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Türkgücü-Ataspor holt Hasenhüttl und Imsak

Letzte Aktualisierung: 9. Juni 2019

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Robert Hettich (links), Kaderplaner beim Aufsteiger SV Türkgücü-Ataspor München, begrüßt Neuzugang Patrick Hasenhüttl. Quelle: SV Türkgücü-Ataspor München
Bayern-Regionalligist SV Türkgücü-Ataspor München rüstet seinen Kader weiter auf. So hat der ambitionierte Aufsteiger jetzt Patrick Hasenhüttl, den Sohn von Ex-Bundesligatrainer Ralph Hasenhüttl (jetzt FC Southampton/England), unter Vertrag genommen. Der 22-jährige Österreicher wechselt ablösefrei vom FC Ingolstadt 04 II in die bayerische Landeshauptstadt. Für die U 17-, U 18- und U 19-Nationalmannschaft der Alpenrepublik absolvierte Hasenhüttl insgesamt 13 Länderspiele und erzielte drei Tore.

"Patrick passt sowohl sportlich als auch charakterlich perfekt in unser neuformiertes Team", sagt Türkgücüs Kaderplaner Robert Hettich. "Er hat im Nachwuchs der SpVgg Unterhaching, des VfB Stuttgart und des FC Ingolstadt 04 eine sehr gute Ausbildung genossen und mit 23 Toren in 82 Regionalliga-Spielen auch seine Klasse im Herrenfußball in den letzten drei Jahren unter Beweis gestellt. Patrick wird unser Angriffsspiel mit seiner starken Physis und Torgefährlichkeit im Strafraum noch variabler machen."

Neben Hasenhüttl hat sich der Regionalliga-Neuling auch die Dienste von Serhat Imsak gesichert. Der 19-jährige Stürmer spielte zuletzt ebenfalls beim FCI II, der nach dem Abstieg der Profis in die 3. Liga nicht mehr in der Regionalliga Bayern antreten darf. "Serhat ist ein talentierter Stürmer, der in seinem ersten Herrenjahr schon 23 Einsätze in der Regionalliga Bayern hatte und dabei vier Treffer erzielten konnte", sagt Robert Hettich. "Er ist sehr lauffreudiger Spieler, dazu enorm kopfballstark. Als U 23-Spieler ergänzt er unseren Kader optimal. Dass er noch dazu aus München kommt und türkische Wurzeln hat, rundet das gute Bild von Serhat ab."

Ebenfalls neu beim SV Türkgücü-Ataspor ist außerdem Franco Flückiger. Der 28-jährige Torhüter wechselt vom künftigen Ligakonkurrenten SV Wacker Burghausen in die Landeshauptstadt, wo er einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnete. Der 1,95 Meter große Schlussmann berichtet, dass er eigentlich andere Pläne hatte: "Nach meiner Vertragsauflösung in Burghausen war der eigentliche Plan, zusammen mit meiner Frau wieder zurück in die Heimat zu gehen. Nach dem Anruf von Robert Hettich haben wir alle Optionen sorgfältig ausgelotet und uns letztlich für das attraktive Angebot aus München entschieden. Meine Frau hat in München zudem wesentlich bessere Möglichkeiten, eine entsprechende Arbeitsstelle nach ihrem abgeschlossenen Studium zu finden. Dass uns der Verein hierbei auch unterstützen möchte, hat die Entscheidung einfacher gemacht. Wir freuen uns sehr auf die Zeit in München bei Türkgücü."

Der gebürtige Stendaler begann seine fußballerische Laufbahn 1996 im Alter von fünf Jahren beim damaligen FSV Lok Altmark Stendal. Von 2006 bis 2011 hütete er das Tor beim 1. FC Magdeburg, wechselt anschließend zur SpVgg Greuther Fürth. 2012 folgte der Transfer zum Hallenscher FC. Von 2014 bis 2017 stand Franco Flückiger beim Nordost-Regionalligisten SV Oberlausitz Neugersdorf Neugersdorf unter Vertrag. In den letzten beiden Spielzeiten gehörte Flückiger mit lediglich 86 Gegentoren in 68 Spielen zu den herausragenden Torhütern der Regionalliga Bayern. Bei 20 Partien stand hinten die Null. In der Regionalliga Nordost war seine Bilanz mit 69 Gegentoren in 59 Spielen (22 Mal zu Null) sogar noch etwas besser. Für die deutsche U 19-Nationalmannschaft absolvierte der 1,94 Meter lange Torhüter (Schuhgröße 48) im Jahr 2010 vier Länderspiele.

BFV/mspw

 
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