Header Image - 2019

Regionalliga-Reform: Bayern sind sich weiter absolut einig

Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2019

klicken zum Vergrößern
Ziehen an einem Strang: BFV-Präsident Rainer Koch (l.) und Regionalliga-Sprecher Christoph Heckl.

Die Vereinsvertreter der Regionalliga Bayern und die Führungsspitze des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) haben einmal mehr auch bei ihrer Wintertagung an diesem Freitag in Eichstätt große Einigkeit demonstriert und ihre Reformbereitschaft bekräftig, was die künftige Ausrichtung der aktuell fünfgleisigen vierthöchsten deutschen Spielklasse angeht. "All das, was wir bereits im September 2017 in Wendelstein beschlossen haben, ist jetzt eingetreten", sagte Regionalliga-Sprecher Christoph Heckl vom FC Ingolstadt 04 II. "All die Modelle, die wir seinerzeit zusammen diskutiert und für umsetzbar befunden haben, liegen jetzt auf dem Tisch. Wir in Bayern sind uns einig und wir haben auch kein Problem damit, sollten wir unsere Eigenständigkeit verlieren. Wir könnten auch weiterhin mit fünf Ligen leben, würden aber bei einer Reduzierung auf vier Ligen auch nach Sachsen und Thüringen oder Baden-Württemberg spielen. Wir werden den Prozess weiter konstruktiv begleiten, der Ball aber liegt nicht bei uns, denn unsere Positionen sind schon sehr, sehr lange bekannt und daran hat sich nichts geändert. All diese Modelle wären sofort umsetzbar", betonte Heckl, der auch bayerischer Vertreter in der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingesetzten Arbeitsgruppe zur Reform war.

Austausch mit Klubs der Regionalligen Nordost und Nord

Auf dem weiteren Weg steht für die Vertreter der Regionalliga Bayern nun in der zweiten März-Hälfte ein gemeinsamer Austausch mit den Vereinen der Regionalligen Nordost und Nord an, außerdem werden die Drittligisten aus diesen Gebieten mit am Tisch sitzen. Für Heckl freilich gilt auch in diesem übergreifenden Austausch das, was die Regionalliga Bayern auszeichnet: "Wir schaffen es, trotz unserer unterschiedlichen Zielsetzungen mit einer Sprache zu sprechen. Diese Einigkeit werden wir uns bewahren - denn das ist etwas, was nicht üblich ist. Das habe ich gerade in den letzten Monaten oft genug erlebt." Für BFV-Präsident Rainer Koch steht fest, "dass wir in Bayern die wenigsten strukturellen Probleme haben. Wir sind vielmehr in einer Situation, in der wir weitgehend entspannt sein können, weil wir klare Vorstellungen haben, die nicht neu, sondern hinlänglich bekannt sind. Unsere Modelle sind Lösungen, die aus allen Blickwinkeln schlüssig sind."

Heckl: "Wir sind reformbereit"

Dabei betonten Koch und Heckl auch jetzt in Eichstätt, dass es kein Beharren auf ein weiteres autarkes Fortbestehen der Regionalliga Bayern gibt. "Wer uns Bayern vorwirft, dass es nur darum geht, die Regionalliga Bayern zu erhalten, der hat sich nie mit der Materie auseinandergesetzt. Wir sind reformbereit", sagte Heckl: "Ganz bitter ist es, wenn Rainer Koch genau das immer wieder vorgeworfen wird - und dies oftmals weit unter der Gürtellinie. So kann es nicht gehen! Das zeigt, wie oberflächlich da diskutiert wird." Letztlich wird der DFB-Bundestag im Herbst 2019 entscheiden, wie die Struktur der aktuell fünf Regionalligen dann aussehen und wir der Aufstieg in die 3. Liga geregelt wird. 

 
Spitzenvereine

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

© 2019 BFV.de