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FIFA-Fair-Play-Tag 2010

Letzte Aktualisierung: 29. August 2010

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Der Deutsche Fußball-Bund und sein Präsident Dr. Theo Zwanziger rufen bundesweit alle Spieler, Schiedsrichter, Fans und Offiziellen dazu auf, sich am FIFA-Fairplay-Tag für die Fair-Play-Förderung einzusetzen.
Der 14. FIFA-Fairplay-Tag findet an den offiziellen Spieltagen vom 3. bis 7. September 2010 statt und wird von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter persönlich unterstützt.

"Fair Play ist für unseren Sport und seine Akteure grundlegend", betont DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. "Wir müssen das Fairness-Gebot hochhalten und seine Gültigkeit für alle zukünftigen Generationen sichern. Wir rufen die Fußballfans von Deutschland dazu auf, mit uns den FIFA-Fairplay-Tag zu begehen."

FIFA-Präsident Blatter verweist auf die eminent wichtige Rolle von Fairness im Sport und die Notwendigkeit, Fair Play im Sport - insbesondere bei Kindern - zum Durchbruch zu verhelfen. "Kinder brauchen starke Werte. Der Fußball als Mannschaftssport lehrt ihnen Disziplin, Achtung Teamgeist und Fairness - auf dem Platz wie im Leben", sagt er. "Die FIFA-Fairplay-Kampagne geht über das reine Fairness-Gebot auf dem Spielfeld hinaus. Sie will Fair Play in der gesamten Gesellschaft fördern - angefangen bei den Kindern."

Der FIFA-Fairplay-Tag wurde 1997 eingeführt und erlebt dieses Jahr seine 14. Auflage. In früheren Jahren wurde der Tag in Dutzenden von Ländern mit verschiedensten Gemeinschaftsprojekten im Breiten- wie im Profifußball gefeiert.

Unterstützen Sie den Fair Play-Tag 2010 besispielsweise durch Verlesen der Stadionbotschaft (siehe unten) bei den Heimspielen Ihres Vereins.

Bayerisches Vorbild und Fair Play-Preisträger 2009

In der 25. Spielminute des Stadtderbys TSV Haunstetten 2 - FC Haunstetten, wurde beim Stande von 0:1 Stefan Rosewgart vom FC Haunstetten, aus Sicht des Schiedsrichters, vom Torwart des TSV Haunstetten außerhalb des Strafraumes gefoult. Der Schiedsrichter entschied auf direkten Freistoß und gelbe Karte für den Torwart. Doch Stefan Rosewgart ging auf den Schiedsrichter zu und sagte ihm, dass der Torwart nur den Ball gespielt und ihn nicht getroffen habe. Der Unparteiische nahm seine Entscheidung zurück und setzte das Spiel mit Schiedsrichterball fort. Im Gegenzug fiel das Tor zum 1:1-Ausgleich. Der Trainer und die Anhänger vom FC Haunstetten beschwerten sich daraufhin lautstark über die zurückgenommene Schiedsrichterentscheidung. Doch Stefan Rosewgart beruhigte das ganze Geschehen, indem er klar und deutlich sagte: "Es war nichts, ich habe es zum Schiri gesagt."

FIFA-Fair Play-Stadionbotschaft
Stand: 27.08.2010 | PDF (171 kB)