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UEFA Regions Cup: "Wichtig, dass ein Rad ins andere greift"

Letzte Aktualisierung: 11. Mai 2019

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BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher (Mitte) ist auch bei der Endrunde Delegationsleiter der deutschen Mannschaft.

Während sich die Auswahl des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) um Cheftrainer Engin Yanova in diversen Trainingsmaßnahmen sportlich bestmöglich auf den UEFA Regions' Cup (18. bis 26. Juni) vorbereitet, hat sich auch das Lokale Organisations-Komitee (LOK) in einem Kick-off-Workshop auf eine perfekte Durchführung eingestellt: Der BFV hatte bereits im Herbst 2018 eines der Zwischenrunden-Qualifikationsturniere organisiert - und offenkundig bei der UEFA bleibenden Eindruck hinterlassen: Die Europäische Fußball-Union hat die Ausrichtung der Endrunde um den UEFA Regions' Cup den Bayern übertragen, insgesamt 46 Mitglieder zählt das LOK.

"Für uns ist das eine Riesensache", sagt Jürgen Faltenbacher. Der BFV-Schatzmeister ist wie schon in der Qualifikation 2018 auch in diesem Jahr erneut Delegationsleiter der deutschen Auswahl, die der Bayerische Fußball-Verband für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) stellt: "Wir haben zusammen mit unseren Ausrichtervereinen organisatorisch eine perfekte Veranstaltung geboten, die auch den höchsten Ansprüchen der UEFA vollauf gerecht geworden ist. Für uns ist das jetzt gleichzeitig Ansporn und Auftrag, auch die Endrunde dieses bedeutendsten Amateurturniers der UEFA erneut so reibungslos und auf höchstem Niveau über die Bühne zu bringen." 

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Die LOK-Mitglieder bereiteten sich in intensiven Workshops auf die Endrunde um den UEFA Regions' Cup vor.

Dem Zufall freilich wird bei der Europameisterschaft der Amateure nichts überlassen. Alleine die Zahl der 46 LOK-Mitglieder um Turnierdirektor Felix Jäckle (Hauptabteilungsleiter Sport beim BFV) zeigt, was organisatorisch alles auf die Füße zu stellen und wie vielschichtig die Aufgaben beim Kontinental-Turnier vom 18. bis 26. Juni 2019 sind: Unterbringung und Betreuung der acht Teilnehmernationen sowie der Delegierten und Schiedsrichter, Transport-Management, Spielorganisation, Ticketing, Sicherheit und Stadioninfrastruktur sowie Medienarbeit. "Auf allen diesen Feldern wollen wir bestmögliche Rahmenbedingungen bieten. Dafür braucht es auch in organisatorischer Hinsicht eine entsprechende Vorbereitung. Es ist wichtig, dass die Abläufe in Fleisch und Blut übergehen und während des Turniers jedes Rädchen perfekt ins andere greift", betont Felix Jäckle: "Deshalb hatten wir bei unserm LOK-Workshop alle relevanten Themen auf der Agenda und haben entsprechende Abläufe in themenspezifischen Workshops detailliert vorbereitet und geplant. Jeder weiß, was zu tun ist und was die UEFA als Ausrichter von uns erwartet. Ähnlich wie unsere Mannschaft einen Teamgeist entwickelt hat, der sie zum Zwischenrundenerfolg getragen hat, so war und ist auch im Organisationsteam dieser Teamgedanke von zentraler Bedeutung." 

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Feilt mit der BFV-Auswahl an der Turnierform: Verbandstrainer Engin Yanova.

Auch sportlich tickt die Uhr rückwärts: Dem deutschen Gastgeber-Team um Verbandstrainer Engin Yanova bleiben rund fünf Wochen, ehe am 18. Juni um 18.45 Uhr in Kelheim das Auftaktmatch gegen Frankreich angepfiffen wird. Weitere deutsche Kontrahenten in der Vorrundengruppe A sind die Slowakei (20. Juni, 14.30 Uhr) und die Auswahl der Türkei (23. Juni, 10.30 Uhr). Beide Partien steigen im Rahmen der Fußballiade, die erneut in Landshut stattfindet. In der Gruppe B machen Polen, Russland, Spanien und Tschechien den Vorrunden-Sieg unter sich aus - nur die beiden Gruppensieger erreichen das Finale der Amateurfußball-Europameisterschaft am 26. Juni in Burghausen (18.30 Uhr). Die BFV-Auswahl hat bereits drei Trainingsmaßnahmen hinter sich, eine vierte und letzte steht noch an, ehe Yanova dann den 20-Mann-Kader (18 Spieler plus zwei Torhüter) für die Endrunde um den UEFA Regions' Cup nominiert.

Der BFV darf nach den UEFA-Regeln auf Spieler zwischen 19 und 40 Jahren aus bayerischen Vereinen zurückgreifen, die in der laufenden Spielzeit maximal in der Bayernliga spielen und bisher weder Profi- noch A-Nationalspieler gewesen sein dürfen. Die Spieler müssen zudem seit mindestens zwei Jahren in einem bayerischen Fußball-Verein registriert sein, die Nationalität spielt keine Rolle. 

 
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