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Grüne Karte für den Fairplay-Gedanken

Letzte Aktualisierung: 25. September 2018

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Auch in Haßfurt setzten die kleinen Kicker ein Zeichen für Fairness, Respekt und Zusammenhalt.

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat an den vergangenen beiden Wochenenden mit seinen 7595 bayerischen E- und F-Jugend-Teams überall in Bayern ein eindrucksvolles Zeichen für den Fairplay-Gedanken gesetzt und gezeigt, dass der Sieg allein nicht immer das Wichtigste ist, sondern Fairness und Respekt an erster Stelle stehen. Bei über 6600 Partien überreichten die kleinen Kicker ihren Eltern und Großeltern die grüne Fairplay-Karte und riefen sie damit zu mehr Gelassenheit am Spielfeldrand auf.

"Wir Erwachsene müssen uns immer unserer Vorbildfunktion den Kindern gegenüber bewusst sein. Die Fairplay-Tage zum Saisonbeginn sollen die Eltern daran erinnern, fair zu bleiben und den Kids ihren Spaß am Fußball zu lassen", Verbands-Jugendleiter Florian Weißmann.

"Wer auf dem Platz steht, will am Ende auch gewinnen - das ist der ganz normale sportliche Ehrgeiz. Genau darum ist es so wichtig, dass wir bei aller Siegermentalität nicht den respektvollen Umgang mit Mitspielern, Gegnern, Schiedsrichtern und Zuschauern aus den Augen verlieren. Denn genau das macht den Fußball als Gemeinschaftssportart aus", ergänzt BFV-Vizepräsident Jürgen Pfau, der Fairplay-Beauftragte des BFV.

BFV schreibt Fairplay groß

Um den Nachwuchs bereits früh für das Thema Fairplay zu sensibilisieren, hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) nach dem Verbandstagsbeschluss 2014 die so genannte Fairplay-Liga eingeführt. Bayernweit spielen die F-Junioren ohne Schiedsrichter, lösen Situationen auf dem Feld selbst. Die Trainer agieren aus einer gemeinsamen Coaching-Zone heraus und die Zuschauer verfolgen das Spiel mit einigen Metern Abstand zum Platz in einer Fanzone. Gemeinsam mit der AOK Bayern zeichnet der BFV zudem die fairsten Juniorenteams (U15, U17, U19) und seit der Spielzeit 2017/18 auch die fairsten Juniorinnenmannschaften (U15 und U17) aus. Monatlich wird darüber hinaus der "Fair ist mehr"-Monatssieger gekürt, der einen Gutschein für den DFB-Fanshop oder das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund erhält. Nach Saisonende wählt der Verband aus den monatlichen Gewinnern dann den bayerischen Landessieger. Insgesamt wurden seit der Saison 2014/15 261 faire Gesten von Schiedsrichtern, Funktionären, Vereinsvertretern oder Zuschauern an fairplay@bfv.de gemeldet. Neben den regulären Tabellen führt der Verband in der Ligaverwaltung auch eine Fairplay-Tabelle, die einen Überblick über gelbe Karten, Zeitstrafen, gelb-rote Karten, rote Karten, Spielausfälle und Spielabbrüche gibt. Bei regionalen Projekten wie "Fairplay Kelheim", "Fairplay Freising" oder "Fairplay in unserer Region" (Aschaffenburg) unterzeichnen Vereine eine gemeinsame Erklärung mit festen Regeln. Darin verpflichten sich die Klubs mit ihren Unterschriften zu einem respektvollen Umgang zwischen Spielern, Trainern, Schiedsrichtern, Vereinsmitarbeitern und Zuschauern. Die Initiative "Fairplay München" setzt seit Jahren auf ein Netzwerk aus Spielbeobachtern, die jedes Wochenende auf den Fußballplätzen der Landeshauptstadt unterwegs sind und bei Auffälligkeiten gemeinsam mit dem BFV-Konfliktmanagement und den Spielleitern nach tragfähigen Lösungen sucht. Breiten Anklang und Beachtung findet auch die Schiedsrichteraktion "Gemeinsam & Fair". Die Unparteiischen werben auf ihren Trikots und Aufwärmshirts für einen fairen respektvollen Umgang miteinander.

 

 
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