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Regionalliga Bayern: Aktuelle News

Letzte Aktualisierung: 1. Juni 2018

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Gehen getrennte Wege: Die SpVgg Greuther Fürth II und Trainer Timo Rost. Foto: foto2press

Kwasi Okyere Wriedt von der U23 des FC Bayern München aus der Regionalliga Bayern gab jetzt sein Länderspieldebüt für die A-Nationalmannschaft von Ghana. Die U23 der SpVgg Greuther Fürth trennt sich von Cheftrainer Timo Rost, Wolfgang Schellenberg ist neuer Trainer beim SV Wacker Burghausen und Patrick Wolf, Sohn von Ex-Bundesligaprofi und -trainer Wolfgang Wolf, verlässt den 1. FC Schweinfurt 05 nach nur einem Jahr schon wieder. Die wichtigsten News aus der Regionalliga Bayern.

Gelungenes Debüt gegen WM-Teilnehmer Japan: Kwasi Okyere Wriedt von der U23 des FC Bayern München hat jetzt sein Länderspieldebüt für die A-Nationalmannschaft von Ghana gegeben. Beim 2:0-Testspielerfolg in Yokohama gegen den WM-Teilnehmer Japan wurde der 23-jährige Torjäger in der 82. Minute eingewechselt. "Otschie" Wriedt war nach seiner starken Saison mit der zweiten Mannschaft des deutschen Rekordmeisters (21 Saisontore) erstmals für die ghanaische Auswahl nominiert worden. Neben seinen Einsätzen für die U 23 war Wriedt außerdem zweimal für die Bundesligaprofis des FC Bayern am Ball. Am 7. Juni könnte Wriedt zum zweiten Mal für Ghana auflaufen. Dann trifft er in Reykjavik auf Island, einen weiteren WM-Teilnehmer.

Neuanfang auf dem Trainerposten: Die U23 der SpVgg Greuther Fürth und ihr bisheriger Trainer Timo Rost gehen ab sofort getrennte Wege. "Die U 23 soll noch näher an den Lizenzbereich heranrücken", sagt Sportdirektor Rachid Azzouzi und fügt an: "Mit diesem Schritt wollen wir es schaffen, die Entwicklung junger Talente zu verbessern und diese schneller an den Profikader heranzuführen. Im Zuge dieser Neuausrichtung sind wir zusammen mit Timo Rost zur Entscheidung gekommen, dass es auch auf dem Trainerposten einen Neuanfang geben soll." Ein Nachfolger steht noch nicht fest. "Wir bedanken uns bei Timo, der die Mannschaft in der Saison 2016/2017 in einer schwierigen sportlichen Lage übernommen hat. Mit seiner Arbeit hat er dazu beigetragen, dass sich die Leistungen unserer U23 in der gerade abgelaufenen Saison stabilisiert haben und die Mannschaft vor allem in der Rückrunde gute Ergebnisse erzielen konnte", ergänzt Mirko Reichel, Sportlicher Leiter am Fürther Nachwuchsleistungszentrum. Das "kleine Kleeblatt" schloss die Regionalliga Bayern-Runde auf Platz 13 ab, schaffte damit den Klassenverbleib. "Ich blicke auf ein ereignisreiches, intensives, aber vor allem schönes Jahr bei der Spielvereinigung zurück", resümiert der frühere Bundesligaprofi Timo Rost.

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Sascha Mölders gastiert mit dem TSV 1860 München am 8. Juli beim VfB Eichstätt.

Burghausen statt Union Berlin: Der SV Wacker Burghausen ist auf der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Wolfgang Schellenberg tritt seinen Posten als Sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim Zweitligisten 1. FC Union Berlin nicht an, sondern betreut ab der kommenden Saison die erste Mannschaft seines Heimatvereins in Bayern. Der 46-Jährige, der früher viele Jahre in verschiedenen Funktionen für den Nachwuchs des TSV 1860 München tätig war, sollte seinen neuen Job in der Hauptstadt eigentlich zum 1. Juli übernehmen. Nun aber entsprach der Verein Schellenbergs Wunsch, den Vertrag wieder aufzulösen. "Ich freue mich sehr, dass mir der 1. FC Union Berlin die Möglichkeit gibt, zurück in die Heimat zu wechseln, und mir trotz des Vertrages keine Steine in den Weg legt", erklärt Wolfgang Schellenberg, der in Burghausen die Nachfolge von Interimstrainer Ronald Schmidt antritt. Der Ex-Profi hatte den SV Wacker im Saisonendspurt dank einer Erfolgsserie zum Klassenverbleib geführt, will künftig aber wieder als Co-Trainer arbeiten. In die Vorbereitung auf die anstehende Spielzeit startet der SV Wacker bereits am Sonntag (ab 10 Uhr). Dann lernt der Wolfgang Schellenberg erstmals seine Mannschaft kennen. "Ich freue mich auf die Spieler und die neue Saison", so der Fußball-Lehrer.

Wolf-Sohn wechselt nach Leipzig: Nach nur einem Jahr trennen sich die Wege des 1. FC Schweinfurt 05 und Defensivspieler Patrick Wolf schon wieder. Der 29-jährige Sohn von Ex-Bundesligaprofi und -trainer Wolfgang Wolf wechselt in die Regionalliga Nordost zum 1. FC Lok Leipzig. Mit Schweinfurt erreichte Patrick Wolf in der abgelaufenen Saison den dritten Platz. Am "Finaltag der Amateure" gewann er mit dem FCS das Bayerische Landespokalfinale gegen Ligakonkurrent SpVgg Oberfranken Bayreuth (3:1). Damit qualifizierte sich Schweinfurt zum zweiten Mal in Folge für den DFB-Pokal. Während Patrick Wolf den 1. FCS verlässt, stößt Mittelfeldspieler Noah Schorn (19) neu zum Kader. Er kommt von der U 19-Bundesligamannschaft der TSG 1899 Hoffenheim. Seinen Vertrag verlängert hat Mittelfeldakteur Vincent Waigand (22), der in der abgelaufenen Saison bereits zum Regionalligakader gehörte, aber häufiger für die zweite Mannschaft in der Bayernliga Nord zum Einsatz kam. "Mit Vincent und Noah haben wir zwei weitere junge Spieler mit Talent und großer Perspektive im Kader", sagt FCS-Vorsitzender Markus Wolf: "Nun sind wir im Hinblick auf die U 23-Regelung bereits gut aufgestellt."

Kapitän Dorsch nach Heidenheim: Die U 23 des FC Bayern München muss in der kommenden Saison ohne ihren bisherigen Kapitän Niklas Dorsch auskommen. Der 20-jährige Defensivspieler wechselt zum Zweitligisten 1. FC Heidenheim und erhält dort einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. "Wir sind froh, dass sich Niklas trotz einiger anderer Möglichkeiten für den 1. FC Heidenheim entschieden hat. Er ist ein junger und noch entwicklungsfähiger Spieler mit viel Potential, der beim 1. FC Nürnberg und beim FC Bayern eine sehr gute fußballerische Ausbildung durchlaufen hat. Niklas kann sich jetzt bei uns in der 2. Bundesliga auf einem neuen Niveau beweisen", sagt Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des Zweitligisten. Dorsch kickte seit 2012 im Nachwuchs des Rekordmeisters. In der abgelaufenen Saison in der Regionalliga Bayern kam der deutsche Juniorennationalspieler zu 31 Einsätzen. Dabei gelangen ihm vier Tore und fünf Vorlagen.

Mölders-Autogramme in Eichstätt: Auf den VfB Eichstätt wartet im Rahmen der Sommervorbereitung ein besonderer Höhepunkt. Am Sonntag, 8. Juli, (ab 14 Uhr) testet der VfB gegen Regionalliga Bayern-Meister und Drittligaaufsteiger TSV 1860 München. Anstoß ist um 14 Uhr. Besonderer Höhepunkt für die Fans: Nach der Partie gibt es eine Trikot-Verlosung sowie eine Autogrammstunde mit Torjäger Sascha Mölders, Cheftrainer Daniel Bierofka und anderen Protagonisten der Münchner "Löwen". Die beiden Punktspielduelle zwischen Eichstätt und 1860 München in der abgelaufenen Saison hatten die "Löwen" beide für sich entschieden (2:1 und 5:0).

U20-Nationalspieler Richter bleibt: Der FC Augsburg hat den Vertrag mit Angreifer Marco Richter langfristig bis zum 30. Juni 2023 verlängert. Der 20-jährige deutsche Juniorennationalspieler kickt bereits seit 2012 für den FCA. Im vergangenen Sommer rückte er von der U23-Mannschaft in den Bundesligakader auf und kam in der abgelaufenen Saison zu zwölf Einsätzen im Oberhaus (ein Tor). Auch für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Bayern war er weiter am Ball. Zu Buche stehen 14 Partien, neun Tore und eine Vorlage. "Marco Richter besitzt großes Potential und hat schon bewiesen, dass er in der Bundesliga mithalten kann. Wir sind davon überzeugt, dass er seinen Weg gehen wird und freuen uns, dass wir Marco für fünf Jahre an den Verein binden konnten", sagt Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport beim FCA. Richter erklärt: "Der FC Augsburg ist mein Verein. Ich bin beim FCA zum Profi geworden. Deshalb freut es mich umso mehr, dass ich in Augsburg weiter an meiner Entwicklung arbeiten kann. Das Umfeld passt perfekt zu mir."

Salemovic wird Spielertrainer: Der FC Memmingen muss in der kommenden Saison ohne seinen Leistungsträger Muriz Salemovic auskommen. Der 29-jährige Offensivspieler, der in der abgelaufenen Saison neun Saisontore erzielt hatte, kehrt nach zweieinhalb Jahren beim FCM aus beruflichen Gründen zum Bayernligaabsteiger TSV Landsberg zurück und wird dort künftig als Spielertrainer tätig sein. Salemovic wohnt in Landsberg und arbeitet im benachbarten Denklingen. "Auch wenn uns der Weggang von Muriz sehr schmerzt, haben wir dafür Verständnis. Mit 29 Jahren steht die berufliche Existenz im Vordergrund", sagt der FCM-Vorsitzende Armin Buchmann, der gleichzeitig betont: "In Memmingen steht ihm immer die Tür offen, eine Rückkehr ist für uns nicht ausgeschlossen. Warum soll er nicht seine Karriere einmal bei uns ausklingen lassen?" Salemovic bestritt für den FCM 80 Regionalligapartien und erzielte dabei 24 Tore. Ebenfalls Memmingen verlassen wird Fabian Krogler, der nach fünf Jahren beim FCM zu seinem Heimatklub TV Erkheim zurückkehrt.

Hodzic kommt nach Schalding: Der SV Schalding-Heining hat mit Edvin Hodzic seinen sechsten Zugang für die kommende Saison präsentiert. Der 23-jährige Mittelfeldspieler war seit November vereinslos. Zuletzt am Ball war er für den österreichischen Drittligisten ATSV Stadl-Paura. "Ich freue mich über die Herausforderung in der Regionalliga-Bayern und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der SVS das Ziel Klassenerhalt erreicht", sagt Hodzic. Thomas Baumann, Spielleiter der ersten Mannschaft beim SVS, betont: "Edvin ist ein junger Spieler, der auf seiner Position schon reichlich Erfahrung mitbringt."

Quelle: mspw

 

 
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