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Schwaben: Wiesenbachs JL im Klub der 100

Letzte Aktualisierung: 17. November 2014

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Jugendleiter Albert Müller (mit Urkunde) wird in München ausgezeichnet

Im Klub der 100

Ehrenamtspreis: Wiesenbachs Jugendleiter Albert Müller wird in München ausgezeichnet
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat in München Vereinsmitarbeiter aus allen 24 Fußball-Kreisen im Freistaat mit seinem Ehrenamtspreis 2014 ausgezeichnet. Bei der Galaveranstaltung im GOP Varieté-Theater würdigten BFV-Präsident Rainer Koch, Ehrengast Jimmy Hartwig und Verbands-Ehrenamtsreferent Dieter Habermann die Leistungen der 24 bayerischen Kreissieger - stellvertretend für das Engagement aller ehrenamtlichen Helfer in den 4682 Fußballvereinen Bayerns.
Als Kreissieger Donau bei der Gala gewürdigt wurde Albert Müller, Jugendleiter der SpVgg Wiesenbach. Als einer von 15 Geehrten (und als Einziger aus Schwaben) wurde er zusätzlich in den DFB-Klub 100 berufen. Als Preis dafür erhält er eine Einladung zu einem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft. Zusammen mit allen weiteren Preisträgern darf sich Müller zudem auf ein Dankeschön-Wochenende freuen.
Wohin die Reisen konkret gehen, wurde laut Müller noch nicht angesprochen. Die Gala empfand er als "rundum tolle Sache". Er stelle sich zwar nicht gern in den Mittelpunkt, aber in einem solchen Rahmen, berichtete der 44-Jährige gestern, "fühlt man sich schon positiv. Das ist eine Wertschätzung".
Besondere Würdigungen erhielten diesmal Manfred Schmidt (ASV Weisendorf), Reimund Waha (FC Jura 05) und Sahin Yegen (SV Türkgücü-Ataspor München). Sie landeten bei der Preisverleihung auf den Plätzen eins bis drei. Im vergangenen Jahr hatte Günther Brenner, der Vorsitzende des VfR Jettingen, den ersten Platz belegt.
BFV-Präsident Koch nannte die Arbeit der ehrenamtlichen Vereinsmitarbeiter "unglaublich wertvoll und unverzichtbar". Das Ehrenamt sei "der Klebstoff des Amateurfußballs". Hartwig würdigte als Integrationsbeauftragter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die unersetzliche Arbeit der Ehrenamtlichen. "Ohne Ehrenamt geht's wirklich nicht. Deshalb ist Anerkennung unglaublich wichtig."
Für die einen Monat vor der Bayern-Wahl liegende Entscheidung im Kreis Donau hatte Max Thurn, der Ehrenamtsbeauftragte der SpVgg Wiesenbach, seinen langjährigen Jugendleiter vorgeschlagen. In seiner Begründung nannte er damals Müllers große Verdienste in den Bereichen
Erziehung (Integration und Gewaltprävention, aber auch Umweltschutz),
Jugend (Jugendleiter der SpVgg Wiesenbach, Wegbereiter und Vorstandsmitglied der JFG Günztaler Kickers),
Soziales (Mitorganisator des Benefizspieles für die Hochwassergeschädigten 2012, soziale und kulturelle Dienste innerhalb von Verein und Gemeinde),
Finanzen (JFG-Kassier, Verfassung von Förderanträgen) und
Organisation (Vorbereitung zur Erlangung des Gütesiegels Silberne Raute, Anpassung der Vereinssatzung an gesetzliche Neuerungen).
Aus Perspektive von Josef Wiedemann, dem Kreisehrenamtsbeauftragten Donau, sei es durch die nun beispielhaft gewürdigte, konstruktive Arbeit aller Preisträger möglich, "trotz negativer demografischer Entwicklung positive Impulse in der Vereinsarbeit zu setzen". Müller zeichne sich ebenso wie die weiteren Geehrten unter anderem "durch Wertschätzung für gut ausgebildete Jugendbetreuer, die richtige Freizeitgestaltung für den Nachwuchs, die Suche von Partnern und Sponsoren sowie die Integration von Nachwuchskräften in ihren Vereinen" aus. (ica, bfv) 

 
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