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BFV-Arzt Dr. Krutsch in Focus-Ärzteliste aufgenommen

Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2017

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BFV-Verbandsarzt Dr. Werner Krutsch bei einer Podiumsdiskussion

Große Ehre für drei Mediziner des "FIFA Medical Centre of Excellence" in Regensburg (Universitätsklinikum Regensburg). Mit Prof. Dr. Michael Nerlich, Prof. Dr. Peter Angele und PD Dr. Werner Krutsch werden gleich drei Mediziner des Kooperationspartners des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) in der aktuellen FOCUS-Ärzteliste aufgeführt, die in regelmäßigen Abständen Spezialisten für verschiedene medizinische Fachbereiche erfasst.

Kriterien für die Bewertung sind Empfehlungen durch Patienten und Kollegen sowie die wissenschaftliche Publikationsleistung und Durchführung von Studien. Prof. Dr. Michael Nerlich ist Gründer des FIFA Exzellenzzentrums in Regensburg und ist in der FOCUS-Ärzteliste für den Bereich Unfallchirurgie aufgeführt, Prof. Dr. Peter Angele (Direktor "FIFA Medical Centre of Excellence" Regensburg) und PD Dr. Werner Krutsch (stellvertretender Direktor "FIFA Medical Centre of Excellence" Regensburg und BFV-Verbandsarzt) für den Bereich Sportorthopädie.

"Die Honorierung des FOCUS macht mich sehr stolz. Im Bereich der Sportorthopädie wurde die Liste ja zum ersten Mal herausgegeben. Und dass ich es mit meinen erst 37 Jahren bereits auf die Liste geschafft habe, freut mich natürlich sehr. Der FOCUS legt sehr viel Wert auf Neutralität. Durch die drei Komponenten ist das Ranking schon sehr fundiert", sagt BFV-Verbandsarzt Krutsch.

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BFV-Arzt Dr. Werner Krutsch bei der Internationalen Konferenz über Sportrehabiltation und Traumatologie in Barcelona. Foto: privat

Der BFV arbeitet eng mit dem Regensburger "FIFA Medical Centre of Excellence" am Universitätsklinikum Regensburg zusammen. Die Fachleute der Uniklinik Regensburg führen bei allen Spielerinnen und Spielern, die erstmals für eine BFV-Regionalauswahl nominiert werden, eine umfassende sportmedizinische Untersuchung durch. Außerdem übernimmt das FIFA Exzellenzzentrum die Steuerung und medizinische Betreuung in den 18 BFV-Nachwuchsleistungszentren.

Von der Kooperation, die beim Verbandstag 2014 unterzeichnet wurde, profitieren jedoch nicht nur die bayerischen Spitzentalente: Im Rahmen der Partnerschaft geben die Fachleute das medizinische Know-how über Vorträge bei BFV-Lehrgängen und Schulungen sowie Downloads und Infos in den BFV-Medien auch an die Fußballbasis weiter. Zudem fließen die gewonnenen medizinischen Erkenntnisse in Studien ein, von denen alle Sportler profitieren.

Aktuell leitet Verbandsarzt PD Dr. Werner Krutsch eine große Studie zum Thema "Prävention von Verletzungen im Amateurfußball", deren Kern eine systematische Verletzungsanalyse von Mannschaften der Regionalliga Bayern, der beiden Bayernligen und der fünf Landesliga-Staffeln ist. Ziel der Studie sind die Prävention schwerer Verletzungen und die Verbesserung der medizinischen Versorgung im Amateurfußball. Neben der Einführung von regelmäßig angewendeten Präventionsübungen im Training und Leistungstests soll auch das generelle Verständnis über Verletzungen gefördert werden.

"Wir wollen herausfinden, welche Problematiken es mit schweren Verletzungen unterhalb der Profiligen gibt und welche Faktoren einen Einfluss auf Verletzungen haben, um dann konkrete Handlungsempfehlungen für die Prävention zu geben. Davon profitieren alle Vereine an der Fußballbasis", erklärt Verbandsarzt Krutsch: "Das Forschungsprojekt ist inzwischen mit sehr erfreulichen Ergebnissen abgeschlossen. So viel kann ich schon einmal verraten: Verletzungen können tatsächlich reduziert werden, wenn man regelmäßig spezielle Präventionsmaßnahmen im Training durchführt. Eine Publikation folgt dann im Sommer."

 
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