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Deutsche Futsal-Meisterschaft 2018: Jahn löst Ticket

Letzte Aktualisierung: 11. März 2018

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Ticket gelöst: Der SSV Jahn 1889 Regensburg Futsal ist wieder bei der Deutschen Futsal-Meisterschaft dabei.

Der amtierende deutsche Futsal-Meister SSV Jahn 1889 Regensburg Futsal hat in überzeugender Manier das Ticket für die Vorrunde der Deutschen Futsal-Meisterschaft 2018 gelöst. Im Playoff-Spiel in der Regensburger Nordhalle setzte sich der Vizemeister der Futsal-Regionalliga Süd vor gut 400 Zuschauern - darunter auch BFV-Präsident Rainer Koch - mit 11:3 gegen Türkspor Nürnberg durch. Die Mittelfranken hatten sich durch den Sieg beim Süddeutschen Futsal-Cup am vergangenen Wochenende für das Playoff-Spiel qualifiziert. In der Vorrunde zur Deutschen Futsal-Meisterschaft trifft der Jahn am 24. oder 25. März in eigener Halle auf den MCH Futsal Club Sennestadt und kämpft dabei um den Einzug ins Viertelfinale. Dort würde für Regensburg am 7./8. April ein weiteres Heimspiel gegen den VfL 05 Hohenstein-Ernstthal warte. Das Halbfinale ist am 14./15. April, das Finale steigt am 28./29. April 2018.

Werbung für den Futsal

"Mir fällt ein Stein vom Herzen! Ich bin so froh, dass wir das Spiel gewonnen haben", erklärte ein überglücklicher Jahn-Abteilungsleiter Oliver Vogel kurz nach dem Abpfiff. "Wir haben heute extrem gut gespielt und richtig Werbung für den Futsal gemacht. Wir haben gut kombiniert, die Laufwege haben gestimmt und die Tore zum Teil unfassbar herausgespielt. Der Sieg war heute hochverdient und souverän - damit hätten wir im Vorfeld nicht unbedingt gerechnet. Am Ende hat man aber doch gemerkt, dass wir auf den Futsal spezialisiert sind und Türkspor nicht." Die Regensburger Dominanz erkannte auch Türkspors Pressesprecher Fatih Köseoglu neidlos an: "Der Gegner war eben eine richtige Futsalmannschaft, das hat man gemerkt."

"Herzlichen Glückwunsch an den Jahn. Es war ein temporeiches Spiel, das wirklich Spaß gemacht hat. Aus meiner Sicht hat heute die reifere Mannschaft gewonnen. Türkspor hat in den ersten Minuten zwar gut mitgehalten, doch je länger das Spiel gedauert hat, desto mehr hat sich die Erfahrung der Regensburger durchgesetzt. Am Ende geht das Ergebnis auch in dieser Höhe in Ordnung", sagte Michael Tittmann, Futsal-Beauftragter im BFV-Spielausschuss: "Sennestadt ist natürlich ein ziemlich harter Brocken. Der Jahn hat jedoch heute eine tolle Leistung gezeigt und kann an einem guten Tag jede Mannschaft schlagen."

Kruel macht's mit der Pike

Die Jahn-Futsaler legten auf heimischem Parkett sofort los wie die Feuerwehr und kamen bereits in den ersten Spielminuten zu guten Torchancen. Unter anderem traf Alexander Günter in Minute sieben aus kurzer Distanz die Latte. Wenig später kam jedoch auch Türkspor zum ersten Mal gefährlich vors Tor, Nando Pfeiffer scheiterte jedoch gleich doppelt an Jahn-Keeper Raul Mantelli Guimaraes (9.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später zappelte der Ball dann zum ersten Mal im Netz: Günter verwandelte nach schönem Zuspiel von Jahn-Spielertrainer Lucas Kruel zur 1:0-Führung für den Favoriten. Ein wunderbar ausgespielter Konter, den Rawaz Ali vollendete, brachte Türkspor aber wenig später den Augleich (13.). Quasi im Gegenzug netzte Kruel mit der Pike jedoch zum 2:1 (14.). In der Folge übernahmen die Regensburger immer mehr das Kommando und schraubten das Ergebnis bis zum Halbzeitpfiff noch auf 5:1 in die Höhe. Zunächst markierte Günter seinen zweiten Treffer (18.), dann trafen noch Alexander Weber (19.) und Andre Luiz Das Neves Peres (19.).

Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: Regensburg kombinierte und schnürte Türkspor in der eigenen Hälfte ein - Kruels 6:1 in der 25. Minute war die logische Folge und machte die Nürnberger Hoffnungen, das Spiel noch zu drehen, zunichte. Nürnberg verkürzte den Rückstand durch ein Tor von Mustafa Köseoglu zwar noch einmal (29.), doch Kruel stellte wenig später den alten Abstand wieder her (31.). Philipp Rogers stellte auf 8:2 für den Jahn (31.), Emirhan Karaaslan verkürzte erneut (31.). Zum 9:3 traf Alberto Rodriguez Fernandez (39.), Nationalspieler Luca Piga machte das Ergebnis zweistellig. Den Schlusspunkt setzte schließlich Alexander Weber per verwandeltem Zehnmeter.

 
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