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"Jedes freistehende Tor muss gesichert sein!"

Letzte Aktualisierung: 10. Oktober 2017

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Versicherungsschulung

"Jedes freistehende Tor muss gesichert sein!"

"Runder Tisch" der Reihe "Pro Amateurfußball" in Seeon - Thema Versicherungen

Die Reihe der "Runden Tische" des Bayerischen Fußball-Verbandes machte beim SV Seeon halt. Im schmucken Sportheim des Fußball-Kreisligisten diskutierten 26 Vereinstreter mit dem Referenten des BFV, Stefan Fäth über den "Versicherungs-Dschungel". Fäth brachte den Vereinen näher, was der "ARAG-Sportversicherungs-Vertrag" alles abdeckt und wo noch Lücken sind, damit die Vereinsmitglieder abgesichert sind.

Als Vertreter des Bayerischen Fußball-Verbandes eröffnete die Damenspielleiterin und Kreisehrenamtsbeauftragte Carmen Jutta Gardill den kurzweiligen Abend der von der Fußball-Abteilung des SV Seeon bestens organisiert war. Erster heißdiskutierter Punkt war das "freistehende Fußballtor". Da viele Vereine einen frei zugänglichen Platz haben gilt folgende Regelung: "Jedes freistehende Tor muss während einer Veranstaltung, sprich Training oder Spiel, gesichert sein", informierte Stefan Fäth, der Regionalleiter der ARAG Versicherung.

 

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Versicherungsschulung

Er referierte über Unfall, Haftplicht- und Krankenversicherung, sowie auch über eine Vertrauensschadensversicherung. Er brachte ein Beispiel "falls einer einmal in die Kasse greift!" Dabei sagte er, dass eine Kasse und das Kassenpunkt immer getrennte Plätze haben sollen.

Vereinsfeste wurden ebenfalls heiß diskutiert, hier gibt es einen Vier-Punkte-Plan: Jubliläen ohne Eintrittsgelder, die Meisterfeier, eine abendliche Festivität nach einer Sportveranstaltung und ein Faschingsball im Jahr und pro Verein sind abgedeckt. "Ist da Eure Veranstaltung dabei?", fragte er in die Runde, "falls nicht gibt es eine Veranstaltungsversicherung, die extra abgeschlossen werden muss".

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Fäth forderte auch die Vereinsvertreter auf, die Mitglieder zu melden, "und zwar nicht nur einmal im Jahr, sondern auch wenn unter dem Jahr Neue dazustoßen".
Allgemein informierte er, dass Schilder nicht die Haftungspflicht entbinden und den Umfang, der bei einem Fußballplatz versichert ist. "Sechs Meter hinter dem Tor und vier Meter an der Seitenlinie jeweils von Eckfahne zu Eckfahne sind eingeschlossen".
Carmen Jutta Gardill bedankte sich bei Stefan Fäth für die informativen Ausführungen und brachte noch ein paar Themen aus dem Verband an den Mann. Ferner verwies sie auf ihre letzte Ehrenamtsschulung - sie möchte Vorsitzende im Kreis Inn/Salzach werden - am Mittwoch, 22 Oktober in der "Alten Zollstation" in Pittenhart (19 Uhr) und auf den Kreistag am Freitag, 19. Januar in Rosenheim im "KuKo". "Nehmt die Chance wahr, Eure Meinung kundzutun!", so die Verbandsfunktionärin zum Abschluss. - td

Fotos: Thomas Donhauser

 

 
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