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RL Bayern: Der 29. Spieltag

Letzte Aktualisierung: 25. März 2018

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Gewann bei seinem Ex-Klub 1. FC Nürnberg II: Seligenportens Trainer Roger Prinzen.

Am 29. Spieltag in der Regionalliga Bayern ging es in gleich drei direkten Duellen um den Klassenverbleib. Nach dem 3:1-Heimsieg des FC Memmingen am Freitag gegen Aufsteiger FC Pipinsried kam auch die SpVgg Oberfranken Bayreuth beim 4:1 gegen den FC Augsburg II zu einem Erfolgserlebnis. Der SV Schalding-Heining verschaffte sich durch ein 3:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth II Luft.

Spitzenreiter TSV 1860 München fuhr im Grünwalder Stadion beim 4:1 gegen den VfR Garching den vierten Sieg in Folge ein und eilt weiter in Richtung Meisterschaft. Der TSV Buchbach setzte sich gegen den 1. FC Schweinfurt 05 vor eigenem Publikum 1:0 durch und kann wohl für eine weitere Saison in der höchsten bayerischen Amateurspielklasse planen.

Der FV Illertissen wartet nach dem 1:2 gegen den FC Ingolstadt 04 II weiter auf den ersten Sieg unter dem neuen Cheftrainer Herbert Sailer. Der abstiegsbedrohte SV Seligenporten gewann 2:1 beim 1. FC Nürnberg II, dem Ex-Klub seines Trainers Roger Prinzen.

Es wurde nach den zahlreichen Absagen der letzten Wochen alles unternommen, um weitere Spielausfälle zu vermeiden. So trat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag auf Kunstrasen gegen Schlusslicht FC Unterföhring (0:0) an. Außerdem war das Heimspiel des VfB Eichstätt gegen den SV Wacker Burghausen (2:1) kurzfristig um einen Tag auf Sonntag verschoben worden, um die Austragung der Begegnung zu ermöglichen.

29. Spieltag - Die Partien:

TSV 1860 München - VfR Garching 4:1 (3:0)
TSV Buchbach - 1. FC Schweinfurt 05 1:0 (0:0)
FC Memmingen - FC Pipinsried 3:1 (0:0)

TSV 1860 Rosenheim - FC Unterföhring 0:0
SV Schalding-Heining - SpVgg Greuther Fürth II 3:2 (1:1)
FV Illertissen - FC Ingolstadt 04 II 1:2 (1:0)
1. FC Nürnberg II - SV Seligenporten 1:2 (0:0)
SpVgg Oberfranken Bayreuth - FC Augsburg II 4:1 (2:1)

VfB Eichstätt - SV Wacker Burghausen 2:1 (1:0)

Tabelle, Ergebnisse, Liveticker und Ansetzungen der Regionalliga Bayern




TSV 1860 München - VfR Garching 4:1 (3:0)
Der TSV 1860 München gibt sich im Rennen um die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern keine Blöße. Im Heimspiel gegen den VfR Garching setzte sich die Mannschaft von 1860-Trainer Daniel Bierofka 4:1 (3:0) durch. Bereits in der ersten Hälfte stellten Jan Mauersberger (13.), Markus Ziereis (36.) und Benjamin Kindsvater (42.) vor 12.500 Zuschauern im erneut ausverkauften Grünwalder Stadion die Weichen auf Sieg. Im zweiten Durchgang erzielte Manuel Eisgruber (61.) für die Gäste zwar den Anschlusstreffer. Sascha Mölders (76.) brachte aber mit seinem elften Saisontor für die Münchner den siebten Heimsieg hintereinander endgültig unter Dach und Fach.

Mit dem Erfolg schraubten die "Löwen", bei denen Winterzugang und Ex-Profi Michael Görlitz in der Schlussphase erstmals nach überstandener Achillessehnenverletzung eingewechselt wurde und damit sein Debüt gab, ihr Punktekonto auf 61 Zähler. Seit mittlerweile sieben Begegnungen musste der Ligaprimus keine Niederlage mehr hinnehmen. Der VfR verpasst die Chance, sein Polster auf die Gefahrenzone weiter zu vergrößern.

Stimmen zum Spiel:

Daniel Bierofka (Trainer TSV 1860 München): "Es war ein wichtiger Sieg für meine Mannschaft. Beide Teams haben sich nichts geschenkt. Wir waren bei den Standards sehr effektiv. Zum Glück punkten wir zurzeit auch daheim. Die Leidenschaft des Teams ist sehr gut. Wir haben es ordentlich gespielt."

Daniel Weber (Trainer VfR Garching): " Meine Jungs waren wahnsinnig gierig. Wir haben gut gespielt, sind aggressiv ins Pressing gegangen, doch die Standardsituationen konnten wir einfach nicht verteidigen. Wir waren in der zweiten Halbzeit sogsar mutiger. Schade, dass der Ball nicht früher ins Tor gegangen ist. Das Ergebnis ist echt bitter, da wir vielleicht zwei Verletzte beklagen müssen."

TSV Buchbach - 1. FC Schweinfurt 05 1:0 (0:0)
Der TSV Buchbach hat sich mit einem 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 wohl endgültig aus Abstiegskampf verabschiedet. Den einzigen Treffer der Begegnung markierte Maximilian Bauer (80.) für die Hausherren erst in der Schlussphase. Zuvor hatte Buchbachs Regionalliga-Rekordspieler Aleksandro Petrovic schon einmal nur die Latte getroffen. Die beste Chance zum Ausgleich vergab FCS-Torjäger Adam Jabiri. Für die Mannschaft von TSV-Trainer Anton Bobenstetter, die jetzt 38 Punkte auf dem Konto hat, war es bereits der dritte Zu-Null-Sieg in Folge. Für Schweinfurt endete dagegen der positive Lauf von zuletzt vier Spielen ohne Niederlage (drei Siege, ein Unentschieden). In der Tabelle konnten die Unterfranken keinen Boden auf die Spitzengruppe gutmachen. Ligaprimus TSV 1860 München ist jetzt schon 16 Punkte entfernt.

Kurios: Zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten beide Teams ihre Torhüter tauschen. Bei Buchbach blieb Daniel Maus mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in der Kabine. Für ihn kam Egon Weber. Schweinfurts Alex Eiban konnte wegen einer Oberschenkelzerrung nicht weitermachen und wurde durch David Paulus ersetzt. Prominente Zuschauer in Buchbach waren die beiden Profis Florian Niederlechner (SC Freiburg) und Vitus Eicher (1. FC Heidenheim).

Stimmen zum Spiel:

Anton Bobenstetter (Trainer TSV Buchbach): "Die Platzverhältnisse waren in Ordnung und wir haben ein temporeiches Spiel mit einem sehr spielschnellen Gegner gesehen. Das Spiel wurde zwar kampfbetont, aber dennoch fair geführt. Nach der Halbzeit haben wir uns gute Torabschlüsse erarbeitet und deshalb letztlich auch verdient gewonnen."

Gerd Klaus (Trainer 1. FC Schweinfurt 05): "Trotz des Ergebnisses bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben den Kampf angenommen und mussten viele lange Bälle spielen. Wir wussten, dass es ein 50:50-Spiel wird, bei dem ein Tor entscheiden kann."

FC Memmingen - FC Pipinsried 3:1 (0:0)
Der FC Memmingen landete mit dem 3:1 (0:0) gegen den Aufsteiger und direkten Konkurrenten FC Pipinsried den erhofften Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenverbleib, verließ zumindest vorerst die direkten Abstiegsplätze. Pipinsried blieb zum vierten Mal in Folge sieglos, holte in dieser Phase nur einen Punkt.

Die Gäste mussten allerdings mehr als 70 Minuten in Unterzahl spielen, weil ihr Torhüter Thomas Reichlmayr schon früh wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte (18.). Dennoch gelang Denny Herzig (53.) das Führungstor für Pipinsried. Jannik Rochelt (55.), Furkan Kircicek (68.) und Burak Coban (90.) ließen am Ende die Memminger jubeln.

Stimmen zum Spiel:

Stephan Baierl (Trainer FC Memmingen): "Bei uns hat man gesehen, dass wir etwas schwierig ins Spiel gekommen sind. Die ganze erste Halbzeit hat sich bei meiner Mannschaft in den Kopf festgesetzt, dass wir das Spiel gewinnen müssen. Da hat man einfach die Angst vor dem Gewinnen gespürt und zu viel nachgedacht. Zusätzlich vielleicht auch, weil wir dachten, was passiert, wenn wir dieses Spiel in Überzahl verlieren. Außerdem haben wir zu umständlich gespielt. Erst müssen wir in Rückstand gehen, bevor wir anfangen, Fußball zu spielen. Man kann nicht erwarten, dass wir jedes Mal ein Feuerwerk abbrennen wie gegen Schweinfurt. Da haben wir ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Hoffentlich war das nun der Startschuss, dass wir in der Rückrunde angekommen sind."

Fabian Hürzeler (Trainer FC Pipinsried): "Unsere Philosophie ist eigentlich immer, dass wir nichts dem Zufall überlassen wollen und immer auf den Gegner gut vorbereit sind. Diesmal haben wir das aber nicht getan und zu viel dem Zufall überlassen. Auch haben wir zu viele Fehler gemacht. Es gibt solche Tage. Dennoch gratulieren wir Memmingen zum Sieg. Jede Mannschaft hatte ihre Phasen im Spiel. Mal waren wir, mal war Memmingen am Drücker. Grundsätzlich kann ich meiner Mannschaft, außer den individuellen Fehlern, nicht viel vorwerfen. Trotz Unterzahl hatten wir immer wieder Ballbesitzphasen, gute Tormöglichkeiten und Chancen, die wir allerdings nicht effektiv genutzt haben. Das hat Memmingen gemacht und unsere Fehler bestraft."
TSV 1860 Rosenheim - FC Unterföhring 0:0
Der TSV 1860 Rosenheim musste sich gegen das bereits als Absteiger feststehende Schlusslicht FC Unterföhring mit einem 0:0 zufriedengeben. Es war das vierte Heimspiel in Folge, das Unentschieden endete. Die Gäste aus Unterföhring mussten die Schlussphase nach der Gelb-Roten Karte gegen Fabio Sabbagh (85.) wegen wiederholten Foulspiels in Unterzahl überstehen. In allen vier Spielen seit der Winterpause gelang Unterföhring kein eigener Treffer.

Stimmen zum Spiel:

Tobias Strobl (Trainer TSV 1860 Rosenheim): "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben aber die ersten Möglichkeiten nicht genutzt. In der zweiten Halbzeit hatten wir viele Torchancen, aber durch unsere egoistische Einstellung hätten wir auch keine Tore verdient gehabt. Der Punkt für Unterföhring ist verdient."

Peter Faber (FC Unterföhring): "Wir hatten bei den vielen Rosenheimer Chancen teilweise sehr viel Glück. In der letzten Minute hatten wir trotzdem die Möglichkeit zum Sieg. Unser Torwart hat einen Sahnetag erwischt, deshalb ein Sonderlob an Daniel Shorunkeh-Sawyerr."

SV Schalding-Heining - SpVgg Greuther Fürth II 3:2 (1:1)
Die Serie von vier Niederlagen beendete der SV Schalding-Heining durch ein 3:2 (1:1) gegen die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth. Stefan Rockinger (22.), Christian Seidl (70.) und Markus Gallmaier (90.+2) waren für den SVS erfolgreich. Für die zuvor dreimal unbesiegte SpVgg trafen Sammy Ammari (28.) sowie Mario Baldauf (47.).

Der Fürther Alexandros Kartalis sah in der Nachspielzeit wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (90.+4). Sein Mitspieler Stefan Maderer setzte einen Foulelfmeter an die Latte (54.). Fürth rutschte durch die Niederlage auf einen Relegationsplatz. Schalding-Heining rangiert dagegen nun sieben Zähler vor der Abstiegszone.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Köch (Trainer SV Schalding-Heining): "Wir haben gut dagegen gehalten. Knackpunkt war sicherlich der verschossene Elfmeter. Wir haben nicht aufgegeben, sind dran geblieben und konnten dann auch selber länger in Ballbesitz bleiben. Wir wollten zwar eigentlich zu Null spielen. Aber positiv ist zumindest, dass wir nur zwei Gegentore bekommen haben."

Timo Rost (Trainer SpVgg Greuther Fürth II): "Bis zum 2:1 hatten wir das Spiel total im Griff. Mit dem 3:1 wäre Schalding wohl tot gewesen. Der SVS hatte drei Chancen und macht drei Tore. Mich ärgert, dass wir die Tore nicht verhindert haben. Spielerisch mache ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf. So ist eben Fußball."

FV Illertissen - FC Ingolstadt 04 II 1:2 (1:0)
Nach drei Partien als Trainer des FV Illertissen benötigt Herbert Sailer nach wie vor Geduld. Auf den ersten Sieg wartet der 49-Jährige nach der 1:2-Heimniederlage gegen die U 23 des FC Ingolstadt 04 noch. Eine Halbzeitführung durch Nicolas Jann (19.) reichte nicht zu einem Punktgewinn, weil Alexander Kogler (75.) und der eingewechselte Patrick Hasenhüttl (86.), Sohn von Bundesligatrainer Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig), für die Ingolstädter zur Stelle waren. Der FCI gewann sechs der sieben zurückliegenden Auswärtsspiele bei einer Niederlage.

Stimmen zum Spiel:

Herbert Sailer (Trainer FV Illertissen): "Wir wollten den Sieg im ersten Heimspiel in diesem Jahr. In der ersten Halbzeit haben wir es richtig gut gemacht, haben aber leider vergessen, das zweite Tor zu schießen. In der zweiten Halbzeit wurde Ingolstadt besser, wir hatten dennoch zwei große Chancen zum 2:0. Das Spiel haben wir nach zwei Standards verloren. Wir konnten uns leider nicht für unsere gute Leitung belohnen."

Ersin Demir (Trainer FC Ingolstadt II): "Ein Lob an den Heimverein für den hervorragend gepflegten Platz. In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan. Illertissen hat die Räume eng gemacht und ist verdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Leistung gezeigt. Das 1:1 haben wir erzwungen und wollten danach den Siegtreffer. Wir haben das Spiel unter dem Strich glücklich gewonnen."

1. FC Nürnberg II - SV Seligenporten 1:2 (0:0)
Seine Rückkehr an alte Wirkungsstätte dürfte sich Roger Prinzen, Trainer des abstiegsbedrohten SV Seligenporten in der Regionalliga Bayern, durchaus so vorgestellt haben. Das Auswärtsspiel bei der U 21 des 1. FC Nürnberg am 29. Spieltag entschied Seligenporten 2:1 für sich. Dank des ersten Dreiers nach zuvor acht vergeblichen Anläufen verkürzte der SVS den Rückstand auf die sicheren Nichtabstiegsränge auf fünf Zähler. Nürnberg musste sich erstmals nach sechs Partien wieder geschlagen geben.

Die Tore für Seligenporten in Nürnberg gingen auf das Konto von Mario Götzendörfer (51., Foulelfmeter) und Marco Weber (68.), das FCN-Anschlusstor erzielte Philipp Hercher (86.). Ex-Bundesligaprofi Roger Prinzen war von 2013 bis 2016 beim FCN als Trainer für die U 21 verantwortlich.

Stimmen zum Spiel:

Reiner Geyer (Trainer 1.FC Nürnberg II): "Wir hätten am Ende gerne noch einen Punkt mitgenommen. Aber es war ein Spiel, in dem wir unseren Fluss und unsere Einstellung nicht gefunden haben. Wir haben hinten raus noch Moral bewiesen und haben alles versucht, aber gegen eine Gästemannschaft, die hinten gut stand, haben wir es nicht mehr geschafft. Das Ergebnis ist am Ende durchaus verdient."

Roger Prinzen (Trainer SV Seligenporten): "Wir wollten Fußball spielen und vorne unsere Möglichkeiten nutzen. Das ist uns ganz gut gelungen. Leider ist uns in der ersten Halbzeit kein Tor geglückt. Ich bin vom Auftritt unserer Mannschaft angetan. Wir haben mutig agiert und haben uns nicht nur hinten reingestellt. In den letzten zehn Minuten haben wir dem Druck der Nürnberger gut Stand gehalten und verdient gewonnen."

SpVgg Oberfranken Bayreuth - FC Augsburg II 4:1 (2:1)
Die SpVgg Oberfranken Bayreuth hat ihre gute Form mit dem 4:1-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des FC Augsburg bestätigt. Sieben Punkte holte Bayreuth damit aus den vergangenen drei Spielen. Die Abstiegsränge ließ die SpVgg vorerst hinter sich. Die Treffer gegen Augsburg markierten Johannes Golla (11.), Thore Dengler (38.), Ivan Knezevic (67.) und Kristian Böhnlein (76., Foulelfmeter). Für die seit fünf Begegnungen sieglosen Augsburger traf Simon Gail (36.).

Stimmen zum Spiel:

Christian Stadler (Trainer SpVgg Oberfranken Bayreuth): "Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Die Bodenverhältnisse waren schwierig. Trotzdem haben wir einige feine Kombinationen und Tore gesehen. Der Ausgleichstreffer war unglücklich. Unter dem Strich hat meine Mannschaft hat eine verdienten Sieg eingefahren."

Dominik Reinhard (FC Augsburg II): "Wir haben ein Spiel gesehen, in dem eine Mannschaft Fußball spielte und die andere wie eine Jugendmannschaft agiert hat. Mit so einer Einstellung kann man in Bayreuth nicht gewinnen. Wir waren gewarnt, haben aber nicht die nötige Einstellung gefunden."
VfB Eichstätt - SV Wacker Burghausen 2:1 (1:0)
Aufsteiger VfB Eichstätt hat sich in die obere Tabellenhälfte vorgeschoben. Zum Abschluss des 29. Spieltages bezwang der Neuling den ehemaligen Zweitligisten SV Wacker Burghausen 2:1. Es war für Eichstätt der vierte Sieg aus den vergangenen fünf Begegnungen (eine Niederlage). Burghausen holte dagegen aus den zurückliegenden drei Spielen nur einen von neun möglichen Punkten.

Benjamin Schmidramsl (32.) hatte Eichstätt gegen Burghausen in Führung gebracht. Fabian Eberle (52.) baute den Vorsprung mit einem verwandelten Foulelfmeter aus. Marius Duhnke (85.) gelang nur noch der Anschlusstreffer für den SV Wacker. Burghausen hatte bereits das Hinspiel (0:1) verloren.

Die Stimmen zum Spiel:

Markus Mattes (Trainer VfB Eichstätt):
"Uns kam entgegen, ein Spiel körperlich zu führen gegen eine spielstarke Mannschaft. Speziell die erste Hälfte fand ich sehr gut, das Pressing mit Ballgewinn. Wir sind dann in Führung gegangen. Das 2:0 gleich nach der Halbzeit hat es relativ sicher gemacht. In der Druckphase, die Burghausen dann hatte, hatten wir auch etwas Glück. Doch insgesamt war es eine tolle Leistung meiner Mannschaft und ein verdienter Sieg."

Patrick Mölzl (Trainer SV Wacker Burghausen): "Das Spiel ist relativ schnell analysiert. Wir haben zu Recht verloren. Wir haben es nicht geschafft, die Körperlichkeit des Gegners aufzunehmen. Wir waren nicht in der Lage, die Zweikämpfe für uns zu entscheiden. Wir haben auf entscheidenden Positionen mit jungen Spielern begonnen, die sich in solchen Partien schwer tun und lernen müssen."

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