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Kreistage: Meinung der Vereine gefragt

Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2017

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BFV-Vizepräsident Jürgen Pfau und Günther Huber, Vorsitzender der Prüfungskommission.

Runde Tische zum Thema "Verbandsfinanzen", Verletzungsprävention im Amateurfußball, die Livestream-Pilotphase in der Bayernliga und die ersten Vorbereitungen für die Kreis- und Bezirkstage 2017/2018 standen auf der Tagesordnung der Vorstandssitzung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Weitere Themen im Münchner "Haus des Fußballs" waren am Donnerstag u.a. die BFV-Online-Angebote und die geplanten Fußball-Aktionstage an Grundschulen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (Projekt "Ballhelden").

Kreistage: Meinung der Vereine gefragt

Die Kreistage ab November 2017 werfen ihre Schatten voraus. Der BFV-Vorstand sprach sich dafür aus, wie schon vor acht und vier Jahren, auf allen Veranstaltungen ein Meinungsbild der Vereine zu möglichen Veränderungen im Spielbetrieb einzuholen. Basierend auf dem Votum der Vereine wurde 2014 zum Beispiel die bayernweite Einführung der Fair-Play-Liga (U9) beschlossen. 2010 entschieden sich die Amateurklubs für das Rückwechseln auf Kreisebene und ein Zweitspielrecht für Studenten und Berufspendler.

Runde Tische zum Thema "Verbandsfinanzen"

Im Rahmen seiner Kampagne "Pro Amateurfußball" führt der BFV zwischen April und Oktober 2017 bayernweit erneut Runde Tische zum Thema "Verbandsfinanzen" durch. Dabei erläutert der Verband sein umfassendes Zahlenwerk. Bereits 2012 hatte der BFV bei 24 Gesprächsrunden deutlich gemacht, dass sich der Verband nur zu einem kleinen Teil über Gebühren und Abgaben der Amateurvereine finanziert und die Vereine vom Verband stark subventioniert werden. Aktuell machen die gesamten Pflichtabgaben, die die bayerischen Vereine in Form von Meldegebühren und Bezirks- und IT-Servicegebühren an den BFV abführen, nur etwa sieben Prozent des Verbandshaushaltes aus. In Addition mit den aufwandsgesteuerten Abgaben der Vereine, etwa für Spielerwechsel oder Sportgerichtsfälle, beträgt der Finanzierungsanteil der Vereine am BFV nur circa 30 Prozent.

Verletzungsprävention im Amateurfußball

Gast-Referent Dr. Werner Krutsch vom "FIFA Medical Centre of Excellence" am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) zog im Vorstand ein Zwischenfazit der seit dem Verbandstag 2014 bestehenden Kooperation mit dem BFV. Das "FIFA Medical Centre" übernimmt u.a. die Steuerung der medizinischen Betreuung in den 18 BFV-Nachwuchsleistungszentren. Seit 2015 führen die Ärzte und Wissenschaftler der Uni Regensburg zusammen mit dem BFV Europas größte Studie zur Prävention von Verletzungen im Amateurspitzenfußball durch (62 Mannschaften/über 1400 Spieler). "Wir können jetzt schon feststellen, dass man mit wenigen Übungen pro Training nachweisbar sehr gut Verletzungen vorbeugen kann", erläutert Verbandsarzt Krutsch. Die Ergebnisse sollen dann dem gesamten Amateurfußball zur Verfügung gestellt werden.

Bayernliga live nach der Winterpause

Die Bayernliga live im Netz: Für die Pilotphase des BFV und der Sport-Total.tv GmbH nach der Winterpause wird an zahlreichen Bayernliga-Standorten aktuell eine neue 180-Grad-Kameratechnologie installiert. Bis zum Saisonende sollen dann alle Bayernligisten mit dem innovativen Videosystem, das die Spiele vollautomatisch aufzeichnet, ausgestattet sein. Der Livestream ist in der Pilotphase zunächst über die "_wige-App" und im WEB-TV auf "sporttotal.tv" abrufbar.

 
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