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Regionalliga Bayern: Positive Halbzeit-Bilanz

Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2018

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BFV-Präsident Rainer Koch sprach in Unterföhring über die anstehende Reform der Regionalliga.

Zuschauer-Boom, Regionalliga-Reform und die weiter wachsende TV-Präsenz: Die Vertreter der 19 Klubs aus der Regionalliga Bayern haben auf ihrer traditionellen Wintertagung in Unterföhring eine positive Halbzeit-Bilanz gezogen und dabei aber auch klargemacht, dass sich bayerische Interessen bei der in den nächsten beiden Jahren anstehenden Regionalliga-Reform nur dann durchsetzen lassen, wenn diese Positionen auch geschlossen nach außen dokumentiert werden.

"Es hat Tradition in der Regionalliga Bayern, dass wir es immer geschafft haben, die Belange kleiner Klubs, ambitionierter Amateurvereine aber auch die der Zweiten Mannschaften der Profivereine unter einen Hut zu bekommen. Auch in Zukunft wollen wir weiterhin mit einer Stimme sprechen", sagte Christoph Heckl vom FC Ingolstadt II, der die Regionalliga Bayern auch in der Arbeitsgruppe unter Leitung von DFB-Vizepräsident Peter Frymuth vertreten wird. Bis zum Ordentlichen DFB-Bundestag 2019 soll diese einen Vorschlag entwickeln, wie der Übergang zwischen Regionalliga und 3. Liga durch ein Modell mit vier statt aktuell fünf Regionalligen realisiert werden kann.

"Aktuell ist es uns gelungen, für die kommenden beiden Spielzeiten eine Übergangslösung zu finden, die eine deutliche Verbesserung gegenüber der Ist-Situation darstellt und die von allen Regionalverbänden mitgetragen wird. So werden zumindest vier von fünf Regionalliga-Meister aufsteigen können", sagte Dr. Rainer Koch. Der BFV-Präsident und 1. DFB-Vizepräsident brachte in Unterföhring aber auch deutlich zum Ausdruck, dass "wir kreative Ideen benötigen, um unsere Interessen durchzusetzen. Die Besonderheiten der ländlichen Regionen Deutschlands müssen bei der Ligastruktur Berücksichtigung finden, denn Deutschland besteht zu weit mehr als der Hälfte nicht aus großstädtischen Regionen", so Koch. Der schon immer gelebte Zusammenhalt und der offene Dialog seien gerade jetzt umso wichtiger. "Entscheidend wird sein, dass wir alle zusammen auch für unsere Positionen kämpfen und diese auch öffentlich vertreten." 

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Zog ein positives Halbzeit-Fazit: Verbands-Spielleiter Josef Janker.

Neuer Zuschauerrekord erwartet

Dass die Regionalliga Bayern in der Saison 2017/2018 auf einen neuen Zuschauerrekord zusteuert, liegt auch am TSV 1860 München. Den Löwen war nach dem Zweitliga-Abstieg das Spielrecht für die 3. Liga verwehrt worden und sie wurden als 19. Klub in die Regionalliga Bayern aufgenommen. Mit 12.500 Zuschauern waren die Heimspiele an der Grünwalder Straße der Publikumsmagnet schlechthin. Das Gastspiel des TSV 1860 beim FC Augsburg II war mit 21.219 Besuchern das bis dato zuschauerreichste in der Geschichte der bayerischen Amateur-Spitzenliga. Aktuell besuchten durchschnittlich 1431 Besucher die Spiele in Bayerns höchster Amateur-Spielklasse.

Weitere neun Spiele im Free TV

Und auch bundesweit beschert die exponierte Live-TV-Präsenz der Regionalliga Bayern große Beachtung. Bis dato wurden alleine acht Partien live im Free-TV gezeigt, hinzu kamen neun Übertragungen im Sport1-Livestream. "Überragend, wie positiv sich das in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Das unterstreicht die Zugkraft der Regionalliga Bayern", sagte Verbands-Spielleiter Josef Janker. Für die Rest-Saison werden nach aktuellem Stand weitere sechs Partien live bei Sport1 übertragen und zusätzlich drei Partien live im Bayerischen Fernsehen zu sehen sein. 

 
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