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Premiere für neue BFV-Schiedsrichter-Kampagne

Letzte Aktualisierung: 27. Dezember 2018

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Unter dem Motto "Wir regeln das" ist die neue BFV-Schiedsrichter-Kampagne gestartet. Foto: Widmann/BFV

Vorhang auf für die neue Schiedsrichter-Kampagne. Unter dem Motto "Wir regeln das" zeigt der Bayerische Fußball-Verband, wie vielfältig, abwechslungsreich und verantwortungsvoll der "Job" eines Schiedsrichters ist. An zwei Tagen haben Amateur-Schiedsrichter und -Spieler auf den Sportanlagen des TSV Steppach und TSV Waldtrudering gemeinsam mit BR-Filmemacher Thomas Klinger und Fotografin Martina Bogdahn den Alltag eines Schiedsrichters gekonnt in Szene gesetzt. Entstanden sind acht unterhaltsame, teilweise auch ironisch-augenzwinkernde TV-, Kino- und Social Media-Spots, die ab sofort gesammelt unter www.schiedsrichter.bayern zu finden sind und verdeutlichen, dass sich die Aufgaben eines Schiedsrichters nicht auf Anpfiff, Abpfiff, Abseits, Tor und Foul beschränken, sondern auch gesellschaftliche relevante Aspekte eine tragende Rolle spielen. "Außenpolitik? Ein Teil des Jobs!", "Teamwork? Selbstverständlich!", "Elternzeit? Gehört einfach dazu!", "Kulturaustausch? Leben wir!" Flankiert werden die Spots von zwölf Plakat- und Anzeigen-Motiven. Die Botschaft "Wir regeln das" transportieren die Referees Woche für Woche auch deutlich sichtbar auf die Plätze. Von der Regionalliga Bayern bis zu den Bezirksligen werden die Unparteiischen auf dem Ärmel ihres Trikots mit dem neuen Logo für die Kampagne werben.

Ziel der Kampagne ist es in erster Linie, den bereits aktiven Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern den Rücken zu stärken und sie in ihrem Hobby zu bekräftigen, gängige Klischees zu durchbrechen und angemessen und realistisch dazustellen, wie vielfältig und bisweilen auch wie schwierig der Job ist. Schließlich macht ein Blick in die Statistik deutlich: Hauptproblem ist es nicht, neue Schiedsrichter zu gewinnen, sondern die bereits aktiven und insbesondere die Neulinge bei der Stange zu halten. So wurden 2018 in insgesamt 75 Neulingslehrgängen 905 Nachwuchs-Referees ausgebildet - davon allerdings hängten knapp 200 die Pfeife noch im selben Jahr wieder an den Nagel. Auf der anderen Seite geht es aber natürlich auch darum, fußballbegeisterte Sportler als neue Unparteiische zu gewinnen. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass im Schiedsrichterwesen ohne Nachwuchs nichts geht, wenn auch künftig möglichst alle Spiele mit offiziellen Schiedsrichtern besetzt werden sollen.

"Es wird häufig vergessen, dass die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter auch ganz normale Menschen sind, wie jede Spielerin und jeder Spieler auf dem Platz und ihre wichtige Aufgabe aus der gleichen Leidenschaft für den Fußball erledigen, wie alle anderen. Die Kampagne soll den bayerischen Unparteiischen ein Gesicht geben, sie greifbarer machen und die vielen sehr fordernden, aber auch sehr schönen Facetten des Schiedsrichterwesens darstellen", erklärt Verbands-Schiedsrichterobmann Walter Moritz. Allein in Bayern sorgen aktuell knapp 10.000 Unparteiische dafür, dass die rund 250.000 Amateurfußballspiele pro Jahr unter perfekten Rahmenbedingungen über die Bühne gehen. Platz- und Passkontrolle, Spielleitung, Bestätigung der offiziellen Ergebnisse und Torschützen - allein auf den ersten Blick ist das Aufgabenfeld eines Unparteiischen enorm - und bildet doch nur die Spitze des Eisbergs, wie die Kampagne "Wir regeln das" eindrucksvoll beweist. 

 
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