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Trinken vor und während und nach dem Sport ist enorm wichtig. Verlass dich auf keinen Fall nur auf deinen Durst, denn dann ist es bereits zu spät und Du hast ganz schlechte Karten. Durst meldet dir dein Körper nämlich erst, wenn es eigentlich schon zu spät ist, nämlich dann, wenn er schon so viel Flüssigkeit verloren hat, dass Du längst schon nicht mehr deine volle Leistung bringen kannst.

Flüssigkeit verlierst Du vor allem durch das Schwitzen im Wettkampf oder im Training und genau diese Flüssigkeit musst Du unbedingt so schnell wie möglich wieder ersetzen. Denn weißt Du, was passiert, wenn Du das nicht tust? Du riskierst dann, dass du schneller müde wirst, vielleicht sogar Krämpfe bekommst und eben nicht mehr undertprozentig leistungsfähig bist.


Was du trinken solltest

Sehr gut geeignet ist immer und über all Wasser, um die Reserven wieder aufzufüllen. Nimm am besten Wasser mit wenig oder gar keiner Kohlensäure, um ein Blähungsgefühl zu vermeiden.
Während Du schwitzt, verlierst Du auch Salz. So genannte "Isotonische" Getränke (Sportdrinks) helfen deinem Körper, das Salz zu ersetzen. Wasser mit Fruchtsaft zu gleichen Teilen gemischt ergibt ein hervorragendes  isotonisches Getränk.

 

Leider passiert es immer wieder einmal. Man knickt um, geht nach einem Zweikampf zu Boden oder der Muskel tut auf einmal weh. Wenn man dann weiß, was zu tun ist, kann man die Verletzung zwar nicht mehr ungeschehen machen, aber die Heilung durchaus positiv beeinflussen. Damit man dann möglichst schnell wieder völlig gesund auf dem Platz stehen kann.

Ich bin umgeknickt oder der Muskel tut weh! Was tun?

Merk dir am besten folgende Regel, lern sie auswendig und denk dann im Ernstfall dran:
P >> Pause
E >> Eis
C >> Compression (aus dem englischen für "Kompression")
H >> Hochlagern



 

Wichtig ist, dass Du die Verletzung sehr ernst nimmst und möglichst schnell handelst, sonst riskierst Du, dass sich die Verletzung noch verschlimmert. Wichtig ist, dass Du sofort eine Pause einlegst, der Muskel oder die Bänder dürfen auf keinen Fall weiterbelastet werden. In der Pause heißt es dann kühlen, und zwar am besten mit Eis, nicht mit Kältespray. Leg das Eis nicht direkt auf die Verletzung, sondern wickle das Eis in ein T-Shirt oder Handtuch ein, bevor Du die betroffene Stelle kühlst, Du kannst dir sonst Erfrierungen zuziehen. Um einen Bluterguss zumindest zu minimieren, solltest Du nun die betroffene Stelle mit einem Druckverband abbinden (Compression). Der Druck sollte spürbar sein, allerdings nicht so groß, dass es weh tut. Als letztes solltest Du die betroffene Stelle hochlagern, das erleichtert den Blutrückfluss und verhindert Blutansammlungen an der verletzten Stelle.
 
Auf jeden Fall aber solltest Du einen Arzt aufsuchen, wenn du dich verletzt hast. Nur ein Arzt kann dir mit seinem Wissen optimal helfen, die jeweilige Verletzung schnell und vor allem vollständig wieder auszukurieren.

 

Wenn Hitzelsberger aus dem Mittelfeld kommt, haut er den Ball manchmal wie an einer Schnur gezogen auf das Tor. Meistens fliegt der Ball ohne sich zu drehen, das heißt er hat keinen Effet. Wie funktioniert es nun, den Ball mit voller Kraft ohne Effet zu spielen?

Ganz einfach: Du musst zunächst einmal den Ball genau in der Mitte treffen. Dazu solltest Du gerade auf den Ball zulaufen. Wenn Du seitlich anläufst, ist es nicht leicht, den ganzen Schwung und die Kraft aus deinem Anlauf auf den Ball zu übertragen. Auf alle Fälle solltest Du versuchen, den Ball dort zu treffen, wo an den Fußballschuhen oder den Turnschuhen die Schnürsenkel zusammengebunden werden. Der Fuß muss in seinem Gelenk ganz fest sein - am besten Du stellst Dir vor, er wäre eingegipst. Die Fußspitze zeigt dabei nach unten.

Beim Torschuss soll der Ball natürlich nicht über das Tor fliegen. Deswegen achte darauf, ohne Unterbrechung einfach weiterzulaufen. Jetzt wird es Dir sicher gelingen, einen geraden Spannstoß flach und "volle Pulle" zum Tor zu schießen. Übrigens der Schuss wird immer härter, je scheller Du zum Ball läufst und deine ganze Kraft in die Aktion einbringst. Aber immer daran denken: Lauftempo steigern, schießen und weiterlaufen!



 

Üben:

Denke daran: Du musst mit beiden Füßen gut schießen können.

Einfach an die Wand schießen und die richtige Bewegungsausführung machen, ist der Einstieg. Dabei bitte nicht gleich wie Thomas Hitzlsperger - das dauert noch ein bisschen. Erst langsam anfangen, dafür aber richtig. Am Anfang kann der Ball noch liegen. Den zurückkommenden Ball solltest Du anhalten und dann mit dem anderen Fuß üben, um das Schießen mit beiden Füßen zu trainieren. Wenn du das beherrschst, kannst du den Ball, der von der Wand zurückkommt, auch mal direkt spielen. Mit dem schwachen Fuß wird es nicht gleich so gut gehen, aber es wird schon werden. Übung macht den Meister!

Später sollte natürlich ein Torwart hinzukommen. Ein Freund im offenen Garagentor, oder auch der Vater oder die Mutter, Hauptsache es ist ein Torwart in der Kiste. Und wenn das Garagentor für die Mama zu groß ist, kannst du auch die Wohnzimmertür als Tor verwenden - dann aber vorher fragen! Viel Spaß!

 

 
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