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Der beste Livetickerer im Freistaat

Letzte Aktualisierung: 22. Mai 2019

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Stolzer Sieger: Felix Zeibe vom TSV Aßling ist Bayerns bester Livetickerer.

Felix Zeibe vom TSV Aßling hat die BFV-Liveticker-Wochen 2019 für sich entschieden und darf sich fortan Bayerns bester Livetickerer nennen. "Die Auszeichnung freut mich natürlich riesig", sagte er bei der offiziellen Urkundenübergabe im Münchner "Haus des Fußballs". Mit 14 unterhaltsam und ausführlich getickerten Spielen in vier Wochen hat sich Zeibe gegen die starke Konkurrenz durchgesetzt. Als Preis erhielt Zeibe ein iPhone 8 und einen offiziellen adidas-Spielball. Mit dem neuen Smartphone will er da weitermachen, wo er mit dem alten Handy aufgehört hat: den BFV-Liveticker bedienen. Spieltag für Spieltag. An jedem freien Wochenende.

"Als Finanzmann habe ich natürlich alles dokumentiert: Ich habe bisher 157 Spiele getickert", rechnet Zeibe vor, der bei einem Pharmaunternehmen in Holzkirchen als Bilanzbuchhalter arbeitet. Per Zufall habe er damals mitbekommen, dass der Bayerische Fußball-Verband einen Live-Ticker anbietet. Seither hat ihn das Ticker-Fieber gepackt. So sehr, dass er dabei sogar überregionale Bekanntheit erlangt hat. Auf den Sportplätzen würden ihn die Zuschauer regelmäßig auf seinen Ticker ansprechen. Kein Wunder: Sogar im Auto sitzend hat Zeibe schon getickert. Bei einem Auswärtsspiel "seines" TSV Aßling beim TSV Hohenthann in der vergangenen Saison. Zeibe erinnert sich lebhaft: "An dem Tag hat es aus Kübeln geregnet, geblitzt und gedonnert. Da ich keinen Schirm dabei hatte, habe ich mein Auto in Sichtweite zum Spielfeld geparkt. Das war dann mal ein Pressebereich der etwas anderen Art", schmunzelt er.

Wer meint, 157 getickerte Spiele würden Zeibe auslasten, irrt gewaltig: In Personalunion ist Zeibe neben seiner Hauptaufgabe als Pressesprecher zusätzlich Schiedsrichter, Kassier und Aushilfs-Vereinswirt beim TSV Aßling, dem er seit 2015 die Treue schwört. "Der TSV Aßling ist wie eine große Familie. Da engagiert man sich dann auch gerne als Mädchen für Alles", betont Zeibe, dessen fußballerische Wurzeln in Dresden liegen. Bei Dynamo spielte der 36-Jährige von den C-Junioren bis zur zweiten Mannschaft, um dann nach einem Intermezzo in der Reservemannschaft wegen eines lukrativen Jobangebots nach Bayern "als Zuagroasta" auszuwandern, wie er augenzwinkernd sagt.

Um Anschluss am neuen Wohn- und Lebensort zu finden, schloss sich Zeibe dem örtlichen TSV an. Erst als aktiver Spieler, dann als Aushilfstrainer und schließlich am Liveticker. Der Rest ist Geschichte. Zeibe schwärmt: "Ich tickere, weil ich einfach Spaß daran habe. Ich fühle mich als zwölfter Mann und schwitze beim Tickern manchmal so sehr, als ob ich selbst spielen würde". Weitere Schweißausbrüche sind im aktuellen Saisonfinale nicht ganz ausgeschlossen - der TSV steckt mitten im Abstiegskampf. Zeibe ist natürlich immer live dabei. "Egal wie´s ausgeht, ob Relegation, direkter Klassenerhalt oder Abstieg: Die Liebe zum Verein endet deswegen nicht", betont er. 

 
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