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DFB - Junior - Coachausbildung am Gymnasium Wolnzach

Letzte Aktualisierung: 5. August 2017


Junior_Coach_2017

DFB - Junior - Coachausbildung am Gymnasium Wolnzach

Am Hallertau-Gymnasium Wolnzach haben im Rahmen einer Projektwoche 17 Schüler/innen und ein Gastschüler vom DJK Ingolstadt ihre Prüfung zum DFB-Junior Coach erfolgreich abgelegt. Vom BFV-Ehrenamtsbeauftragten Willi Hobmeier erhielten sie nach Abschluss des Lehrgangs ihre Urkunden überreicht.

Diese Ausbildung zum Junior-Coach fand in diesem Jahr zum zweiten Mal in Wolnzach statt und wurde von den beiden "Kümmerern" und Koordinatoren Matthias Schneider und Benjamin Vogt betreut und geleitet. Die Ausbildung wird vom Bayerischen Fussball-Verband unterstützt und in 40 Unterrichtseinheiten erhalten die Schüler kostenlos innerhalb ihrer normalen Schulzeit das Rüstzeug für erste Übungsleitertätigkeiten, die sie in der Schule oder ihren Vereinen ausüben können. Man muss mindestens 15 Jahre und darf nicht älter als 18 Jahre alt sein und Fussballbegeisterung und Motivation mitbringen.

Hobmeier bedankte sich bei Konrektor Josef Hurzlmeier und Direktor Christian Heller für die Beteiligung des Wolnzacher Gymnasiums an diesem Projekt, denn sonst wäre eine solche Ausbildung gar nicht möglich, wo die Teilnehmer nach den neuesten Konzepten trainiert und ausgebildet werden. "Es könnten sich ruhig mehr Gymnasien an diesem Projekt beteiligen" wünschte sich Hobmeier und fuhr fort: "Die Zusammenarbeit mit Wonzach funktioniert hervorragend und wir sind sehr zufrieden". Hobmeier bat die frischgebackenen Junior-Coachs, sich jetzt in ihren Heimatvereinen weiter einzubringen. Er wies auf die Bedeutung des Ehrenamtes hin, das beim BFV sehr hoch gehalten werde, denn bei der ehrenamtlichen Arbeit lerne man immer wieder etwas Neues dazu. "Meine Bitte an Euch ist, macht mit, helft dabei den Vereinen den Fussball zu beleben und zu verbessern, denn es geht auch um die charakterlichen Eigenschaften, die man den Spielern vermitteln kann. Eine Teilnehmerin war sich schon sicher, in Zukunft bei ihrem Verein SV Geroldshausen eine Mädchenmannschaft mitzubetreuen.

Auch Konrektor Hurzlmeier bezeichnete diese Zusammenarbeit vom BFV mit der Schule als tolle Sache, dass damit das Ehrenamt gestärkt werden soll, sei ihm sehr wichtig. "Euer ehrenamtliches Engagement wird euch bei der Bewerbung um einen Studiumsplatz oder im späteren Berufsleben nur von Vorteil sein", spornte er die Schüler an. Matthias Schneider forderte die Junior-Coaches auf, am Ball zu bleiben: "Ihr habt jetzt viel gelernt und seid gut ausgebildet, bringt euch in euren Vereinen ein, das wirkt sich immer positiv im weiteren Leben aus, ein Vermerk im Zeugnis oder im Lebenslauf auf ein ehrenamtliches Engagement kann euch beruflich weiterbringen". Benjamin Vogt ist Lehrer am Hallertau-Gymnasium und wies darauf hin, dass die Schüler jetzt noch keine Prüfung ablegen mussten, aber "das ändert sich, wenn ihr in der Trainerlaufbahn weitermachen wollt". Er fand es schön, dass sich auch Mädchen beteiligten, denn Fussball sei heutzutage auch ein Frauensport. Die Schüler kommen aus Fussballverein in Fahlenbach, Rohrbach Geisenfeld, Manching, Uttenhofen, Schweitenkirchen, Geroldshausen, Langenbruck und ein Gastschüler kam vom DJK Ingolstadt.

Bild:
1. Reihe vorne links Kreisehrenamtsbeauftragter Willi Hobmeier; rechts Direktor Christian Heller u.
Konrektor Josef Hurzlmeier
2. Reihe v. oben links Ausbilder Mathias Schneider, Sportlehrer u. Koordinator Benjamin Vogt

 

 
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