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Hohe Auszeichnung für Thomas Gebele

Letzte Aktualisierung: 28. Oktober 2018

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Sportminister Joachim Hermann (re) und BLSV-Präsident Jörg Ammon (li.) zeichneten Thomas Gebele für seine Verdienste um den Sport aus. Foto: StMi (C. Blei)

Eine seltene Auszeichnung bekommen nur 50 Personen alle zwei Jahre vom Bayerischen Innenminister, Joachim Hermann, für besondere Verdienste um den Sport verliehen. Thomas Gebele war einer der Ehrenamtlichen, dem die Ehrenmedaille und Ehrennadel verliehen wurde.

In die Puma-Multimedia-Halle nach Herzogenaurach führte die Einladung des Bayerischen Innenministerium. Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hob die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagement in seinem Laudatio hervor:" Was wären unsere Sportler, unsere Gesellschaft ohne Sie, die Sie unermüdlich mit voller Hingabe und Leistungsbereitschaft in den verschiedensten Positionen gestalten und fördern. Sie sind die Grundlage jeglichen Vereinslebens". 

Die Zahlen 30, 25, und 20 entsprechen nicht den neuesten Glückszahlen beim Lotto, sondern prägen die ehrenamtliche Tätigkeit von Thomas Gebele. 30 Jahre Vereinsarbeit, 25 Jahre Schulsport und 20 Jahre Bayerischer Landessportverband.

Die SG Siemens Amberg, bei der er 44 Jahre Mitglied war, erlernte er das Fußballspielen; dabei durchlebte Gebele alle Positionen seiner Sparte, wie Jugendtrainer, Schiedsrichter bis zur Bayernliga (dritthöchste Liga), Aufbau der Mädchen- und Frauenmannschaften und natürlich die Chef-Funktion eines Spartenleiters. 

Trotz der 30-jährigen Sportplatzlosen Zeit konnte der Spielbetrieb stets aufrechterhaltet werden, auch wenn man am Freitagabend oft nicht wusste, wo gespielt wird. Ein Glücksfall war das Sportzentrum Kümmersbruck, in dem man über 25 Jahre dei Heimspiele austragen konnte. Nur mithilfe von Spielern aus anderen Nationen gelangen auch sportliche Erfolge Meisterschaft oder die Ausrichtung der Bayerischen Hallenmeisterschaften. Mit den Mädels stieg man bis in die Bayernliga auf und mit den Frauen bis in die Bezirksoberliga. 

Aufgrund der Integrationsarbeit war man in den ersten Jahren nicht überall "beliebt", aber man konnte sich behaupten. Auch bei der Auflösung der SGS konnte er diese so lange hinauszögern bis seine "Jungs" bei Inter Amberg eine Heimat fanden. Die Zahl 25 Jahre bezieht sich auf den Schulsport. Neben den beruflichen Stunden als Lehrer an der Dreifaltigkeits-Mittelschule ist der Pädagoge im Arbeitskreis tätig. 

Seine Aufgabe liegt darin, in den Wintermonaten sechs Hallenturniere für Schüler- und Schülerinnen zu veranstalten; dazu kommt noch die selbe Anzahl im Freien. Auch beim erfolgreichen Abschneiden der Amberger Schulen standen noch Regionalentscheide, Oberpfalzfinals und sogar Qualifikationsturniere für Nordbayern an. 

Auch seine Schule profitierte von seinem Engagement, denn 2007 erhielt die Schule in Zusammenarbeit mit der Stadt Amberg ein DFB-Mini-Kunstrasenspielfeld. Zugrunde lag die jahrelange Schularbeitsgemeinschaft Mädchenfußball zwischen der SGS Amberg und der DMS, die von ihm initiiert wurde; sobald es zur Pause läutert oder über die Mittagspausen hinweg ist dieser Platz ständig belegt. 

Die Kleinfeldtore der SGS sind auf dem Schulsportplatz auch für den Sportunterricht weiterhin zum Nutzen. Auch die Teilnahme an den Schulsportwettbewerben "Jugend trainiert für Olympia" in den Sportarten Tischtennis, Leichtathletik, Schwimmen und Ringen bringen den Schülern tolle Erlebnisse. Sein letztes Ehrenamt gehört seit 20 Jahren dem Bayerischen Landesportverbandes. 

Als Dachverband aller Sportvereine und Sportarten ist er für 170 Vereine mit deren 55000 Mitgliedern stets ein Ansprechpartner bei den Vereinsproblemen. Im Sportstättenbau konnte er in dem genannten Zeitraum einige Sportheimbauten befürworten und unterstützen.

Bei all den Problemen tritt der BLSV mit ihm Kreisvorsitzendem als Dienstleister für seine Vereine auf. Die Moderation des Festaktes lag in den Händen des bekannten Radio/TV-Moderators des BR Tillmann Schöberl. Das kurze, lockere Gespräch mit dem Sportminister Joachim Hermann wird neben der Auszeichnung für Gebele in guter Erinnerung bleiben. 

 
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