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FC Würzburger Kickers gewinnt Toto-Pokal 2019

Letzte Aktualisierung: 25. Mai 2019

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Der FC Würzburger Kickers hat den bayerischen Toto-Pokal 2019 gewonnen.

Dass der bayerische Toto-Pokal wie schon in den vergangenen drei Jahren auch diesmal nach Unterfranken geht, war angesichts der Finalpaarung logisch. Doch eine Premiere hätte es durchaus geben können, die aber blieb aus: Denn bei seiner ersten Toto-Pokal-Finalteilnahme zog Regionalligist SV Viktoria Aschaffenburg vor 6033 Zuschauern im heimischen Stadion am Schönbusch gegen den Drittligisten FC Würzburger Kickers mit 0:3 (0:1) den Kürzeren. Für die Rothosen um Cheftrainer Michael Schiele war es nach 2014 und 2016 der dritte Erfolg im Toto-Pokal-Wettbewerb. Die Treffer für die Domstädter erzielten Daniel Hägele (22.), Patrick Göbel (65.) und Orhan Ademi (90.) - sie bescherten dem FWK den Einzug in die lukrative erste Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs. Von Lotto Bayern gab's einen Siegerscheck in Höhe von 5.000 Euro für den Triumph im Freistaat, bei der Teilnahme am DFB-Pokal-Wettbewerb (Auslosung am 15. Juni in Dortmund) winkt nicht nur ein Heimspiel gegen einen attraktiven Gegner aus des Bundesliga, sondern auch garantierte rund 130.000 Euro aus den Vermarktungserlösen.

Würzburger Vorfreude auf das große Pokal-Los

"Wir sind sehr froh, dass wir den Toto-Pokal gewonnen haben. Wir waren vorgewarnt, Aschaffenburg hat uns einiges abverlangt. Letztlich aber, so glaube ich, sind wir der verdiente Sieger. Wir hatten alle zusammen ein tolles Spiel vor einer tollen Kulisse, jetzt wollen wir den perfekten Saisonabschluss auch entsprechend feiern", sagte FWK-Trainer Michael Schiele: "Wir sind schon richtig heiß auf die erste DFB-Pokalhauptrunde." Dort wäre Jochen Seitz auch gerne eingezogen, "letztlich aber geht der Sieg für Würzburg voll in Ordnung. Logisch, dass wir enttäuscht sind. Aber spätestens mit einem Tag Abstand werden wir wissen, was uns in dieser Toto-Pokal-Saison geglückt ist. Darauf dürfen wir zurecht auch stolz sein."

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Tolle Kulisse, traumhaftes Fußballwetter und ein packendes Finale: Die 6033 Zuschauer kamen in Aschaffenburg voll auf ihre Kosten.

Aschaffenburg sorgt für perfekte Rahmenbedingungen

Beide Teams und auch die Zuschauer fanden am Untermain perfekte Bedingungen vor, wie auch Xaver Faul von Sponsor Lotto weiß: "Besser geht nicht, das war heute ein Fußballfest. Traumhaftes Wetter, ein volles Stadion und ein richtig gutes Spiel, das fast bis zum Schluss spannend war. Eine bessere Plattform können wir uns als Partner des Toto-Pokalwettbewerbs nicht wünschen." Gleiches fand auch BFV-Vizepräsident Reinhold Baier: "Das war heute Werbung für den Fußball an der Basis. Wir hatten ein stimmungsvolles und vor allem friedliches Fußballfest, das bundesweit in der ARD zu sehen war. Der Dank des Verbandes geht an Viktoria Aschaffenburg. Der Verein hat ganze Arbeit geleistet und alles dafür getan, dass wir heute diese traumhaften Rahmenbedingungen hatten. Das ist keine Selbstverständlichkeit."

Die Kickers aus Würzburg begannen im Stadion am Schönbusch druckvoll und waren in der Anfangsphase optisch überlegen. Aschaffenburg stand dagegen tief, verteidigte geschickt und hielt den Gegner so aus der gefährlichen Zone fern. Gleichzeitig setzte die Viktoria auch den einen oder anderen Nadelstich, insbesondere über den agilen Björn Schnitzer, der beim Online-Voting auf www.toto-pokal.de von den Fans auch zum Man of the Match gewählt worden ist, ging bei Kontern Gefahr aus. Wirklich in Bedrängnis geriet aber auch das Tor von FWK-Schlussmann Eric Verstappen nicht. In der 22. Spielminute dann die Führung für Würzburg: Nach einer Ecke stand Daniel Hägele völlig frei und drückte den Ball aus kurzer Distanz per Kopf über die Linie - das dritte Tor in der laufenden Toto-Pokal-Saison für den 30-Jährigen.

Der Rückstand schockte Aschaffenburg aber nicht. Im Gegenteil: Die Viktoria agiere nun mutiger und hatte auch zwei gute Gelegenheiten auf den Ausgleich. In Minute 35 drang Schnitzer über den rechten Flügel in den Strafraum ein, doch seine Hereingabe fand keinen Abnehmer. Nur wenige Sekunden später wieder Schnitzer: Diesmal zwang der 27 Jahre alte Stürmer mit seinem Linksschuss aus halbrechter Position Verstappen zu einer Glanzparade.

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Ließ sich das Finale im Stadion am Schönbusch nicht entgehen und übernahm die Siegerehrung: Felix Magath (r.).

Nach dem Wechsel begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe, wobei Aschaffenburg ein leichtes Chancenplus verzeichnete. Im Abschluss war die Viktoria aber zu harmlos. Das rächte sich, denn ins Tor traf erneut Würzburg - und das wunderschön. In der 65. Spielminute wurde Patrick Göbel an der linken Strafraumgrenze freigespielt und zirkelte den Ball in bester Robben-Manier in den Torwinkel. In der Folge spielten die Kickers ihre ganze Cleverness aus und erhöhten den Spielstand durch Orhan Ademi sogar noch auf 3:0.

Toto-Pokal und Lob von Felix Magath

Danach war Schluss - und der frühere Profi Felix Magath, der in Aschaffenburg geboren worden ist, überreichte den Pokal gemeinsam mit Xaver Faul, Verbandsspielleiter Josef Janker und Reinhold Baier an die Rothosen. "Wenn ich ehrlich bin, hatte ich schon auf die Viktoria gehofft, allerdings war da heute gegen starke Kickers, die von Beginn auf die Tube gedrückt haben, nichts zu holen. Mit dem zweiten Treffer war der Deckel drauf", sagte Magath, der von einem Tag sprach, der "zeigt, was der Fußball auch abseits des großen Getöses bewegen kann. Das war heute allerbeste Werbung und zeigt, dass der Toto-Pokalwettbewerb in Bayern etwas ganz Besonderes ist".

 

 
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