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Eliteschulen des Fußballs
BFV-Talentförderung

Das ist die BFV-Talentförderung

Jeder Fußballfan möchte heute und auch morgen Spitzenfußball in der Bundesliga und bei der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft sehen. Deshalb ist die Talentförderung eine der elementaren Aufgaben des Bayerischen Fußball-Verbandes.

In den letzten Jahren wurde die BFV-Talentförderung immer weiter verfeinert und ist heute einzigartig in Deutschland. Kern der BFV-Talentförderung ist das aufbauende System von 45 bayerischen DFB-Stützpunkten (Basisförderung), den bayernweit 18 BFV-Nachwuchsleistungszentren und den Nachwuchsleistungszentren der Lizenzvereine (Eliteförderung), in dem jedes Talent die Chance hat, den Sprung auf die große Bühne zu schaffen, ohne dass die Themen "Bildung" und "soziales Umfeld" in den Hintergrund rücken müssen. "Bayern ist in der Talentförderung Vorreiter" sagt auch Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer (Interview BFV.TV).

Die Regional- und Bayernauswahlen, die Leistungssportklassen in den vier bayerischen Eliteschulen des Fußballs in München und Nürnberg und Kooperationsmodelle wie "Sport nach 1" sind weitere Mosaiksteine im bayerischen Modell. Einen Überblick über die BFV-Talentförderung finden Sie unter www.bfv.de/talente.

BFV.TV - Kurzvideo: Die BFV-Nachwuchsleistungszentren

Leistungssportklassen - Partnerschulen des Leistungssports

Fußballprofi werden ist nicht leicht. Es kostet viel Mühe und viel Aufwand. Immer wieder üben, täglich trainieren und Schritt für Schritt vorangehen, ist nicht immer der sichere Weg in die Profikarriere. Aber dennoch lohtn es sich, große Ziele als Sportler zu haben. Wichtig ist dabei aber auch Schule, Ausbildung und Beruf nicht aus dem Auge zu verlieren. Warum eigentlich nicht beides? Ein guter Schulabschluss hat sich schon immer gelohnt. Ob nun qualifizierter Hauptschulabschluss, die Mittlere Reife in der Realschule oder das Abitur - ein richtiger Start ins Erwachsenenleben ist ein gutes Fundament.

Über den Bayerischen Fußball-Verband kann man beides haben: Schule und Fußball. Täglicher Sportunterricht und viel Fußball sind ideale Voraussetzungen für die Sportkarriere. Fleißig in der Schule lernen und einen richtigen Bildungsabschluss erreichen, bietet Sicherheit.

Der Bayerische Fußball-Verband bietet seit dem Schuljahr 1999/2000 mit seinen Partnervereinen FC Bayern München, TSV 1860 München und SpVgg Unterhaching für den Raum München und dem 1.FC Nürnberg und SpVgg Greuther Fürth für den Raum Nürnberg ein Leistungssportkonzept an. Der Verband und die Vereine sind in diesem Leistungssportkonzept die organisatorischen und finanziellen Träger für den sportlichen Bereich. Das Konzept bietet auch Zugang in das Projekt für talentierte junge Fußballer von anderen als den Lizenzvereinen an. Sie müssen in einem Sichtungstest ihr Talent unter Beweis stellen. Das Projekt steht Schülern der fünften Klasse offen.

BFV.TV-Reportage: Ein Tag im Leben des Eliteschülers Alex Fuchs. Das sagen Eltern, Lehrer, Trainer - Anschauen!

Die Sportausbildung wird von Trainern des Bayerischen Fußball-Verbandes und der Lizenzvereine durchgeführt. Vormittags wird von Montag bis Freitag in der Unterrichtszeit jeweils eine Doppelstunde Fußball oder allgemeiner Sport angeboten. Mittags gibt es eine ausreichende Pause für etwas Ruhe und gemeinsames Essen der Leistungssportschüler. Am Nachmittag findet der Unterricht statt, der durch das aufwändige Sportprogramm in den Vormittagsstunden nicht abgehalten werden kann. Hinzu kommen Hausaufgabenbetreuung und Nachführunterricht.  Somit ist der Schultag zwar etwas länger, macht aber viel Freude und bietet die Chance zum guten Schulabschluss und die Perspektive zur Profikarriere.

Die Leistungssportklassen in München bestehen in der Mittelschule Taufkirchen, in der Realschule Taufkirchen sowie im Theodolinden-Gymnasium in München. Die gleichen Chancen gibt es für talentierte Fußballer im Raum Nürnberg. Dort sind in der Bertolt-Brecht-Schule ebenfalls Leistungssportklassen eingerichtet, die für talentierte Jugendliche die Doppelchance im Leben ermöglichen.

"Die Eliteschulen des Fußballs, denen die enge Kooperation mit Verein und Verband zu Grunde liegt, sollen in Zukunft ein wesentlicher Baustein sein, um talentierten Mädchen und Jungen die Doppelbelastung von Schule und Leistungssport zu erleichtern. Mit der Errichtung von Eliteschulen des Fußballs ist ein weiterer Schritt im Sinne einer optimalen Förderung unserer größten Talente der Region getan. Auch in vielen anderen Teilen Deutschlands gibt es Kooperationen dieser Art, die bereits vorbildliche Arbeit leisten und in naher Zukunft ebenfalls als Eliteschulen des Fußballs ausgezeichnet werden", erklärte Dr. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), anlässlich der Auszeichnung der ersten Eliteschule des Fußballs am 15. September 2006 in Cottbus.

"Eliteschule des Fußballs" ist ein Zertifikat für ein gut funktionierendes Netzwerk von Schule, Leistungszentrum und Verband, das garantiert, dass alle Spitzentalente auf umfassende Hilfe- und Serviceleistungen mit dem Ziel einer parallelen sportlichen und schulischen Karriereförderung zurückgreifen können. Dies zeigt sich zum einen in zusätzlichen Trainingseinheiten im Rahmen des Vormittagsunterrichts, zum anderen in Punkten wie beispielsweise Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und zeitlich flexibler Klausurtermine.

"Ziel des DFB ist es, ein bundesweites Netz an Eliteschulen des Fußballs zu knüpfen. Jede dieser Schulen muss an ein Leistungszentrum eines Vereins gekoppelt sein und höchste Qualitätsstandards im Hinblick auf die Förderung der Talente erfüllen. Zur Sicherung der Ausbildungsqualitäten an den Eliteschulen dient ein umfangreiches Zertifizierungssystem. Die Einführung der Eliteschulen ist ein weiterer konsequenter Schritt in der Nachwuchsförderung, durch den die größten Talente der Stützpunkte des Talentförderprogramms in Zusammenarbeit mit den Leistungszentren konzentriert und intensiv gefördert werden können", erklärt der ehemalige DFB-Sportdirektor Matthias Sammer das Konzept des DFB-Projektes.

Spitzentalente sind einer permanenten Doppelbelastung ausgesetzt. Sie müssen sportliche Anforderungen wie häufiges Training oder zeitintensive Wettspielreisen und Trainingslager mit der schulischen Ausbildung koordinieren. Diese Aufgabe können sie nur durch umfangreiche Hilfen meistern, die Verband, Verein und Schule zusammen bereitstellen!

Bereits am 15. und 16. April 2002 fand unter dem Motto "Bündnis für den Fußball - Schule, Verein, Verband" in Potsdam ein Schulfußball-Kongress statt. Veranstalter waren der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sowie die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Sportministerkonferenz (SMK). Dort wurden die Grundlagen für das Programm "Eliteschulen des Fußballs" gelegt.

Am 24.und 25. September 2008 erhielten nun auch zwei Leistungssportkonzepte des Bayerischen Fußball-Verbandes und seinen Partnerschulen und -vereinen diese Auszeichnung. Im Raum München sind das die Schulen Theodolinden Gymnasium, die Realschule Taufkirchen und die Hauptschule Taufkirchen, sowie die Bertolt-Brecht Schule in Nürnberg, die das Zertifikat "Eliteschule des Fußballs" erhalten haben.

 
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