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BFV-Vorstand beschließt Haushalt 2013

Letzte Aktualisierung: 17. Dezember 2012

Der Rücktritt der Dachauer Schiedsrichter hat ein umfassendes Presseecho und eine öffentliche Diskussion über die Gewalt im Amateurfußball ausgelöst. Auch im BFV-Vorstand wirkt das Thema nach. Das Gremium war sich auf seiner jüngsten Sitzung einig, dass das Vorgehen der beiden Schiedsrichter nicht akzeptabel ist. Nun werden weitere Maßnahmen ergriffen, die Vorfälle inhaltlich und in aller Sachlichkeit aufzuarbeiten. Im  intensiven Austausch mit seinen Unparteiischen sollen die wahren Gründe ermittelt werden, warum immer mehr Schiedsrichter ihre Tätigkeit aufgeben. Runde Tische zum Thema Schiedsrichter sollen dabei helfen, das Thema bis zur Jahresmitte breit zu diskutieren. Die AG Schiedsrichter im Rahmen der Kampagne "Pro Amateurfußball" wurde aus der Taufe gehoben und hat bereits die Arbeit aufgenommen - mit zusätzlichen Mitteln aus dem BFV-Haushalt, den der Vorstand auf seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen hat. BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher hatte das Werk minutiös erarbeitet. Bereits im Vorfeld wurde der Haushalt, der im kommenden Jahr etwa 17 Millionen Euro umfasst und die umfangreichen Aktivitäten des BFV widerspiegelt, von der Prüfungskommission in Augenschein genommen und für sehr positiv befunden. "Der diesjährige Haushalt ist ein exzellentes Werk, das Transparenz gegenüber Vereinen und Mitarbeitern schafft", lobte Ehrenvizepräsident Alfred Fackler.

Hinweis zur Laptopaktion: Nur ein Laptop pro Verein

Der Bayerische Fußball-Verband bietet im Rahmen seiner Kampagne "Pro Amateurfußball" allen 4600 bayerischen Klubs mit einer großen Laptop-Aktion technische Unterstützung für die Vereinsarbeit an, weil der DFB in Folge des guten wirtschaftlichen Ergebnisses der Frauen-WM 2011 einen Sonderzuschuss gegeben hatte und die nächsten Monate und Jahre ohnehin von weiteren Veränderungen bei der elektronischen Abwicklung und Darstellung des Spielbetriebs geprägt sein werden, zum Beispiel durch die Einführung des Pass-Online-Systems oder des elektronischen Spielberichts. Jeder Verein konnte für nur 100 Euro Eigenbeteiligung einen hochwertigen Laptop von Toshiba bestellen. Wie der BFV-Vorstand beschlossen hat, konnten auch Jugend-Fördergemeinschaften und alle ehrenamtlichen Mitarbeiter auf Gruppen-, Kreis- und Verbandsebene von dem Laptop-Angebot Gebrauch machen. Ebenfalls  die bayerischen JFG-Vereine, sofern sie mit mindestens einer Mannschaft am regelmäßigen Spielbetrieb teilnehmen. In diesem Kontext wies der BFV-Vorstand darauf hin, dass jeder Verein nur einen Laptop bestellen kann. Für das BFV-Ehrenamt erarbeitet eine Arbeitsgruppe derzeit eine mögliche Ausweitung der Aktion.

Vorstand beschließt Konzeptpapier

Der Amateurfußball im Verein und Verband ist die Lebensader des Fußballs und insbesondere durch die Talentförderung auch des Berufsfußballs. Gemeinnützige Vereine im Amateurfußball sind ein Wert an sich - sie bieten Identität, Zugehörigkeit, Gemeinschaft, Beteiligung mit Einfluss auf das Vereinsleben sowie qualitative und bezahlbare Angebote. Angesichts der strukturellen Krise der öffentlichen Finanzen und des demografischen Wandels wird es für den Amateurfußball also immer wichtiger, sich auf seine Stärken zu besinnen und seine Ansprüche geltend zu machen. Anknüpfend an den Amateurfußball-Kongress 2012 wurde gemeinsam mit Vereinen, Kreisen, Bezirken sowie den Regional- und Landesverbänden ein Textentwurf "Selbstverständnis Amateurfußball" entwickelt. Der BFV-Vorstand stimmte dem Konzeptpapier einstimmig zu.

 
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