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Aktuelle Hinweise - Übersicht

Alles rund ums Pass- und Spielrecht

In dieser Rubrik der BFV-Passabteilung finden Sie alles zum Thema Pässe und Vereinswechsel. In den aktuellen Hinweisen auf dieser Seite informiert die BFV-Passabteilung über aktuelle Fristen, gibt Hinweise und Tipps zum Pass- und Spielrecht sowie zu den Anträgen und Voraussetzungen.

Für folgende Themenschwerpunkte nutzen Sie bitte die Unterpunkte in der Navigationsleiste auf der rechten Seite:

Ansprechpartner in der BFV-Passabteilung
Formulare
ABC des Passrechts
Grundlagen
Passrecht Amateure
Passrecht Vertragsspieler
Passrecht Junior(inn)en
Sonderbestimmungen

Neue "SpielPlus"-Erklärvideos online

Ab sofort sind im BFV.TV vier neue Erklärvideos zur Online-Antragstellung im "SpielPlus". Folgende Themen werden behandelt:

Hochladen und Freigabe eines Spieler-Porträtfotos

Pass-Erstausstellung

Abmeldung eines vereinseigenen Spielers

Antrag für Pass-Duplikat (z.B. nach Verlust)

Spielerpässe online beantragen!

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Einfach und schnell: Pässe beim BFV online beantragen!

Schluss mit dem Postversand des Passantrags! Seit dem 1. April 2014 können bayerische Vereine Spielerpässe auch online beantragen. Das ist nicht nur einfach, sondern vor allem schneller! Das haben die erfolgreichen Pilotprojekte in Ober- und Unterfranken bewiesen.

Für Vereine heißt das: Einmal den Kennungsantrag ausfüllen, für das SpielPlus-Modul "Antragstellung Online" im Login-Bereich freischalten lassen und ab sofort online arbeiten.

Das kann jetzt alles online abgewickelt werden:

Beantragung einer erstmaligen Spielerlaubnis, Beantragung eines einfachen Vereinswechsels, Beantragung eines Duplikats-Passes, Abmeldung eines Spielers durch den bisherigen oder neuen Verein.

So geht's:

  • Einmalig den Vereinszugang beantragen - Kennungsantrag und Nutzungsbedingungen (siehe PDF unten) ausfüllen bzw. anerkennen und entweder eingescannt per E-Mail, per Fax oder per Post an die BFV-Passabteilung (Brienner Str. 50, 80333 München) schicken. Dann werden die Zugangsdaten an die angegebene E-Mail-Adresse geschickt.
  • Die wichtigen Hinweise (siehe PDF unten) durchlesen.
  • Auf der BFV-Homepage mit der Kennung einloggen und loslegen.

Probleme oder Fragen? Die Kollegen der BFV-Passabteilung helfen Ihnen gerne weiter: die BFV-Passabteilung 

Wichtiger Hinweis der BFV-Passabteilung an alle Vereine, die eine Nutzung für die Antragstellung Online beantragen möchten:
Wir weisen darauf hin, dass pro Verein nur eine Kennung vergeben werden kann. Bitte überlegen Sie sich vor der Einsendung des Kennungsantrages, welche Person genau in Ihrem Verein für die Nutzung freigeschaltet werden soll. Wir bitten dann darum, nicht mehrere Kennungsanträge einzureichen. Vielen Dank im Voraus!
Ihre BFV-Passabteilung!

Aktuelle Hinweise der BFV-Passabteilung

Top-Servicezeiten Passabteilung im Sommer 2016


Telefonischer Sonderservice

IM SOMMER 2016!: Während der diesjährigen Sommer-Wechselperiode bietet die BFV-Passabteilung nach dem erfolgreichen Betrieb der letzten Jahre wieder ihren erweiterten Telefonservice an, unter dem wir auch außerhalb unserer in den vorherigen Jahren zur Vereinswechselzeit üblichen Telefon- und Geschäftszeiten für alle leichter erreichbar sein wollen:

Für allgemeine Fragen (bspw. zum Pass- und Wechselrecht, zur Passbeantragung, zu beantragten Pässen, usw.) stehen Ihnen
auch wieder kompetente Ansprechpartner unter den beiden NEUEN "Hotline"-Telefonnummern

089 / 54 27 70 - 901 und
089 / 54 27 70 - 902

zu den folgenden ausgedehnten Servicezeiten zur Verfügung:

Seit Mitte Juni bis voraussichtlich Ende Sept./Anfang Okt. 2016
Jeweils von Montag bis Freitag: 08:30 Uhr bis 14:30 Uhr.

Für spezifischere / schwierige Fälle und Anfragen sind die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Passabteilung bis Ende September/Anfang Oktober telefonisch von Montag bis Donnerstag von 14:30 bis 16:00 Uhr jeweils unter folgenden Telefonnummern erreichbar:

Oberbayern: Herr Wittmann: 089 / 54 27 70 - 32
Niederbayern: Frau Lenz: 089 / 54 27 70 - 34
Schwaben: Frau Irg: 089 / 54 27 70 - 33
Oberpfalz: Frau Schlemmer: 089 / 54 27 70 - 35
Oberfranken: Frau Schlemmer: 089 / 54 27 70 - 35
Mittelfranken: Frau Schuler: 089 / 54 27 70 - 36
Unterfranken: Frau Lenz: 089 / 54 27 70 - 34
Vertragsspieler, Fusionen, JFG: Herr Schneider 089 / 54 27 70 - 31

Wir bitten alle Vereine, möglichst nur in wichtigen und dringenden Angelegenheiten und zu den oben genannten Zeiten bei dem jeweiligen Sachbearbeiter anzurufen bzw. diesen zu kontaktieren und sich bei allgemeinen Fragen vor allem an die "Hotline" zu wenden. Vielen Dank!


Einige Tipps und Bemerkungen vorab:

. Alle Infos zum Vereinswechsel der Jugend und der Erwachsenen oder zu sonstigen passrechtlichen Angelegenheiten können Sie schnell und umfassend auf unseren Internetseiten www.bfv.de/passabteilung nachlesen. Vor allem ein Blick in die Unterkategorie "Aktuelle Hinweise" lohnt sich bestimmt!

. Bezüglich des Eingangs und des Standes der Bearbeitung von Passanträgen/Spielberechtigungen etc. hat jeder Verein die Möglichkeit, über SpielPlus (Auswahl "Pass-Online") selbst zu überprüfen, ob eine Spielberechtigung bereits erteilt werden konnte. Warum unter Umständen ein Antrag abgewiesen wurde, kann inzwischen ebenfalls über SpielPlus (Auswahl "Antragstellung" => "Antragsübersicht") nachgeschaut werden.

. Ebenso bitten wir von Fragen nach einer vorläufigen Spielrechtsbestätigung abzusehen: Auch hier hat bereits seit 01.07.2008 jeder Verein selbst die Möglichkeit, sich über Pass-Online einen Ausdruck der Detail-Spielberechtigung mit dem BFV-Logo (Hardcopy) als vorläufigen Spielrechtsnachweis zu erstellen (siehe Artikel: "Anleitung Hardcopy" (und ggf. "Druckansicht Hardcopy in Pass-Online verbessert") unter www.bfv.de/passabteilung => Aktuelle Hinweise).

 

Schalterservice

Während der (restlichen) Wechselperiode ist der Schalter der Passabteilung zu den Schalteröffnungszeiten (vgl. www.bfv.de/passabteilung => Ansprechpartner der BFV-Passabteilung (unten)) geöffnet.

Wir bitten alle Vereine, sich diese Termine vorzumerken und bitten gleichzeitig um Ihr Verständnis für die getroffenen Maßnahmen, die aufgrund der aktuellen Wechselzeit und der damit verbundenen erheblichen Mehrarbeit (ca. 1.500 bis ca. 2.500 Passanträge täglich!) die Grundvoraussetzung für eine schnelle Passbearbeitung sind. Vielen Dank im Voraus!

 

Ablauf Vereinswechselfrist Jugendliche (zum 30.09.2016) !

Am Freitag, 30.09.2016 endet die Frist für den Vereinswechsel in der aktuellen Wechselperiode bei den Junioren und Juniorinnen. Bis spätestens 30. September 2016 muss zumindest der Passantrag bei der Passabteilung der Verbandsgeschäftsstelle in München vorliegen oder der Vereinswechsel online gestellt sein. Maßgebend ist der tatsächliche Eingang beim BFV und nicht der Poststempel!

Passanträge bzw. Online-Anträge für Vereinswechsel, die nach dem 30.09.2016 beim BFV eingehen, fallen nicht mehr in die Wechselperiode. Dies bedeutet, dass immer eine Wartefrist anzusetzen ist (im Jugendbereich bei Zustimmung Spielrecht nach drei Monaten Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung).
Davon ausgenommen sind nur diejenigen Fälle, bei denen keine Wartezeit anzusetzen ist (vgl. § 31 JO bzw. die aufgeführten Fälle auf der zweiten Seite der Passanträge für Junioren/Juniorinnen).

Wir bitten um Beachtung!

 

Hinweise zu Spielerpässen/Spielberechtigungen + zum Nachreichen

Nach dem Beginn der neuen Saison 2016/2017 möchten wir es heute nicht versäumen, unseren Vereinen einige wichtige Hinweise zur Vorlage der Spielerpässe/Spielberechtigungen beim Schiedsrichter für die anstehenden und vom BFV durchgeführten Fußballspiele zu geben. Insbesondere auch deswegen, weil die dafür geltenden Bestimmungen ergänzt wurden und es nun eine zusätzliche Möglichkeit zum Nachweis der Spielberechtigung für die Vereine gibt - seit der Saison 2015/2016 für Spiele im Herren- und Frauenbereich, ab der Saison 2016/2017 auch für Spiele im Jugendbereich!

Grundsätzlich kann die Spielberechtigung eines Spielers - neben dem Ausdruck der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online (vgl. hierzu die Bestimmungen in § 33 Nr. 2.2 Spielordnung bzw. § 16 Abs. 5 Jugendordnung) und neben einer vom Verband ausgestellten Spielberechtigungsbescheinigung - nur mit einem "ordnungsgemäßen" Spielerpass geführt werden. Mit Ausnahme der G-Junioren besteht für alle Spiele (auch für Privatspiele) Passzwang.
Neu (seit der Saison 2015/2016 im Herren- und Frauenbereich bzw. seit der Saison 2016/2017 im Jugendbereich) ist, dass die Spielberechtigung inzwischen auch durch die ordnungsgemäße Spielberechtigungsliste im Spielplus (Elektronischer Spielbericht - ESB), auf der das Foto (Passbild mit Schulterbereich) des mitwirkenden Spielers hochgeladen worden ist, nachgewiesen werden kann. (Eine Anleitung dafür finden Sie im Internet unter www.bfv.de => Bildung & Service => BFV-Informationsangebote => Ich bin Vereinsmitarbeiter(in) => rechts: Anleitungen (u.a. Spielplus / Postfachsystem) => pdf: Anleitung Foto Upload in ESB- Spielberechtigungsliste. Ein Erklärvideo gibt es unter www.bfv.de/passabteilung => Rubrik: "Neue "SpielPlus"-Erklärvideos online".)

Was ist aber ein "ordnungsgemäßer" Spielerpass? Nun, hierzu muss der Pass auf der Vorderseite zunächst vom Spieler unterschrieben worden sein - nicht erforderlich ist dies lediglich bei Spielern der Altersklassen E-, F- und G-Junioren/-Juniorinnen. Weiterhin muss der Pass auch das aktuelle Lichtbild des Spielers tragen, das ihn als Inhaber eindeutig identifiziert. Zudem muss dieses Lichtbild mit dem lesbaren Vereinsstempel versehen sein, welcher das Lichtbild mit dem Spielerpass verbindet. Weitere Erkennungsmerkmale und Daten des Inhabers sind: Name und Vorname(n), Geburtstag, Beginn der Spielberechtigung (evtl. ihre Befristung), Pass- und Vereinsnummer, Name des Vereins.
Da der Verein für die Richtigkeit der Eintragungen im Spielerpass bzw. in der Spielberechtigungsliste, die auf seinen Angaben beruhen, verantwortlich ist und jeder Missbrauch des Spielerpasses/der Spielberechtigung bestraft wird, empfehlen wir, alle (neuen) Spielerpässe sofort nach Erhalt auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen.

Wichtig: Wurde ein Spielerpass auf der Rückseite (bei der Abmeldung, beim letzten Spiel oder bei der Zustimmung/Nicht-Zustimmung) vom Verein ausgefüllt und abgestempelt und unterschrieben, weil sich ein Spieler zum Beispiel ursprünglich abgemeldet hat, darf der Spieler mit diesem Spielerpass nicht mehr eingesetzt werden! Hat sich der Spieler nun doch entschieden, beim bisherigen Verein zu bleiben (und keinen Vereinswechsel vorzunehmen), muss in solchen Fällen ein neuer Spielerpass mit einem vom Spieler (und bei Minderjährigen vom gesetzlichen Vertreter, Erziehungsberechtigten) unterschriebenen Passantrag unter Beifügung des bisherigen auf der Rückseite ausgefüllten, abgestempelten und unterschriebenen Spielerpasses bei der Passabteilung des Verbandes neu beantragt werden. Ein Weiterspielen mit dem auf der Rückseite ausgefüllten, abgestempelten und unterschriebenen "alten" Spielerpass ist nicht möglich. Der betreffende Spieler darf erst nach Ausstellung eines neuen Passes wieder eingesetzt werden!
Einige ältere Spielerpässe haben den Aufdruck Abgemeldet am: _____________ (Stempel ohne Datumseintrag) auf der Passrückseite stehen. Dieser Aufdruck wurde von der Passabteilung des BFV auf den Pass gestempelt und stellt keinen unzulässigen Eintrag dar. Der Spieler besitzt in diesem Fall weiterhin das Spielrecht. Diese Spielerpässe müssen auch nicht umgeschrieben werden. Sollte jedoch neben diesem Aufdruck zusätzlich ein Datum eingetragen und der Pass vom Verein abgestempelt und unterschrieben sein, ist der Spieler nicht mehr spielberechtigt. Es gelten dann die oben gemachten Ausführungen (Beantragung eines neuen Passes).

Weitere Hinweise:
Alle Spielerpässe sind außerdem Eigentum des BFV. Die Vereine sind zur sorgfältigen Aufbewahrung verpflichtet. Werden alte Spielerpässe nicht mehr benötigt (z. B. wenn ein Spieler "seine Fußballer-Karriere beendet hat"), so sind diese an die BFV-Passabteilung zurück zu senden. Die entsprechenden Akteure werden dann vom BFV im EDV-Passprogramm "abgemeldet" und die zugehörige Spielberechtigung beendet.
Möchte ein solcher Spieler irgendwann in der Zukunft beim gleichen Verein wieder mitspielen, so ist mittels Passantrag ein neuer Spielerpass zu beantragen ("Duplikat" ist anzukreuzen). Bei einem Vereinswechsel eines solchen Spielers stellt der neue Verein einen Passantrag "auf Vereinswechsel". Es empfiehlt sich, vor dem Absenden des Antrags den entsprechenden Sachbearbeiter in der BFV-Passstelle zu kontaktieren (per E-Mail oder telefonisch) und sich das Vorliegen des zurück gegebenen Passes kurz bestätigen zu lassen.

Die einschlägigsten Bestimmungen im Zusammenhang mit Spielerpässen/Spielberechtigungen und weitere wertvolle Hinweise dazu finden Sie für Erwachsene in der Spielordnung (§§ 32 und 33) sowie für Jugendliche in der Jugendordnung (§§ 16 und 21). Die ergänzende Lektüre dieser Bestimmungen wird von uns empfohlen.

 

Zusätzlich finden Sie im Folgenden einige Anmerkungen und Hinweise zur Nachreichung von Spielerpässen/Spielberechtigungen:

Grundsatz:

Die Spielerpässe oder die Spielberechtigungsbescheinigung des Verbandes oder der Ausdruck der Detail-Spielberechtigung aus Pass-Online (im folgenden "Hardcopy" genannt, vgl. § 33 Nr. 2.2 SpO bzw. § 16 Abs. 5 JO) oder die mit dem hochgeladenen Foto des Spielers versehene Spielberechtigungsliste im Spielplus mitwirkender Spieler sind bei allen Spielen vor Spielbeginn dem Schiedsrichter vorzulegen. Für Spieler, für die diese nicht vor dem Spiel vorgelegt werden kann, ist die Spielberechtigung bis spätestens 15 Minuten nach Spielende unaufgefordert dem Schiedsrichter vorzulegen. Erfolgt dies nicht kommt es zu sportgerichtlichen Folgen (vgl. weiter unten).

§ 33 SpO für Erwachsene bzw. § 16 JO für Junior(inn)en außer G - Junior(inn)en:

Nachweis des Spielrechts erfolgt durch:

  • Spielerpass, oder
  • Spielberechtigungsliste im Spielplus, oder
  • Spielrechtsbestätigung oder Hardcopy, in Verbindung mit:
    Vorlage amtlicher Lichtbildausweis und Vorstellung beim Schiedsrichter (bei Erwachsenen);
    Bestätigung der Identität des Spielers durch den/die Mannschaftsverantwortlichen gegenüber dem Schiedsrichter (bei Junior(inn)en)
    ;
    (Meldepflicht des Schiedsrichters)

Für Erwachsene gilt: Spieler, die bei Spielbeginn (bzw. bis spätestens 15 Minuten nach Spielende) nicht im Besitze eines ordnungsgemäßen Spielerpasses sind (und auch keine Spielrechtsbestätigung oder Hardcopy inklusive der oben angegebenen zusätzlichen Maßgaben vorweisen können und auch nicht über eine Spielerliste im Spielplus mit hochgeladenem Spielerfoto verfügen), sind durch Bestätigung der Identität und der Spielberechtigung des Spielers gegenüber dem Schiedsrichter durch den im ESB/Spielbericht eingetragenen Mannschaftsverantwortlichen und persönlicher Vorstellung des Spielers zusammen mit dem Mannschaftsverantwortlichen beim Schiedsrichter zum Spiel zugelassen. Hierüber hat der Schiedsrichter eine Meldung zu verfassen. Sollte ein Spieler an einem Spiel teilnehmen, ohne eine der vorgenannten Voraussetzungen zu erfüllen, ist der Spielereinsatz unzulässig (§ 29 Spielordnung, § 77 Rechts- und Verfahrensordnung).

Für Junior(inn)en, für die ein ordnungsgemäßer Spielberechtigungsnachweis (gem. vorheriger Darstellung) vor Beginn des Spieles (bzw. bis spätestens 15 Minuten nach Spielende) nicht vorgelegt werden kann, muss der Mannschaftsverantwortliche die Identität und die Spielberechtigung des Spielers gegenüber dem Schiedsrichter bestätigen, damit dieser am Spiel teilnehmen kann. Der Schiedsrichter muss diese Bestätigungen mittels Meldung vermerken und dem Verein vom Wortlaut der Meldung Kenntnis geben. Fehlt mindestens eine der beiden vorgenannten Bestätigungen, ist der Spielereinsatz unzulässig (§77 Rechts- und Verfahrensordnung).



Nichtvorlage des/der ordnungsgemäßen Passes/Spielberechtigung bis spätestens 15 Minuten nach Spielende:

Sollten die Spielerpässe/die Spielberechtigungsnachweise bis spätestens 15 Minuten nach Spielschluss nicht vorgelegt werden können, wird der Schiedsrichter eine Meldung verfassen. In diesem Falle hat der Verein den Spielerpass/die Spielberechtigung innerhalb von 3 Tagen nach dem Spiel dem zuständigen Sportgericht vorzulegen.

Der Nachweis des Spielrechts kann innerhalb von 3 Tagen nach dem Spiel mit zwei Möglichkeiten erbracht werden:
. Entweder das Spieler-Foto (Passbild mit Schulterbereich) im SpielPlus (Spielberechtigungsliste) hochzuladen und dies dem zuständigen Sportgericht innerhalb der Frist über BFV-Postfach Zimbra mitzuteilen, oder
. den Spielberechtigungsnachweis dem zuständigen Sportgericht vorzulegen.

Achtung: Eine Zusendung an die (Bezirks-)Geschäftsstelle oder an den Spielleiter ist nicht ordnungsgemäß und nicht fristwahrend!

Folgen:

Weist der Verein die Spielberechtigung innerhalb dieser Frist nach, erfolgt keine Spielwertung, jedoch eine Bestrafung nach § 79 Rechts- und Verfahrensordnung (Geldstrafe in Höhe von nicht unter 20 Euro, bei Junior(inn)en nicht unter 10 Euro).

Kann der Verein die Spielberechtigung innerhalb von 3 Tagen nach dem Spiel nicht nachweisen, erfolgt eine Spielverlustwertung nach § 29 Spielordnung, sowie (also zusätzlich!) eine Bestrafung nach § 77 Rechts- und Verfahrensordnung.
(Das genaue Strafmaß finden Sie in den entsprechenden aktuellen Bestimmungen.)


Bei Spielgemeinschaften (SG) ist zusätzlich zu den Spielerpässen die SG-Bestätigungskarte dem Schiedsrichter bei jedem Spiel unaufgefordert vorzulegen. Dabei muss die entsprechende Richtlinie genau beachtet werden! Wir bitten um selbständige Kenntnisnahme der jeweils zutreffenden Richtlinie. Die aktuellen Richtlinien finden Sie im Internet unter www.bfv.de => Der BFV => Satzung & Ordnungen => BFV-Richtlinien:
- Für Herren und Senioren: gültige Richtlinien_Herren_Senioren_SG,
- Für Junioren (männlich): Richtlinien Bildung Junioren-Spielgemeinschaften,
- Für Frauen und Juniorinnen: Richtlinien Frauen- und Juniorinnenfußball.

 

Nachweispflicht der Abgaben für Vertragsspieler

Da in der gerade abgelaufenen Wechselperiode I im Sommer wieder sehr viele Akteure einen Vereinswechsel als Vertragsspieler vollzogen haben, weisen wir unsere Vereine an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass beim Abschluss eines Vertrages mit einem Vertragsspieler folgende Verpflichtung besteht:

Gemäß § 6 Nr. 3 der Spielordnung ist Vertragsspieler, wer über sein Mitgliedschaftsverhältnis hinaus einen schriftlichen Vertrag mit seinem Verein abgeschlossen hat und über seine nachgewiesenen Auslagen hinaus Vergütungen oder andere geldwerte Vorteile von mindestens 250.- € monatlich erhält.

Der Verein ist verpflichtet, die steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Abgaben abzuführen - und zwar über die gesamte Vertragslaufzeit! Der Spieler ist also Arbeitnehmer, der Verein gilt als Arbeitgeber. Ebenso ist der Spieler bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft zu melden.

Der Verein, der mit einem Spieler einen Vertrag als Vertragsspieler abgeschlossen hat, muss gegenüber dem Bayerischen Fußball-Verband die Erfüllung dieser Verpflichtung spätestens binnen drei Monaten nach Vertragsbeginn unaufgefordert nachweisen (z.B. bei Vertragsbeginn 4.7.2016 also bis spätestens 05.10.2016).

Als Nachweis gilt ein entsprechendes Schreiben oder eine Bestätigung von der Krankenkasse oder der Bundesknappschaft oder zumindest die Glaubhaftmachung der Verpflichtungserfüllung (z.B. durch einen neutralen, mit diesen Aufgaben beauftragten Steuerberater oder durch ein beauftragtes Lohnbuchhaltungsbüro).

Wird diese Verpflichtung nicht fristgerecht, also binnen 3 Monaten erfüllt, so ruht die Spielerlaubnis bis zum Zeitpunkt der Erfüllung dieser Verpflichtung. Wird der Spieler nach Ablauf dieser 3 Monate in einem Spiel eingesetzt, ohne dass dem BFV eine entsprechende Bestätigung vorliegt, handelt es sich um einen Einsatz eines nicht spielberechtigten Spielers. Die betreffenden Spiele werden dann als verloren gewertet und Strafen sowie Punktabzüge verhängt.

Wir bitten deshalb unsere Vereine darum, den Nachweis rechtzeitig und unaufgefordert beim BFV einzureichen.

 

Ausbildungsentschädigung für jüngere Lizenzspieler (Saison 2015/2016)

Verpflichtung von Amateuren/Vertragsspielern als Lizenzspieler

Der Vorstand des Ligaverbandes der Deutschen Fußball-Liga (DFL) hat im Juni 2016 Richtlinien zur Festsetzung der Ausbildungsentschädigung für jüngere Lizenzspieler in der Spielzeit 2015/2016 erlassen. Nachfolgend finden Sie die Spielernamen und -daten, für die die Voraussetzungen nach den Richtlinien vorliegen.

Erstmalige Verpflichtung von Amateuren/Vertragsspielern als Lizenzspieler in der Spielzeit 2015/2016, die in dieser Spielzeit höchstens ihr 23. Lebensjahr vollendet haben und zudem erstmalig als Lizenzspieler in einem Meisterschaftsspiel der Lizenzmannschaft in der Spielzeit 2015/2016 eingesetzt wurden.

Tim A l b u t a t , geb. 23.9.1992,
ab 1.7.2015 zur MSV Duisburg GmbH & Co. KGaA;

Waldemar A n t o n , geb. 20.7.1996,
ab 1.7.2015 zur Hannover 96 GmbH & Co. KGaA;

Mike Steven B ä h r e , geb. 10.8.1995,
ab 1.7.2015 zur Hannover 96 GmbH & Co. KGaA;

Marc B r a s n i c , geb. 21.10.1996,
ab 1.7.2015 zur Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH;

Julius D ü k e r, geb. 4.1.1996,
ab 1.7.2015 zur Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA;

Ahmet Emin E n g i n , geb. 9.8.1996,
ab 1.7.2015 zur MSV Duisburg GmbH & Co. KGaA;

Patrick E r r a s , geb. 21.1.1995,
ab 1.7.2015 zum 1. FC Nürnberg e.V.;

Amir F a l a h e n , geb. 15.3.1993,
ab 1.7.2015 zum Sport-Club Freiburg e.V.;

Arianit F e r a t i , geb. 7.9.1997,
ab 15.10.2015 zum VfB Stuttgart 1893 e.V.;

Jonas F ö h r e n b a c h , geb. 26.1.1996,
ab 1.7.2015 zum Sport-Club Freiburg e.V.;

Lukas F rö d e , geb. 23.1.1995,
ab 1.7.2015 zur SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA;

Ken Martin G i p s o n , geb. 24.2.1996,
ab 1.7.2015 zur RasenBallsport Leipzig GmbH;

Lukas G ö r t l e r, geb. 15.6.1994,
ab 1.7.2015 zum 1. FC Kaiserslautern e.V.;

Florian G r i l l i t s c h , geb. 7.8.1995,
ab 1.7.2015 zur SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA;

Alexander H a c k , geb. 8.9.1993,
ab 1.1.2016 zum 1. FSV Mainz 05 e.V.;

Besar H a l i m i , geb. 12.12.1994,
ab 1.7.2015 zum 1. FSV Mainz 05 e.V.;

Daniel He u e r Fe r n a n d e s , geb. 13.11.1992,
ab 1.7.2015 zum SC Paderborn 07 e.V.;

Benjamin H e n r i c h s , geb. 23.2.1997,
ab 1.7.2015 zur Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH;

Philipp H e r c h e r, geb. 21.3.1996,
ab 1.7.2015 zum 1. FC Nürnberg e.V.;

Gerrit H o l t m a n n , geb. 25.3.1995,
ab 1.1.2016 zur Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA;

Lucas Christian H u f n a g e l , geb. 29.1.1994,
ab 1.11.2015 zum Sport-Club Freiburg e.V.;

Emmanuel I y o h a , geb. 11.10.1997,
ab 11.10.2015 zu Fortuna Düsseldorf e.V.;

Nico K a r g e r, geb. 1.2.1993,
ab 1.2.2016 zur TSV München 1860 GmbH & Co. KGaA;

Florian K a t h , geb. 21.10.1994,
ab 1.7.2015 zum Sport-Club Freiburg e.V.;

Thilo K e h r e r, geb. 21.9.1996,
ab 1.11.2015 zum FC Schalke 04 e.V.;

Florian Ko h l s , geb. 3.4.1995,
ab 25.8.2015 zur Hertha BSC GmbH & Co. KGaA;

Pascal K ö p k e , geb. 3.9.1995,
ab 1.7.2015 zum Karlsruher SC e.V.;

Tim L e i b o l d , geb. 30.11.1993,
ab 1.7.2015 zum 1. FC Nürnberg e.V.;

Melvyn L o r e n z e n , geb. 26.11.1994,
ab 1.7.2015 zur SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA;

Stefan M a d e r e r, geb. 1.9.1996,
ab 1.7.2015 zur SpVgg Greuther Fürth GmbH & Co. KGaA;

Ronny M a r c o s , geb. 1.10.1993,
ab 1.1.2016 zur SpVgg Greuther Fürth GmbH & Co. KGaA;

Marvin M e h l e m, geb. 11.9.1997,
ab 11.9.2015 zum Karlsruher SC e.V.;

Maximilian M i t t e l s t ä d t , geb. 18.3.1997,
ab 19.8.2015 zur Hertha BSC GmbH & Co. KGaA;

Kevin M ö h w a l d , geb. 3.7.1993,
ab 1.7.2015 zum 1. FC Nürnberg e.V.;

Fejsal M u l i c , geb. 3.10.1994,
ab 1.7.2015 zur TSV München 1860 GmbH & Co. KGaA;

Maurice M u l t h a u p , geb. 15.12.1996,
ab 31.8.2015 zur FC Ingolstadt 04 Fußball GmbH;

Philipp O c h s , geb. 17.4.1997,
ab 1.1.2016 zur TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH;

Mirnes P e p i c , geb. 19.12.1995,
ab 1.7.2015 zum SC Paderborn 07 e.V.;

Felix P l a t t e , geb. 11.2.1996,
ab 1.7.2015 zum FC Schalke 04 e.V.;

Grischa P r ö m e l , geb. 9.1.1995,
ab 1.8.2015 zum Karlsruher SC e.V.;

Leandro P u t a r o , geb. 7.1.1997,
ab 1.3.2016 zur VfL Wolfsburg Fußball GmbH;

Nicolai R a p p , geb. 13.12.1996,
ab 1.7.2015 zur TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH;

Kenny Prince R e d o n d o , geb. 29.8.1994,
ab 1.7.2015 zum 1. FC Union Berlin e.V.;

Yanni R e g ä s e l , geb. 13.1.1996,
ab 1.2.2016 zur Eintracht Frankfurt Fußball AG;

Görkem S a g l a m, geb. 11.4.1998,
ab 1.4.2016 zum VfL Bochum 1848 e.V.;

Leroy S a n é , geb. 11.1.1996,
ab 1.8.2015 zum FC Schalke 04 e.V.;

Maximilian S a u e r, geb. 15.5.1994,
ab 1.7.2015 zur Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA;

Felix S c h r ö t e r, geb. 23.1.1996,
ab 1.8.2015 zum FC Schalke 04 e.V.;

Keanu S t a u d e , geb. 26.1.1997,
ab 1.7.2015 zur DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA;

Suat S e r d a r, geb. 11.4.1997,
ab 1.7.2015 zum 1. FSV Mainz 05 e.V.;

Hauke Finn W a h l , geb. 15.4.1994,
ab 26.8.2015 zum SC Paderborn 07 e.V.;

Marvin W a n i t z e k , geb. 7.5.1993,
ab 1.7.2015 zum VfB Stuttgart 1893 e.V.;

Dominik W i d e m a n n , geb. 30.7.1996,
ab 1.7.2015 zum 1. FC Heidenheim 1846 e.V.;

Maximilian W i t t e k , geb. 21.8.1995,
ab 1.7.2015 zur TSV München 1860 GmbH & Co. KGaA;

Marius W o l f , geb. 27.5.1995,
ab 1.7.2015 zur TSV München 1860 GmbH & Co. KGaA;

Rick W u l l e , geb. 4.6.1994,
ab 1.7.2015 zum SV Sandhausen 1916 e.V.;

Luca-Milan Z a n d e r, geb. 9.8.1995,
ab 1.7.2015 zur SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA.

Erstmalige Verpflichtung von Amateuren/Vertragsspielern als Lizenzspieler in der Spielzeit 2014/2015, die in dieser Spielzeit höchstens ihr 23. Lebensjahr vollendet haben und erstmalig in der Spielzeit 2015/2016 in einem Meisterschaftsspiel der Lizenzmannschaft eingesetzt wurden.

Malon F r e y, geb. 24.3.1996,
ab 15.8.2014 zur Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH;

Joel G e r e z g i h e r, geb. 9.10.1995,
ab 1.7.2014 zur Eintracht Frankfurt Fußball AG;

Janik H a b e r e r, geb. 2.4.1994,
ab 1.7.2014 zur TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH;

Marcel H i l ß n e r, geb. 30.1.1995,
ab 1.7.2014 zur SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA;

Gideon J u n g , geb. 12.9.1994,
ab 1.7.2014 zur Hamburger SV Fußball AG;

Khaled N a r e y, geb. 23.7.1994,
ab 1.7.2014 zur Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA;

Alexander N ü b e l , geb. 30.9.1996,
ab 1.7.2014 zum SC Paderborn 07 e.V.;

Mart R i s t l , geb. 7.7.1996,
ab 1.5.2015 zum VfB Stuttgart 1893 e.V.;

Damian R o ß b a c h , geb. 27.2.1993,
ab 1.7.2014 zum 1. FSV Mainz 05 e.V.;

Marvin S c h u l z , geb. 15.1.1995,
ab 1.7.2014 zur Borussia VfL 1900 Mönchengladbach GmbH;

Tim S k a r k e , geb. 7.9.1996,
ab 1.9.2014 zum 1. FC Heidenheim 1846 e.V.;

Marcel S o b o t t k a , geb. 25.4.1994,
ab 1.7.2014 zum FC Schalke 04 e.V.;

Caleb S t a n k o , geb. 26.7.1993,
ab 1.7.2014 zum Sport-Club Freiburg e.V.

Anspruchsberechtige Vereine des BFV können sich hinsichtlich der Anmeldung von Ansprüchen auf eine Ausbildungs- und Förderungsentschädigung zur Geltendmachung ihrer Forderungen gegenüber dem aufnehmenden Verein an den BFV, den DFB oder den Ligaverband wenden.

Der Anspruch ist gewahrt, wenn ihn der Antragsteller bis spätestens zum 31. Dezember 2016 (Ausschlussfrist) schriftlich geltend gemacht hat.

Die Richtlinien selbst finden Sie im Anschluss (unten in Kursivschrift). Über neue Richtlinien zur Festsetzung der Ausbildungsentschädigung für jüngere Lizenzspieler für die Spielzeit 2016/2017 wird der Ligaverband im Mai/Juni 2017 beraten.

 

Richtlinien zur Festsetzung der Ausbildungsentschädigung für jüngere Lizenzspieler in der Spielzeit 2015/2016

Der Ligaverband leistet eine freiwillige Zahlung einer Ausbildungsentschädigung für jüngere Lizenzspieler in der Spielzeit 2015/2016 auf Grundlage folgender Richtlinien:

1. Wenn ein Verein bzw. eine Kapitalgesellschaft der Lizenzligen (nachfolgend: Lizenzverein) in der Spielzeit 2015/2016 einen Amateur oder Vertragsspieler, der in dieser Spielzeit höchstens sein 23. Lebensjahr vollendet hat, erstmalig als Lizenzspieler unter Vertrag genommen hat oder in der Spielzeit 2014/2015 unter Vertrag genommen hat und der Spieler zudem in der Spielzeit 2015/2016 erstmalig als Lizenzspieler in einem Meisterschaftsspiel der Lizenzligen eingesetzt worden ist, erhalten die früheren Vereine bzw. Kapitalgesellschaften (nachfolgend einschließlich Lizenzvereine: Vereine) des Spielers für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit eine Ausbildungsentschädigung aus einem vom Ligaverband freiwillig eingerichteten Solidaritätspool. Die Ausbildungsentschädigung soll von den Vereinen vorrangig für Zwecke der Nachwuchsarbeit im Fußball verwendet werden.

Die Ausbildungsentschädigung beträgt

a) im Bereich der Bundesliga 50.000.- €

b) im Bereich der 2. Bundesliga 22.500.- €.

Stichtage für die Berechnung der Ausbildungsentschädigung sind der 1.7. eines Jahres, wenn der Lizenzspielervertrag in der Zeit zwischen dem 1.7. und 31.12. in Kraft getreten ist, oder der 1.1. eines Jahres, wenn dieser Vertrag zwischen dem 1.1. und 30.6. in Kraft getreten ist.

10 % der Ausbildungsentschädigung gemäß a) bzw. b) stehen dem Verein zu, für den der Spieler erstmals im Bereich des DFB und nachweisbar drei Jahre ununterbrochen spielberechtigt war (Vaterverein).

Der Anspruch auf die übrige Ausbildungsentschädigung steht jedem Verein, für den der Spieler innerhalb der letzten fünf Jahre vor seiner Verpflichtung als Lizenzspieler spielberechtigt war, zeitanteilig nach Monaten zu.

Vorstehende Ansprüche können nebeneinander geltend gemacht werden.

Lässt sich eine Anspruchsberechtigung für den Vaterverein nicht feststellen, wird die gesamte Ausbildungsentschädigung verteilt.

Bei einem Vertragsabschluss mit einem Spieler, der für den vertragsschließenden Verein bereits spielberechtigt ist, vermindert sich die Ausbildungsentschädigung entsprechend seiner Spielberechtigungszeit bei diesem Verein.

Zu den Spielberechtigungszeiten werden die Wartefristen beim Vereinswechsel - Zeitraum bis zur Erteilung der Spielerlaubnis für Pflichtspiele - zugunsten des jeweils abgebenden Vereins gerechnet. Dies gilt auch dann, wenn nur die Wartefrist zum Fünf-Jahres-Zeitraum gehört.

Wird die Spielerlaubnis für Pflichtspiele erst nach dem 1. eines Monats für einen früheren Verein erteilt, wird dieser Monat bei der Errechnung der Ausbildungsentschädigung dem jeweils abgebenden Verein zugerechnet.

2. Ansprüche auf eine Ausbildungsentschädigung müssen bis zum 31.12.2016 geltend gemacht werden (Ausschlussfrist). Der Anspruch ist gewahrt, wenn ihn der Antragsteller bei seinem Mitgliedsverband, dem Ligaverband oder dem DFB rechtzeitig schriftlich geltend gemacht hat.

Vertragsabschlüsse von Lizenzspielern, die in der Spielzeit 2015/2016 höchstens das 23. Lebensjahr vollendet haben, sind spätestens in der Juni-Ausgabe der Offiziellen Mitteilungen des DFB und danach in den Amtlichen Mitteilungen der Mitgliedsverbände des DFB zu veröffentlichen.

3. Die Ausbildungsentschädigung wird um eine vom Lizenzverein für denselben Spieler bereits früher an einen nach Nr. 1. entschädigungsberechtigten Verein gezahlte Entschädigung (auch Entschädigungen für die Auflösung eines bestehenden Vertrages) gekürzt.

4. Ein Ausbildungsentschädigungsanspruch eines Klubs in Bezug auf den Fünf-Jahres-Zeitraum entfällt für Lizenzspieler unter 23 Jahren, die einem Aufsteiger in die 2. Bundesliga angehören, wenn der Spieler für Pflichtspiele der Senioren- oder Junioren-Mannschaften des vertragsschließenden Vereins oder dessen Tochtergesellschaft länger als zwei Jahre vor der Lizenzerteilung an den Verein (1.7.) spielberechtigt war. Der Ausbildungsentschädigungsanspruch für den Vaterverein nach Nr. 1. Abs. 4 bleibt unberührt.

5. Die Höhe der Ausbildungsentschädigung nach Nrn. 1. bis 3. wird im Einvernehmen mit dem Ligaverband von der DFB-Zentralverwaltung festgesetzt. Schriftliche Vereinbarungen der Parteien sind grundsätzlich im Wege des Urkundenbeweises zu verwerten.

Gegen die zu begründende und mit Rechtsmittelbelehrung zu versehende Entscheidung ist innerhalb von sieben Tagen nach Zustellung Beschwerde an den Ständigen Beschwerdeausschuss zulässig. Innerhalb der Beschwerdefrist ist eine Beschwerdegebühr in Höhe von € 300,00 zu entrichten. Der Beschwerdeausschuss setzt sich aus zwei vom Vorstand des Ligaverbandes benannten Vorstandsmitgliedern des Ligaverbandes und dem DFB-Vizepräsidenten für Rechts- und Satzungsfragen zusammen, die eines der beiden Vorstandsmitglieder des Ligaverbandes zum Vorsitzenden bestimmen.

 

Spielberechtigung für Flüchtlinge

Über 50 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Berichte über die katastrophalen Zustände in den politischen Krisengebieten bestimmen aktuell die Medienlandschaft. Das Thema Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern ist deshalb aktueller denn je. Ein Teil der Flüchtlinge landet in Deutschland und auch in Bayern. Für diese Menschen tragen die Politik, aber auch gesellschaftliche Institutionen wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und seine Vereine Verantwortung. "Fußball ist die mit Abstand größte Integrationsbewegung in unserem Land und gibt Menschen unabhängig von Herkunft, Bildung, Religion oder Hautfarbe eine Heimat. Im Fußball sind alle gleich. Das Thema Einwanderung wird in Deutschland künftig eine immer noch größere Rolle spielen. Wir werden uns deshalb noch viel mehr als bisher mit Integrationsmaßnahmen beschäftigen müssen", betont BFV-Präsident Rainer Koch.

Wie diese Integrationsarbeit funktionieren kann, stellen zahlreiche Vereine in ganz Bayern unter Beweis. Stellvertretend für ihr Engagement zeichnete der Bayerische Fußball-Verband kürzlich im Rahmen seiner Ehrenamts-Gala in München sechs Klubs für ihre beispielhafte Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen mit dem BFV-Sonderpreis aus. Die Vereine suchen den Kontakt zu Flüchtlingsstätten und Aufnahmehäusern vor Ort, sammeln Kleider und Schuhe, sensibilisieren die Bevölkerung mit öffentlichen Aktionen für die Situation der Flüchtlinge, um Vorbehalte abzubauen, helfen bei Sprachschwierigkeiten weiter und integrieren Asylsuchende in den Trainings- und Spielbetrieb. Die Fußballbegeisterung ist selbstverständlich auch bei vielen Flüchtlingen und Asylbewerben riesengroß. Damit diese Menschen nicht nur beim Training und in Freundschaftsspielen für ihren neuen Klub auf dem Platz stehen können, brauchen Sie - wie jeder andere Fußballer in Bayern - eine Spielerlaubnis des Bayerischen Fußball-Verbandes.

Was müssen die Vereine dabei beachten, welche Dokumente müssen beim BFV eingereicht werden und warum ist auch bei Flüchtlingskindern ab zehn Jahren und erwachsenen Flüchtlingen ein "internationaler Freigabeschein" notwendig, bevor die Spielberechtigung erteilt werden kann?

Spielberechtigung für Flüchtlinge - der BFV klärt auf

Vorabinformation: Grundsätzlich versucht der Bayerische Fußball-Verband, jeden schnellstmöglich in den Spielbetrieb zu integrieren. Grundlage für "internationale Wechsel" ist allerdings das Reglement der FIFA, es gibt also - anders als teilweise geschrieben und verbreitet - keine spezifische Regelung des BFV. An das FIFA-Reglement sind der DFB und seine Landesverbände zwingend gebunden. Deren Nichteinhaltung kann am Ende zur Bestrafung von Vereinen und Spielern führen, obwohl ihnen eigentlich geholfen werden soll.

Kinder und Jugendliche

Die FIFA unterscheidet grundsätzlich zwischen unter 10-Jährigen und 10- bis 18-Jährigen.

Kinder unter 10 Jahren

Für alle minderjährigen Flüchtlinge/Kindern von Asylbewerbern bis zur Vollendung des 10. Lebensjahrs kann/darf der BFV die sofortige Spielerlaubnis erteilen, wenn die nachfolgenden Unterlagen/Punkte vorliegen.

Die Voraussetzungen sind:
- Vereinsmitgliedschaft
- Antrag auf Erteilung einer Spielerlaubnis (Passantrag)
- Zustimmung der Eltern bzw. einer alternativen Aufsichtsperson bei Flüchtlingen, die ohne ihre Eltern gekommen sind

Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren

Etwas komplizierter wird es für die Altersgruppe der 10- bis 18-Jährigen. Die FIFA verbietet zum Schutz der Jugendlichen internationale Vereinswechsel minderjähriger Fußballspieler (10-18 Jahre). Es soll damit verhindert werden, dass Vereine Kinder und Jugendliche aus der ganzen Welt zu sich holen, Spielerberater auf dem Rücken der Kinder Geschäfte machen, die Kinder aus ihrem familiären/sozialen Umfeld in ihrer Heimat gerissen werden, und hinterher ein Großteil der Kinder - weil ihr Talent doch nicht ausgereicht hat - wieder fallengelassen wird und ganz alleine in einem fremden Land dasteht.

Von diesem Verbot internationaler Vereinswechsel minderjähriger Fußballspieler (10-18 Jahre) gibt es grundsätzlich drei Ausnahmen:
- Die Eltern beziehen im Land des neuen Vereins ihren Wohnsitz.
- Der Wechsel findet innerhalb der EU statt (nur für 16-18-Jährige; Der Verein hat weitere Mindestverpflichtungen zu erfüllen: z.B. Betreuung, schulische Ausbildung, etc.)
- Der Spieler wohnt höchstens 50 Kilometer von einer Landesgrenze entfernt und der Verein liegt ebenfalls höchstens 50 Kilometer entfernt von dieser Landesgrenze.

Beschränkte Befreiung für Flüchtlingskinder

Für ein minderjähriges Flüchtlingskind etwa aus Syrien oder Afghanistan oder ganz generell Kinder von Asylbewerbern passt meistens keine dieser Ausnahmen. Die FIFA hat deshalb dem DFB (und damit auch seinen Landesverbänden) eine "beschränkte Befreiung" gewährt, die besagt, dass nur internationale Vereinswechsel minderjähriger Spieler zu einem Verein der ersten vier Leistungskategorien (Bundesliga bis Regionalliga) der FIFA zur Beurteilung vorgelegt werden müssen. Diese Befreiung gilt bereits seit Dezember 2009 und bewirkt, dass minderjährige Flüchtlingskinder bzw. Kinder von Asylbewerbern überhaupt eine Spielberechtigung (in Bayern vom BFV) erhalten können.

Die Voraussetzungen sind:
- Vereinsmitgliedschaft
- Antrag auf Erteilung einer Spielerlaubnis (Passantrag)
- Zustimmung der Eltern bzw. eines behördlich bestimmten Vormunds bei Flüchtlingen, die ohne ihre Eltern gekommen sind (Nachweis der Vormundschaft in Kopie)
- Meldebestätigung der Eltern vom Einwohnermeldeamt
- Amtliches Dokument, aus dem die Identität hervorgeht (Ausweiskopie oder Aufenthaltsgenehmigung)
- Formblatt DFB-Zusatzerklärung Umzug
- "Internationaler Freigabeschein" (dieser wird vom BFV über den DFB an den abgebenden Nationalverband "automatisch" beantragt)

Bei Minderjährigen ab Vollendung des 10. Lebensjahres bis zu 18 Jahren, also auch Flüchtlingskindern und Kindern von Asylbewerbern, ist gemäß den Vorgaben der FIFA zwingend auch die Ausstellung eines "internationalen Freigabescheins" notwendig, den der BFV über den DFB beim Nationalverband des Herkunftslandes beantragen muss.

Wichtig: Kommt innerhalb einer Frist von 30 Tagen kein Einwand zum Wechsel oder erfolgt zum Beispiel vom Nationalverband aus einer Krisenregion nach 30 Tagen keine Rückmeldung auf die entsprechende Anfrage, darf der BFV gemäß den FIFA-Richtlinien die Spielberechtigung ordnungsgemäß erteilen.

Wieso gibt es diese Altersgrenze?

Grundsätzlich fangen ab diesem Altersbereich die großen Vereine verstärkt an, ihre Fühler nach Talenten auszustrecken, die professionelle Talentförderung und Ausbildung geht ab diesem Alter so richtig los, genauso der Wettstreit um die besten Talente. Die Gefahr, dass Vereine oder auch unseriöse Spielerberater Talente ausnutzen und dann wieder fallen lassen, steigt an.

Erwachsene

Bei erwachsenen Asylbewerbern/Flüchtlingen müssen für das Spielrecht beim BFV die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt sein bzw. Unterlagen eingereicht werden.

Die Voraussetzungen sind:
- Vereinsmitgliedschaft
- Antrag auf Erteilung einer Spielerlaubnis (Passantrag)
- Amtliches Dokument, aus dem die Identität hervorgeht (Ausweiskopie oder Aufenthaltsgenehmigung)
- "Internationaler Freigabeschein" (dieser wird vom BFV über den DFB an den abgebenden Nationalverband "automatisch" beantragt)

Auch bei erwachsenen Asylbewerbern/Flüchtlingen ist gemäß den Vorgaben der FIFA zwingend die Ausstellung eines "internationaler Freigabescheins" notwendig.

Hier gilt ebenso: Kommt innerhalb einer Frist von 30 Tagen kein Einwand zum Wechsel oder erfolgt zum Beispiel vom Nationalverband aus einer Krisenregion nach 30 Tagen keine Rückmeldung auf die entsprechende Anfrage, darf der BFV gemäß den FIFA-Richtlinien die Spielberechtigung ordnungsgemäß erteilen.

Regeln der FIFA für BFV bindend

Die Bestätigung des Herkunftslandes ("internationaler Freigabeschein") soll sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen verhindern, dass unrechtmäßige Spielberechtigungen erschlichen werden können. Es gibt also grundsätzlich gute Gründe für die Regelung der FIFA, allerdings wird die Flüchtlingssituation dabei aktuell nicht berücksichtigt. Der BFV steht in der Sache deshalb immer vor dem gleichen Dilemma: Der Bayerische Fußball-Verband will nichts verhindern oder verzögern - im Gegenteil. Er muss sich aber an die Regelungen der FIFA halten. Es ist schlicht verboten, ohne die zwingend vorgeschriebene Bestätigung des bisherigen Landes eine Spielberechtigung auszustellen. Solange die Bestätigung nicht vorliegt, kann der BFV im Rahmen der 30-Tages-Frist also keine vorzeitige Spielberechtigung erteilen, denn die Statuten besagen, dass 30 Tage auf eine Antwort gewartet muss, bevor dann auch ohne Erklärung aus dem Herkunftsland die Spielerlaubnis erteilt werden darf.

Ein Verstoß gegen die Statuten würde unter Umständen nicht nur dem Verein schaden (bei unrechtmäßig erteiltem Spielrecht müsste bei einem Einspruch sofort eine Spielwertung erfolgen oder eine Spielwiederholung angeordnet werden), sondern auch Strafen für die einzelnen Spieler nach sich ziehen. Das wäre dann der "worst case" für das Engagement aller Beteiligten. Geht eine Erklärung des Herkunftslandes früher ein, wird der Fall unverzüglich durch den BFV bearbeitet. Ansonsten kann der BFV nur um Verständnis für die Wartezeit bitten.

Hilfestellung bei Fragen

Der BFV unterstützt jeden Verein, der sich für Flüchtlinge und Asylbewerber engagiert. Bei Fragen zum Spielrecht können sich Vereine jederzeit an die Passabteilung des BFV wenden. Die Ansprechpartner für die Bezirke im Überblick:

Bezirk Mittelfranken
Kathrin Schuler
kathrinschuler@bfv.de
089-54-2770-36

Bezirk Schwaben
Elisabeth Irg
elisabethirg@bfv.de
089-542770-33

Bezirk Oberbayern
Gerd Wittmann
gerdwittmann@bfv.de
089-542770-32

Bezirke Oberfranken und Oberpfalz
Andrea Schlemmer
andreaschlemmer@bfv.de
089-542770-35

Bezirke Niederbayern und Unterfranken
Petra Lenz
petralenz@bfv.de
089-542770-34


Für Vereine stellen sich im Zusammenhang mit diesem Thema natürlich viele weitere Fragen, wie zum Beispiel zur Sportversicherung oder auch zu finanziellen Hilfen usw. Diese und weitere wichtige Infos sowie auch Erfolgsgeschichten von vorbildlich engagierten Vereinen haben wir deshalb auf der BFV-Homepage unter www.bfv.de/fluechtlinge zusammengestellt.

Jugend-Vereinswechsel Sommer 2016 (Bestimmungen u. Beispiele)

(Vereinswechsel von Junioren/-innen mit Ausnahme der älteren A-Junioren und älteren B-Juniorinnen)

1. Der Spieler/die Spielerin muss sich im Zeitraum vom 15. Juni bis 15. Juli 2016 (spätestens) beim bisherigen Verein als aktive/r Spieler/in abmelden. Der Passantrag bzw. die Unterlagen für den Vereinswechsel müssen spätestens bis 30. September 2016 beim BFV eingereicht werden. Der Nachweis der erfolgten Abmeldung (schriftliche Bestätigung des abgebenden Vereins oder Kopie des Einschreibebeleges an die Postanschrift des Vereins) ist zusammen mit dem Vereinswechselantrag und dem Spielerpass beim Verband einzureichen. [Anmerkung: Für die Nutzung der Online-Antragstellung sind die in dem Artikel "Wichtige Hinweise - Online-Beantragung von Spielerpässen" (vgl. www.bfv.de/passabteilung) gemachten Ausführungen zusätzlich zu beachten.] Liegt der Spielerpass nicht bei, erfolgt kostenpflichtiger Passeinzug durch den Verband.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der abgebende Verein verpflichtet ist, auf eine ihm zugegangene Abmeldung oder auf eine dem Spieler ausgestellte Abmeldebestätigung dem Spieler, dem neuen Verein oder dem Verband den Pass innerhalb von 14 Tagen, gerechnet ab dem Tag nach der Abmeldung (Abmeldetag ist entweder der Poststempel des Einlieferungsbeleges des Abmeldeschreibens, der bestätigte Abmeldetag oder der Tag der vom aufnehmenden Verein im Rahmen eines Vereinswechsels online vorgenommenen Abmeldung (die Benachrichtigung an den abgebenden Verein erfolgt in diesem Falle über das Postfach-System Zimbra)) gegen Empfangsbescheinigung auszuhändigen oder per Einschreiben zuzusenden (Nachweis!) oder den Spieler online abzumelden.
Auf dem Spielerpass (bzw. bei der Online-Abmeldung) muss der Verein eine Erklärung über die Zustimmung oder Nicht-Zustimmung, über den Tag der Abmeldung und über den Termin des letzten Spiels (Privat- oder Verbandsspiel) abgeben. Wird der Pass (bzw. die Online-Abmeldung) nicht innerhalb dieser Frist an den Spieler bzw. an den neuen Verein ausgehändigt oder dem BFV zugesandt oder eine Erklärung über den Verbleib des Passes abgegeben (oder die Online-Abmeldung durchgeführt), gilt der Spieler auch bei einer Nicht-Freigabe-Erklärung des abgebenden Vereins als freigegeben.

2. Für die Einhaltung der Vereinswechselperiode (15. Juni - 15. Juli im Jugendbereich) ist entscheidend, dass der Nachweis erbracht wird, dass sich der Spieler im Zeitraum vom 15. Juni bis zum 15. Juli 2016 bei seinem bisherigen Verein abgemeldet hat und dass zumindest der Passantrag bis spätestens 30. September 2016 beim Verband eingeht.
Bitte beachten:
Sollte ein Jugendspieler an noch ausstehenden Verbandsspielen seiner Jugendmannschaft (= vom BFV angesetzte Spiele, keine Freundschaftsspiele, -turniere etc.!) nach dem 15. Juli teilnehmen, so gilt der 15. Juli als Abmeldetag, wenn er sich innerhalb von fünf Tagen nach Abschluss des Wettbewerbs oder dem Ausscheiden seines Vereins aus diesem Wettbewerb nachweislich abmeldet.
Erfolgt der Wechsel beim Ausscheiden aus der Juniorenklasse (älterer A-Junior) und sollte ein solcher Spieler an noch ausstehenden Verbandsspielen seiner Mannschaft (= vom BFV angesetzte Spiele, keine Freundschaftsspiele, -turniere etc.!) nach dem 30. Juni teilnehmen, so gilt der 30. Juni als Abmeldetag, wenn er sich innerhalb von fünf Tagen nach Abschluss des Wettbewerbs oder dem Ausscheiden seines Vereins aus diesem Wettbewerb nachweislich abmeldet.
(Vorgenanntes gilt analog auch für Juniorinnen.)
Eine Ansetzungsbestätigung des zuständigen Jugendgruppenspielleiters ist in solchen Fällen zusammen mit den Vereinswechsel-Unterlagen einzureichen!

3. Das Privatspielrecht wird grundsätzlich ab Eingang der kompletten Unterlagen (Vereinswechselantrag, Spielerpass und Nachweis der Abmeldung) erteilt.

Für den Juniorenjahrgang 1998 und den Juniorinnenjahrgang 2000 ist neben vorstehenden Bestimmungen zusätzlich folgendes zu beachten:
Das Spielrecht bzw. einen Spielerpass kann ein A-Junior bzw. eine B-Juniorin für den neuen Verein nur erhalten, wenn
a) dieser mit einer Mannschaft oder einer Spielgemeinschaft an Verbandsspielen in dieser Altersklasse teilnimmt bzw. bei einem Wechsel im Zeitraum vom 15.06. bis 15.07. der Verein eine A-Junioren-/B-Juniorinnenmannschaft (oder Spielgemeinschaft) für das folgende Spieljahr (2016/2017) gemeldet hat oder
b) der neue Verein der Stammverein ist. Stammverein ist er dann, wenn der Spieler/die Spielerin in den Altersklassen C oder B (bei Junioren) bzw. D oder C (bei Juniorinnen) dort schon einmal das Spielrecht hatte.
Mit den vollständigen Vereinswechselunterlagen ist dabei zusätzlich eine Erklärung über die Teilnahme einer A-Junioren- bzw. B-Juniorinnenmannschaft am Verbandsspielbetrieb bzw. Meldung für das Spieljahr 2016/2017 mit einzureichen oder der Nachweis über die Dauer des Spielrechts in den Alterklassen C oder B (bei Junioren) bzw. D oder C (bei Juniorinnen) zu erbringen.

4. Das Verbandsspielrecht wird wie folgt erteilt:

Abmeldung im Zeitraum vom 15. Juni bis 15. Juli eines Jahres und Eingang des Passantrages bis 30. September des gleichen Jahres (Vereinswechsel im Sommer):

Bei Zustimmung:              Ab Eingang der kompletten Unterlagen,
                                             frühestens ab 01. August

Bei Nicht-Zustimmung:   Jüngere A- bis D-Junioren + Jüngere B- bis D-Juniorinnen
                                             3 Monate Wartezeit ab Tag nach der Abmeldung

                                             E-Junioren/-innen und jünger
                                             Ab Eingang der kompletten Unterlagen,
                                             frühestens ab 01. August

Bei nachträglicher           Ab Tag des Eingangs der nachträglichen Zustimmung,
Zustimmung:                    frühestens ab 01. August
(bis 30. September einzureichen)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bei Bezahlung der            Jüngere A- bis D-Junioren/Jüngere B- bis D-Juniorinnen
Ausbildungsvergütung-  Ab Eingang der kompletten Unterlagen,
(auch bei Juniorinnen!)   frühestens ab 01. August
[Anmerkung: Hier hat der aufnehmende Verein jeweils die "Wahlmöglichkeit" die Ausbildungsentschädigung (als Ersatz der Zustimmung zum Vereinswechsel) an den abgebenden Verein zu entrichten oder die Wartefrist bis zum Eintritt des Verbandsspielrechts zu akzeptieren. Eine Pflicht zur Zahlung der Ausbildungs- und Förderungsentschädigung besteht für den aufnehmenden Verein nicht!]

Bei Abmeldung von Jugendlichen im Zeitraum vom 15. Juni bis zum 15. Juli und Eingang des Passantrages bis zum 30. September kann die Zustimmung des abgebenden Vereins durch den Nachweis der Zahlung der nachstehend festgelegten Ausbildungsentschädigung ersetzt werden.
Die Höhe der Entschädigung richtet sich allein nach der Spielklassenzugehörigkeit der ersten Herrenmannschaft (bei Junioren) bzw. der ersten Frauenmannschaft (bei Juniorinnen) des aufnehmenden Vereins in dem Spieljahr, in dem die Spielerlaubnis für Verbandsspiele erteilt wird.
Bei einem Vereinswechsel, der nach dem 15 Juni vollzogen wird, gilt bezüglich der Ausbildungsentschädigung die Spielklasse der neuen Saison sowie die Altersklasse des Spielers/der Spielerin, der er/sie in der neuen Saison angehört. Gehört der Spieler/die Spielerin in der neuen Saison dem älteren A-Junioren-Jahrgang bzw. dem älteren B-Juniorinnen-Jahrgang an, gilt bezüglich der Höhe der Ausbildungsentschädigung § 42 der Spielordnung bzw. § 34 der Frauen- und Mädchenordnung (Ausbildungsentschädigung der Herren bzw. der Frauen) [Anmerkung: Auch diese A-Junioren (Saison 2016/2017 alle mit Jahrgang 1998) bzw. auch diese B-Juniorinnen (Saison 2016/2017 alle mit Jahrgang 2000) werden noch nach Jugend-Wechselrecht behandelt (3 Monate Wartezeit bei Nicht-Zustimmung), wenn sie sich zwischen 15.06. und 15.07. abgemeldet haben].

Die Höhe der Entschädigung bemisst sich bei Spielern/-innen der älteren D-Junioren/-innen bis zu den jüngeren A-Junioren/jüngeren B-Juniorinnen nach einem Grundbetrag sowie einem Betrag pro angefangenem Spieljahr (Spieljahre in den Altersklassen der G-, F- und E-Junioren/innen werden nicht berücksichtigt), in welchem der Spieler/die Spielerin dem abgebenden Verein angehört hat. Daraus ergeben sich folgende Berechnungen für die jeweiligen Altersklassen:

Junioren:
                            Grundbetrag         Grundbetrag       Betrag pro an-
                            jüngere A-Ju-       C- und ältere       gefangenem
Spielklasse       nioren und B-        D-Junioren              Spieljahr
                            Junioren

Bundesliga                € 2.500                    € 1.500                   €  200
2. Bundesliga            € 1.500                    € 1.000                   €  150
3. Liga                      € 1.250                     €    750                   €  125
Regionalliga Bayern € 1.000                     €    500                    €  100
Bayernliga                €    750                     €    400                    €    50
Landesliga                €    500                     €    300                    €    50
Bezirksliga                €    400                      €    200                    €   50
Kreisliga                   €    300                      €    150                    €   50
Kreisklasse               €     200                     €    100                    €   25
A-Klasse                   €    100                      €      50                    €   25
ab B-Klasse              €       50                     €      25                    €   25

Juniorinnen:
                                      Grundbetrag           Grundbetrag       Betrag pro an-
Spielklasse                 jüngere B-Ju-         C- und ältere       gefangenem
                                      niorinnen                 D-Juniorinnen        Spieljahr

Frauen-Bundesliga              € 750                          € 300                      € 150
2. Frauen-Bundesliga          € 350                          € 200                      € 100
3. und 4. Spielklasse
(Regionalliga u. Oberliga)    € 200                          € 100                       €  50
5. Spielklasse und darunter € 100                          €   50                       €  25

Beispiel zur Berechnung:

Ein Junior des Jahrgangs 2001 (Dieser war in der Saison 2015/2016 älterer C-Junior) meldet sich am 05. Juli 2016 bei seinem Verein ab, der Vereinswechsel wird am 25. Juli 2016 vollzogen. Er wechselt zu einem Verein, dessen 1. Herrenmannschaft in der neuen Saison in der Bezirksliga spielt. Beim abgebenden Verein hat er vier Jahre gespielt.
=> Er wechselt als älterer C-Junior, als Grundbetrag ist jedoch die Ausbildungsentschädigung für B-Junioren anzusetzen, da der Vereinswechsel nach dem 15. Juni erfolgt und somit die Altersklasse des neuen Spieljahres 2016/2017 zählt. Im Beispiel also 400 € für die Bezirksliga. Hinzu kommt noch der Betrag pro angefangenes Spieljahr: Hier 4 Jahre x 50 € = 200 €. Zu zahlende Ausbildungsentschädigung: 600 €.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Für den Vereinswechsel von A- und B-Junioren bzw. B-Juniorinnen zur Erlangung einer Spielberechtigung in der A- oder B-Junior(innen)en-Bundesliga gelten gesonderte Bestimmungen. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass das Spielrecht in diesen Spielklassen gemäß den Bestimmungen der Erwachsenen (§ 42 der Spielordnung) erteilt wird. Ausnahme: Die Berechnung der Höhe der Ausbildungsentschädigung erfolgt nach der Jugendordnung bzw. Frauen- und Mädchenordnung.



Allgemeine Beispiele:

1. Vereinswechsel mit Zustimmung (mit Einhaltung des Abmeldezeitraums):
B-Juniorenspieler Y meldet sich am 14. Juli 2016 bei seinem bisherigen Verein A ab. Der Verein A erteilt die Zustimmung zum Vereinswechsel. Verein A bestätigt den 14. Juli als Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses. Der Vereinswechselantrag vom neuen Verein B und der Spielerpass des Spielers Y gehen am 08. August 2016 beim BFV ein.

Spielrecht: Spieler Y erhält grundsätzlich ab dem Tag der Bearbeitung für alle Spiele (Privatspiele und Verbandsspiele) die Spielberechtigung beim neuen Verein B. Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es aber des neuen Spielerpasses.

2. Vereinswechsel mit Zustimmung (ohne Einhaltung des Abmeldezeitraums):
B-Juniorenspieler Y meldet sich am 13. Juni 2016 (hier: zu früh!) bei seinem bisherigen Verein A ab. Der Verein A erteilt die Zustimmung zum Vereinswechsel. Verein A bestätigt den 13. Juni als Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses. Der Vereinswechselantrag vom neuen Verein B und der Spielerpass des Spielers Y gehen am 08. August 2016 beim BFV ein.

Spielrecht: Spieler Y erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 14. September 2016 das Verbandsspielrecht (3 Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung aufgrund der Abmeldung außerhalb des Abmeldezeitraums). Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es des neuen Spielerpasses.

3. Vereinswechsel ohne Zustimmung (mit Einhaltung des Abmeldezeitraums):
C-Juniorenspieler K meldet sich am 15. Juni 2016 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Freigabe zum Vereinswechsel. Der neue Verein B reicht die kompletten Unterlagen am 12. August 2016 (Eingang beim BFV) ein.

Spielrecht: Spieler K erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 16. September 2016 das Verbandsspielrecht (3 Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung). Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es des neuen Spielerpasses.

4. Vereinswechsel ohne Zustimmung (ohne Einhaltung des Abmeldezeitraums):
C-Juniorenspieler K meldet sich am 14. Juni 2016 (hier: zu früh!) bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Freigabe zum Vereinswechsel. Der neue Verein B reicht die kompletten Unterlagen am 12. August 2016 (Eingang beim BFV) ein.

Spielrecht: Spieler K erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 15. Dezember 2016 das Verbandsspielrecht (6 Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung aufgrund der Nichtzustimmung und Abmeldung außerhalb des Abmeldezeitraums - bzw. alternativ: 6 Monate ab dem Tag nach dem zuletzt gespielten Spiel). Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es des neuen Spielerpasses.

5. Vereinswechsel ohne Zustimmung (mit Einhaltung des Abmeldezeitraums), aber Bezahlung der Ausbildungsvergütung durch den neuen Verein:
B-Juniorenspieler Y meldet sich am 05. Juli 2016 bei seinem bisherigen Verein A als Spieler ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Freigabe zum Vereinswechsel. Der neue Verein B bezahlt die Ausbildungsvergütung und der Nachweis der Bezahlung geht zusammen mit dem Vereinswechselantrag und dem Spielerpass am 21. Juli 2016 beim BFV ein.

Spielrecht: Spieler Y erhält grundsätzlich ab dem Bearbeitungstag (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 01. August 2016 das Verbandsspielrecht. Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es aber des neuen Spielerpasses.

6. Vereinswechsel ohne Zustimmung (mit Einhaltung des Abmeldezeitraums):
E-Juniorenspieler M meldet sich am 30. Juni 2016 bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Zustimmung zum Vereinswechsel. Der neue Verein B reicht die kompletten Unterlagen am 06. Juli 2016 ein.

Spielrecht: Spieler M erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 01. August 2016 das Verbandsspielrecht (die Nichtzustimmung im E-Jugendbereich und jünger kommt hier nicht zum Tragen) für den neuen Verein B. Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es aber des neuen Spielerpasses.

7. Vereinswechsel ohne Zustimmung (ohne Einhaltung des Abmeldezeitraums):
E-Juniorenspieler M meldet sich am 14. Juni 2016 (hier: zu früh!) bei seinem bisherigen Verein A ab. Verein A bestätigt diesen Abmeldetag auf der Rückseite des Spielerpasses, verweigert aber die Zustimmung zum Vereinswechsel. Der neue Verein B reicht die kompletten Unterlagen am 08. Juli 2016 ein.

Spielrecht: Spieler M erhält ab dem Tag der Bearbeitung (Pass-Ausstellungstag) das Privatspielrecht und ab 15. Dezember 2016 das Verbandsspielrecht (6 Monate Wartezeit ab dem Tag nach der Abmeldung aufgrund der Nichtzustimmung und Abmeldung außerhalb des Abmeldezeitraums - bzw. alternativ: 6 Monate ab dem Tag nach dem zuletzt gespielten Spiel) für den neuen Verein B. Zum Nachweis des Spielrechts bedarf es des neuen Spielerpasses.
Für den Einsatz des Spielers M in den E-Junioren- und D-Junioren(6er)-Kleinfeld-Mannschaften des neuen Vereins B ist indes passrechtlich das Spielrecht für Privatspiele ausreichend, während bei einem Einsatz ab der D-Junioren-Großfeld-Altersklasse (9:9) passrechtlich das Verbandsspielrecht ausschlaggebend ist.

 

Änderung Vereinswechselperiode Jugendliche

Auf dem letzten Verbandstag (Juli 2014) wurden unter anderem verschiedene Änderungen im Pass- und Spielrecht beschlossen. Eine dieser Änderungen betrifft die Stichtage zur Einhaltung der Vereinswechselperiode im Sommer bei Junioren und Juniorinnen:

Früher (bis 30.09.2014 in Kraft) war es so, dass sich der Junior/die Juniorin (bzw. die Erziehungsberechtigten für ihn/sie) bis spätestens zum 15. Juli nachweislich beim bisherigen Verein als aktive/r Spieler/in abmelden musste und der Passantrag bzw. die Vereinswechselunterlagen bis spätestens 30. September beim BFV eingereicht werden mussten, damit der Vereinswechsel innerhalb der Vereinswechselperiode vonstattenging.

Jetzt (seit 01.10.2014 in Kraft) ist es so, dass sich der Junior/die Juniorin (bzw. die Erziehungsberechtigten für ihn/sie) im Zeitraum vom 15. Juni bis 15. Juli nachweislich beim bisherigen Verein als aktive/r Spieler/in abmelden muss und der Passantrag bzw. die Vereinswechselunterlagen (unverändert) bis spätestens 30. September beim BFV eingereicht werden müssen, damit der Vereinswechsel innerhalb der Vereinswechselperiode im Sommer 2016 vonstattengeht.

Eine Kurzübersicht über die Stichtage, Wartezeiten usw. haben wir Ihnen unten zur Info angefügt.

[Anmerkung: Die Stichtage bei den Erwachsenen bleiben gegenüber den Vorjahren unverändert!]

Weitere Hinweise zu den Vereinswechseln finden Sie auf diesen Seiten (www.bfv.de/passabteilung) in den Rubriken "Aktuelle Hinweise der BFV-Passabteilung"  sowie in den weiteren dort hinterlegten Untergliederungen.

 


 

Kurzuebersicht Vereinswechsel Jugend neu
Stand: 19.05.2015 | PDF (8 kB)
 

Einsatz von Junioren/Juniorinnen in Herren-/Frauenmannschaften


Vorrunde Saison 2016/2017:

Gemäß § 34 Abs. 1 der Jugendordnung ("Sonder-Spielrecht in Herrenmannschaften") können ältere A-Junioren (dies sind im Spieljahr 2016/2017 alle A-Junioren des Jahrgangs 1998) in allen Herrenmannschaften mitwirken (ab 01.07.2016).
Sofern diese älteren A-Junioren noch nicht 18 Jahre alt sind (Beispiel: Spieler X wird am 31.12.2016 18 Jahre alt) ist aus versicherungsrechtlichen Gründen zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern und ein ärztliches Attest über die Tauglichkeit im Herrenfußball (ein einfaches allgemeinärztliches Attest, das die Tauglichkeit im Herrenfußball bescheinigt, ist ausreichend) beim Verein aufzubewahren.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich auf die Änderung hinweisen, die sich durch die Beschlüsse des Verbandstages vom 18./19. Juli 2014 ergeben hat: Jüngere A-Junioren (dies sind im Spieljahr 2016/2017 alle A-Junioren des Jahrgangs 1999) können nicht (mehr) automatisch in den Herrenmannschaften mitwirken. Auch nicht, wenn sie das 18. Lebensjahr (im Laufe der Rückrunde) vollendet haben.

Ältere B-Juniorinnen (dies sind im Spieljahr 2016/2017 alle B-Juniorinnen des Jahrgangs 2000) können in allen Frauenmannschaften ihres Vereins eingesetzt werden (ab 01.07.2016), wobei ein Einsatz in einer Frauenmannschaft nur einmal am gleichen Wochenende (Freitag bis Sonntag einschließlich sich unmittelbar anschließender Feiertage) erfolgen darf. Bei den älteren B-Juniorinnen (diese sind noch nicht 18 Jahre alt) ist aus versicherungsrechtlichen Gründen zusätzlich die Einverständniserklärung der Eltern und ein ärztliches Attest über die Tauglichkeit im Frauenfußball (ein einfaches allgemeinärztliches Attest, das die Tauglichkeit im Frauenfußball bescheinigt, ist ausreichend) beim Verein gut aufzubewahren. Grundlage hierfür ist § 25 der Frauen- und Mädchenordnung.

(Einen gesonderten Nachweis (so genannte Genehmigungsmarke) gibt es seit dem Beschluss des Verbandstages von 2002 für o. g. Personenkreis (ältere A-Junioren, ältere B-Juniorinnen) nicht mehr. Es ist kein Antrag mehr beim BFV einzureichen.)

Die kompletten Bestimmungen zu dieser Thematik finden Sie im § 34 der Jugendordnung bzw. § 25 der Frauen- und Mädchenordnung.

Ergänzende Hinweise:
- Junioren und Juniorinnen dürfen an einem Tag nur in einem Verbandsspiel eingesetzt werden.
- Bei einem Vereinswechsel von A-Junioren bzw. B-Juniorinnen muss der aufnehmende Verein grundsätzlich auch mit einer eigenen Mannschaft bzw. Spielgemeinschaft in diesen Alterklassen am Spielbetrieb teilnehmen, da sonst kein Spielrecht für den neuen Verein erteilt werden kann.
- Bei einem vorausgegangenen Vereinswechsel von A-Junioren bzw. B-Juniorinnen, die gemäß § 34 bzw. § 25 bei den Herren- bzw. Frauenmannschaften eingesetzt werden dürfen, gilt, dass sie bereits ab 1.7. in den Verbandsspielen der Herrenmannschaften bzw. Frauenmannschaften mitwirken können, sofern das Verbandsspielrecht ab 01.08. des gleichen Jahres erteilt wurde. Ein gesonderter Spielrechtsnachweis dafür ist nicht erforderlich. Im Übrigen gelten die jeweiligen Bestimmungen der Spielordnung, insbesondere § 33.

 

 

Wichtige Hinweise zum ordnungsgemäßen Ausfüllen von Passanträgen

Aus aktuellem Anlass möchten wir alle BFV-Vereine heute einmal darauf aufmerksam machen, in Sachen "Beantragung von Spielerpässen" äußerste Sorgfalt bei den zugrunde gelegten Angaben in den Passanträgen walten zu lassen. Bitte überzeugen Sie sich genau von der Identität der Spieler (Vorzeigen lassen eines amtlichen Lichtbildausweises vor dem Ausfüllen des Passantrages!) und füllen Sie die Passanträge wahrheitsgemäß, sorgfältig und vollständig aus. In der folgenden Darstellung haben wir Ihnen die wichtigsten Hinweise einmal zusammengestellt:

Ausfüllhinweise Passantrag
Stand: 09.04.2014 | PDF (96 kB)
 

Weitere wichtige Hinweise:

Sollten diese grundlegenden Dinge unbeachtet bleiben und sich Angaben "im Nachhinein" als falsch oder fehlerhaft herausstellen, drohen dem Verein im Falle eines Sportgerichtsverfahrens nicht nur mitunter hohe Geldstrafen sondern vor allem auch Spielverlustwertungen (Verlust der Spiele, in denen Spieler aufgrund falsch erteilter Spielberechtigungen eingesetzt wurden) und obendrein weitere Punktabzüge.

Die einschlägigsten Bestimmungen in der Spiel- bzw. Rechts- und Verfahrensordnung in diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen zur Kenntnisnahme nachfolgend nicht vorenthalten:

Spielordnung:
§ 32 Nr. 8: Ein aufgrund falscher Angaben erteiltes Spielrecht ist ungültig. Ein nur vorläufig erteiltes Spielrecht erlischt rückwirkend, wenn es durch falsche Angaben erwirkt wurde.
§ 33 Nr. 3: [...] Der Verein ist für die Richtigkeit der Eintragung im Spielerpass bzw. in der Spielberechtigungsliste, die auf seinen Angaben beruhen, verantwortlich. Jeder Missbrauch des Spielerpasses wird bestraft.
(Ein Tipp hierzu: Bitte kontrollieren Sie auch die ausgestellten Spielerpässe sofort nach Erhalt auf Richtigkeit der Eintragungen!)
[.]
 
§ 89 Rechts- und Verfahrensordnung:
(1) Wer in spieltechnischen oder in Angelegenheiten der Spielberechtigung falsche Angaben macht oder einen ihm bekannt gewordenen Irrtum nicht umgehend berichtigt, wird mit einer Geldstrafe von 50 Euro bis 500 Euro belegt. In schweren Fällen kann auf Sperre oder Ausschluss erkannt werden.
[.]

Verbandsspiele vs. Freundschaftsspiele + Verbandsspielrecht vs. Privatspielrecht

Aktuelle Hinweise zum Spielbetrieb 2015/2016

Aufgrund aktueller zahlreicher Anfragen möchten wir Ihnen nachfolgend einige Hinweise geben, um die Begriffe Verbandsspiele/Verbandsspielrecht und Freundschaftsspiele/Privatspielrecht insbesondere bei den anstehenden Hallenspielen und -turnieren besser einordnen zu können.

Wichtig zu wissen ist, dass es grundsätzlich eine spieltechnische Ebene und eine passtechnische Ebene gibt, die getrennt voneinander zu betrachten sind und nicht "vermischt" werden dürfen.

Die nachfolgenden Darstellungen und Beispiele sollen Ihnen einen grundsätzlichen Überblick verschaffen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Vollständigkeit unserer Aufzählungen nicht gewährleistet wird.

SPIELTECHNISCHE EBENE

 

Verbandsspiele sind.

. Spiele mit Aufstiegsrecht (Meisterschaftsspiele),
. Entscheidungs- und Relegationsspiele,
. DFB-Pokalspiele der Herren (Totopokal) und der Jugend,
. BFV-Pokalspiele der Frauen,
. offizielle Hallenfußballmeisterschaften des BFV (Kreis-, Bezirks- und Landes-entscheide),
. vom BFV organisierte Spielrunden für Mannschaften ohne Aufstiegs-berechtigung und Frauen-Freizeitligen,
. alle sonst vom BFV angesetzten Spiele.

Freundschaftsspiele sind.

. Spiele, die zwischen den Vereinen frei vereinbart werden (z.B. Turniere, Vorbereitungsspiele).

 

PASSTECHNISCHE EBENE

Verbandsspielrecht (Verbands-SpR)  ist notwendig für den Einsatz in.

. allen Meisterschaftsspielen,
. allen Entscheidungs- und Relegationsspielen,
. DFB-Pokalspielen der Herren (Totopokal),
. BFV-Pokalspielen der Frauen,
. vom BFV organisierten Spielrunden für Mannschaften ohne Aufstiegsberechtigung im Frauen- und Mädchenbereich,
. Frauen-Freizeitligen,
. Spielen um den A-Junioren-Pokal,
. Spielen um den BAU-Pokal der C-Junioren,
Spielen von Mannschaften im männlichen/gemischten D-Jugend-Großfeldbereich (9:9).

Privatspielrecht (Privat-SpR) ist ausreichend für den Einsatz in/im.

. den offiziellen Hallenfußballmeisterschaften und Hallen-Ligaspielbetrieb des BFV (Kreis-, Bezirks- und Landes-entscheide),
. den vom BFV organisierten Spielrunden für Mannschaften ohne Aufstiegsberechtigung im Herrenbereich (z.B. Reserven-Runden),
. allen privaten Hallenspielen,
. allen Seniorenspielen,
. allen sonstigen Pokalspielen (außer in der linken Spalte aufgeführten Pokalspiele),
. allen von den Vereinen organisierten/durchgeführten Freundschaftsspielen und Turnieren,
. Herren-Freizeitfußball,
. Firmen- und Behördenspielen,
. Spielen von Mannschaften außer Konkurrenz im männlichen Jugendbereich,
. Spielen von Spielgruppen ohne Aufstiegsrecht aus zweiten und weiteren unteren Mannschaften im männlichen/gemischten Jugendbereich,
Spielen von Mannschaften im männlichen/gemischten G- bis E-Jugend-Kleinfeldbereich sowie D-Jugend-Kleinfeldbereich (nur 6er Mannschaften).

Wir weisen darauf hin, dass für einzelne Wettbewerbe bezüglich des Spielrechts vom BFV eigene Bestimmungen erlassen werden können, die dann in einer eigenen Ausschreibung, in Durchführungsbestimmungen oder in spezifischen Richtlinien nachzulesen sind.

Die Richtlinien für den Hallenfußball finden Sie unter www.bfv.de (Rubrik: Der BFV- Satzung und Ordnungen - BFV-Richtlinien).

Den genauen Wortlaut der Bestimmungen zu den o. a. Begrifflichkeiten finden Sie in § 12 Spielordnung, § 6 Jugendordnung und § 6 Frauen- und Mädchenordnung.

Mindestlohn: Jetzt herrscht Klarheit

Nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar gab es viele offene Fragen - gerade in Bezug darauf, wer im Rahmen seiner Aktivität bei einem Fußballverein - sei es als Spieler(in) oder Vereinsfunktionär(in) - vom Mindestlohngesetz betroffen ist. Am 23. Februar fand deshalb in Berlin ein Treffen von Spitzenfunktionären des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles statt.

In einem gemeinsamen und mit dem "Bundesministerium für Arbeit und Soziales" (BMAS) abgestimmten Brief von DFB und DOSB sind die Ergebnisse des Treffens zusammengefasst:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zusammenhang mit der Einführung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) zum 1. Januar 2015 gab es in den vergangenen Wochen einige Unsicherheiten und eine Reihe von klärungsbedürftigen Problemen, die von Sportvereinen, -verbänden und Ligen an uns herangetragen wurden. Diese betrafen insbesondere die Fragen, ob und wann Übungsleiter/Trainer, ehrenamtlich mitarbeitende Vereinsmitglieder mit Aufwandsentschädigung sowie Vertragssportler/-amateure dem Mindestlohngesetz unterfallen.

Hierüber haben Vertreter des DOSB (Präsident Alfons Hörmann, Vorstandsvorsitzender Dr.Michael Vesper, Justitiar Hermann Latz) und des DFB (Schatzmeister Reinhard Grindel, 1. Vizepräsident Dr. Rainer Koch, Referentin Eva Immerheiser) mit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales (BMAS), Frau Andrea Nahles, am 23. Februar 2015 in Berlin gesprochen.

Erfreulicherweise konnten für diese Fragen und Probleme gute Lösungen gefunden werden. Diese Lösungen möchten wir Ihnen nachfolgend im Einzelnen wie folgt erläutern:

1. Vertragsspieler mit geringfügigem Beschäftigungsverhältnis ("Minijob", also nicht mehr als 450,- Euro/Monat)

Viele Vertragsspieler (auch "Vertragssportler" oder "Vertragsamateure" genannt) werden derzeit von ihren Vereinen über das Mitgliedschaftsverhältnis hinaus vertraglich gebunden und als Minijobber angemeldet. Sie erhalten für ihre Tätigkeit eine geringe Vergütung, die sich i.d.R. zwischen 200 und 450 Euro bewegt. Die DFB-Spielordnung schreibt für die Vertragsspieler in § 8 Ziffer 2 eine Mindestvergütung von 250 Euro monatlich (einschließlich geldwerter Vorteile) vor.

Das BMAS und DOSB/DFB haben im Rahmen der Auslegung unter Berücksichtigung der Beschlussempfehlung des Bundestagsauschusses für Arbeit und Soziales sowie des § 22 Absatz 3 MiLoG festgestellt, dass Vertragsamateure typischerweise nicht in einem Arbeitsverhältnis tätig werden und damit auch nicht in den Anwendungsbereich des Mindestlohngesetzes fallen. Entscheidend dafür ist, dass die sportliche Betätigung und nicht die finanzielle Gegenleistung im Vordergrund steht.

Steht die sportliche Betätigung im Vordergrund des Vertragsverhältnisses, ist daher trotz Anmeldung über einen Mini-Job nicht von einem Arbeitsverhältnis auszugehen.

Ein Automatismus, wonach die Anmeldung bei der Minijobzentrale gleichzeitig ein Arbeitsverhältnis im Sinne des Mindestlohngesetzes bedeutet, besteht im Bereich der Vertragsamateure also nicht. Soweit Vertragsamateure hiernach keine Arbeitnehmer sind, finden auch die Dokumentationspflichten des Gesetzes keine Anwendung. Das BMAS hat zugesagt, die zu dieser Thematik auf der Internetseite des Ministeriums veröffentlichten "Fragen zum Mindestlohn", insbesondere Ziffer 5.11.3 entsprechend zu präzisieren. Frau Ministerin Nahles hat ausdrücklich hervorgehoben: "Das zeitliche und persönliche Engagement dieser Sportler zeigt eindeutig, dass nicht die finanzielle Gegenleistung, sondern die Förderung des Vereins und der Spaß am Sport im Vordergrund steht." Sie bezog sich hierbei ausdrücklich auf die in der Beschlussempfehlung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales (BT-Drs. 18/2010, S. 15) enthaltene Formulierung, in der es u.a. heißt, dass auch Amateur- und Vertragssportler nicht unter den Arbeitnehmerbegriff fallen, wenn ihre ehrenamtliche sportliche Betätigung und nicht die finanzielle Gegenleistung für ihre Tätigkeit im Vordergrund steht.

Das BMAS hat diese Rechtsauffassung mit dem für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) zuständigen Bundesministerium der Finanzen (BMF) geklärt, sodass in diesen Fällen Vereine und ihre Vorstände keine Bußgeldverfahren befürchten müssen.

2. Vertragsspieler oberhalb der Minijob-Grenze

Für Vertragsspieler mit Vergütungen oberhalb der Minijob-Grenze wurde keine generelle Regelung getroffen. Auch wenn einzelnen Äußerungen klar zu entnehmen ist, dass selbst für Vertragsspieler jenseits der Minijob-Grenze die Anwendung des Mindestlohngesetzes nicht zwingend ist, kommt es in diesen Fällen weiterhin auf den Einzelfall an. Mit maßgeblich im Rahmen einer Prüfung ist auch hier, ob es dem Spieler in erster Linie um die sportliche Betätigung oder die finanzielle Gegenleistung geht. Es gilt hier: Je höher die gezahlte Vergütung, desto eher ist von einer Erwerbstätigkeit auszugehen. Ergibt das Ergebnis dieser Einzelfallprüfung, dass der Spieler unter das Mindestlohngesetz fällt, ist der Mindestlohn zu zahlen. Mindestlohnrechtliche Aufzeichnungspflichten bestehen für Sportvereine bei
Arbeitnehmern mit Entgelten oberhalb der Minijobgrenze nicht.

3. Übungsleiter/Trainer

DOSB/DFB und BMAS sind übereinstimmend der Auffassung, dass es sich bei diesem Personenkreis weit überwiegend um Ehrenamtliche handelt; sodass das Mindestlohngesetz keine Anwendung findet. Wer ehrenamtlich tätig ist, ist kein Arbeitnehmer. Ehrenamtlich tätig ist derjenige, der unentgeltlich bzw. gegen den Ersatz von Aufwendungen tätig wird. Von einer unentgeltlichen Tätigkeit ist innerhalb der aus dem Steuerrecht anerkannten Übungsleiterpauschale von 2400 Euro im Jahr bzw. bei Ersatz von nachweislich entstandenen konkreten Aufwendungen (wie z.B. Fahrkosten, Kauf von Trainingsmitteln) auszugehen.

Daraus folgt:

  1. Übungsleiter, die bis zu 2400 Euro im Jahr im Wege der steuerrechtlich anerkannten Übungsleiterpauschale erhalten, sind keine Arbeitnehmer, sodass das Mindestlohngesetz keine Anwendung findet. In diesem Fall sollten sie nicht als Mini-Jobber angemeldet sein oder werden.
  2. Auch wer als Übungsleiter mehr als die steuerfreie Übungsleiterpauschale erhält, ist nicht automatisch Arbeitnehmer. Allerdings muss dann in jedem Einzelfall geprüft werden, ob es sich um weisungsabhängige Arbeitnehmer handelt, auf die das Mindestlohngesetz Anwendung findet oder nicht. Von einer Arbeitnehmereigenschaft ist jedoch nicht bereits durch die Vorgabe von Zeit und Ort der Tätigkeit, also Trainingstage und Trainingsprogramm, auszugehen. Entscheidend ist, wie intensiv der Übungsleiter in den Verein eingebunden ist, in welchem Umfang er den Trainingsinhalt, die Art und Weise der Trainingserteilung, die Arbeitszeit und die sonstigen Umstände der Tätigkeit mitgestalten und inwieweit er zu Nebenarbeiten herangezogen werden kann.

a. Wenn die Prüfung ergibt, dass es sich nicht um Arbeitnehmer handelt, muss auch kein Mindestlohn gezahlt werden. Dann sollten sie auch nicht als Mini-Jobber angemeldet sein oder werden.

b. Wenn die Prüfung ergibt, dass es sich um Arbeitnehmer handelt, findet das Mindestlohngesetz ohne Einschränkung Anwendung.

Grundsätzlich schließt eine Arbeitnehmertätigkeit ein darüberhinausgehendes ehrenamtliches Engagement neben der geringfügigen Beschäftigung nicht aus. Es muss sich jedoch aus der Vertragsgestaltung ergeben, welche Leistungen im welchen Umfang Bestandteil der arbeitsvertraglichen Beziehung sind. Eine darüberhinausgehende ehrenamtliche Tätigkeit muss hiervon nach Art und Inhalt deutlich abgrenzbar sein.

4. Sonstige Tätigkeiten im Sportverein

Es bestand weiter Einigkeit darüber, dass Personen, die an einigen Stunden wöchentlich eine Sportanlage unterhalten, Trikots waschen oder ähnliche Tätigkeiten ausüben und hierfür Aufwandsentschädigung oder Auslagenersatz erhalten, ebenfalls in der Regel ehrenamtlich tätig sind. Sie sollten nicht als Mini-Jobber angemeldet sein oder werden. Als Alternative kommt in diesen Fällen die Zahlung im Rahmen der sog. Ehrenamtspauschale in Betracht, die bis 720 Euro im Jahr steuerfrei ist.

Personen, die für die Vereine arbeiten und dies offenkundig nicht aus ehrenamtlichem Engagement, sondern zum Gelderwerb tun, sind und bleiben Arbeitnehmer. Für sie gelten die allgemeinen Bestimmungen wie für jeden anderen Arbeitnehmer auch. Ob der Arbeitgeber gemeinnützig ist oder nicht, spielt hierbei keine Rolle. In diesen Fällen findet dann auch das Mindestlohngesetz Anwendung.

5. Dokumentationspflicht

Durch die vorangegangenen Klarstellungen sind die Fälle, in denen Beginn und Ende der Arbeitszeit gemäß § 17 MiLoG dokumentiert werden muss, auf ein vertretbares Maß gesunken. Soweit kein Arbeitsverhältnis vorliegt, bedarf es auch keiner Aufzeichnung der Arbeitszeit. Für geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer hält das BMAS an der Dokumentationspflicht fest, weist aber darauf hin, dass es keine Formvorschriften gibt, auf welche Weise die Dokumentation im Einzelnen erfolgen muss. Über die Homepage der Minijobzentrale ist z.B. ein entsprechendes Formular zur Zeiterfassung abrufbar (http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/00_startseite/01_thementeaser/startseite_mindestlohn.html); auch die Möglichkeit der Zeiterfassung per Smartphone durch die einzelnen Minijobber und die Weiterleitung an eine zentrale Erfassungsstelle im Verein wird für zulässig erachtet.

6. Auswirkungen auf die Versicherung bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG)

Nach derzeitiger Beschlusslage der VBG setzt der Unfallversicherungsschutz für die Sportausübung ab 1. Januar 2015 voraus, dass Sportler/innen Geld oder Sachleistungen in Höhe von mehr als 200 Euro netto erhalten, und dass der gesetzlich vorgesehene Mindestlohn nicht unterschritten wird. Nach dem nun erzielten Ergebnis für Amateur- und Vertragssportler bleibt abzuwarten, ob sich hierzu weitere Änderungen ergeben. Bis dahin werden die Prüfungen der VBG im Statusfeststellungsverfahren aufgeschoben. Das BMAS wird hierüber in Kürze ein Gespräch mit der VBG führen.

7. Weitere Informationen

Bereits im Vorfeld des Gesprächs hat das BMAS dem DOSB auf Anfrage bestätigt, dass es zulässig ist, einen Minijob in der Verwaltung des Vereins mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Übungsleiter/ Trainer zu kombinieren; hierbei fällt der gesetzliche Mindestlohn nur für die Arbeit an, die im Rahmen des Minijobs geleistet wird. Allerdings ist in diesem Fall darauf zu achten, dass die Tätigkeiten zeitlich sauber getrennt und für den Bereich des Minijobs für die Verwaltungstätigkeit entsprechend dokumentiert werden.

Viele Vereine haben sich in den vergangenen Wochen über sich widersprechende Auskünfte von Steuerberatern beklagt. Das BMAS ist bereits in Kontakt mit der Bundessteuerberaterkammer und wird auf diesem Weg versuchen, auch hier für Klarheit zu sorgen.

Das BMAS wird die oben dargestellten Grundsätze in seine Informationsangebote aufnehmen (Broschüren/Internet).

Zusammenfassend können wir mit dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden sein. Es ist nicht auszuschließen, dass auch künftig noch Grenzfälle auftreten können und werden. Für die meisten Fallkonstellationen wurden jedoch nun praktikable Lösungen und Rechtssicherheit hinsichtlich der Haftung für die Vereine und damit die zu Recht angemahnte Klarheit geschaffen.

Der Inhalt dieses Schreibens wurde mit dem BMAS abgestimmt.

Gastspielmöglichkeiten für (einzelne) Freundschaftsspiele

Die Fußball-Winterpause ist in vielen Ligen bereits "eingeläutet" worden oder steht zumindest kurz bevor. Nicht mehr lange und es finden wieder zahlreiche Freundschaftsspiele statt, die den Vereinen der Vorbereitung auf die Rückrunde dienen.

Für unsere Vereine wird für diese Spiele  mit der so genannten Gastspielgenehmigung eine sicherlich interessante Möglichkeit bereitgehalten, einmal einzelne Spieler/Spielerinnen aus anderen Klubs zu Testzwecken in ihrer Mannschaft mitspielen zu lassen. (Bitte beachten Sie, dass eine solche nur für einzelne Freundschafts- bzw. Vorbereitungsspiele gilt, nicht für Verbandsspiele).

Zur Erlangung einer Gastspielgenehmigung ist grundsätzlich von demjenigen Verein, welcher den Spieler/die Spielerin einsetzen möchte, ein formloser Antrag (mit Vereinsstempel und Unterschrift) zu stellen, sowie diesem eine Einverständniserklärung des Vereins, für den der Spieler/die Spielerin Spielrecht hat bzw. für den er/sie (noch) registriert ist (ebenfalls mit Vereinsstempel und Unterschrift), beizufügen.

Der Antrag kann nur für einen Spieler/eine Spielerin, der/die nicht gesperrt ist bzw. keiner Wartezeit unterliegt, gestellt werden und muss den Namen, den Vornamen, das Geburtsdatum und die Passnummer des betreffenden Akteurs beinhalten.

Wird der Antrag für Spieler/Spielerinnen aus einem anderen Nationalverband (Ausland) oder aus einem anderen Landesverband gestellt, ist die Bestätigung des Nationalverbandes (bei Junioren, Juniorinnen und Frauen zusätzlich zwingend notwendig) oder des betreffenden Vereins einzuholen und mit vorzulegen. Außerdem muss der antragstellende Verein dafür Sorge tragen, dass für den Spieler/die Spielerin für das beantragte Spiel eine Sportversicherung besteht. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an das ARAG-Versicherungsbüro beim Bayerischen-Landes-Sportverband (BLSV) direkt.

Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, dass bei fehlenden oder unvollständigen Einverständniserklärungen (der bisherigen Vereine) leider keine Gastspielgenehmigungen erteilt werden dürfen.
Ebenso bitten wir Abstand davon zu nehmen, diese Anträge bei vorher oder gleichzeitig beantragten Spielerpässen als "Überbrückung der Wartezeit bis zur Erteilung der ordentlichen Spielberechtigung" zu missbrauchen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Im Herrenbereich wird die Gastspielerlaubnis für Vereine
. bis zur Bezirksliga vom Bezirksvorsitzenden erteilt.
. Für Vereine ab der Landesliga kann diese bei der Passabteilung des BFV in schriftlicher Form beantragt werden.
(Bitte zusätzlich beachten: Der Antrag ist bei dem bzw. der zuständigen vorgenannten Verantwortlichen bzw. Abteilung direkt einzureichen!)

Im Juniorenbereich wird eine Gastspielerlaubnis von folgenden Personen erteilt:
. Für Mannschaften bis zur Junioren-Bezirksoberliga: Bezirks-Jugendleiter,
. Für Mannschaften der Junioren-Bayern-/Landesligen: zuständiger Spielleiter,
. Für Mannschaften der Junioren-Bundesligen/Regionalliga: Verbands-Jugendleiter.
(Bitte zusätzlich beachten: Der Antrag ist spätestens 3 Tage vor dem Spieltermin bei dem jeweils zuständigen vorgenannten Verantwortlichen einzureichen!)

Im Frauen- und Juniorinnenbereich wird eine Gastspielerlaubnis von folgenden Personen erteilt:
. Für Mannschaften bis zur Bezirksoberliga: zuständige/r Spielleiter/in im Bezirks-Frauen- und Mädchenausschuss,
. Für Mannschaften der Bayern-/Landesligen: zuständige/r Spielleiter/in im Verbands-Frauen- und Mädchenausschuss,
. Für Mannschaften der Bundesligen/Regionalliga: Vorsitzende des Verbands-Frauen- und Mädchen-Ausschuss.
(Bitte zusätzlich beachten: Der Antrag ist spätestens 3 Tage vor dem Spieltermin bei dem jeweils zuständigen vorgenannten Verantwortlichen einzureichen!)

Die ausgestellte schriftliche Gastspielgenehmigung muss schließlich dem Schiedsrichter zusammen mit dem Spielerpass bei der Passkontrolle vorgelegt werden.

Die kompletten Bestimmungen zur Erteilung einer Gastspielerlaubnis finden Sie außerdem in § 77 Nr. 4 unserer Spielordnung (für den Herrenbereich), in § 22 unserer Jugendordnung (für den Juniorenbereich) sowie in § 19 unserer Frauen- und Mädchenordnung (für den Frauen- und Juniorinnenbereich).

Zur Beantragung kann auch das jeweilige Formular "Antrag Gastspielgenehmigung/Gastspielerlaubnis Freundschaftsspiele" verwendet werden. Dieses finden Sie unter www.bfv.de/passabteilung (Rubrik: Formulare, Unterrubrik: Anträge zu Sonderspielrechten).

Wichtige Infos zur Mitgliedschaft für JFG und Stammvereine

Mitgliedschaft(en) der JFG-Spieler

Am Verbandstag des BLSV vom 30./31. Mai 2008 wurde ein Antrag abgelehnt, der zum Ziel hatte, dass für Spieler einer Junioren-Förder-Gemeinschaft allein die Mitgliedschaft in ihren Stammvereinen ausreichend sein sollte.

Die Folge dieses Antrages ist, dass alle Spieler, die in einer JFG am Spielbetrieb teilnehmen, auch als Mitglieder in der JFG beim BLSV gemeldet sein müssen. Eine Mitgliedschaft nur im Stammverein ist nicht ausreichend!

Sollten Spieler einer JFG bisher nur über ihre Stammvereine beim BLSV angemeldet sein, dürfen diese Spieler auch nicht am Spielbetrieb der JFG-Mannschaft teilnehmen (versicherungstechnische Gründe etc).

Wir bitten daher darum, die nicht gemeldeten Spieler der JFG umgehend beim BLSV für die JFG anzumelden bzw. nachzumelden.

Sollte sich während des Spieljahres herausstellen, dass die Juniorenspieler/-innen nicht über die Junioren-Förder-Gemeinschaft beim BLSV als Mitglieder gemeldet sind, können die bis zu diesem Zeitpunkt ausgetragenen Spiele alle als verloren gewertet werden.

Wir bitten Sie in Ihrem und im Interesse der Jugendlichen darum, eine komplette und sorgfältige Mitgliederbestandsmeldung an den BLSV weiterzuleiten.

Für Ihre Unterstützung und Ihre Mitarbeit bedanken wir uns im Voraus.

Druckansicht Hardcopy in Pass-Online verbessert

Anleitung Hardcopy

Im Online-Passportal des BFV haben Vereine inzwischen seit über zwei Jahren die Möglichkeit, sich die Spielberechtigungen ihrer Spieler anzusehen, Spielerlisten des eigenen Vereins zu erstellen, Wartefristen bei einem Vereinswechsel ausrechnen zu lassen oder auch einzusehen, wie lange ein bestimmter Vertragsspieler bei seinem Verein noch gebunden ist. Seit 01.07.2008 gibt es auch die Möglichkeit, sich selbst eine Spielrechtsbestätigung eines vereinseigenen Spielers über dieses Portal auszudrucken.

Das Online-Passportal wird stetig weiterentwickelt und verbessert. Im Rahmen der jüngsten programmiertechnischen Erweiterung ergibt sich dabei für unsere Vereine eine sehr interessante und sicherlich lang ersehnte Neuerung: Ein zusätzlicher Hinweistext, aus dem klar und deutlich erkennbar ist, ob dieser Ausdruck als Nachweis der Spielberechtigung (anstelle des Spielerpasses) gültig ist oder nicht.

Bevor wir zu einer detaillierten Beschreibung kommen, die zum entsprechenden Ausdruck führt, möchten wir noch einmal auf einige wichtige Punkte hinweisen, die beim Einsatz eines Spielers mit einem solchen Spielrechtsnachweis unbedingt zu beachten sind.

  • Der Einsatz von Spielern ist maximal einundzwanzigTage lang, gerechnet ab dem Tag der Passausstellung möglich. Danach verliert dieser Einsatznachweis seine Gültigkeit, so dass ein Spieler mit 
         einem Ausdruck, der ein älteres Passausstellungsdatum trägt,  nicht mehr eingesetzt werden darf - vgl. auch Hinweis oben in der Detailspielberechtigung bzw. auf dem Ausdruck .
    (Gilt im Erwachsenen- und Jugendbereich.)
  • Ein amtlicher Lichtbildausweis zur Legitimation des Spielers ist vor dem Spiel zusätzlich notwendig. (Gilt nur für Spiele im Erwachsenenbereich.)
  • Der/die Jugendleiter/In bzw. der/die Betreuer/In muss die Identität des Spielers/der Spielerin zusätzlich auf der Rückseite des Spielberichts mit seiner/ihrer Unterschrift bestätigen. Ein amtlicher
         Lichtbildausweis ist nicht notwendig (Gilt nur für Spiele im Jugendbereich.)
  • Die einschlägigen Bestimmungen ergeben sich aus § 33 SpO bzw. § 16 Abs. 4 JO. Wir bitten um dringende Beachtung!


    Welche Schritte sind nun notwendig, um diesen Ausdruck zu erhalten?

    1. Um in das Online-Passportal einsteigen zu können, müssen Sie sich mit Ihrer Vereinskennung einloggen (unter www.bfv.de auf "Login" in der obersten Leiste ganz rechts klicken), dann unter "Zugang zu spielplus.bfv.de" Ihre Vereinskennung (3100 und vierstellige Vereins-Nr. ohne PV, also bspw. 31001234) und das Kennwort eingeben (das gleiche wie Ihr BFV Kennwort) und auf den grauen "Anmelde-Button" klicken.
    2. Auf den Menüpunkt "Pass-Online"  (linke Leiste) klicken.
    3. Auf den Menüpunkt "Spielberechtigungen" (linke Leiste) klicken. Über den Namen und Vornamen (ggf. mit Geburtstag) und "Suchen" (an dieser Stelle nicht auf "Neue Suche" klicken) können Sie sich informieren, ob die Spielberechtigung einzelner Spieler ihres Vereines bereits erteilt wurde.

      Achtung: Einen Spieler, für den zwar ein Passantrag an die Passabteilung eingereicht wurde, den Sie unter Pass-Online jedoch noch nicht in den Spielberechtigungen finden, wurde der Antrag noch nicht bearbeitet oder liegt uns noch nicht vor. Es existiert daher noch keine Spielberechtigung des Spielers. Ein Einsatz (auch in Freundschafts- und Vorbereitungsspielen) ist in diesen Fällen nicht möglich (auch nicht "auf Personalausweis"). Hierbei würde es sich um das Mitwirken eines nicht spielberechtigten Spielers handeln!

    4. Die Detailspielberechtigung können Sie sich nun über den Button "Detailansicht" (Button mit Lupe, links) anzeigen lassen.
    5. Durch Anklicken des "Drucken"-Buttons kommen Sie zur Druckansicht der Detailspielberechtigung aus Pass-Online. [Bitte klicken Sie an dieser Stelle nicht auf das Druckersymbol im oberen Bereich Ihres Browsers, da Sie ansonsten einen Ausdruck ohne BFV-Logo erhalten, und es sich somit um keinen ordnungsgemäßen Spielrechtsnachweis handelt!!!]
    6. In der nun folgenden Darstellung brauchen Sie (dagegen) nur noch auf das Druckersymbol (im Browser) oben zu klicken und die Spielberechtigung mit dem BFV-Logo wird ausgedruckt.

    Noch einige abschließende Hinweise und Tipps:

    • Natürlich ist es auch weiterhin möglich, Spieler mit einer Hardcopy einzusetzen, die über den bisherigen Weg (über die "Einfügefunktion" in Word) erstellt wurde, sofern diese ebenfalls das BFV-Logo trägt. Es führen also zukünftig beide Wege zum Ziel, beide Pass-Online-Spielberechtigungen mit BFV-Logo werden als Einsatznachweis anerkannt, wobei die neue, hier dargestellte Möglichkeit sicher die einfachere und schnellere Variante ist.
    • Auch wenn kein Passdruckdatum in der Detailspielberechtigung aufgeführt ist, ist diese gültig. Entscheidend ist das Passausstellungsdatum (+ 21 Tage).
    • Ein solcher Einsatznachweis gilt bei allen Spielen (Privat-/Freundschafts- und Verbands-/Pflichtspiele).
    • Genau wie beim tatsächlichen Spielerpass muss der Verein auch hier Sorge dafür tragen, dass das in der Detailspielberechtigung ausgewiesene Datum der Freundschafts- bzw. Pflichtspielgenehmigung auch tatsächlich einen Einsatz des Spielers in dem/den betreffenden Spiel/en zulässt.
    • Nicht selten kommt es vor, dass ein Spielerpass beim Verein unwiederbringlich verloren wurde oder nicht mehr auffindbar ist. In diesem Fall ist grundsätzlich eine (formlose) Verlusterklärung (mit Stempel und Unterschrift) an den BFV einzureichen (dies ist auch per Telefax möglich). Liegt der Passabteilung diese Verlusterklärung rechtzeitig vor, wird ein Duplikat des Spielerpasses erstellt. Dabei wird in der Detailspielberechtigung in Pass-Online ein neues Passausstellungsdatum erzeugt und ein solcher Spieler könnte nun wiederum einundzwanzig Tage lang mit der Hardcopy eingesetzt werden. Wurde von der Passabteilung dagegen noch kein Duplikat erstellt (dies ist daran zu erkennen, dass die Detailspielberechtigung noch kein neues/aktuelles Passausstellungsdatum aufweist), darf der Spieler mit diesem Ausdruck auch nicht eingesetzt werden.
    • Wir bitten alle Vereine, die dieses Angebot wahrnehmen, um Beachtung und strikte Einhaltung der in diesem Artikel dargestellten Maßgaben und Punkte, damit diese wohl von allen Seiten seit langem ersehnte Neuerung auch den gewünschten Erfolg für Vereine, Spieler, Funktionäre, Schiedsrichter usw. erbringt.
  • Altersklassen Spieljahr 2016/2017

    Die Passabteilung arbeitet seit März 2007 mit einem neuen Passprogramm. Das vom DFB konzipierte und zukunftsorientierte Programm vernetzt alle Passabteilungen der Landesverbände miteinander. Vereinswechsel von oder zu anderen Landesverbänden gehen wesentlich schneller und einfacher. Zudem gibt es für die Vereine die Möglichkeit, übers Internet den Bearbeitungsstand eines eingereichten Vereinswechselantrages abzufragen bzw. zu prüfen, ob der Spielerpass für den betreffenden Spieler schon ausgestellt wurde. Ein großer Vorteil für alle Vereine !
     
    Damit einhergehend gibt es auch neue Spielerpässe. Wichtig: Auf den Jugend-Spielerpässen sind aus Platzgründen die Altersklassen nicht mehr aufgedruckt. Als kleine Hilfe für die Schiedsrichter und für die Vereinsfunktionäre (speziell für die Jugendbetreuer und -trainer) gibt es aber eine aktuelle Übersicht, die über die Altersklassenzugehörigkeit des jeweiligen Jugendspielers informieren soll.

    Einteilung

    Altersklasse

     

    Jahrgänge

     

    A (U19/U18)

     

    1998/1999

     

    B (U17/U16)

     

    2000/2001

     

    C (U15/U14)

     

    2002/2003

     

    D (U13/U12)

     

    2004/2005

     

    E (U11/U10)

     

    2006/2007

     

    F (U 9/U 8)

     

    2008/2009

     

    G (U 7)

     

    ab 2010

     

    Neu auf der Vorderseite des Spielerpasses sind bestimmte Sonderspielrechte (z. B. Firmenspielrecht, Spielrechte für DFB-Spielklassen) und der Vertragsspieler-Status. Auch die Rückseite wurde neu gestaltet und vereinfacht. Wichtig: Die bisherigen Spielerpässe behalten ihre Gültigkeit!

     
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