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Münchner Bezirkssportanlagen zukünftig länger geöffnet

Letzte Aktualisierung: 17. Juli 2017

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Der Münchner Kreisvorsitzende Bernhard Slawinski, Stadtschulrätin Beatrix Zurek, Günter Schwarz (Leiter Münchner Sportamt) und BFV-Präsident Rainer Koch (v.l.n.r.) freuen sich über die längeren Öffnungszeiten der Bezirkssportanlagen.

Diese Entscheidung des Stadtrates lässt die Münchner Amateurvereine aufatmen: Alle 23 städtischen Bezirkssportanlagen - und damit die Fußballplätze - haben zukünftig länger geöffnet. Ebenso darf mit Ausnahme von besonderen Tagen wie Neujahr, Karfreitag oder Weihnachten auch an Feiertagen der Ball rollen. Damit stehen den Vereinen pro Jahr ca. 30.000 zusätzliche Stunden für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung. "Das ist ein historischer Moment", erklärte Stadtschulrätin Beatrix Zurek bei einem Pressetermin auf der Bezirkssportanlage an der Görzer Straße. Dort fällt am 1. August auch der Startschuss. Bis zum 1. Januar 2018 sollen die verlängerten Nutzungszeiten an allen 23 Standorten gelten. Die Bezirkssportanlagen haben dann montags bis samstags von 8 bis 22 Uhr und sonntags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Dazu stellt die Stadt München 16 zusätzliche Platzwarte ein.

"Das ist ein Quantensprung für den Münchner Amateurfußball! Zum Vergleich: Am Sonntag schlossen die Anlagen bisher spätestens um 17 Uhr, unter der Woche ging vielerorts schon um 20.30 Uhr das Licht aus. Montags war praktisch überall geschlossen, genauso wie an Feiertagen", freute sich Bernhard Slawinski. Der Kreisvorsitzende des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) weiter: "Wir bewegen ca. 40.000 Menschen auf den Münchner Sportanlagen. Die zusätzlichen Kapazitäten sind eine enorme Erleichterung. Ich hoffe, dass die Zeit der Aufnahmestopps nun vorbei ist. Jetzt haben die Vereine wieder die Möglichkeit, fußballbegeisterten Nachwuchs aufzunehmen und neue Mannschaften zu bilden."

Rainer Koch: "Ein notwendiger Schritt"

Auch BFV-Präsident Rainer Koch lobte die Stadt München: "Das war ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. Immer mehr Familien ziehen vom Land in die großen Städte. Es braucht deshalb gute Schulangebote, Wohnraum, aber eben auch ausreichend Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Hier war das Problem in München seit vielen Jahren besonders groß. Frau Zurek hat mit ihrem Team Großartiges geleistet. Ich wünsche mir, dass die Vereine diese Chance nutzen und mit den zusätzlichen Kapazitäten insbesondere den Frauen- und Mädchenfußball fördern. In München spielen aktuell im bayernweiten Vergleich anteilig viel weniger Mädchen Fußball. Das liegt aber nicht an fehlendem Interesse, sondern daran, dass bisher keine Kapazitäten vorhanden waren, um neue Mannschaften aufzubauen."

 
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