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2:1 gegen Norwegen: U21 sichert sich EM-Ticket

Letzte Aktualisierung: 12. Oktober 2018

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Auf dem Weg zum 1:0 für Deutschlands U21: Cedric Teuchert. Foto: Getty

Die EM kann kommen: Mit einem 2:1 (2:0) gegen Norwegen hat sich die deutsche U21-Nationalmannschaft vorzeitig den Gruppensieg in der EM-Qualifikation und damit das Ticket für die Europameisterschafts-Endrunde 2019 in Italien und San Marino (16. bis 30. Juni) gesichert. In Ingolstadt sorgte das starke Sturm-Duo mit Cedric Teuchert (21.) und Luca Waldschmidt (31.) für die Tore für das Team von DFB-Trainer Stefan Kuntz, das vor allem in der ersten Halbzeit spielerisch mit schnellem Umschaltspiel und viel Zug zum Tor überzeugte. Birk Risa gelang der Anschlusstreffer für die Gäste (46.).

Faltenbacher: Vorfreude auf Endrunde

"Wir haben heute hier in Ingolstadt einen vor allem in der ersten Hälfte überzeugenden Auftritt der deutschen Mannschaft mit einem gerechten Ergebnis gesehen. Die Zuschauer hatten in jedem Fall Spaß am abwechslungsreichen Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten", sagte BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der auch zur DFB-Delegation zählte: "Dass die EM-Teilnahme jetzt vorzeitig unter Dach und Fach ist, freut uns umso mehr. Herzlichen Glückwunsch an Stefan Kuntz und sein Team. Jetzt hoffen wir auf eine erfolgreiche Endrunde in Italien und San Marino." 

Coburger Teuchert erzielt Führung

Immer wieder setzte das deutsche Team auf schnelle Konter und steile Anspiele auf Teuchert. Der gebürtige Coburger in Diensten des FC Schalke 04 Angreifer tauchte in der Anfangsphase nach jeweils perfektem Zuspiel von Lukas Klostermann (7.) sowie Waldschmidt (9./16.) dreimal vor dem Tor der Norweger auf und scheiterte jeweils knapp ab Schlussmann Sondre Rossbach. Timo Baumgartl (7.) und Waldschmidt (18.) gaben zudem gefährliche Distanzschüsse ab.

Die sechste Chance sollte dann sitzen: Kapitän Jonathan Tah eroberte kurz vor der eigenen Strafraumgrenze den Ball und passte über den halben Platz genau in den Lauf von Teuchert, der seine Gegenspieler abschüttelte und die Kugel zur hoch verdienten Führung im Netz unterbrachte (21.). Für den Schalker war es das bereits achte Tor im deutschen U21-Trikot.

Waldschmidt krönt starken Auftritt mit dem erstem Tor

Das DFB-Team hielt danach Druck und Engagement hoch und Waldschmidt erzwang sein Tor. In der 30. Minute zirkelte der Freiburger die Kugel aus 17 Metern noch mit viel Effet an den Pfosten, keine Minute später hebelte er mit einem Doppelpass die Abwehr der Norweger aus und knallte die Kugel mit voller Wucht aus 13 Metern unter die Latte (31.) und feierte sein erstes Länderspieltor in der U21.

Norwegen tauchte erst kurz vor der Halbzeit zweimal vor dem Tor der Deutschen auf. Erling Haland schob den Ball nach Zuspiel von Morten Thorsby zum vermeintlichen Anschlusstreffer in die Maschen, stand dabei aber knapp im Abseits (37.). Bei einem 18-Meter-Hammer von Martin Ödegaard riss DFB-Keeper Alexander Nübel rechtzeitig die Fäuste hoch und parierte (41.). Auf der Gegenseite zog Waldschmidt noch einmal von links nach innen, visierte das lange Eck an und verzog um einen halben Meter (42.).

Risa gelingt glücklicher Anschlusstreffer

In Halbzeit zwei wurde Deutschland kalt erwischt. Birk Risa schlug die Kugel aus gut 30 Metern aufs Tor. Lukas Klostermann warf sich in den Schuss und fälschte den Ball mit dem Rücken zur Bogenlampe unhaltbar ins eigene Tor ab (46.). Das deutsche Team verlor danach seine Linie und überließ Norwegen die Regie. Gegen Haland verhinderte Nübel mit einem überragenden Reflex den Ausgleich (65.).

Norwegen riskierte nun viel und lief um ein Haar ins offene Messer. In einer Zwei-gegen-Eins-Überzahlsituation traf Florian Neuhaus den linken Pfosten. Der Gladbacher kam noch einmal an den Ball, zögerte mit seinem Abspiel auf Benjamin Henrichs aber zu lange. Der Verteidiger geriet bei seinem Schuss aus 16 Metern in Rücklage und hob die Kugel über das Tor (67.).

Neuhaus und Löwen verpassen die Entscheidung

Wenige Minuten später hatte Deutschland erneut die Chance zum 3:1. Wieder war Neuhaus beteiligt, der diesmal zentral an der Strafraumgrenze mit Übersicht auf Löwen querlegte. Der zog scharf ab - die Kugel flog an Keeper Rossbach vorbei, aber auch um Zentimeter links am Kasten (73.).

In den Schlussminuten verteidigte Deutschland kompakt und zeitweise mit fast allen Spielern am und im eigenen Strafraum. Norwegen fand kein Mittel gegen das Bollwerk, sodass Deutschland den Sieg über die Zeit und die EM-Qualifikation perfekt machte.

Quelle: DFB

 
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