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90-jähriges Jubiläum mit Kommersabend bei der TSG Weiherhammer

Letzte Aktualisierung: 6. Juli 2018

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v.li.: BFV-BV Thomas Graml, AH-Leiter Karl-Heinz Hasler, KSL Albert Kellner, 3. Abteilungsleiter Florian Ach, Abteilungsleiter Christian Härtl, Ehrenamtsbeauftragter Rainer Vater, 2. Abteilungsleiter Bastian Siebert und Fördervereinsvorsitzender Georg Sch

Mit einem Kommersabend starten die TSG-Fußballer in die Festwoche zum 90-jährigen Bestehen ihrer Abteilung. Doch es gibt noch mehr Gründe für eine große Sause.

Weiherhammer. (exb) Die Alten Herren, gegründet vor 55 Jahren, und der Förderverein Fußball (vor 20 Jahren) runden das Dreifachjubiläum ab. Abteilungsleiter Christian Härtl freute sich über ein volles Sportheim und dankte Festleiter Erwin Weigl für die Organisation. 

Härtl betonte die Wichtigkeit der örtlichen Vereine in der heutigen Zeit, da sich der Profifußball immer mehr von der Basis entferne. "Die kleinen Vereine sind es, die unseren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, unseren geliebten Fußballsport zu betreiben." Werner Windisch, Hauptvorsitzender der TSG, lobte, wie sich Härtl und sein Vorstand im Gemeindeleben einbringen.

"Wir könnten heute nicht feiern, wenn sich in der Vergangenheit und jetzt in der Gegenwart nicht so viele Sportfreunde bereit erklärt hätten, kameradschaftlich zusammenzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen." Gerade Kameradschaft habe sich in schwierigen Zeiten als eine tragende Säule erwiesen. Eine weitere Säule sei die Nachwuchsarbeit, denn die Jugend sichere die Zukunft der Vereine. Rainer Vater zitierte etliche Höhen und Tiefen aus der Vereinschronik. 

Altherren-Leiter Karl-Heinz Hasler betonte, dass die Senioren aus der Abteilung nicht mehr wegzudenken seien. 1963 kam die Idee zu den Alten Herren an einem Stammtisch auf. Über Jahre hinweg bringen sich die Mitglieder seitdem in verschiedensten Funktionen der Fußballabteilung ein. Mit 20 Jahren ist der Förderverein Fußball der jüngste Jubilar. Vor allem in der Jugendarbeit ist er wertvoll, erklärte dessen Vorsitzender Georg Schätzler. 

Neben den üblichen Ehrungen, gab es am Freitag erstmals eine Ehrung für die längsten Mitgliedschaften. Oswald Biller, Josef Harrer und Hans Schreyer sen. sind seit 69 Jahren dabei, Hans Baier sen. sogar seit 72 Jahren. Alois Zanner hält sage und schreibe seit 74 Jahren der TSG die Treue. Er trat am 1. Januar 1944 in den Verein ein. Unter großem Beifall nahm er seine Ehrung entgegen. 

Bürgermeister Ludwig Biller sprach vielen aus der Seele, als er sagte: "Ich bin diesem Verein seit meiner Kindheit verbunden, ich habe hier Fußball gespielt und gehe noch heute, soweit möglich, zu den Heimspielen."

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TSG-Hauptvorsitzender Werner Windisch (links) und Abteilungsleiter Christian Härtl (rechts) mit den Geehrten. Vorne in der Mitte Alois Zanner, der seit 74 Jahren Mitglied im Verein ist.

Es folgten Grußworte des BLSV, BFV, sowie vom Patenverein SV Etzenricht, vom VfB Mantel und von der SpVgg Moosbach. Alle brachten zum Ausdruck, dass sich die Zeiten ändern und man sich den An- und Herausforderungen stellen müsse. In den letzten 90 Jahren seien jedoch zwei Dinge unverändert geblieben: Das Tor ist noch immer gleich groß und der Ball weiterhin rund.

DIE GEEHRTEN

25 Jahre Mitgliedschaft: Fritz Horn;
40 Jahre: Max Artmann, Werner Härtl, Roland Hoffmann, Stefan Posset; 50 Jahre: Erich Nickl, Berthold Schwirzer;
60 Jahre: Horst Jockschat-Nickl, Gerhard Kohl;
65 Jahre: Rudi Langner, Helmut Rothmeier. (exb)

 

 
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