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Der Kreistag Donau / Isar 2017

Letzte Aktualisierung: 15. November 2017

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BFV-Präsident Rainer Koch (r.) mit der neuen Kreis-Spitze Donau/Isar. Links: Der neue Kreis-Vorsitzende Florian Riepl.

Alte und neue BFV-Kreis-Funktionäre, Fazit der vergangenen Amtsperiode sowie Neuausrichtung und Meinungsaustausch zu möglichen Reformen des Spielbetriebs. Der Fußballkreis Donau/Isar hat sich beim Kreistag in Moosburg für die kommenden vier Jahre neu aufgestellt und neu ausgerichtet. Es war der Auftakt ins BFV-Wahljahr und der erste von insgesamt 22 Kreis- und sieben Bezirkstagen bis März 2018. 233 Vereinsdelegierte nutzten die Möglichkeit in der Moosburger Stadthalle, die Verbandsarbeit und die Entwicklung des Amateurfußballs in der Region mitzugestalten.

Als neuer Kreis-Vorsitzender wurde Florian Riepl gewählt. Der 33-jährige Spitzenschiri und bisherige Obmann der Schiedsrichtergruppe Erding folgt auf Horst Kaindl, der nach 11 Jahren im Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut kandidierte. "Ich gehe schweren Herzens. Die elf Jahre währende Tätigkeit als Kreisvorsitzender hat mir viel Spaß gemacht. Es gibt nichts Schöneres als nah an den Menschen dran zu sein, die Jugend zu fördern und die Vereine zu unterstützen", erklärte Kaindl, der zum Ehren-Kreis-Vorsitzenden ernannt wurde, in Moosburg. Sein Nachfolger kündigte an "nicht alles anders zu machen, aber sicher auch neue Akzente zu setzen, die generationsbedingt sind."

Im Amt bestätigt wurden Ludwig Schmidt als Kreis-Spieleiter, Stefan Erl als Kreis-Jugendleiter und Birgit Schauer als Kreisbeauftragte für den Frauen- und Mädchenfußball. Als Kreis-Schiedsrichterobmann ist der bereits gewählte Hans Kroll vom Kreistag bestätigt worden. Alle Kandidaten bekamen in Moosburg die einstimmige Rückendeckung der Delegierten. Den Kreisausschuss sollen Alois Kindseder als neuer Kreis-Ehrenamtsbeauftragter (für Willi Hobmeier) und Josef Bauer als alter und neuer Kreis-Sportgerichtsvorsitzender komplettieren. Beide sollen nach dem Kreistag vom BFV-Präsidium berufen werden.

Meinungsbilder zu drei möglichen Reformen im Spielbetrieb

Beim Kreistag sind die Teilnehmer zudem wie schon in den Jahren 2010 und 2014 aufgerufen, ihre Meinung zu möglichen Reformen im Spielbetrieb zu äußern. Zur Diskussion standen:

1. "Abschaffung der Sonderregelung auf Kreisebene im § 34 SpO (Einsatz in verschiedenen Mannschaften)"
2. "Spielrecht von A-Junioren in Herren-Mannschaften"
3. "Erhöhung der Anzahl an Auswechslungen auf Kreisebene"

Alle Details zu den Meinungsbildern sowie aktuelle Pro- und Contra-Argumente der betroffenen Vereine: hier klicken.




BFV-Präsident Koch: "Manches hat sich dramatisch verändert"

In seiner Rede ging BFV-Präsident und 1. DFB-Vizepräsident Rainer Koch, der wieder alle 22 Kreis- und sieben Bezirkstage besucht, neben seinem Dank an Horst Kaindl für die geleistete Arbeit unter anderem auf die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im Amateurfußball ein. Im Fokus standen die Positionierung und die Bedeutung des herausragenden ehrenamtlichen Engagements an der Fußballbasis in Zeiten einer fortschreitenden Eventisierung der Gesellschaft und immer höheren Geldflüssen im Profi-Bereich sowie im Besonderen die nötige Digitalisierung des Amateurfußballs und die entsprechenden BFV-Angebote, die für eine breite öffentliche Wahrnehmung und die auch künftig positive Entwicklung elementar sind.

"In diesen Tagen ist es 13 Jahre her, seitdem ich an die Spitze des Bayerischen Fußball-Verbandes gewählt worden bin. Vieles hat sich seither verändert - nicht nur mein Äußeres - manches in unserem Leben hat sich dramatisch verändert: Die Digitalisierung unseres Lebens - 2004 hatte noch kaum jemand ein Smartphone, niemand kannte Twitter, Snapchat oder Instagram, aber auch die Globalisierung, Kommerzialisierung und Eventisierung unserer Gesellschaft", machte Koch deutlich. Der BFV-Präsident gratulierte allen frisch gewählten Amtsinhabern und sieht den Kreis für die kommenden Herausforderungen gut aufgestellt.

Zudem wurden von den anwesenden Vereinsvertretern in Moosburg zwei Anträge der SpVgg Altenerding zum "Spielrecht von Jugendspielern im Herrenbereich" jeweils mit großer Mehrheit abgelehnt.

 
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