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Hauptversammlung 2017

Letzte Aktualisierung: 25. September 2017

Helmut Wittiger weitere vier Jahre Obmann

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Der BSO Norbert Kröckel (links) gratuliert Helmut Wittiger zur Wiederwahl
Im Rahmen der Schiedsrichter-Hauptversammlung mit Neuwahlen der SR-Gruppe Kitzingen/Ochsenfurt wurde der für den Ochsenfurter FV pfeifende Helmut Wittiger einstimmig zum Gruppenobmann wieder gewählt. Zu den ersten Gratulanten zählte u. a. der Bezirksschiedsrichter-Obmann (BSO) Norbert Kröckel.

Da der bisherige Beisitzer Felix Meding aus beruflichen und familiären Gründen nicht mehr als Stellvertreter zur Verfügung stand, wurde Harald Knof als Nachfolger nominiert. Lehrwart bleibt Niklas Baudach, Kassier Karl-Heinz Kohl und als Medienbeauftragter fungiert weiterhin Walter Meding.

Doch bevor es zu den Neuwahlen kam verlas Helmut Wittiger seinen Rechenschaftsbericht und da verwies der Obmann vor allem auf die Nachwuchssorgen im Amt der Schiedsrichter. Das war auch der Grund mit dem jungen Harald Knof den Beisitzer zu nominieren, um hier ein deutliches Zeichen zu setzen.

Die Situation für die Schiedsrichtereinteilung, so Wittiger, wird von Jahr zu Jahr immer schwerer. Standen im Jahr 2014 noch 109 aktive Schiedsrichter zur Verfügung, die 3.215 Spiele leiteten, waren es im Jahr 2017 nur noch 75 Schiedsrichter für 2.610 Spiele.

Durch die altersgemäße Entwicklung nimmt die Anzahl der aktiven älteren Schiedsrichter permanent ab. Nachwuchs steht nur bedingt zur Verfügung. Der große Durchbruch für aktive Werbung von Schiedsrichtern ist nicht wirklich gelungen, stellte Helmut Wittiger fest.

Die Zusammenarbeit mit den Vereinen sei ausgezeichnet. "Wir gehen respektvoll miteinander um. Unterschiedliche Meinungen sind in der Natur der Sache und lassen sich nicht vermeiden. Schiedsrichter müssen während eines Spieles im Schnitt zwei Entscheidungen pro Minute treffen. Sie müssen das Verhalten der Spieler bewerten und mitunter negativ sanktionieren. Das da nicht immer Freude aufkommt ist verständlich", informierte er, bedauerte allerdings auch, dass nicht alle Schiedsrichter im eigenen Verein mit Wertschätzung bedacht würden. Oft wüssten Vereinsmitglieder gar nicht, wer für deren Verein pfeift, so Wittiger.

Er dankte auch seinem aus beruflichen und familiären Gründen scheidenden Beisitzer Felix Meding, der allerdings der Gruppe als derzeit ranghöchster Schiri erhalten bliebe.

Als letzte Amtshandlung nahm dieser dann die Verabschiedung von Johannes Hartmeier vor, der allerdings dem BFV als Beobachter erhalten bleibt, und erklärte in seiner Laudatio, dass er sehr oft bei ihm als Assistent dabei sein durfte und viel für seine aktive Laufbahn mitnehmen konnte. "Du warst nicht nur als Schiedsrichter, sondern auch als Mensch eine hervorragende und vorbildliche Persönlichkeit" ergänzte der in der Landesliga eingesetzte und für die JFG Maindreieck-Süd pfeifende Sportsmann.

Hannes Hartmeier bedankte sich sichtlich gerührt für die lobenden Worte und wünschte dem neuen Führungsteam alles Gute.

Diesen Worten schloss sich auch der unterfränkische Obmann Norbert Kröckel an und stellte unumwunden fest, dass die letzten vier Amtsjahre wie im Flug vergangen sind. Ohne Frage wurde aber im Verband die Digitalisierung des Produktes Amateurfußball vorangetrieben. Als die absolute Errungenschaft in Sachen Ausbildung bezeichnete Norbert Kröckel den Einsatz der "Tandem-Schiedsrichter". Im Übrigen muss der stolzen Leistungsbilanz der Gruppe nichts hinzugefügt werden, erklärte der BSO und dankte dem Team um Helmut Wittiger für die treuen Dienste der letzten vier Jahre.

Text und Bild: Meding
 
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