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Allianz Frauen-Bundesliga: Der 8. Spieltag

Letzte Aktualisierung: 12. November 2017

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Kann seine Mannschaft schon bald von der Tabellenspitze grüßen? FCB-Trainer Thomas Wörle. Foto: Getty Images

Die FC Bayern-Frauen haben die Tabellenführung in der Allianz Frauen-Bundesliga knapp verpasst. Im Spitzenspiel mussten sich die Münchnerinnen bei Turbine Potsdam mit einem 2:2 (1:0) zufriedengeben und liegen damit in der Tabelle weiter einen Punkt hinter Spitzenreiter SC Freiburg (2:2 beim SC Sand).

In einem von vielen Zweikämpfen geprägten Duell gingen die Münchnerinnen durch Melanie Behringer (8. Minute/Foulelfmeter) und Fridolina Rolfö (70.) zweimal in Führung. Die noch ungeschlagenen Postdamerinnen lieferten aber einen großen Kampf und glichen durch Rahel Kiwic (53.) und Gina Chmielinski (81.) zweimal aus. Das Wörle-Team beendete die Partie zudem in Unterzahl, Verena Faißt musste kurz vor dem 2:2-Ausgleich mit Rot vom Platz (79./Notbremse).

Rolser holt Strafstoß heraus

Im Karl-Liebknecht-Stadion lieferten sich beide Teams ein kampfbetontes Duell mit vielen Unterbrechungen. Die Münchnerinnen kontrollierten anfangs die Partie und gingen früh in Führung. Nachdem Nicole Rolser von Turbine-Torfrau Lisa Schmitz von den Beinen geholt worden war, verwandelte Behringer den fälligen Strafstoß souverän zum 1:0 (8.).

Torchancen blieben in der Folge Mangelware, auch wenn Potsdam in der Schlussphase der ersten Halbzeit den Druck erhöhte. Eine Direktabnahme von Melanie Leupolz im Strafraum flog über das Tor (17.), auf der anderen Seite touchierte ein Drehschuss von Tabea Kemme den Außenpfosten (10.). Der Pausenstand: 1:0.
Schwerstarbeit in der Defensive

Zu Beginn des zweiten Durchgangs drängte Potsdam weiter auf den Ausgleich - und hatte in der 51. Minute gleich drei Mal den Torschrei auf den Lippen: Viktoria Schwalm schoss zweimal knapp am Tor vorbei, Kiwic traf den Pfosten. Zwei Minuten später war FCB-Torfrau Manuela Zinsberger dann geschlagen. Kiwic traf nach einem Freistoß per Kopf zum 1:1 (53.).

Auch nach dem Ausgleich musste die umformierte Bayern-Defensive - Wörle hatte in der Halbzeit von einer Fünfer- auf eine Viererkette umgestellt - weiter Schwerstarbeit leisten. Sarah Zadrazil (55.) und Svenja Huth (58.) verpassten mit ihren Schüssen das Tor nur knapp. Dann bekamen die Münchnerinnen die Partie wieder besser in den Griff und gingen erneut in Führung. Rolfö. zog vom rechten Flügel nach innen und versenkte den Ball aus 18 Metern im kurzen Eck - 2:1 (70.).
Rot für Faißt

Doch Potsdam gab sich noch nicht geschlagen und machte weiter Druck. In der 79. Minute sah Faißt nach einer Notbremse Rot. Den anschließenden Freistoß drosch Chmielinski erst in die Mauer und im Nachschuss in den Torwinkel - 2:2 (81.). In der verbleibenden Spielzeit verteidigten die Bayern in Unterzahl den Punktgewinn.

Quelle: FC Bayern München Frauen

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