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Gerd Müller bewundert Aktion und Fair Trade Bälle des SV Raigering

Letzte Aktualisierung: 6. Oktober 2015

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Beim Raigeringer Fußballcamp bekamen die Teilnehmer u.a. Fair Trade Bälle mit dem SVR-Logo
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Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hält einen Fair Trade Ball mit dem Logo des Sportvereins Raigering in die Kameras der Weltpresse. Rechts neben ihm die bayerische Staatsministerin Dr. Beate Merk.
   

Seit einigen Wochen trägt die Stadt Amberg ganz offiziell den Titel Fair Trade Town. Was nichts anderes bedeutet, als dass die Verwaltung und die Bürger darauf achten, vor allem fair gehandelte Produkte zu kaufen. Der Sportverein Raigering (SVR) hat als erster Sportverein diese Idee aufgegriffen und beim diesjährigen Fußballcamp der F- und E-Jugend im Pandurenpark auf Masse zugunsten der fairen Klasse verzichtet. Rund 80 Kinder hatten drei Tage lang Spaß am Fußball und am Ende ein gutes Gewissen. Denn jedes Kind erhielt zum Abschluss einen fair produzierten Ball.

Dafür griff der Verein ordentlich in die Tasche in dem Bewusstsein, dass die Bälle in Pakistan, dem Ballproduzenten Nummer Eins auf der Welt, nicht von Kindern hergestellt wurden und dass ein großer Anteil an den Erlösen auch bei den Produzenten ankommt. Die Aktion wurde zudem mit 500 Euro von der Conrad Sportförderung unterstützt. Die E- und F-Jugendlichen fanden diese Idee toll und freuten sich, die Welt mit ihrem Fußballcamp ein Stück gerechter gemacht zu haben. Und schön ist er auch noch, der Ball mit dem aufgedruckten Raigeringer Panduren. Davon überzeugte sich auch schon Gerd Müller.

Gerd Müller und ein Ball - wer dabei gleich an Fußball denkt, liegt falsch. Denn mit Gerd Müller ist in diesem Fall der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller gemeint, der den Fair Trade Ball und die Aktion des SV Raigering bewunderte. Der SVR ist damit auch im Bundesentwicklungsministerium und in der Bayerischen Staatskanzlei ein Begriff. Robert Weber von der ballproduzierenden Firma BAD BOYZ BALLFABRIK Nürnberg stellte die Fair Trade Bälle bei der "Zukunfts-Charta" der Bundesregierung in der Bayerischen Staatskanzlei vor.

Dem Bundesminister Dr. Gerd Müller und der bayerischen Staatsministerin Beate Merk viel am Informationsstand des EINE WELT-Netzwerkes Bayern sofort das Logo der "Panduren" ins Auge und sie informierten sich über die Hintergründe. Diese Fair Trade Aktion und der Ball mit dem Panduren-Logo gefiel Dr. Gerd Müller so Gut, dass er ihn in alle Kameras der Weltpresse hielt. Ob der Bundesminister den Ball, als vorbildliches Beispiel für eine nachhaltige Fair Trade Aktion, zu seinem anschließenden Besuch beim FC Bayern-Vorstandsvorsitzenden Karlheinz Rummenigge mitgenommen hat, ist uns leider nicht bekannt. 

 
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