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Toto-Pokal 2018/19: Achtelfinale

Letzte Aktualisierung: 5. September 2018

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Der SV Wacker Burghausen empfing im Achtelfinale des Toto-Pokal-Wettbewerbs die SpVgg Unterhaching. Foto: Maximilian Paul

Sieben von acht Viertelfinalisten im Toto-Pokal 2018/19 stehen fest. Nachdem bereits am Dienstagabend in spannenden Partien die beiden Drittligisten TSV 1860 München und SpVgg Unterhaching sowie die Regionalligisten FV Illertissen und TSV Buchbach und Bayernligist ATSV Erlangen siegreich waren, zogen am Mittwochabend der SV Viktoria Aschaffenburg und der SV Seligenporten nach. Regionalligist Aschaffenburg gewann souverän 3:0 beim Bayernligisten SpVgg Bayern Hof, Seligenporten drehte im Bayernligisten-Duell gegen den TSV Rain/Lech ein 0:2 in einen 3:2-Sieg.

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Im Kampf um das letzte Viertelfinalticket stehen sich im Unterfranken-Derby Titelverteidiger 1. FC Schweinfurt 05 und Drittligist FC Würzburger Kickers nächste Woche Mittwoch (12. September, 19 Uhr) gegenüber.

Zwei Duelle am Mittwoch - Aschaffenburg souverän, Pokalfight in Seligenporten

"Wir sind überragend in die Partie gekommen - erster Angriff, erstes Tor und auch danach haben das die Jungs sehr souverän gelöst und nachgelegt. Nachdem Hof dann auch noch kurz nach der Pause den Elfmeter verschossen hat, war die Partie gelaufen. Man hatte nie den Eindruck, dass da noch was anbrennen könnte. Wir sind überglücklich, dass wir im Viertelfinale sind und hoffen jetzt natürlich auf ein lukratives Los", erklärte Holger Stenger, Vorstandssprecher der Viktoria nach dem 3:0-Pokalsieg bei der SpVgg Bayern Hof. Jonas Fritsch bescherte dem Regionalligisten in der ersten Spielminute den Traumstart und nur zehn Minuten später legte Daniele Bruno für die Unterfranken nach. Als Ugurtan Kizilyar in der 27. Spielminute auf 3:0 erhöhte, war den rund 1000 Zuschauern in Hof klar, dass es für den Bayernligisten nichts wird mit dem Einzug ins Viertelfinale. Hoffnung hätte besagter Elfmeter geben können, doch Harald Fleischer jagte das Leder in den oberfränkischen Abendhimmel.

Im zweiten Mittwochsspiel lieferten sich Gastgeber SV Seligenporten und der TSV Rain/Lech einen offenen Schlagabtausch. Dabei sah es zunächst im Duell zweier Bayernligisten danach aus, als würden die Gäste in die nächste Runde einziehen. Nach 26 Spielminuten führte Rain durch Tore von Maximilian Käser und Blerand Kurtishaj 2:0. Doch die Gastgeber steckten nicht auf und verkürzten durch Marco Wiedmann noch vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel drehte der Regionalliga-Absteiger dann mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten die Partie. Tim Olschewski und Nico Moos trafen in der 66. und 68. Spielminute für die Klosterer und schossen ihr Team in die Runde der letzten Acht. "Bis zum etwas überraschenden Anschlusstreffer sah es heute wirklich nicht gut aus, aber spielerisch und kämpferisch war die zweite Halbzeit dafür top. Da hat sich die Mannschaft den Pokalsieg absolut verdient", so Seligenportens Trainer Hendrik Baumgart nach dem Pokalduell.
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Die SpVgg Unterhaching setzte sich erst im Elfmeterschießen gegen den SV Wacker Burghausen durch.
Regionalligisten fordern Drittligisten alles ab

Der Dienstagabend stand ganz im Zeichen der beiden Duelle Regionalliga gegen Dritte Liga - der TSV 1860 München war in Memmingen gefordert, die SpVgg Unterhaching in Burghausen. Und in beiden Spielen durften die Fans der Gastgeber bis zum Schluss auf den Pokal-Coup hoffen. In Memmingen rettete der kurz zuvor eingewechselte Herbert Paul mit dem 1:0-Siegtreffer in der letzten Spielminute seine Münchner Löwen. "Unser Ziel war es, weiterzukommen - das haben wir geschafft. Wir haben nicht aufgehört und wussten um unsere Stärken bei Standardsituationen. Ein großes Kompliment aber auch an den FC Memmingen, der ein tolles Spiel gezeigt hat", sagte Matchwinner Paul nach dem Spiel.

In Burghausen zwang der SV die Hachinger nach torlosen 90 Minuten sogar ins Elfmeterschießen. Bis zum 7:6 für die Spielvereinigung blieben alle Schützen im Wechsel eiskalt vor dem Tor, dann kratzte Hachings Keeper Nico Mantl den Schussversuch von Felix Bachschmid aus dem linken Eck und sicherte dem Toto-Pokalsieger von 2008, 2012 und 2015 den Einzug in die nächste Runde. Wacker-Trainer Wolfgang Schellenberg war trotz der Niederlage stolz auf sein Team: "Wir können erhobenen Hauptes den Platz verlassen. Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, umgesetzt und Haching einen großen Kampf geliefert. Großes Kompliment an meine Mannschaft!"

Ebenfalls denkbar knapp fiel der Pokalsieg des FV Illertissen beim FC Pipinsried aus. Felix Schröter war mit seinem Tor in der 70. Spielminute der Matchwinner im Duell beim Regionalliga-Konkurrenten. Der TSV Buchbach (4:0 gegen den SV Schalding-Heining) und der ATSV Erlangen (3:0 beim ASV Cham) zogen dagegen recht souverän ins Viertelfinale ein.

Viertelfinal-Auslosung am 13. September

In insgesamt vier Regionalzonen spielen die 16 verbliebenen Vereine aus ganz Bayern am 4./5. und 12. September um den Einzug ins Toto-Pokal-Viertelfinale, das am 13. September um 10.30 Uhr live auf der BFV-Facebook-Seite ausgelost wird. Der bayerische Pokalsieger 2018/19 startet in der folgenden Saison im DFB-Pokal. Dort winken ein echter Pokalknüller gegen einen namhaften Bundesligisten und Einnahmen aus der DFB-Pokal-Vermarktung von weit über 100.000 Euro. Amtierender Toto-Pokal-Sieger ist der 1. FC Schweinfurt 05, der in Runde eins dem FC Schalke 04 knapp mit 0:2 unterlag. BFV-Partner Lotto Bayern gibt im Rahmen einer werblichen Sonderaktion zum 20. Geburtstag des Toto-Pokals für jedes erzielte Tor der Pokal-Saison 2018/19 zehn Euro an die BFV-Sozialstiftung. In den bisherigen beiden Runden sowie zuvor in den Finalspielen auf Kreisebene fielen zusammen 389 Tore. Damit kamen bereits 3890 Euro von Lotto Bayern für die BFV-Sozialstiftung zusammen. 2019 werden die 21 Landespokalendspiele am Tag des DFB-Pokal-Finals ausgetragen. Mehr als zehn Stunden lang wird am 25. Mai 2019 in der ARD der Ball rollen. Das Erste zeigt zunächst die Endspiele aller 21 Landespokale in einer großen Livekonferenz, verteilt auf drei verschiedene Anstoßzeiten, ehe am Abend die Übertragung des DFB-Pokal-Finales aus dem Berliner Olympiastadion folgt. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: "Die Idee des DFB-Pokals als gemeinsamer Wettbewerb des gesamten deutschen Fußballs, an dem alle Vereine von der Kreisliga bis zur Bundesliga teilnehmen können, wird mit dem Finaltag der Amateure erstmals an einem Tag zusammen mit dem DFB-Pokal-Finale von der ARD bundesweit ins Bild gesetzt - ein deutliches Zeichen pro Amateurfußball."

Die Achtelfinal-Paarungen

FC Pipinsried (Regionalliga) - FV Illertissen (Regionalliga) - 0:1
ASV Cham (Landesliga) - ATSV Erlangen (Bayernliga) - 0:3
TSV Buchbach (Regionalliga) - SV Schalding-Heining (Regionalliga) - 4:0
SV Wacker Burghausen (Regionalliga) - SpVgg Unterhaching (3. Liga) - 6:7 (n.E.)
FC Memmingen (Regionalliga) - TSV 1860 München (3. Liga) - 0:1
SpVgg Bayern Hof (Bayernliga) - SV Viktoria Aschaffenburg (Regionalliga) - 0:3
SV Seligenporten (Bayernliga) - TSV Rain/Lech (Bayernliga) - 3:2
1. FC Schweinfurt 05 (Regionalliga) - FC Würzburger Kickers (3. Liga) - Mittwoch, 12. September, 19 Uhr

 
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