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Die "Fair ist mehr"-Monatssieger Januar, Februar und März 2018

Letzte Aktualisierung: 11. Juni 2018

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V.l.: Jugendgruppen-Spielleiter Andreas Bube, Monatssieger Matthias Räder mit seinem Trainerkollegen Christian Wachter sowie Niklas Rajczyk, Jugendabteilungsleiter FC Eintracht Bamberg.

Auch im Winter und Frühjahr 2018 hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) im Rahmen der gemeinsamen DFB- und BFV-Aktion "Fair ist mehr" wieder vorbildliches Verhalten von Spielern, Trainern und Betreuern mit Urkunden und Präsenten ausgezeichnet. Besonders herausragendes Fair Play wurde zusätzlich mit dem Monatssieger-Preis ? mit einem Gutschein für den DFB-Fanshop oder zwei Freikarten für das Deutsche Fußballmuseum ? gewürdigt, wobei BFV-Vertreter die Ehrungen vornahmen und persönlich herzlich gratulierten. Die Monatssieger Januar bis März 2018 im Überblick:

Monatssieger Januar 2018: Matthias Räder, Trainer FC Eintracht Bamberg U13-Junioren (Oberfranken)

In der Vorrunde der U13-Hallenkreismeisterschaft im Kreis Bamberg/Bayreuth trafen der favorisierte FC Eintracht Bamberg und die JFG Deichselbach aufeinander. Kurz vor Schluss traf die JFG per direktem Freistoß zum 2:1, wobei der Unparteiische das Tor nicht anerkannte. So stand am Ende ein 1:1 auf der Anzeigetafel. Nach Protesten des JFG-Trainers und entsprechender Erläuterung des Schiedsrichters stellte sich heraus, dass die direkte Freistoßausführung und damit auch der Siegtreffer der JFG Deichselbach korrekt war. Der Bamberger Trainer Matthias Räder und sein Team erklärten daraufhin gemeinsam gegenüber der Turnierleitung und den anwesenden Zuschauern auf das Remis zu verzichten. Die Partie wurde mit 2:1 für die JFG Deichselbach gewertet. BFV-Jugendgruppen-Spielleiter Andreas Bube bedankte sich bei Matthias Räder für das faire Verhalten seiner Eintracht nach dieser spielentscheidenden, strittigen Situation. Er überreichte Räder als echtes Vorbild für die Nachwuchskicker zwei Freikarten für das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund. 


Daumen hoch für vorbildliches Fair-Play: Melanie Türk, Vorsitzende des oberfränkischen Bezirks-Frauen- und Mädchenausschusses (stehend links), mit den U11-Juniorinnen der SpVgg Weißenstadt.

Monatssieger Februar 2018: U11-Juniorinnen der SpVgg Weißenstadt (Oberfranken)

Bei der oberfränkischen Hallenbezirksmeisterschaft der U11-Juniorinnen in Michelau musste im Halbfinale zwischen der SpVgg Weißenstadt und dem ATG Tröstau ein Sechsmeterschießen die Entscheidung bringen. Dabei wechselte die Führung hin und her. Nachdem die Weißenstädter Keeperin dann im letzten Durchgang pariert und selbst verwandelt hatte, pfiff der Schiedsrichter ab und erklärte die Spielvereinigung zum Sieger. Ein Irrtum, denn die Teams waren gleichauf gelegen. Weißenstadt wurde auf den Zählfehler aufmerksam und den Mädchen mit ihrer Trainerin Doris Prell war sofort klar, dass man keinesfalls auf diese Art ins Finale einziehen wollte. So legte Doris Prell Protest gegen die Spielwertung ein. Bei der anschließenden Wiederholung des Sechsmeterschießens unterlagen die Weißenstädter Nachwuchskickerinnen dann knapp, während sich der ATG Tröstau im Endspiel den Titel sichern konnte. Die Vorsitzende des oberfränkischen Bezirks-Frauen- und Mädchenausschusses, Melanie Türk, nahm dieses vorbildliche Verhalten zum Anlass, die Weißenstädter bei einer Trainingseinheit zu besuchen und nochmal danke zu sagen. Melanie Türk überreichte Urkunde und Monatssieger-Präsent stellvertretend an die Spielführerin Jule Schulz. 


V. l.: Rainer Lochmüller (Kreis-Vorsitzender), Konstantin Papadopoulos (SV Garitz, "Fair ist mehr"-Monatssieger), André Nagelsmann (Kreis-Spielleiter), Peter Schmitt (Gruppen-Spielleiter).

Monatssieger März 2018: Konstantin Papadopoulos, Spieler des SV Garitz (Unterfranken)

In der Kreisklassen-Begegnung zwischen dem SV Oberthulba und dem SV Garitz (Kreis Rhön) ging es um wichtige Zähler für den Klassenerhalt. Beim Stand von 2:1 für Oberthulba nach 78 Spielminuten wurde der Garitzer Angreifer Konstantin Papadopoulos gefoult und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. Es wäre die große Möglichkeit für die Gäste zum Ausgleich gewesen. Allerdings hatte sich der "Tatort" des Foulspiels außerhalb des 16-ers befunden, was Konstantin Papadopoulos dem Schiedsrichter auch umgehend mitteilte. So gab es statt eines Foulelfmeters nur einen Freistoß, der dann nichts einbrachte. Letztlich blieb es beim 2:1. Die ehrliche Aussage von Konstantin Papadopoulos würdigten der BFV-Kreis-Vorsitzende Rainer Lochmüller und der Kreis-Spielleiter André Nagelsmann im Rahmen des Rhöner Toto-Pokalfinals am 1. Mai vor über 350 Zuschauern. "Mit Deiner Einstellung bist Du ein Vorbild für alle Sportler", sagte Lochmüller, als er die Urkunde und die Freikarten für das Deutsche Fußball-Museum überreichte.

Zur Aktion "Fair ist mehr"

Mit der Aktion "Fair ist mehr" würdigen der BFV und der DFB sportliches Verhalten. Die Unparteiischen tragen besondere Gesten im elektronischen Spielbericht ein ? darüber hinaus können aber auch alle anderen Beteiligten am Sportplatz vorbildliche Aktionen melden (per E-Mail an: fair-play@bfv.de). Die fairen Sportler erhalten einen "Fair ist mehr"-Turnbeutel von adidas sowie eine Fair Play-Urkunde. Jeden Monat wird zudem ein Monatssieger persönlich und mit einem zusätzlichen Präsent ausgezeichnet. Am Saisonende wird der bayerische Jahressieger gekürt, der zur Ehrungsveranstaltung des DFB im Rahmen eines A-Länderspiels eingeladen wird.

 
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