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Prutting gegen Rosenheim: alle 13 Verfahren abgeschlossen

Letzte Aktualisierung: 20. November 2017

Das Kreissportgericht Inn/Salzach des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat im Verfahren um die abgebrochene A-Klassen-Partie zwischen dem SV Prutting und Türk Spor Rosenheim die Urteile in den zwei noch ausstehenden Verfahren gefällt.

Im ersten der beiden Verfahren wurde Türk Spor Rosenheim wegen Verletzung der Platzdisziplin durch einen dem Verein zuzurechnenden Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 150 Euro belegt.

Im zweiten Verfahren wurde ein Spieler von Türk Spor Rosenheim, der das Spiel als Zuschauer begleitet hatte und an den Tumulten nach dem Spielabbruch beteiligt war, mit einer Sperre von sechs Verbandsspielen und einer Geldstrafe in Höhe von 100 Euro belegt.

Bei beiden Verfahren besteht die Möglichkeit, Berufung einzulegen.

Bereits am 11. November hatte das Kreis-Sportgericht insgesamt elf Urteile gegen beide Vereine gefällt (alle Infos). Das Spiel SV Prutting gegen Türk Spor Rosenheim war am 15. Oktober beim Stand von 2:2 abgebrochen worden, weil Türk Spor Rosenheim nach fünf roten und zwei gelb-roten Karten nicht mehr die erforderliche Mindestanzahl von sieben Spielern auf dem Platz hatte (DFB-Fußballregeln, Regel 3). Nach dem Spielabbruch kam es zu Tumulten, an denen nach Ansicht des Sportgerichts Inn/Salzach beide Klubs gleichermaßen Schuld tragen. Ihren Anfang nahmen die Tumulte durch zunächst verbale Beschimpfungen seitens Pruttinger Zuschauer und einem Faustschlag gegen den Rosenheimer Spielertrainer. 

 
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