionalliga Süd krönte. Nach dem 16 Sieg im 16 Spiel (11:1 bei Lavin Stockstadt) war den Oberpfälzern, die auch die abschließenden zwei Partien gewannen, der Titel bereits zwei Spieltage vor Saisonende nicht mehr zu nehmen. "Das ist natürlich ein grandioses Gefühl. Wir haben über die ganze Saison hart gearbeitet und guten Futsal gezeigt. Jetzt sind wir einfach überglücklich, dass wir uns für die harte Arbeit belohnt haben", freute sich Spielertrainer Lucas Kruel. Gleichzeitig qualifizierte sich sein Team für die Deutsche Futsal-Meisterschaft im März, wo die Regensburger Erfolgswelle kein Ende nehmen sollte.

Jubeln durfte auch der FC Deisenhofen. Mit der beeindruckenden Bilanz von neun Spielen, neun Siegen und 108:21-Tore sicherten sich die Oberbayern den Titel in der höchsten Futsal-Spielklasse des Bayerischen Fußball-Verbandes. Nach dem spektakulären 17:4-Sieg beim SSV Jahn 1889 Regensburg II machten sie die Meisterschaft in der Futsal-Bayernliga bereits am vorletzten Spieltag perfekt. Das Team von Trainer Thomas Dötsch qualifizierte sich zudem für die Relegation zur Futsal-Regionalliga Süd, in der das hessische Pendant SV Dersim Rüsselsheim wartete. "Es ist ein richtig tolles Gefühl, dass wir jetzt Meister sind. Wir wussten natürlich schon vor der Saison, dass wir eine gute Mannschaft haben, und wollten oben mitspielen. Dass es dann aber so souverän klappt, hätten wir nicht gedacht. Die meisten Gegner waren schließlich Neuland für uns", freute sich Dötsch.

"Was Regensburg und Deisenhofen in dieser Saison bisher geleistet haben, war wirklich eindrucksvoll. Beide Meisterschaften sind völlig verdient", erklärte Michael Tittmann, Futsal-Beauftragter im Spielausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes.

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Der Bayerische Hallenmeister der Frauen 2017 heißt SV Frauenbiburg.

Landesweiter Budenzauber: Viermal Bayerische Hallenmeisterschaft und ein "Bayern-Treffer des Monats"

Für Budenzauber vom Feinsten sorgten bayerische Teams aus allen Altersklassen auch bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften 2017. Gleich vier Titel wurden im Februar ausgespielt. Den Auftakt machten acht Frauenteams vor 523 Zuschauern in der Amberger triMAX-Halle. Jubeln durfte am Ende der SV Frauenbiburg, der sich in einem an Dramatik nicht zu überbietenden Finale mit 3:1 nach Sechsmeterschießen gegen den TSV Schwaben Augsburg durchsetzte und zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte die Bayerische Hallenmeisterschaft der Frauen sicherte.

Das Endspiel übertrug der Bayerische Fußball-Verband live auf seiner Facebook-Seite. Kurioses Highlight: Den entscheidenden Sechsmeter von Anita Wimmer lenkte Augsburgs Torhüterin Vanessa Griebel zunächst an die Latte. Der Ball tippte allerdings kurz vor der Linie auf und sprang dann doch noch mit Effet ins Tor. "Wir sind überglücklich. Die Mädels sind heute bis an ihre Grenzen gegangen - und sogar darüber hinaus. Wir mussten fast das ganze Turnier auf eine sehr wichtige Spielerin verzichten, da sich Laura Wagenhuber leider verletzt hat. Wir alle haben aber für sie mitgekämpft und uns letztlich belohnt", sagte SVF-Trainerin Nina Mittrop kurz nach dem gewonnenen Finale.

Bei den U17-Junioren triumphierte im Schwäbischen Stadtbergen der SC Fürstenfeldbruck. Vor 420 Zuschauern setzten sich die Oberbayern in einem hochspannenden Finale mit 3:1 nach Sechsmeterschießen gegen den ASV Neumarkt durch. "Das ist ein riesengroßer Erfolg für uns. Wir wussten, dass wir eine gute Mannschaft sind und bei der Bayerischen Meisterschaft eine Chance haben. Natürlich waren wir kein Favorit, aber wir wollten schon etwas reißen, da bin ich ganz ehrlich. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, dass sie heute so tollen Futsal gespielt und die Chance am Schopf gepackt haben", erklärte SCF-Trainer Thomas Hartl nach der Siegerehrung.

Erst Vizemeister, dann doch die Trophäe: Jubeln durfte einen Monat später aber auch der im Finale unterlegene ASV Neumarkt. Mit 58,6 Prozent aller Stimmen setzte sich Neumarkts Mittelfeldspieler Daniel Pandel in der Wahl zum "Bayern-Treffer des Monats" Februar gegen seine fünf Konkurrenten durch. "Krasse Sache! Damit habe ich wirklich nicht gerechnet", freute sich der 16-Jährige, der im ersten Vorrundenspiel gegen die SpVgg GW Deggendorf vier Sekunden vor Schluss sehenswert zum 2:1 in den Winkel getroffen hatte. Gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen verfolgte Pandel den BR-Klassiker "Blickpunkt Sport" live in der "Fankurve" des TV-Studios.

VIDEO | Der "Bayern-Treffer des Monats" Februar von Daniel Pandel (ASV Neumarkt)




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Die SpVgg Greuther Fürth sicherte sich den Titel bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft der U15-Juniorinnen.

Auch die U15-Junioren und -Juniorinnen zauberten im Februar herrlichen Futsal auf das Parkett. Am erfolgreichsten dabei: die Jungs des TSV 1860 München sowie die Mädchen der SpVgg Greuther Fürth. Sie sicherten sich jeweils die Bayerische Hallenmeisterschaft. In der Dreifachturnhalle Kronach bezwang der Löwen-Nachwuchs im Endspiel die SpVgg Greuther Fürth mit 3:0. "Wir konnten uns im Laufe des Turniers steigern und haben im Finale eine super Teamleistung gezeigt. Ein großes Lob an meine Jungs, aber auch die Fürther haben verdient im Endspiel gestanden", freute sich Löwen-Trainer Jonas Schittenhelm über den dritten U15-Hallentitel der Löwen nach 2012 und 2013. Für die U15-Juniorinnen der SpVgg Greuther Fürth bedeutete der 1:0-Finalsieg gegen den ETSV Würzburg im niederbayerischen Deggendorf hingegen den ersten Hallentitel. "Ein Kompliment an die Mädels. Sie haben wirklich tollen Futsal gespielt. Jeder hat für den anderen gekämpft, die Jüngeren im Team orientieren sich super an den älteren Spielerinnen und lernen von diesen", lobte Coach Peter Münz seine Kleeblätter.

BFV trauert um Kreis-Schiedsrichterobmann Georg Greipl

Mit einer traurigen Nachricht ging der Februar zu Ende: Schiedsrichterobmann Georg Greipl (SpVgg Kirchdorf-Eppenschlag) verstarb im Alter von 59 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Der BFV und der Bezirk Niederbayern gedachten dem Schiedsrichterobmann, der sich 19 Jahre lang in der Schiedsrichtergruppe Zwiesel (seit 1. Januar 17: SR-Gruppe Bayerwald) und ab 2002 im Kreis Bayerwald (ab 2002) um die Belange der Referees gekümmert hatte. "Die Fußballfamilie trauert um einen Ehrenmann, der vielen Aktiven und Fußballbegeisterten als Vorbild gedient hat. Die Schiedsrichter Niederbayerns werden ihn immer ehrenvoll in Erinnerung behalten", sagte Niederbayerns Bezirks-Schiedsrichterobmann Robert Fischer.

 
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