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Opf: Rudi Lerch´s Schlusspfiff

Letzte Aktualisierung: 9. November 2011

Schiedsrichter Rudi Lerch beendet mit seinem 2400. Spiel die aktive Laufbahn

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Nach 2.400 Spielen ertönt der Schlusspfiff: Rudi Lerch hört als Schiri auf

Es war Sonntag 14.56 Uhr: Rudi Lerch nimmt seine Pfeife in den Mund und es ertönt nicht nur der Schlusspfiff für die A-Klassen-Begegnung des SV Loderhof II gegen den FC Großalbershof. Das Derby war für Rudi Lerch das 2400. Spiel als Unparteiischer und zugleich sein Letztes. Nach 34 Jahren auf den Fußballplätzen beendet Schiedsrichter Rudi Lerch seine aktive Laufbahn. Mit Rudi Lerch geht ein überaus geschätzter Sportkamerad. Durch seine freundliche und kameradschaftliche Art hat er sich viel Respekt erworben. Auf dem Platz trat er stets resolut auf und hatte damit seine Partie im Griff.

Als Linienrichter im Gespann von Thomas Gebele (165 Einsätze) und Gernot Stark (60 Einsätze) sowie weiteren Kameraden bereiste er viele Sportplätze im gesamten Freistaat Bayern. Damit war sein Engagement bei den "Pfeifenmännern" nicht erschöpft. Rudi Lerch half auch bei der Schiedsrichtergruppe Amberg im Ausschuss tatkräftig mit. Elf Jahre war er der Vergnügungswart und vier Jahre Schiedsrichtereinteiler für die Jugend. Einige Aktivitäten gehen auf seine Initiative zurück: er begann 1984 die Schiedsrichterchronik zu schreiben, rief die Geburtstagskartenaktion ins Leben und führte 2006 erstmals die Spendenaktion durch. Sicherlich geht Rudi Lerch mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge. Vor allem die beherrschende Ich-Mentalität macht im Sorgen und so fragt er sich: "Wo ist nur die gute alte Zeit geblieben".

 
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