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"Hitze-Spiele" in Bayern: Tipps zu Ernährung und Verhalten

Letzte Aktualisierung: 5. August 2018

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Bei hohen Temperaturen gilt es, viel zu trinken und auch eine kurze "Dusche" hilft, der Hitzeerschöpfung vorzubeugen. Foto: Getty

Mit Temperaturen über 30 Grad stehen in Bayern aktuell echte "Hitze-Spieltag" an. Mit der richtigen Vorbereitung gibt es keine Probleme. Dazu gehört neben einer angepassten Ernährung (Tipps siehe unten) natürlich auch, dass beim Bayerischen Fußball-Verband alle Schiedsrichter angehalten sind, großzügig damit umzugehen, wenn Spieler während des Spiels etwas trinken oder sich kurz abkühlen wollen und dazu eventuell das Spielfeld kurz verlassen. In Absprache und Zustimmung mit den Vereinen können vom Schiedsrichter auch zusätzliche Spielpausen gemacht werden (z.B. in jeder Halbzeit zusätzlich eine 3-minütige "Zwangspause" zum Trinken und Erholen). Insbesondere bei den jüngeren Spielern sind Trainer, Betreuer und Schiedsrichter aufgefordert, darauf zu achten, dass die Spieler genügend trinken, um der Gefahr einer Hitzeerschöpfung vorzubeugen.

Ebenso sind an besonders heißen Wochenenden Spielverlegungen kostenlos, unbürokratisch und unkompliziert in Absprache mit dem jeweiligen Spielleiter und dem Gegner möglich. Für einen reibungslosen organisatorischen Ablauf, sprechen Sie sich bitte frühzeitig mit dem Gegner und dem Spielleiter ab!

Sinnvoll ist zudem, dass Vereine bei großer Hitze Möglichkeiten schaffen, dass sich Spieler immer wieder kurz abkühlen können. Mehrere Behälter mit kühlem Wasser in der Nähe des Spielfeldes (Achtung auf Verletzungsgefahr!) können hier eine wirksame Hilfe gegen Überhitzung darstellen. Bei Freundschaftsspielen sollte auch darüber nachgedacht werden, die normale Spieldauer zu verkürzen.

Geeignete "Durstlöscher" und Dosierungsempfehlungen der AOK - Die Gesundheitskasse

Dass bei großer Hitze vor allem darauf geachtet werden muss, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, ist logisch. Dabei gibt es mehr oder weniger geeignete Getränke. Gute Durstlöscher sind Mineralwasser oder Saftschorlen. Unverdünnte Fruchtsäfte sowie zuckerhaltige Cola-Getränke, "Energiedrinks" und Limonaden verzögern dagegen die Flüssigkeitsaufnahme und sind als Sportgetränk ungeeignet, genauso wie alle alkoholische Getränke.

Die AOK Bayern, offizieller Partner des BFV, empfiehlt als Durstlöscher die gute alte Apfel- oder Traubensaftschorle: Die Mischung von einem Drittel Saft und zwei Dritteln Mineralwasser ist nicht besonders süß, versorgt den Körper aber dennoch mit ausreichend Energie (durch natürlichen Fruchtzucker) und Mineralstoffe.

Aber auch durch den richtigen Trink-Zeitpunkt und die Dosierung lassen den Körper den Flüssigkeitsverlust besser verarbeiten:

Vor dem Spiel:

  • am Vortag ausreichend trinken
  • 5 bis 30 Minuten vor Trainings-/Spielbeginn ca. 0,3 - 0,5 Liter trinken

Während des Spiels:

  • bei weniger als 30 Minuten Belastung den Flüssigkeitsverlust unmittelbar danach ausgleichen
  • bei mittlerer Belastung spätestens nach 60 Minuten trinken: 0,5 bis 1 Liter pro Stunde am besten ab 30 Minuten regelmäßig in kleinen Schlucken
  • bei intensiver Belastung ca. 1 Liter/Stunde, ideal wären 0,25 Liter pro 15 Minuten

Nach dem Spiel:

  • zur Regeneration des Flüssigkeits-, Mineralstoff- und Kohlenhydratverlustes: Fruchtsaftschorlen

 

Weitere Ernährungs-Tipps gibt es im AOK-Expertenforum

 

 
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