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Bayernliga Süd: Saisonvorschau 2018/2019

Letzte Aktualisierung: 10. Juli 2018

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Die Bayernliga Süd startet am Freitagabend in die Spielzeit 2018/19.

In der abgelaufenen Spielzeit 2017/18 gingen noch 19 Mannschaften in der Bayernliga Süd an den Start. In der neuen Saison, die am Freitagabend um 18.30 Uhr mit dem Duell zwischen der SpVgg Hankofen-Hailing und dem TSV 1860 München II eröffnet wird, sind es nur noch 17 Teams. Einige davon haben sich in der Sommerpause ambitionierte Ziele gesteckt: Sie wollen in der Süd-Staffel mitspielen und nach Möglichkeit Nachfolger des SV Heimstetten werden, der in der Vorsaison mit sieben Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten SV Pullach die Meisterschaft gefeiert und den Sprung in die Regionalliga Bayern geschafft hat. Aber einen klaren Aufstiegsfavoriten gibt es vor dem ersten Anpfiff nicht.

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SV Pullach holt A-Nationalspieler aus Liechtenstein

Der von Karl Schreitmüller trainierte TSV Rain/Lech verpasste zuletzt die Rückkehr in die Regionalliga Bayern erst in der Relegationsrunde. Der TSV nahm als Dritter für den SV Pullach an den Aufstiegsspielen teil, der wegen der fehlenden Infrastruktur seiner Anlage freiwillig verzichtet hatte. Nun aber zählt die Schreitmüller-Mannschaft zum Favoritenkreis, wenn es um die Meisterschaft 2018/19 geht. Rain hat seinen Kader in der Breite verstärkt, um laut Geschäftsführer Alexander Schroder nach der guten letzten Spielzeit den Konkurrenzkampf zu beleben und neue Anreize zu setzen.

Zur anstehenden Saison sagt Schroder: "Ich schätze viele Mannschaften stärker als im abgelaufenen Spieljahr ein. Es werden mehr Teams um den Aufstieg mitspielen: Zum Beispiel die DJK Vilzing, Schwaben Augsburg, der SSV Jahn Regensburg II, Neuling Türkgücü-Ataspor München, der SV Pullach und Absteiger FC Unterföhring. Auch den TSV Nördlingen zähle ich zur Spitzengruppe."

Dass Rains Geschäftsführer Schroder die Pullacher erneut zum Favoritenkreis zählt, ist nicht verwunderlich. In den letzten beiden Jahren wurde die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller Vizemeister und davor Meister der Bayernliga Süd. Im Sommer verpflichtete der SVP mit Daniel Brändle einen 29-maligen A-Nationalspieler aus Liechtenstein. Außerdem wollen die "Raben" verstärkt auf Talente setzen. "Wir wollten auch junge Leute holen, haben aber zum Großteil unser Gerüst behalten. Deshalb sehe ich keine Probleme. Ich bin optimistisch, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft haben werden", sagt Schmöller.

Vilzings Trainer Karmann weist Favoritenrolle von sich

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Die DJK Vilzing will 2018/19 wieder vorne mitmischen, sieht sich jedoch nicht als Favorit. Foto: DJK Vilzing

Von der Konkurrenz wird sie oft als Titelkandidat gehandelt. Doch selbst sieht sich die DJK Vilzing nicht als Favoriten auf einen Spitzenplatz. DJK-Trainer Uli Karmann will mit seiner Mannschaft im Vorderfeld der Süd-Staffel mitspielen, sieht dabei aber starke Konkurrenz: "Türkgücü-Ataspor München ist ein Aufsteiger, der mit ehemaligen Dritt- und Regionalligaspielern gespickt ist. Qualitativ ist das eine überragende Truppe. Auch Schwaben Augsburg und Ismaning haben sich sehr gut verstärkt. Außerdem sind auch Rain und Pullach immer stark." Die DJK Vilzing vergrößerte in der Sommerpause ihren Kader, um personelle Ausfälle in Zukunft besser wegstecken zu können. "In der letzten Saison hat uns der zu kleine Kader das Genick gebrochen. Im Frühjahr hatten wir nur zehn, zwölf Feldspieler im Training. Das war nicht bayernliga-tauglich", sagt Karmann, dessen Mannschaft sich nach der Winterpause aus dem Aufstiegsrennen verabschieden musste.

Wie andere Trainerkollegen hat Vilzings Karmann den TSV Schwaben Augsburg auf dem Zettel. Im zweiten Jahr in der Bayernliga Süd sind die Erwartungen nach dem sechsten Platz in der Vorsaison gestiegen. Trainer Sören Dreßler ist mit den Neuzugängen zufrieden und spricht von einer "guten Mischung", die ihm jetzt zur Verfügung steht: "Es kann bei uns etwas entstehen, aber das wird nicht von alleine passieren." Der Abteilungsleiter der "Schwabenritter", Jürgen Reitmeier, sagt: "Die erste Saison in der Bayernliga war für uns ein Orientierungsjahr. Wir haben wichtige Erfahrungen gesammelt und eine Grundlage geschaffen. Es ist früh, über Ziele zu sprechen. Aber meine Erwartungen werden jedenfalls sehr anspruchsvoll sein."

Absteiger Unterföhring peilt zunächst Klassenverbleib an

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Beim FC Unterföhring steht nach dem Abstieg aus der Regionalliga Bayern ein Neustart an. Foto: foto2press

Einem Absteiger wird oft in der neuen Saison der direkte Wiederaufstieg zugetraut, doch beim FC Unterföhring sieht das anders aus. Der Verein steht in der Bayernliga Süd vor einem Neustart. Bei rund 20 Neuzugängen dürfte die Findungsphase einige Zeit dauern. Unterföhrings Trainer Peter Faber ist mit seinem Kader nun jedoch zufrieden und sagt: "Einige Spieler besitzen Potenzial. Aber viele haben auch noch Luft nach oben."

Beim FCU steht wegen des Umbruchs der Klassenerhalt als erstes Saisonziel im Vordergrund. Früher als in der Vorsaison wollen Mannschaften wie der SV Kirchanschöring, der TSV 1860 München II, die SpVgg Hankofen-Hailing und der FC Ismaning den Ligaverbleib perfekt machen. Dem von Rainer Elfinger trainierten FCI wird wegen seiner Neuzugänge einiges zugetraut. Unter anderem verstärkte sich Ismaning mit dem drittligaerfahrenen Stürmer Angelo Hauk. Er kam vom bisherigen Ligakonkurrenten BCF Wolfratshausen, der den Klassenverbleib in der Relegation verpasst hatte.

Aufstieg für Neuling Türkgücü-Ataspor München "kein Muss"

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Der Aufsteiger SV Türkgücü-Ataspor München, hier im Trainingslager in Italien, geht ambitioniert in die neue Saison. Der Aufstieg ist aber "kein Muss." Foto: SV Türkgücü-Ataspor München

Neben Absteiger Unterföhring sind die drei Aufsteiger SSV Jahn Regensburg II, TSV 1861 Nördlingen und der SV Türkgücü-Ataspor München neu in der Bayernliga Süd. Die Zweitvertretung aus Regensburg um Trainer Yavuz Ak will den talentierten Nachwuchs weiterentwickeln und dem Team "die Jahn-Spielidee verinnerlichen". In der letzten Saison wurde die junge Mannschaft Meister in der Landesliga Mitte. Der TSV 1861 Nördlingen belegte in der Landesliga Südwest den ersten Platz und stieg ebenfalls direkt auf. In der neuen Spielzeit 2018/19 will Trainer Andreas Schröter mit seiner Mannschaft einen Rang im Tabellenmittelfeld ins Visier nehmen.

Kein "normaler" Aufsteiger ist der SV Türkgücü-Ataspor München. Trainer Andreas Pummer hat den Auftrag, den Verein in die Regionalliga Bayern zu führen. In dieser Saison ist ein weiterer Aufstieg aber noch kein Muss. Münchens Manager Kadir Alkan sagt: "Es wäre vermessen, mit zu hohen Zielen in die Saison zu gehen." Der Neuling will selbst eine ruhige Spielzeit erleben, Mannschaften wie die DJK Vilzing, den FC Ismaning, Rain und den TSV Schwaben Augsburg sieht der Manager noch vorne. Aber spätestens zur Saison 2019/2020 soll das Ziel höher gesteckt werden.

Die Mannschaften der Bayernliga Süd in der Saison 2018/19: 1. FC Sonthofen, DJK Vilzing, FC Ismaning, FC Unterföhring (Absteiger), SpVgg Hankofen-Hailing, SSV Jahn Regensburg II (Aufsteiger), SV Kirchanschöring, SV Pullach, SV Türkgücü-Ataspor (Aufsteiger), TSV 1860 München II, TSV 1861 Nördlingen (Aufsteiger), TSV 1865 Dachau, TSV 1874 Kottern, TSV Rain/Lech, TSV Schwaben Augsburg, TSV Schwabmünchen, TuS Holzkirchen.

 
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