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Regionalliga Bayern: Aktuelle News

Letzte Aktualisierung: 12. April 2018

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Hält Schweinfurt die Treue: Philip Messingschlager verlängert seinen Vertrag bis 2019. Foto: foto2press

Muss Spitzenreiter TSV 1860 München aus der Regionalliga Bayern für ein mögliches Rückspiel in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga in ein anderes Stadion umziehen, weil das heimische Grünwalder Stadion belegt ist? Dieses Szenario möchten die "Löwen" unbedingt vermeiden. Die Partie zwischen der U 23 des FC Bayern München und dem SV Wacker Burghausen (5:0) sahen in der Spitze 460.000 Zuschauer beim TV-Sender "Sport1", der TSV 1860 Rosenheim präsentierte jetzt seinen neuen Co-Trainer für die nächste Saison und Ligaprimus 1860 München gab gleich vier Sommer-Zugänge bekannt. Die wichtigsten News aus der Bayern-Staffel.

Gespräche mit DFB und FC Bayern: Noch ist der TSV 1860 München zwar nicht sicher Meister und damit auch noch nicht für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga qualifiziert. Dennoch beschäftigt sich der souveräne Spitzenreiter (elf Punkte Vorsprung) schon jetzt mit den möglichen Playoff-Spielen, die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für den 24. und 27. Mai terminiert wurden. Nach der Auslosung hätten die "Löwen" im Rückspiel gegen einen Vertreter aus der Regionalliga Südwest Heimrecht. Das Problem: Am Sonntag, 27. Mai, (ab 14 Uhr) soll im Münchner Stadion an der Grünwalder Straße bereits das Topspiel in der Allianz Frauen-Bundesliga zwischen dem FC Bayern und dem Doublesieger VfL Wolfsburg stattfinden. Dort könnte es um den Gewinn der Deutschen Meisterschaft gehen. Auch in die große Allianz Arena kann der TSV 1860 wohl nicht ausweichen, weil dort Umbauarbeiten stattfinden sollen. Mögliche Alternativen wären ein Umzug in das Olympiastadion oder eine Terminverschiebung des Aufstiegsrundenrückspiels. Denn einen Tausch des Heimrechts möchte der TSV 1860 vermeiden. Geschäftsführer Michael Scharold sagte gegenüber der "Münchner Abendzeitung": "Wir werden mit dem DFB und dem FC Bayern Gespräche führen und eine Lösung finden. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass diese Lösung anders aussieht, als dass wir das Rückspiel im Grünwalder Stadion austragen werden."

"Messi" bleibt bis 2019: Der 1. FC Schweinfurt 05 hat den Vertrag mit Philip "Messi" Messingschlager verlängert. Der 25-jährige Rechtsverteidiger bleibt bis zum 30. Juni 2019. "Ich freue mich, dass ich auch in der kommenden Saison für Schweinfurt auflaufen werde. Nicht erst seit meinem Umzug nach Schweinfurt fühle ich mich sehr wohl. Die Rahmenbedingungen sind nahezu perfekt und es macht Spaß, für den FCS zu spielen", so Messingschlager, der bereits seit 2015 für den ehemaligen Zweitligisten am Ball ist. "Messi ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Er hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut weiterentwickelt und ist aus dem Team nicht mehr wegzudenken", sagt FCS-Trainer Gerd Klaus. In der laufenden Saison kam Messingschlager 25-mal für Schweinfurt zum Einsatz. Dabei gelangen ihm ein Tor und drei Vorlagen.

Nächstes Livespiel am 21. April: Eine starke TV-Quote gab es bei der Partie vom 32. Spieltag zwischen der U 23 des FC Bayern München und dem SV Wacker Burghausen (5:0). Den Kantersieg des Nachwuchsteams vom deutschen Rekordmeister sahen am Montagabend bei "Sport1" durchschnittlich 300.000 Zuschauer. In der Spitze verfolgten sogar bis zu 460.000 Personen die Live-Übertragung. Das nächste Livespiel aus der Bayern-Staffel geht bereits in der kommenden Woche über die Bühne. Die Partie der 35. Runde zwischen Spitzenreiter TSV 1860 München und der U 23 des FC Augsburg wird am Samstag, 21. April, (ab 14.05 Uhr) vom Bayerischen Fernsehen übertragen.

 

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Absolviert aktuell die Aufnahmeprüfung für die Ausbildung zum Fußballlehrer: Daniel Bierofka (TSV 1860 München). Foto: Getty

Kasparetti kommt aus der Kreisliga: Nachdem der TSV 1860 Rosenheim vor wenigen Tagen bekanntgegeben hatte, dass Ognjen Zaric (aktuell noch U 17-Trainer bei der SpVgg Unterhaching) zur kommenden Saison Cheftrainer wird und den scheidenden Tobias Strobl (wechselt zur U 23 des FC Ingolstadt 04) beerben wird, steht jetzt auch fest, wer Zaric assistieren wird. Neuer Co-Trainer ab Sommer wird Thomas Kasparetti. Der 34-jährige Diplom-Sportwissenschaftler betreut aktuell noch den Kreisligisten TSV Bad Endorf. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe in der Regionalliga und die Zusammenarbeit mit dem kompletten Team. Ich werde versuchen, Ognjen Zaric bestmöglich zu unterstützen und die erfolgreiche Arbeit des aktuellen Trainerteams mit Tobias Strobl und Robert Mayer fortzuführen", sagt der zweifache Familienvater und B-Lizenzinhaber. Franz Höhensteiger, Abteilungsleiter Fußball beim TSV 1860 Rosenheim, erkärt: "Wir sind mit Thomas schon länger in Kontakt. Er war zum Beispiel auch im Winter-Trainingslager dabei, so dass wir ihn gut kennenlernen konnten. Er passt sportlich und menschlich hervorragend zu uns. Wir sind davon überzeugt, dass Thomas perfekt mit Ognjen Zaric harmonieren wird."

Willsch kehrt zu den "Löwen" zurück: Spitzenreiter TSV 1860 München hat jetzt gleich vier neue Spieler für die kommende Saison verpflichtet. Mittelfeldspieler Alessandro Abruscia (27) kommt von den Stuttgarter Kickers. In der laufenden Saison gehört der Deutsch-Italiener mit elf Toren und 14 Vorlagen zu den Top-Scorern der Regionalliga Südwest. Mittelfeldakteur Kristian Böhnlein (27) ist aktuell noch Kapitän beim Ligakonkurrenten SpVgg Oberfranken Bayreuth. Außerdem wechseln Linksverteidiger Herbert Paul (24) und Mittelfeldakteur Marius Willsch (27) vom 1. FC Schweinfurt 05 zu den "Löwen". Für Willsch ist es die Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte. Bis 2012 war er im Nachwuchsbereich und bei der U 23 von 1860 München am Ball. Das Quartett unterschrieb Verträge, die sowohl für die 3. Liga als auch für die Regionalliga gültig sind. "Ich freue mich, dass wir die vier Transfers zu diesem frühen Zeitpunkt finalisieren konnten", sagt Günther Gorenzel, Sportlicher Leiter des TSV 1860: "Zusammen mit Cheftrainer Daniel Bierofka und unserem Chefscout Jürgen Jung waren wir uns schnell einig, dass uns diese Spieler nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich weiterbringen werden und unseren Kader qualitativ verstärken." Ex-Nationalspieler Bierofka betont, dass er die Spieler schon länger im Blickfeld hatte. "Außer Alessandro Abruscia kennen wir die Spieler aus der Regionalliga Bayern. Alle vier Zugänge sind absolute Leistungsträger in ihren Mannschaften, haben teilweise auch schon Drittliga-Erfahrung sammeln können und werden uns weiterhelfen."

Weite Anreise: Nach dem Halbfinal-Sieg im Bayerischen Landespokal gegen Ligakonkurrent TSV 1860 Rosenheim (3:0) und dem damit verbundenen Einzug ins Endspiel am Pfingstmontag, 21. Mai, das im Rahmen des "Finaltags der Amateure" stattfindet, geht es für die SpVgg Oberfranken Bayreuth am morgigen Freitag (ab 19.30 Uhr) in der Begegnung beim Tabellenvorletzten FC Memmingen wieder um wichtige Punkte für den Klassenverbleib. SpVgg-Trainer Christian Stadler warnt vor dem Kontrahenten: "Memmingen wird ein unangenehmer Gegner. Der FCM hat zuletzt beim 1:4 in Schweinfurt im Pokal-Halbfinale nicht in Bestbesetzung gespielt. Das allein zeigt schon, welchen Stellenwert das Spiel gegen uns für Memmingen hat. Wir stellen uns auf einen Gegner ein, der unbedingt gewinnen will" so Stadler, der mit seiner Mannschaft über 300 Kilometer nach Memmingen reisen muss. "Die Anreise ist sehr weit und die Regeneration nach den letzten Spielen, in denen wir immer unter Druck standen, ist eine Herausforderung", sagt Stadler.

Angehende Fußball-Lehrer: Mit Daniel Bierofka (TSV 1860 München) und Patrick Mölzl (SV Wacker Burghausen) befinden sich seit Dienstag zwei Cheftrainer aus der Bayern-Staffel an der Sportschule Hennef (Nordrhein-Westfalen), um dort die Aufnahmeprüfung für die Ausbildung zum Fußball-Lehrer zu absolvieren. In der Partie gegen Aufsteiger VfB Eichstätt am Samstag (ab 12.30 Uhr) wird Ex-Nationalspieler Bierofka aber wieder auf der Trainerbank des Spitzenreiters sitzen. Bis dahin wird er von seinem Assistenten Oliver Beer vertreten. Burghausen hat spielfrei.

Buchbach will Niederlagenserie stoppen: Vor der Begegnung gegen die zweitplatzierte U 23 des FC Bayern München am morgigen Freitag (ab 19 Uhr) musste der TSV Buchbach vier Niederlagen in Folge hinnehmen. Der Klassenverbleib ist plötzlich wieder in Gefahr, die Relegationsränge sind nur noch fünf Punkte entfernt. "Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass man in einer Liga mit 19 Mannschaften 45 oder 46 Punkte zum Klassenverbleib benötigt und dass die wenigstens Teams diese Punkte schon Mitte April auf dem Konto haben werden", betont Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, dessen Mannschaft mit 38 Zählern auf Platz zwölf rangiert. Trotz der jüngsten Niederlagenserie lobt Bobenstetter sein Team: "Die Mannschaft tut alles für den Klassenverbleib, trainiert sehr gut, ist extrem fokussiert und auch der Zusammenhalt ist hervorragend." Gegen das Nachwuchsteam des FC Bayern will Buchbach nun endlich wieder punkten. Bobenstetter betont: "Auch wenn es unmöglich erscheint: Wir brauchen die drei Zähler." Nicht zur Verfügung stehen dem TSV Mittelfeldspieler Christian Brucia (Wadenverletzung) und Thomas Leberfinger (Oberschenkelverhärtung).

Quelle: mspw

 

 
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