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Opf: Die Ehrungen verdienter Fußballschiedsrichter standen im Mittelpunkt der adventlichen Jahresabschlussfeier der Schiedsrichtergruppe Amberg

Letzte Aktualisierung: 5. Dezember 2010

Opf: Schiedsrichter als Vorbild für die Jugend - SR-Gruppe Amberg knackt 4000 er Grenze an Spielleitungen / Gute Kameradschaft


Stehend v.l.: Obmann T. Gebele, J. Stauber, S. Weinberger (BSA) ,W. Hirsch (GSO Weiden), W. Vornlocher, A. Nistschuk, A. Singer, B. Seidl, M. Karl (BV), A. Kellner (KSL) Sitzend: F. Pickel, G. Pickel, R. Enderer, J. Meiler, R. Neiswirth

Für seine Verdienste um den Fußballsport ehrte Bezirksvorsitzender Maximilian Karl den Amberger Obmann Thomas Gebele für 13 Jahre Tätigkeit (KSO von 90-94, Beisitzer 02-06, GSO 06-10, KSO+GSO seit 2010) mit dem Verbandszeichen und Urkunde
   

AMBERG(awl). Langjährige Unparteiische wurden bei der adventlichen Jahresabschlussfeier der SR - Gruppe Amberg für ihre vorbildliche Tätigkeit geehrt, und bei einer einfühlsamen Einstimmung auf die vorweihnachtliche Zeit lobte Obmann Thomas Gebele auch den Zusammenhalt und die Kameradschaft innerhalb der Referees. Zudem freute er sich, dass die Gruppe Amberg in diesem Kalenderjahr erstmals mehr als 4000 Spiele in einem Kalenderjahr geleitet habe.

Der amtierende SR - Boss Thomas Gebele begrüßte nach einem Gottesdienst für verstorbene Schiedsrichter, dem gemeinsamen Abendessen in den Jura - Werkstätten und einer besinnlichen Stunde, die die "Schwarzenfelder Moidler" inhaltlich und musikalisch gestalteten, zahlreiche Gäste und 13 anwesende Ehrenmitglieder der Gruppe Amberg. Der Obmann freute sich über viele Unparteiische, die Schiedsrichter geworden und auch geblieben sind und konnte im Rahmen dieser Feier neun der 27 zu ehrenden Referees auszeichnen. In seiner Laudatio würdigte Gebele die Leistungen der einzelnen Schiedsrichter und zeichnete zusammen mit dem Weidener Obmann Willi Hirsch, dem Kreisspielleiter Albert Kellner, Stefan Weinberger vom Bezirksschiedsrichterausschuss und Bezirksvorsitzendem Max Karl folgende Referees aus:

10 Jahre SR: Jürgen Stauber (SVL Traßlberg), Bezirksnadel in Silber;

20 Jahre SR: Bernhard Seidl (SV Raigering), Verbandsehrenzeichen in Silber;

35 Jahre SR: Werner Vornlocher (SV IB Amberg), Präsent der Gruppe;

35 Jahre SR: Alois Singer (DJK Utzenhofen), Präsent der Gruppe,

40 Jahre SR: Rainer Enderer (DJK Ehenfeld), Verbandsmedaille in Silber;

40 Jahre SR: Rudi Neiswirth (SV Michaelpoppenricht), Verbandsmedaille in Silber;

40 Jahre SR: Josef Meiler (TSV Kümmersbuck), Verbandsmedaille in Silber;

40 Jahre SR: Georg Pickl (ASV Haselmühl), Verbandsmedaille in Silber;

40 Jahre SR: Fritz Pickel (ASV Schwend), Verbandsmedaille in Silber.

Alle Referees, die der Gruppe Amberg schon seit 1970 die Treue halten, wurden zu Ehrenmitglieder der Schiedsrichtergruppe ernannt.

Der Kreisvorsitzende Albert Kellner stellte in seiner Rede das Engagement dieser Sportler heraus, die seit vielen Jahren als Schiedsrichter Verantwortung übernehmen würden. Gerade der sportliche Umgang werde durch das Verhalten und die Leistungen der Referees gewahrt und wer lerne, sich im Spiel an die Regeln zu halten, lebe dies auch im Alltag vor. Stefan Weinberger bedankte sich vor allem bei den Familien der Schiedsrichter für ihre wohl wollende Unterstützung. Auch der Bezirksvorsitzende Max Karl war voll des Lobes über das gezeigte sportliche Engagement und blickte zuversichtlich in die Zukunft, die allerdings auch viele Herausforderungen biete, die es zu meistern gelte: "Der Fußball wird nicht einfacher, die Zahl der Mannschaften wird zurückgehen und die Spielleitungen werden noch anspruchsvoller", betonte der Funktionär.

Danach überraschte Karl den hiesigen Obmann Thomas Gebele, den er aufgrund seiner Verdienste zum Wohle des Fußballsports als Kreisschiedsrichterobmann in den 90 er Jahren und als erfahrener SR - Chef der Gruppe Amberg mit der Verbandsehrennadel dekorierte. Nach einem Lob des Ehrenmitglieds Hans Strehl (FC Edelsfeld), der dem Obmann ein großes Tuch zum "Schweiß abwischen" schenkte, blickte Gebele auf das zu Ende gehende Jahr zurück: Die im Februar neu gewählte Führungsriege habe die wichtigen Aufgaben der optimalen Aus- und Weiterbildung der Referees hervorragend gelöst. Natürlich hege die Gruppe Amberg auch Leistungsambitionen und möchte wieder auf der Verbandsliste der Unparteiischen vertreten sein. Da derzeit sieben der 23 Oberligaschiris aus der Gruppe Amberg kommen würden, bestehen auch gute Chancen, dieses Ziel in absehbarer Zeit zu erreichen, konstatierte der Pädagoge. In diesem Zusammenhang stellte Gebele das Fair - Play von Benjamin Mignon (SV Loderhof) heraus, der als Förderunparteiischer für die Oberliga vorgesehen war und aufgrund einer Verletzung seinen Platz einem anderen jungen SR zu Gute kommen ließ. Auch wenn Gebele einen besseren Trainingsbesuch auf seinem Wunschzettel stehen hatte, schüttete er über seine Referees ein Füllhorn an guten Taten aus und stellte besonders das gute Klima innerhalb der Gruppe heraus, in der es keinerlei Rivalen- oder Grabenkämpfe gebe. Sein besonderer Dank galt den zahlreichen Mitarbeitern mit den Einteilern Ludwig Hirn und Alexander Nistschuk sowie Lehrwart Martin Schanderl an der Spitze. Gebele appellierte an der SR, auch in Zukunft selbstkritisch zu sein und bei wenig "gelungenen Spielen" auch mal vor der eigenen Türe zu kehren. Durch die Einführung von SR - Assistenten in der Kreisliga würden im Extremfall für die Gruppe Amberg an einem Wochenende 19 Gespanne in den Leistungsklassen im Einsatz sein, so dass die magische 4000 er Grenze an Spielleitungen in diesem Jahr geknackt werden konnte. Einen großen Aufschwungerlebe auch die Betreuung der Förderungen der "frisch gebackenen" SR, da sich in diesem Bereich zahlreiche Unparteiische einbringen würden, die zum Teil selbst aus gesundheitlichen Gründen keine Spiele mehr leiten könnten. Auf Initiative von Vergnügungswart Peter Schuster bekamen alle SR - Frauen einen Weihnachtsstern überreicht und mit einer großen Tombola klang der Festabend aus.

 

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