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Jahresrückblick 2017: Der September

Letzte Aktualisierung: 28. Dezember 2017

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Kooperation bis 2027: Der BFV und die sporttotal.tv GmbH arbeiten in den kommenden Jahren intensiv zusammen.

2017: Ein Jahr voller sportlicher und gesellschaftlicher Highlights im bayerischen Amateurfußball. Die SpVgg Unterhaching feierte als Regionalliga-Meister die Rückkehr in den Profi-Fußball, mit dem TSV 1860 München bekam die bayerische Amateur-Spitzenliga einen prominenten Neuzugang, der 1. FC Schweinfurt 05 feierte im Toto-Pokal-Finale den Einzug in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals und mit dem SSV Jahn 1889 Regensburg krönte sich erstmals ein bayerisches Team zum Deutschen Futsal-Meister. Zudem feierte mit Tim Wiese in der Kreisliga Donau Nord ein Ex-Nationaltorhüter sein Comeback, das deutschlandweit und vor allem in den sozialen Medien für Furore sorgte. Abseits des Platzes überzeugten die bayerischen Vereine durch ihre Hilfe für den FC Teutonia München sowie ihr Engagement beim Organspende-Aktionswochenende, für das der BFV - stellvertretend für alle Klubs im Freistaat - gleich doppelt ausgezeichnet wurde. Seit 2017 ist der BFV auch Mitglied der Bayerischen Klima-Allianz und an den bayerischen Schulen sind viele "BallHelden" unterwegs. Außerdem unterzeichnete der Verband einen langfristigen Kooperationsvertrag mit der sporttotal.tv GmbH. Im November fiel schließlich noch der Startschuss ins BFV-Wahljahr 2017/18. Die Highlights des Monats September...

BFV und Sporttotal vereinbaren Kooperation

Auf diese Nachricht haben viele Hobbykicker im Freistaat gewartet: Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und die sporttotal.tv GmbH bringen den Amateurfußball in Bayern live ins Netz. BFV-Präsident Rainer Koch und sporttotal.tv-Geschäftsführer Peter Lauterbach unterzeichneten im Münchner "Haus des Fußballs" einen langfristigen Kooperationsvertrag bis zum 30. Juni 2027. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Pilotphase in der Bayernliga statten der BFV und sporttotal.tv im nächsten Schritt jetzt auch die 87 Landesliga-Vereine kostenfrei mit einem 180-Grad-Kamerasystem aus (Wert inkl. Installation: ca. 15.000 Euro). Die spezielle Videotechnik zeichnet ein Spiel vollautomatisch auf. Der Livestream ist über die sporttotal.tv-App und im Internet auf www.sporttotal.tv abrufbar und für den Nutzer kostenlos. Während einer Übertragung können die Zuschauer am Smartphone selbst Regie führen und sich über die Zoom-Funktion frei auf dem Platz bewegen. Einzelne Szenen können zudem in sozialen Netzwerken geteilt oder nach Spielende im Vereinsheim gezeigt werden. Das komplette Spiel bleibt als Video-on-Demand abrufbar.

VIDEO | Das steckt hinter der Kooperation zwischen BFV und Sporttotal




Durch diese Maßnahme könnte die Konkurrenz um den "Bayern-Treffer des Monats" künftig wohl noch größer werden, zumal es deutlich mehr Videomaterial von Bayerns Fußballplätzen gibt. Im September fiel das Voting zugunsten von Michael Knarr vom Kreisligisten FC Füssen aus. Mit 25,8 Prozent aller Stimmen setzte sich der Mittelfeldspieler gegen seine fünf Konkurrenten durch und gewann die Wahl vor Marco Höferth vom TuS Holzkirchen und Balthasar Sabadus vom TSV Bogen (jeweils 23,2 Prozent). "Wahnsinn! Damit habe ich absolut nicht gerechnet. Ich dachte, die anderen Nominierten haben eine viel größere Lobby. Vielen Dank an alle, die für mich abgestimmt haben", freute sich Knarr.

VIDEO | Der "Bayern-Treffer des Monats" September von Michael Knarr




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Vorbilder in Sachen Fairness: Aleksandar Radulovic (FSV Harthof München II) und Ekrem Can (SV Am Hart München II).

Schöne Tore gibt es auch in der Halle. Mitte September ging es wieder los: Die Futsal-Regionalliga Süd ist in die Saison 2017/18 gestartet. Die Teams aus Deutschlands höchster Futsal-Spielklasse haben sich intensiv auf die neue Spielzeit vorbereitet und sich kräftig verstärkt. Michael Tittmann, Futsal-Beauftragter im Spielausschuss des Bayerischen Fussball-Verbandes (BFV), prognostiziert daher: "In dieser Saison ist die Liga noch stärker und spannender! Der Gejagte wird auf jeden Fall Regensburg sein", so Tittmann.

Fairness ist im Sport das A und O. Aus diesem Grund kürt der Bayerische Fußball-Verband besonders faire Mannschaften mit einem Preis. Im September wurde der B-Klassist SV Burgsalach-Indernbuch von Landrat Herbert Eckstein mit dem Fairplaypreis des Kreises Neumarkt/Jura ausgezeichnet. Der SV Burgsalach-Indernbuch hat in 26 Spielen nur 13 gelbe Karten bekommen und war mit einem Punkteschnitt von 0,5 die fairste Mannschaft aller knapp 300 Herrenmannschaften im Kreis Neumarkt/Jura.

BFV kürt "Fair ist mehr"-Landessieger

Vorbilder in Sachen Fairness sowohl auf als auch neben dem Fußballplatz sind auch Aleksandar Radulovic (FSV Harthof München II) und Ekrem Can (SV Am Hart München II). Die beiden sind die bayerischen "Fair ist mehr"-Landessieger der Saison 2016/17. In der Halbzeitpause des Regionalliga-Spiels TSV 1860 München gegen die SpVgg Greuther Fürth II zeichnete Jürgen Pfau, Vizepräsident des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), die beiden Spieler für eine besondere Fairplay-Aktion aus: In der Münchner B-Klassen-Partie FSV Harthof II gegen SV Am Hart II am 5. März blieb Jeremy Hermann nach einem Zweikampf mit dem gegnerischen Torwart am Boden liegen. Bei den anschließenden Diskussionen - Foul oder nicht - ging beinahe unter, dass der SV-Stürmer das Bewusstsein verloren und seine Zunge verschluckt hatte. Gegenspieler Aleksandar Radulovic sowie Hermanns Mannschaftskollege Ekrem Can reagierten geistesgegenwärtig und leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Durch ihr beherztes Eingreifen retteten die beiden Spieler Jeremy Hermann das Leben. Inzwischen geht der 18-Jährige wieder für den SV Am Hart II auf Torejagd.

Ebenso wie Grundmaß an Fairness, ist auch das Ehrenamt unverzichtbar für den reibungslosen Ablauf des Spielbetriebs auf den bayerischen Fußballplätzen. Zum 20. Mal hat der Deutsche Fußball-Bund im Vorfeld des WM-Qualifikationsspiels gegen Norwegen (6:0) im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart die 100 Mitglieder des "Club 100" gewürdigt - darunter auch 15 engagierte Ehrenamtler aus Bayern, die bereits im vergangenen Jahr vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) bei einer großen Gala im Münchner GOP Variete-Theater für ihre außerordentlichen Leistungen gewürdigt worden waren. "Das Ehrenamt ist die Grundlage für alles", erklärte Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure und BFV-Präsident, der gemeinsam mit Verbands-Ehrenamtsreferent Dieter Habermann im Namen des Bayerischen Fußball-Verbandes gratulierte. "Euer Einsatz ist herausragend und verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Euch haben wir es zu verdanken, dass in ganz Deutschland Wochenende für Wochenende der Ball rollt", ergänzte Habermann. 

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Die Interessensgemeinschaft "Teamsport Deutschland" tagte im Münchner "Haus des Fußballs".

Interessengemeinschaft "Teamsport Deutschland" zu Gast beim BFV

Ebenfalls eine Sache der Ehre war der Empfang der Interessensgemeinschaft "Teamsport Deutschland" beim BFV. Dabei schlug die geballte Sportfachkompetenz im Münchner "Haus des Fußballs" auf: Die Interessengemeinschaft "Teamsport Deutschland", eine Initiative der Mannschaftssportarten Fußball, Basketball, Eishockey, Handball und Volleyball, tagte in der Zentrale des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). 1. DFB-Vizepräsident und BFV-Präsident Rainer Koch begrüßte u.a. Franz Reindl (Präsident Deutscher Eishockey-Bund), Andreas Michelmann (Präsident Deutscher Handballbund), Thomas Krohne (Präsident Deutscher Volleyball-Verband) und Wolfgang Brenscheidt (Generalsekretär Deutscher Basketball Bund). Auf der Tagesordnung standen neben der Leistungssportförderung auch die Themen Talentförderung, Medienrechte und Vermarktung, Rahmenterminkalender, internationale Veranstaltungen und eine Gesprächsrunde mit ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann.

Tolle Nachricht für alle Fans der Regionalliga Bayern Der Bayerische Rundfunk (BR) übertrug in Kooperation mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) sechs Spiele der Saison 2017/2018, darunter drei Heimspiele und ein Auswärtsspiel der Münchner Löwen. Bis zur Winterpause zeigt der BR die Topspiele TSV 1860 München - 1. FC Schweinfurt 05 (30. September), Wacker Burghausen - SpVgg Oberfranken Bayreuth (7. Oktober) und TSV 1860 München - SpVgg Oberfranken Bayreuth (31. Oktober). Anstoß ist jeweils um 14.05 Uhr. BFV-Präsident Rainer Koch sprach von einem "Attraktiven Bewegtbild-Paket für die Fans."

EM 2024: München bekommt den Zuschlag

Freude in München, Enttäuschung in Nürnberg: Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auf seiner Sitzung in Frankfurt am Main die zehn Spielorte festgelegt, mit denen sich der DFB um die Ausrichtung der UEFA EURO 2024 bewerben wird. Durchsetzen konnten sich im Rahmen des Bewerbungsverfahrens Berlin (Olympiastadion), München (Allianz Arena), Düsseldorf (ESPRIT arena), Stuttgart (Mercedes-Benz Arena), Köln (RheinEnergieSTADION), Hamburg (Volksparkstadion), Leipzig (Red Bull Arena), Dortmund (Signal Iduna Park), Gelsenkirchen (VELTINS-Arena) und Frankfurt am Main (Commerzbank-Arena). Nicht berücksichtigt werden können von den 14 Bewerbern Nürnberg (Max-Morlock-Stadion), Hannover (HDI Arena), Mönchengladbach (BORUSSIA-PARK) und Bremen (Weserstadion). 

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Bonusschecks für 13 Vereine: Insgesamt wurden 28.100 Euro ausgeschüttet.

Weder in München noch in Nürnberg, dafür in Ingolstadt durften die Fans der Frauen-Nationalmannschaft mit ihren Stars jubeln. Die deutsche Elf ist erfolgreich in die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich gestartet. Gegen Slowenien setzte sich das Team von Bundestrainerin Steffi Jones souverän 6:0 (4:0) durch und legte somit einen gelungenen Neustart nach dem Ausscheiden im Viertelfinale der Europameisterschaft in den Niederlanden hin.

Insgesamt 28.100 Euro für 13 Vereine: Im Vorfeld Partie zwischen Deutschland und Slowenien übergaben BFV-Vizepräsidentin Silke Raml und Sabine Bucher, Vorsitzende des Verbands-Frauen und Mädchenausschusses, die diesjährigen Bonusschecks. Mit der finanziellen Zuwendung belohnt der DFB die Heimatvereine der Juniorinnen-Nationalspielerinnen - als Dank und Anerkennung für die Förderung talentierter Nachwuchsspielerinnen.

Trauer um Steffen Mix

Große Erschütterung löste der plötzliche Tod des Spitzenschiedsrichters des Bayerischen Fußball-Verbandes Steffen Mix aus. Der 27-Jährige kam Morgen bei einem Verkehrsunfall ums Leben. "Wir sind alle tief erschüttert und trauern um einen hochtalentierten jungen Mann. Er war einer unserer besten bayerischen Schiedsrichter. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden. Danke Steffen für deine großartigen Leistungen, du wirst uns fehlen!", ist BFV-Präsident Rainer Koch geschockt von der traurigen Nachricht. Ebenso Verbands-Schiedsrichterobmann Walter Moritz: "Der gesamte Schiedsrichter-Bereich in Bayern ist zutiefst betroffen von dieser traurigen Nachricht. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden, denen wir viel Kraft und Stärke in dieser schweren Zeit wünschen." Die Verbandsligen gedachten Ende September mit einer Schweigeminute an den Schiedsrichter.

 

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