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SC Eintracht Freising: Knapp 100.000 Euro für Nachwuchsarbeit!

Letzte Aktualisierung: 6. September 2018

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U20-Nationalspieler Maximilian Thalhammer (FC Ingolstadt 04) ist einer von zwei Jungprofis, die dem SC Eintracht Freising knapp 100.000 Euro DFL-Ausbildungshonorar bescheren. Foto: Getty

Der SC Eintracht Freising ist deutschlandweit top! Die Oberbayern bekommen von der Deutschen Fußball Liga (DFL) annähernd 100.000 Euro für deren Nachwuchsarbeit überwiesen - kein Amateurverein in Deutschland bekommt mehr!

Die DFL hatte zur Saison 2017/18 ihre Ausbildungsförderung reformiert. Statt bisher eine Million Euro fließen seitdem bis zu 4 Millionen Euro in den Bereich Ausbildungshonorierung und statt nur die letzten fünf Jahre eines Spielers bis zum Profivertrag zu berücksichtigen, werden alle Vereine und Spielzeiten berücksichtigt, bei denen der Spieler ab dem 6. Lebensjahr aktiv war. "Ein gutes Zeichen in Richtung der Amateurvereine", bemerkt Georg Appel, Fußball-Abteilungsleiter beim SC Eintracht Freising, im Interview mit bfv.de. Der SC Eintracht Freising profitiert auf diese Weise für seine Ausbildung von Thomas Blomeyer (MSV Duisburg), der von 2002 bis 2012 in Freising aktiv war und U20-Nationalspieler Maximilian Thalhammer (FC Ingolstadt 04), der von 2003 bis 2014 die Schuhe für Freising schnürte.

Neben dem SC Eintracht Freising profitieren in diesem Jahr acht weitere bayerische Vereine für die Ausbildung von Talenten, die den Sprung in den Profifußball geschafft haben. Insgesamt honoriert die DFL deutschlandweit 90 Amateurvereine mit mehr als 1,5 Millionen Euro für deren Talentförderung. Die Neuregelung basiert auf dem Rahmenvertrag zwischen der DFL und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und seiner Landesverbände. "Die von einigen wenigen immer wieder medial wirkungsvoll platzierte Kritik am Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL ist völlig unangebracht. Die aktuelle Ausbildungshonorierung der DFL, die im Vergleich zum alten DFL/DFB-Grundlagenvertrag deutlich angehoben wurde, ist nur ein Beispiel, wie die Amateurbasis unmittelbar von den Profis profitiert und warum die Einheit von Profi- und Amateurfußball so wichtig ist", sagt BFV-Präsident und 1. DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

Ähnlich funktioniert das Prinzip der "Bonusschecks". Seit vielen Jahren honoriert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Vereine, die spätere Jugend-Nationalspieler(innen) ausgebildet haben. Im vergangenen Jahr wurden auf diese Weise im Juniorinnen-Bereich 28.100 Euro an 13 bayerische Vereine ausgeschüttet, bei den Junioren 42.850 Euro an 18 bayerische Klubs.

Diese bayerischen Vereine werden in diesem Jahr von der DFL honoriert:


TSV 1860 München, 1. FC Baiersdorf, Deutsch-Tschechische Fußballschule e.V., FC Dreistern Neutrudering, SC Eintracht Freising, SV Lohhof, SV Ried, SV Waldperlach München, TUSPO Nürnberg.

So wird honoriert: Von der DFL belohnt werden in diesem Jahr Vereine, die zur Ausbildung von Spielern beigetragen haben, die 2016/17 oder 2017/18 - dann im Alter von höchstens 23 Jahren - ihren ersten Lizenzspielervertrag in der Bundesliga oder 2. Bundesliga unterschrieben haben und in der Spielzeit 2017/18 zu ihrem ersten Pflichtspieleinsatz gekommen sind. Vereine, die in den Spielzeiten vom sechsten bis elften Geburtstag ausgebildet haben, bekommen 4200 Euro pro Spielzeit, Vereine, in denen die Spieler vom zwölften bis maximal 21. Geburtstag aktiv waren, bekommen 5400 Euro pro Saison. 

 
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