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Opf: Ehrenamtspreisverleihung im Schloß Theuern

Letzte Aktualisierung: 23. November 2010

Eine Anerkennung für die Arbeit im Hintergrund

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Die Kreissiegerinnen der Oberpfalz mit Bezirksvorsitzenden Max Karl
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Die Sonderpreisträger aus dem Kreis Regensburg
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Die Sonderpreisträger aus dem Kreis Amberg/Weiden
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Die Sonderspreisträger aus dem Kreis Cham/Schwandorf
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Festredner Manfred Güller (links) mit Bezirksvorsitzenden Max Karl
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Das Bläserensemble Brassismo umrahmte den Festakt
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Landrat Richard Reisinger
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Bürgermeister Richard Gassner
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Die Ehrengäste, hier MdL Reinhold Strobl, bekamen Lebkuchen geschenkt
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Bezirksehrenamtsreferent Josef Gläßl
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Kreisehrenamtsbeauftragte Barbara Beer (Kreis Regensburg)
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Kreisehrenamtsbeauftragter Georg Höcherl (Kreis Cham/Schwandorf)
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Tolles Ambiente für die Preisverleihung im Ostbayerischen Bergbaumuseum Schloß Theuern
   

Dem Deutschen Fussballverband (DFB) und seinen angeschlossenen Landesverbänden geht es nicht allein um das runde Leder, um Sieg und Niederlage. Gerade weil der Fußballverband so viele Mitglieder in seinen Vereinen und Clubs vereint und der Sport für die Gesellschaft eine Vorbildfunktion hat, würdigen der DFB und der BFV jährlich zum Ehrenamtstag die in den Vereinen ehrenamtlich tätigen Mitglieder.

Die Feierstunde des BFV-Bezirks bei der 33 Ehrenamtlichen die DFB-Sonderehrung überreicht wurde, fand im Kulturschloss Theuern im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus Politik, Sport und des Verbands- und Vereinswesen statt. Einig waren sich die Grußwort- und Festredner darin: Die Welt braucht Vorbilder. Das sagte auch der Bezirksvorsitzende des BFV, Maximilian Karl, in seiner Begrüßung. "2,7 Millionen Menschen leisten jährlich über 500 Millionen Stunden ehrenamtlicher Arbeit in den Sportvereinen für über 27 Millionen Menschen." Dieser Einsatz schaffe einen enormen Gewinn an Lebensqualität in der Gesellschaft.

Allerdings, schränkte Karl ein, die Aktiven erreichten schnell ihre Belastungsgrenze. Durch verstärkte Einbindung von Frauen, Jugendlichen und Senioren könnte Abhilfe geschaffen werden. "Ehrenamtliches Engagement braucht Ermutigung." Dass sich die Kommunalpolitik nicht aus der Verantwortung zurückzieht, machte der Gastgeber der Veranstaltung, der Kümmersbrucker Bürgermeister Richard Gaßner deutlich. So unterstütze die Gemeinde über eine eigene Förderrichtlinie die Vereine und Verbände mit jährlich rund 50000 Euro.

Den Aussagen schloss sich Landrat Richard Reisinger an, der bestätigte,: Auch der Landkreis steht zu seinen Verpflichtungen gegenüber dem Ehrenamt. Er gratulierte den Geehrten und war sich sicher, dass man auch künftig nicht ohne Ehrenamt auskommen könne. MdL Reinhold Strobl betonte in seinem Grußwort, dass die Gesellschaft auf Ehrenamtliche angewiesen sei. "Trotz Haushaltskonsolidierung und Sparmaßnahmen- am Ehrenamt darf nicht gekürzt werden." Die Olympiabewerbung Deutschlands nannte er wichtig und richtig, um Sport und Bewegung populär zu machen. Dazu forderte er auch mehr Schulsport ein.

Die Festansprache hielt der Verbandsehrenamtsreferent des BFV, Hermann Güller. Eine Umfrage nach dem "idealen Ehrenamtlichen" habe gezeigt, dass Kompetenz, richtige Arbeitsbedingungen aber auch Begeisterung die wichtigsten Grundpfeiler des Ehrenamtes darstellten. Der DFB habe mit zahlreichen Aktionen wie "Die Bundesliga sagt Danke", Verleihung der Silbernen Raute, "Vitamin Ehrenamt" oder Ehrungswettbewerben die Stärkung des Ehrenamtes unterstützt. Um Akzeptanz für die unentgeltliche Arbeit zu erreichen müssten Qualifikation, Schulung und Ausbildung vorangebracht werden. Unbestritten sei, so Güller, dass sich Viele im Ehrenamt engagieren möchten, "allerdings nur zeitlich begrenzt." Als bereits fest integrierten Bestandteil der Ehrenamtsförderung nannte Güller die Ernennung von Ehrenamtsbeauftragten in den Verbänden und Vereinen. Fast die Hälfte aller bayerischen Vereine hätten bereits einen Ehrenamtsbeauftragten benannt. Die Oberpfalz liege mit 77 Prozent Beauftragter weit über dem Bayerndurchschnitt.

Damit machte er deutlich, dass das Ehrenamt auch professionell gefördert werden müsse, denn "Vereinsehrenamtsbeauftragte sind Eingangspforte und wichtige Nahtstelle nach Innen und Außen". Seine Hochachtung galt den geehrten Ehrenamtlichen, denn die Jugend und der Fussballverband bräuchten das Ehrenamt.

Bevor die langjährigen Ehrenamtlichen mit den Sonderpreisen des DFB und den Ehrenamtspreises des BFV ausgezeichnet wurden, ergriff der Kreisehrenamtsbeauftragte des Landkreises Amberg-Sulzbach, Josef Gläßl das Wort. Die Geehrten hätten neue Maßstäbe gesetzt, sie sorgten für qualifizierte Arbeit in den Vereinen und unterstützten den gemeinnützig organisierten Sport weniger durch Quantität als durch Qualität. Um diese hohen Maßstäbe beizubehalten, habe sich die Ehrenamtsorganisation des BFV die Aufgabe gestellt, durch Schulung von Vereinsehrenamtsbeauftragten und Ehrenamtstreffs nachhaltig zu unterstützen. Allein in der Oberpfalz hätten inzwischen mehr als 200 Ehrenamtliche der 400 Vereine an Schulungen teilgenommen. Unter der musikalischen Begleitung durch das Bläserensemble "Brassissimo" der Knappschaftskapelle Amberg nahmen die Geehrten ihre Urkunden von den Ehrengästen und den Kreisvorsitzenden entgegen. (hcr)

 

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