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Regionalliga-Wintertagung: Positives Zwischenfazit

Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2019

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Zog ein positives Zwischenfazit: Verbandsspielleiter Josef Janker.

Sehr gut, harmonisch, vertrauensvoll: Mit diesen Attributen hat Josef Janker die Zusammenarbeit mit den Vereinsvertretern der Regionalliga Bayern im Verlauf der bisherigen Spielzeit zusammengefasst. Bei der Wintertagung der Regionalliga Bayern in Eichstätt hat der Verbandsspielleiter des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) eine positive Zwischenbilanz gezogen, dabei merkte Janker aber auch an, dass das eingetreten ist, was im Sommer vergangenen Jahres auch so prognostiziert worden war: Die Zahl der Zuschauer ist aktuell auf 640 Besucher je Partie (Vorsaison 1460) zurückgegangen, "denn wir haben mit den Löwen den großen Zuschauermagneten verloren. Außerdem sind mit Würzburg, Regensburg und Unterhaching drei namhafte Teams der Liga in den vergangenen Jahren verloren gegangen. Das können wir aber voller Stolz verkraften, denn alle ehemaligen Regionalligisten spielen in den höheren Klassen eine weitgehend starke sportliche Rolle. Das spricht für das, was wir letztlich Großes mit der Regionalliga Bayern geschaffen haben."

Als erfreulich bezeichnete Janker die Tatsache, "dass es nahezu keine Vorfälle in sicherheitstechnischer Hinsicht gegeben hat. Wir hatten keine Probleme - und das soll auch in der Rest-Rückrunde so bleiben", betonte der Verbandsspielleiter bei der Zusammenkunft der Klubvertreter, für die Verbandsschiedsrichterobmann Walter Moritz für die Spielpause im Sommer mit Hinblick auf die neue Spielzeit zwei Austauschrunden vorgesehen hat. "Es geht uns Schiedsrichtern darum, alle auf den gleichen Stand bei Regeländerungen zu bringen und zudem unsere Linie zu erklären." Jeweils im Norden und Süden des Freistaates werden Termine speziell für Trainer angeboten, wobei auch die Analyse von exemplarischen Spielszenen aus Sicht der Regelhüter gemeinsam mit den Übungsleitern im Vordergrund stehen soll. 

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BFV-Präsident Rainer Koch gab einen Ausblick auf die Restrunde und blickte auf die Saison 2019/20 voraus.

TV-Millionenpublikum verfolgt Spiele aus der Regionalliga Bayern

Auch wenn der letztjährige Zuschauermagnet TSV 1860 München als Meister den Sprung in die 3. Liga geschafft hat und damit zum vierten Mal in Folge der bayerische Titelträger in der Relegation erfolgreich war, bleibt die Regionalliga Bayern weiterhin im Fokus. So verfolgten rund 2,6 Millionen Menschen bundesweit die Amateur-Spitzenliga im bisherigen Saisonverlauf im Free-TV mit: Die drei Live-Spiele sahen 580.000 Zuschauer bei SPORT1, Quotenrenner war das Frühschoppenspiel zwischen dem SV Schalding-Heining und Wacker Burghausen, das an einem Sonntagvormittag ausgetragen worden war. Hinzu kommen fast zwei Millionen Menschen, die sich die Samstags-Zusammenfassungen im Bayerischen Fernsehen zu Gemüte führten. "Wir werden bis zum Saisonende noch mindestens vier weitere Live-Spiele bei SPORT1 bundesweit im Fernsehen haben", sagte Verbandsspielleiter Josef Janker bei der Wintertagung in Eichstätt. Die finale Auswahl der jeweiligen wird der Sender zeitnah treffen.

Kaum Sportgerichtsfälle

Für Verbandsanwalt Fritz Reisinger gab es kaum Grund zur Klage: So sei die Zahl von 16 Roten Karten zum jetzigen Zeitpunkt äußerst gering, auch die Verfahren wegen unsportlichen Verhaltens gegen Trainer ist mit vier und der Gesamtgeldstrafe von 400 Euro sehr weit unten angesiedelt. Das Sportgericht hatte zudem sechs Verstöße gegen die Platzdisziplin zu verhandeln.

Im Vorausblick auf die am 11. Juli 2019 mit dem noch zu vergebenden Eröffnungsspiel neue Saison wird es im jetzt für die Regionalligisten bereits begonnen Zulassungsverfahren eine Neuerung geben, wie BFV-Geschäftsführer Jürgen Igelspacher in Eichstätt sagte. Beim Verbandstag im Mai vergangenen Jahres hatten die Delegierten mit großer Mehrheit entschieden, dass der BFV Spielberechtigungen ab der Saison 2019/2020 ausschließlich an die ihm angeschlossenen Mitgliedsvereine vergibt und nicht mehr an Kapitalgesellschaften, in die die eingetragenen Vereine ihre am bayerischen Spielbetrieb teilnehmende Teams ausgegliedert haben. "Um Missverständnisse erst gar nicht entstehen zu lassen: Selbstverständlich können die Mitgliedsvereine des BFV ihren Spielbetrieb auch zukünftig über eine ausgegliederte Kapitalgesellschaft abwickeln. Sie müssen dazu das ausschließlich dem Verein zustehende Teilnahmerecht an der Liga in eigener Zuständigkeit und Verantwortlichkeit vertraglich auf die Kapitalgesellschaft übertragen", betonte Igelspacher. 

 
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