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DFB-U17-Juniorinnen holen EM-Titel

Letzte Aktualisierung: 8. Dezember 2013


Die DFB-U17-Juniorinnen besiegten im EM-Endspiel Spanien im Elfmeterschießen. Foto: Getty

Das Ziel ist erreicht: Die deutschen U17-Juniorinnen sind Europameisterinnen. Die DFB-Auswahl setzte sich im Endspiel der siebten Europameisterschaft in England gegen Spanien 4:2 (1:1/0:1) nach Elfmeterschießen durch. Und es war ein Sieg, mit dem fast niemand mehr gerechnet hatte, denn Spanien war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft auf dem Platz. Klar, im Lager des Deutschen Fußball-Bundes hatte man nach dem 0:4 in der Vorrunde auf eine Revanche und den großen Titelcoup gehofft und hart darauf hingearbeitet. Spielführerin Jasmin Sehan darf sich zudem über den Titel der Torschützenkönigin freuen. Fünf Treffer erzielte die Wolfsburgerin im Turnierverlauf.

"Gratulation an die Mannschaft, die sich mit dem Titel für ein tolles Turnier belohnt hat. Trotz des frühen Rückstandes hat sich das Team nie aufgegeben, weiter an den Traum geglaubt und letztlich im Elfmeterschießen die besseren Nerven bewiesen. Glückwunsch auch an Co-Trainerin Fritzy Kromp und die drei bayerischen Spielerinnen, die maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben", erklärte Silke Raml, Vorsitzende des Verbands-Frauen- und Mädchen-Ausschusses nach dem Schlusspfiff.

Patricia Guijarro hatte Spanien in Chesterfield bereits in der 9. Minute in Führung gebracht. Ein Freistoß von Núria Garrote landete über Umwege bei der 15-Jährigen, die fernab der Strafraumgrenze abzog. Vivien Brandt im deutschen Tor hechtete noch in die richtige Ecke, war aber chancenlos. Kurz vor dem Abpfiff zeigte die deutsche Offensive, wozu sie imstande ist. Nina Ehegötz flankte aus dem Lauf heraus in den Strafraum, dort stand die eingewechselte Isabella Hartig völlig frei und rettete das DFB-Team ins Elfmeterschießen. In der Nachspielzeit hatte Laura Widak noch die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden.

Im EM-Aufgebot von Nationaltrainerin Anouschka Bernhard und Co-Trainerin Fritzy Kromp (BFV-Verbandstrainerin) standen mit Ricarda Walkling, Michaela Specht und Isabella Hartig auch drei Spielerinnen aus Bayern: Während Isabella Hartig in der B-Juniorinnen-Bundesliga für das U17-Team des FC Bayern München spielt, geht Michaela Specht ebenso wie Walkling bereits für die Frauenmannschaften des FCB auf Torejagd. Walkling gab Anfang Oktober als 16-Jährige sogar ihr Bundesliga-Debüt: In der Partie gegen den BV Cloppenburg wurde sie in der 89. Minute beim Stand von 4:2 für Vanessa Bürki eingewechselt und erzielte wenige Augenblicke später mit dem Treffer zum 5:2-Endstand ihr erstes Bundesligator.

"Es freut mich, dass die drei Mädchen den Sprung in die U17-Nationalmannschaft geschafft haben. Das ist eine tolle Auszeichnung für die bayerische Talentförderung, weil alle drei langjährige Auswahlspielerinnen im BFV-Team und zugleich Aushängeschilder der BFV-Talentförderung sind", betont DFB-Co-Trainerin und BFV-Verbandstrainerin Fritzy Kromp.

Souveräne Qualifikation

Bereits im Oktober hatte die DFB-Elf souverän als Gruppenerster ihr EM-Ticket bei der 2. Qualifikationsrunde für die Europameisterschaft der U17-Juniorinnen in Ober- und Unterfranken gelöst. Das Team von DFB-Trainerin Anouschka Bernhard und Co-Trainerin Fritzy Kromp feierte gegen die Schweiz (6:0) und Belgien (1:0) zwei Siege und holte gegen die Niederlande (0:0) ein Unentschieden.

 
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