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TSV Abtswind: Zwei Abgänge im Sommer

Letzte Aktualisierung: 14. März 2018

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Julian Schneider (l.) und Peter Mrugalla verlassen den TSV Abtswind. Foto: TSV Abtswind/ Michael Kämmerer

Der Landesligist TSV Abtswind hat die ersten Abgänge für den Sommer bekannt gegeben. Stürmer Peter Mrugalla und Torhüter Julian Schneider werden den Verein nach der Spielzeit 2017/18 verlassen. Mrugalla wechselt nach acht Jahren beim TSV Abtswind zurück zu seinem Heimatverein SC Mainsondheim, da sich der werdende Vater mehr Zeit für das Privatleben mit seiner Familie wünscht. "Wenn du verheiratet bist und ein Kind bekommst, verschieben sich die Prioritäten", sagt Mrugalla. "Ich will Fußball mit weniger Aufwand betreiben, nur noch am Wochenende spielen, ohne zu trainieren." Mit dem Abschied Mrugallas verlieren die Unterfranken einen ihrer verdientesten Spieler. Sein Name stand für Tore: In der Landesliga-Saison 2012/13 ¬- seiner erfolgreichsten - erzielte er 20 Treffer. In der aktuellen Spielzeit steuerte er fünf Tore und sieben Vorlagen bei und hat maßgeblichen Anteil daran, dass der TSV Abtswind nach 20 Spielen in der Landesliga Nordwest an der Tabellenspitze steht. Trainer Petr Skarabela bedauert die Entscheidung des Torgaranten: "Es ist schade, dass Peter uns verlässt."

Ebenfalls den Verein verlassen wird Julian Schneider. Der 23-Jährige schließt sich dem Bayernligisten TSV Großbardorf an und kehrt damit auch zu seinem Heimatverein zurück. Er war seit Sommer 2017 die Nummer eins beim TSV Abtswind. Als Grund für seine Rückkehr in die Heimat gibt er an, dass er den langen Weg von seinem Wohnort zum Trainingsgelände des TSV Abtswind leid sei. "Da bleibt im wahrsten Sinne des Wortes einiges auf der Strecke", sagt Schneider. Mit dem Wechsel nach Großbardorf halbiert sich die Zeit für das wöchentliche Pendeln. Ausschlaggebend war für den 1,96 Meter langen Schlussmann außerdem die Rückkehr zu seinen Wurzeln: "Ich habe in Großbardorf Angehörige und meine Freunde, mit denen ich dann wieder zusammenspielen kann." Skarabela bedauert die Entscheidung des jungen Schlussmanns: "Es ist bedauerlich, dass Julian seinen Vertrag nicht verlängert. Er hat in der Vorrunde stark gehalten. Sein Weggang ist ein großer Verlust für uns sein." In der Restsaison 2017/18 wird der ambitionierte Torwart, der auch schon in der Regionalliga beim 1. FC Schweinfurt 05 das Tor hütete, alles daran setzen, mit Abtswind den Aufstieg in die Bayernliga zu schaffen, um sich in der nächsten Spielzeit mit seinen aktuellen Mannschaftskollegen messen zu können. 

 
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