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BFV trauert um Hermann Güller

Letzte Aktualisierung: 2. Dezember 2018

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Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) trauert um Hermann Güller.

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) trauert um Hermann Güller. Der BFV-Ehren-Vizepräsident, langjährige Vorsitzende der BFV-Ehrenamtskommission sowie Verbands-Ehrenamtsreferent ist am Sonntag im Alter von 84 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. "Die Nachricht von Hermann Güllers Tod berührt mich tief. Hermann Güller war ein großartiger Freund und Mensch, einer der ganz Großen innerhalb des BFV, eine Führungspersönlichkeit, ein Mann des Amateurfußballs. Er hat den Fußball in Bayern über viele Jahrzehnte maßgeblich geprägt und die Ehrenamtsbewegung durch seine Tätigkeit in der DFB-Ehrenamtskommission sogar deutschlandweit entscheidend mitgestaltet. Er ging dabei stets professionell zu Werke und hatte immer die Zukunft des Fußballs im Auge. Danke Mandi!", erklärt BFV-Präsident Rainer Koch.

Hermann Güllers Triebfeder war das Ehrenamt. Er hat die Ehrenamtsbewegung beim BFV nicht nur als Vorsitzender der Ehrenamtskommission und Verbands-Ehrenamtsreferent (1994 bis 2014) als Ideengeber jahrzehntelang entscheidend mitgestaltet und geprägt, sondern ist selbst immer als glänzendes Vorbild für gemeinnütziges gesellschaftliches Engagement vorangegangen: Mehr als sechs Jahrzehnte engagierte sich Güller mit Herzblut, Begeisterung und unglaublicher Hingabe für den Amateurfußball in Bayern. Um die Qualität der ehrenamtlichen Arbeit in den Vereinen stetig weiter zu verbessern, hat der gebürtige Augsburger während seines Wirkens gemeinsam mit der Ehrenamtskommission ein Multiplikatoren-Netzwerk geschaffen, das Ideen und neue Konzepte ohne Reibungsverluste dorthin transportiert, wo sie benötigt werden: an die Fußballbasis. Hermann Güller ist es zu verdanken, dass die Kreis-Ehrenamtsbeauftragten seit 1997 regelmäßig Vereinsmitarbeiter zu Themen wie "Gewinnung und Erhalt von ehrenamtlichen Mitarbeitern" und "Verbesserung der Vereinsstrukturen" schulen. Und das mit überwältigendem Erfolg: Die Zahl der geschulten Vereins-Ehrenamtsbeauftragten nimmt in Bayern immer weiter zu. Auch die Ehrenamtspreisverleihung, bei der der Bayerische Fußball-Verband einmal im Jahr stellvertretend für alle Ehrenamtlichen in Bayern die Kreissiegerinnen und Kreissieger auszeichnet, hat Güller seit 1998 als eines der großen Highlights im Kalender des BFV etabliert.

Seine Funktionärslaufbahn beim BFV begann Güller 1956 als Beisitzer im Schiedsrichterausschuss der Gruppe Augsburg, die er von 1962 bis 1979 als Obmann führte. Seinen Höhepunkt als aktiver Schiedsrichter erlebte er am 28. Mai 1966, als er sein erstes und einziges Bundesliga-Spiel leitete: der FC Schalke feierte einen 4:0-Erfolg gegen den SV Tasmania Berlin. Von 1969 bis 1970 war er zusätzlich Beisitzer im Verbands-Schiedsrichterausschuss, ehe er sich als schwäbischer Bezirks-Vorsitzender und BFV-Vizepräsident noch größeren Herausforderungen stellte. Neben seinen Ämtern beim Bayerischen Fußball-Verband war Güller zudem seit 1993 Mitglied im DFB-Beirat und seit 2001 Mitglied der DFB-Ehrenamtskommission. Für seine Verdienste um den Fußball erhielt er nicht nur alle hochrangigen Auszeichnungen des Bayerischen Fußball-Verbandes, des Deutschen Fußball-Bundes und des Bayerischen Landes-Sportverbandes, sondern auch das Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und den Goldenen Ehrenring des Landkreises Augsburg. 2006 wurde er darüber hinaus zum Ehrenmitglied, 2010 zum Ehren-Vizepräsident des Bayerischen Fußball-Verbandes ernannt.

 
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