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3. Liga: 16. Spieltag

Letzte Aktualisierung: 25. November 2018

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Die Unterhachinger wollen am Samstag auch gegen Jena jubeln. Quelle: Getty.

Die bayerischen Drittligisten aus Unterhaching und Würzburg waren am Samstag gefordert - auswärts in Jena bzw. Köln. Die Dpielvereinigung entführte bei einem Spektakel alle drei Punkte aus Jena, Würzburg erkämpfte in Köln einen Punkt im Abstiegskampf. 1860 München gastiert am Sonntag beim Karlsruher SC.

FC Carl Zeiss Jena - SpVgg Unterhaching 4:5 (2:2)
Welch ein Spektakel: neun Tore, fünfmal Aluminium, drei Punkte Haching. Jena und die Spielvereinigung boten den Fußballfans eine Partie für die Geschichtsbücher. Marc Endres brachte die Gäste in der 16. Spielminute in Führung, Dominik Bock und Philipp Tietz drehten per Doppelschlag die Partie (36., 41.), ehe Stephan Hain unmittelbar vor der Pause zum 2:2-Halbzeitstand egalisierte. Nach dem Seitenwechsel ging es so turbulent weiter wie in Durchgang eins. Julian Günther-Schmidt schoss die Gastgeber mit einem Volleykracher in den Winkel wieder in Führung (54.), ehe Stephan Hain zuschlug und die Partie binnen zwei Minuten drehte (59., 61.). Damit nicht genug. Die Gastgeber glichen erneut aus, durch den nur Sekunden zuvor eingewechselten Felix Brügmann, der einen kapitalen Fehler von Hachings Schlussmann Lukas Königshofer dankend annahm - 4:4. Doch Lucas Hufnagel sorgte dann neun Minuten vor dem regulären Ende noch für den Siegtreffer für die Schromm-Elf, die mit dem dritten Auswärtssieg (noch keine Niederlage!) zumindest bis Sonntag auf Rang drei klettert.

SC Fortuna Köln - FC Würzburger Kickers 0:0
Abstiegskampf war angesagt in Köln und die aktuelle Tabellensituation merkte man beiden Teams auch an. Würzburg war auf Ballkontrolle und defensive Stabilität aus, Köln wollte sich den Sieg erarbeiten statt unbedingt spielerisch zu glänzen. So kam eine intensive aber auch höhepunktarme Drittligapartie heraus. Die größte Chance hatten die Gastgeber kurz vor der Pause, als Kölns Stürmer Moritz Hartmann alleine auf Leon Bätge zulief, der Kickers-Keeper das Eins-gegen-Eins für sich entschied. Nach dem Seitenwechsel fehlten beiden Teams die Mittel und die Effektivität, um dreifach zu punkten. Am Ende stellte sich beiden Klubs die Frage, ob sie einen Punkt gewonnen oder in einem Spiel gegen einen direkten Konkurrenten zwei Punkte verloren hatten.

Karlsruher SC - TSV 1860 München 3:2 (3:1)
"Wir fahren nach Karlsruhe, um die drei Punkte zu holen", erklärte 1860-Trainer Daniel Bierofka vor der Partie beim KSC. Es dauerte allerdings nur wenige Minuten, da war der Matchplan hinfällig geworden. Anton Fink stand nach einem Eckball goldrichtig und drückte das Leder zur Führung für die Gastgeber über die Linie. Zwar glich Simon Lorenz in der 29. Spielminute aus, doch nur weniges Sekunden später war der alte Abstand wiederhergestellt. Marvin Pourié war zu Stelle. Und es kam noch dicker für die Münchner. Noch vor dem Seitenwechsel erhöhte David Pisot auf 3:1. Bierofka brachte zum zweiten Durchgang mit Mölders und Lex zwei weitere Offensivkräfte, die auch für mehr Torgefahr aber letzten Endes keine Tore sorgten. Erst in der Nachspielzeit gelang Adriano Grimaldi der Anschlusstreffer. Zu spät, um noch einen Punkt zu holen. Bei den Löwen richtet sich wie bei den Würzburger Kickers der Blick vorerst nach unten. Bis zur Abstiegszone sind es nur zwei Punkte.

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