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UEFA Regions Cup

Impressionen von der Zwischenrunde des UEFA Regions Cup



UEFA Regions Cup: BFV-Elf triumphiert

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Ebnete mit seinem Treffer den Weg zum Zwischenrunden-Sieg: Marco Luburic (rechts).

 Der bayerische Traum vom Gewinn der europäischen Amateurfußballkrone geht in die nächste Runde! Deutschland hat sein "Finale dahoam" gewonnen und sich den Gruppensieg in der Zwischenrunde des UEFA Regions Cup gesichert: Die Elf von Trainer Engin Yanova setzte sich im dritten und letzten Spiel der Gruppe 5 mit 2:0 (1:0) gegen die bis dato verlustpunktfreien Serben durch und gewann damit auch den direkten Vergleich in der Konstellation mit den punktgleichen Mannschaften aus Israel und Serbien. Die Treffer vor 469 Zuschauern in Rain am Lech erzielten Marco Luburic (8.) und David Bauer (50.) - beide Akteure laufen in der Bayernliga für den TSV Rain auf. Durch den Erfolg im Zwischenrundenturnier hat die Auswahl des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) auch das Ticket für die Teilnahme am Endturnier der besten acht Teams aus Europa im kommenden Jahr gelöst. Der Austragungsort steht noch nicht fest. In der Geschichte des Turniers konnte bis dato mit Baden-Württemberg nur eine deutsche Mannschaft die Endrunde erreichen.

"Das ist ein Wahnsinn", freute sich der deutsche Delegationsleiter Jürgen Faltenbacher: "Dieser Turniersieg bildet den perfekten Abschluss dieser Zwischenrunde, die der BFV gemeinsam mit den Vereinen in Perfektion organisiert hat. Darauf können wir stolz sein. Unsere bayerische Auswahl hat das gezeigt, was man gemeinhin deutschen Mannschaften bei Turnieren nachsagt: Wir sind von Spiel zu Spiel stärker geworden und am Ende ein verdienter Sieger."

"Ich bin wahnsinnig stolz auf die Mannschaft. Ihr habt das riesig gemacht. Wir haben immer an euch geglaubt. Die Endrunde im kommenden Jahr wird nochmals ein echter Höhepunkt", sagte BFV-Präsident Rainer Koch, der die Partie im Livestream auf der BFV-Facebook-Seite in Katar mitverfolgt hatte, in seiner Videobotschaft direkt nach Schlusspfiff.

Von Verbandstrainer Engin Yanova gab es ein dickes Dankeschön an sein Team: "Die Jungs haben auch heute wieder alles reingehauen und sich für eine erstklassige Leistung belohnt. In diesem Spiel war alles drin, was den Fußball ausmacht. Ich bin stolz auf mein Team, das jetzt auch so richtig feiern darf. In diesen zehn Tagen des Turniers sind wir immer enger zusammengerückt und haben uns heute als echte Einheit präsentiert. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Vorbereitungszeit war äußerst knapp."
Im Vergleich zum 6:0 (1:0)-Erfolg vom Sonntag in Hankofen gegen Malta nahm BFV-Verbandstrainer Engin Yanova gegen die Auswahl Serbiens drei Änderungen in der Startformation vor: Im Tor spielte Lukas Trum (SV Egg an der Grüz), dazu standen David Bauer (TSV Rain/Lech) und Michael Kraus (TSV Aubstadt) von Beginn an auf dem Feld. Der 30 Jahre alte Kraus agierte wieder als Kapitän, nachdem er in der Partie gegen Malta aus privaten Gründen hatte passen müssen und von Franz Fischer (FC Garmisch-Partenkirchen) vertreten worden war.

Es war ein perfekter Auftakt für die deutschen Farben im Rain am Lech, wo sonst der TSV in der Süd-Gruppe der Bayernliga nach Punkten und Toren jagt - und einer, der hier sozusagen "daheim" ist, sorgte für die Führung der BFV-Auswahl: Marco Luburic vom TSV Rain versenkte an "seiner" Wirkungsstätte einen Freistoß aus 19 Metern im linken unteren Eck des serbischen Gehäuses zur frühen deutschen Führung (8.). Es war der zweite Turniertreffer von Luburic, der bereits in der Auftaktpartie gegen Israel (1:2) einen Foulelfmeter verwandelt hatte. "Natürlich freut mich das Tor, aber letztlich haben wir als Mannschaft gewonnen. Es ist schon ein geiles Gefühl, dass wir hier in Rain, wo ich sonst spiele, den Sack zugemacht haben", sagte Luburic: "Dieses Turnier war etwas ganz Außergewöhnliches. Als Amateurfußballer durften wir uns wie echte Profis fühlen. Der BFV hat hier einen tollen Job gemacht."

Eine Viertelstunde danach hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, doch da stand das Aluminium dem zweiten deutschen Treffer im Wege. Moritz Heigl hatte sich bis zur Torauslinie durchgetankt und ein Auge für seinen Mitspieler Franz Fischer: Der 29-Jährige vom FC Garmisch-Partenkirchen nahm die Kugel direkt, diese am touchierte den Außenpfosten (23.). Es war ein beeindruckender Auftakt der Deutschen! Erst zehn Minuten vor dem Seitenwechsel verschärften die Serben das Tempo etwas, gelangten aber noch nicht zu zwingenden Abschlussmöglichkeiten, die BFV-Defensive stand sicher. Bis kurz vor dem Halbzeit-Pfiff - da mussten sie zwei brenzlige Situationen überstehen: Zunächst verpasste Milos Milickovic eine scharfe Hereinhabe (38.), dann zielte der Serbe aus drei Metern haarscharf daneben (43.).

Es war zweifelsfrei das Spiel der "Einheimischen": Denn auch nach der Pause war es einer, der das Geläuf im Georg-Weber-Stadion bestens kennt und ins Schwarze traf: Im Anschluss an eine Ecke schraubte sich David Bauer vom TSV Rain in die Höhe, köpfte die Kugel zum 2:0 in die Maschen (50.). Nach 50 Minuten war die deutsche Auswahl auf Kurs, wäre der Schlusspfiff da ertönt, die BFV-Auswahl hätte den Gruppensieg in der Tasche gehabt. So aber waren noch 40 Minuten auf der Uhr, eine Vorentscheidung ließ auf sich warten. Denn der Kopfball von Franz Fischer strich knapp am Kasten vorbei. Und nach einer knappen Stunde klärte ein serbischer Fuß den Schuss von Niklas Reuthelhuber von der SpVgg Ansbach gerade noch auf der Linie. Deutschland war drauf und dran, den Sack zuzumachen, während die Serben ebenfalls den Vorwärtsgang einlegten. Es war jetzt ein offener Schlagabtausch, bei dem auch die Serben ihre Möglichkeiten zum Anschlusstreffer besaßen. Die Deutschen hatten einige Schrecksekunden zu überstehen - auf der Gegenseite verpasste Patrick Kroiß das 3:0 (71.).

Ab diesem Zeitpunkt sorgten die Yanova-Schützlinge wieder für Entlastung, hielten die Serben so vom eigenen Gehäuse fern und behielten in der hektischen Schlussphase - zwei Serben mussten noch vom Platz - einen kühlen Kopf, brachten den Vorsprung sicher ins Ziel.

"Dieser Sieg ist das i-Tüpfelchen auf einer unvergesslichen Woche. Wir haben immer an uns geglaubt und hatten beste Bedingungen. Da wollten wir auch auf dem Platz etwas zurückgeben, es ist alles andere als selbstverständlich, dass der BFV für uns hier alles tut, um erfolgreich sein zu können", sagte Torschütze Bauer.

Die Spielstatistik

Serbien: Katanic - Dasic, Skoko, Jovanov, Savija, Arbutina, Bursac (83. Kostic), Matic (55. Pokrajac), Hadinac, Milickovic, Beric (55 Stojanovski).

Deutschland: Trum (SV Egg an der Grüz) - Heigl (TSV 1860 München II), Bauer (TSV Rain/Lech), Fromholzer (FSV Erlangen-Bruck), Luburic (TSV Rain/Lech, 59. Nagengast/SpVgg Jahn Forchheim), Kraus (TSV Aubstadt), Fischer (FC Garmisch-Partenkirchen), Kroiß (SpVgg Ansbach, 74. Müller/Rain/Lech), Reutelhuber (SpVgg Ansbach, 85. Root/SSV Jahn Regensburg II), Gebhart (TSV 1860 München II), Marx (ATSV Erlangen).

Schiedsrichter: Vilkov (Russland).

Tore: 0:1 Luburic (8.), 2:0 Bauer (50.).

Rot: Hadinac (90.+3, Serbien, grobes Foulspiel).

Gelb-Rot: Skoko (90.+5, Serbien, Foulspiel und Unsportlichkeit).

Zuschauer: 469 (in Rain/Lech).

Engin Yanova: "Werden alles reinwerfen"

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Erwartet ein kampfbetontes Spiel: BFV-Coach Engin Yanova.

Die Uhr tickt rückwärts: In weniger als 24 Stunden ertönt im Georg-Weber-Stadion in Rain am Lech der Anpfiff für das große "Finale" in der Zwischenrunde des UEFA Regions Cup. Ab 14 Uhr kämpfen die deutsche Mannschaft und das bislang zweimal siegreiche Team aus Serbien um den Gruppensieg und das Ticket für die Endrunde bei der Europameisterschaft der Amateure.

Eines steht schon fest: Die Zuschauer dürfen sich auf ein packendes Match freuen - schließlich muss die BFV-Auswahl die Serben schlagen und dazu mindestens zwei Tore erzielen, um den Gruppensieg aus eigener Kraft perfekt zu machen. "Gegen Serbien erwarte ich ein kampfbetontes Spiel - schließlich geht es um den Gruppensieg und den Einzug in die Endrunde beim UEFA Regions Cup. Die Serben werden sicherlich alles reinwerfen - ebenso wie wir auch", erklärte BFV-Auswahltrainer Engin Yanova beim Abschlusstraining am Dienstag auf dem TSV-Platz in Neustadt an der Donau (Interview).

TSV Rain spendet Zuschauereinnahmen für wohltätigen Zweck

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) ist in Rain dabei und überträgt die Partie in voller Länge live auf Facebook (www.facebook.com/bfvonline). Tickets für die Partien am dritten und letzten Spieltag in Rain am Lech gibt es zum Preis von drei Euro (ermäßigt zwei Euro, Kinder bis sechs Jahren haben freien Eintritt) an den Tageskassen, die um 13 Uhr öffnen. Die kompletten Zuschauer-Einnahmen stellt der TSV Rain/Lech für einen wohltätigen Zweck zur Verfügung. Das haben der sportliche Leiter Alexander Schroder und Abteilungsleiter Detlef Simonis im Vorfeld der Partie bekannt gegeben. "Wir hoffen natürlich, dass möglichst viele Zuschauer unsere Jungs im Regions Cup-Finale anfeuern und damit auch unsere Aktion für den guten Zweck unterstützen", erklärt Alexander Schroder. 

Vollgas - nicht nur auf dem Fußballplatz

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Teambuilding und Ablenkung vor dem großen Regions Cup-"Finale" gegen Serbien in Rain am Lech: Die deutsche Mannschaft um BFV-Cheftrainer Engin Yanova nutzte den spielfreien Montag für einen Ausflug auf die Kartbahn in der Fun Arena Ingolstadt. In Qualifying und anschließendem Rennen zeigten die Spieler, dass sie nicht nur auf dem Fußballplatz mächtig Gas geben können. Die Nase vorn hatten letztlich Franz Fischer (1. FC Garmisch-Partenkirchen) und Florian Fromholzer (FSV Erlangen-Bruck), die Sebastian Gebhart (TSV 1860 München II) und Jonas Wieselberger (SpVgg Landshut) hinter sich ließen. Platz drei sicherten sich Niklas Reutelhuber und Patrick Kroiß (beide SpVgg Ansbach).

Am heutigen Dienstag steht das Abschlusstraining und die Videoanalyse der Serbien-Spiele mit Trainer Engin Yanova an, bevor es am Mittwoch ums Ganze geht: Um 14 Uhr wird im Georg-Weber-Stadion in Rain am Lech das "Finale" gegen Serbien angepfiffen. Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) überträgt die Partie in voller Länge per Livestream auf seiner Facebook-Seite (www.facebook.com/bfvonline).

Die Ausgangslage im Kampf um den Einzug in die Endrunde im kommenden Jahr ist dabei klar: Das Team von BFV-Verbandstrainer Engin Yanova braucht gegen die zweimal siegreichen Serben nicht nur einen Sieg, sondern muss mindestens zwei Treffer erzielen, um aus eigener Kraft den Gruppensieg perfekt zu machen. Serbien hingegen reicht gegen Deutschland ein Remis, um Platz eins zu verteidigen.

UEFA Regions Cup: Finale im Livestream

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Jetzt gilt es: Die deutsche Mannschaft kämpft am Mittwoch in der Zwischenrunde des UEFA Regions Cup um den Gruppensieg. Wenn um 14 Uhr im Georg-Weber-Sation in Rain am Lech der Showdown gegen Serbien angepfiffen wird, ist der Bayerische Fußball-Verband (BFV) live dabei und zeigt die Partie in voller Länge per Stream auf seiner Facebook-Seite (www.facebook.com/bfvonline). 

Die Ausgangslage im Kampf um den Einzug in die Endrunde ist dabei klar: Die BFV-Auswahl hat den Gruppensieg nach dem 6:0-Erfolg gegen Malta in Hankofen wieder in der eigenen Hand. Allerdings braucht das Team von BFV-Verbandstrainer Engin Yanova gegen die zweimal siegreichen Serben nicht nur einen Sieg, sondern muss mindestens zwei Treffer erzielen. Sollte beides eintreten, wäre der bayerischen Auswahl der Turniersieg sicher, ungeachtet dessen, wie sich parallel Israel gegen Malta (14 Uhr, Neustadt/Donau) schlägt. Serbien hingegen reicht gegen Deutschland ein Remis, um Platz eins zu verteidigen.

"Wir hoffen natürlich, dass die Hütte voll sein wird und die Zuschauer für ordentlich Stimmung sorgen werden. Für uns Rainer ist das Heimspiel wirklich etwas ganz Besonderes. In der eigenen Stadt vor Freunden und Familie Vollgas zu geben, und das für Deutschland: Mehr geht nicht", erklärt David Bauer vor dem großen "Endspiel".

Tickets für die Partien am dritten und letzten Spieltag in Rain am Lech gibt es zum Preis von drei Euro (ermäßigt zwei Euro, Kinder bis sechs Jahren haben freien Eintritt) an den Tageskassen, die um 13 Uhr öffnen. 

David Bauer: "Es fühlt sich an wie ein Traum"

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Fiebert dem "Finale dahoam" entgegen: David Bauer vom TSV Rain/Lech.

Die deutsche Mannschaft ist zurück im Rennen um den Gruppensieg bei der Zwischenrunde des UEFA Regions Cup: Nach dem 6:0-Erfolg vom Sonntag gegen Malta kommt es am Mittwoch in Rain am Lech ab 14 Uhr zum Showdown zwischen der BFV-Auswahl und den bislang zweimal siegreichen Serben. Im direkten Duell um den Einzug in die Endrunde im kommenden Jahr ist die Ausgangslage klar: Das Team von BFV-Verbandstrainer Engin Yanova braucht einen Sieg und muss mindestens zwei Treffer erzielen - sollte beides eintreten, wäre der bayerischen Auswahl der Turniersieg sicher, ungeachtet dessen, wie sich parallel Israel gegen Malta (14 Uhr, Neustadt/Donau) schlägt. Serbien hingegen reicht gegen Deutschland ein Remis, um Platz eins zu verteidigen. Vor dem großen "Finale" am Tag der Deutschen Einheit (Livestream auf www.facebook.com/bfvonline) spricht David Bauer (23, Abwehr) vom TSV Rain/Lech über das große Ziel Gruppensieg, die "Wiederauferstehung" gegen Malta, den Zusammenhalt im Team und sein "Finale dahoam" gegen Serbien. 

Besser hätte es am zweiten Spieltag kaum laufen können. Nach dem 6:0 gegen Malta und dem knappen 1:0-Sieg der Serben gegen Israel ist der Gruppensieg wieder aus eigener Kraft möglich. Mussten Sie sich nach einer Nacht erst einmal zwicken, um zu realisieren, dass es kein Traum war?

David Bauer: Unser Ziel war es, dass wir den Gruppensieg am letzten Spieltag noch aus eigener Kraft schaffen können. Das ist uns gelungen, jetzt haben wir unser Endspiel in Rain - und es fühlt sich tatsächlich wie ein Traum an. Wir wussten zwar, was wir können, waren gegen Malta in der ersten Viertelstunde noch ein bisschen nervös. Aber die Führung hat uns dann die nötige Sicherheit gegeben und letztlich haben wir mit dem 6:0 unsere Hausaufgaben auch erledigt und eindrucksvoll gezeigt, was wir draufhaben. Diese Leistung und diese Siegermentalität wollen wir jetzt auch im Finale abrufen. Der Sieg der Serben gegen Israel hat uns natürlich zusätzlich Flügel verliehen - wir waren ja auf Schützenhilfe angewiesen. Wir haben uns die Partie auf der Fahrt von Bad Gögging nach Hankofen im Bus im Livestream angeschaut und der Jubel war natürlich groß, als das 1:0 gefallen ist. Denn da wussten wir: Jetzt liegt es an uns. Nur an uns.

Wie schwer war es vor dem Anpfiff, die knappe Niederlage aus dem Auftaktspiel gegen Israel aus den Gliedern zu schütteln?

Bauer: Für uns war das Spiel gegen Malta nach der Auftaktniederlage definitiv ein kleines Endspiel, weil wir wussten, dass wir in der Bringschuld sind und liefern müssen, um die Chance auf den Gruppensieg zu wahren. Spätestens nach der Führung haben wir dann aber den Ballast abgeworfen und befreit aufgespielt.

Die bayerische Auswahl wurde extra für den UEFA Regions Cup zusammengestellt und es blieb nicht viel Vorbereitungszeit. Dennoch hatte man von Beginn das Gefühl, dass da eine echte Mannschaft auf dem Platz steht. Was ist das Geheimnis?

Bauer: Die Trainer haben bei der Kaderauswahl ein gutes Händchen bewiesen, was die unterschiedlichen Spielercharaktere betrifft - das war sicherlich entscheidend. Darüber hinaus gab es von Anfang an einen klaren Plan, wie wir uns in der Kürze der Zeit taktisch aufstellen können und wie der Matchplan aussehen kann. Nicht zu kompliziert, aber effektiv. Im Training waren alle sehr fokussiert. Das hat auch geholfen. Zudem passt das Mannschaftsgefüge perfekt: Es sind einige erfahrene Spieler dabei und einige junge Wilde. Auch drum herum passt es einfach: Dass wir über die komplette Zeit über in Bad Gögging zusammen sind und viel Zeit miteinander verbringen, schweißt natürlich zusammen und stärkt den Teamgeist.

Mit Johannes Müller und Marco Luburic sind ja noch zwei weitere Spieler aus Rain am Lech mit dabei. Wie ist die Stimmung im Verein vor dem großen Finale in Rain?

Bauer: Der Verein stand von Beginn an voll hinter der Sache und hat uns Spieler auch ermutigt, sich für die Teilnahme zu bewerben. Ursprünglich waren bei den ersten Sichtungs-Trainings ja gleich fünf Spieler aus Rain mit dabei. Unser Geschäftsführer Alexander Schroder gibt wirklich Vollgas, um die Partie in Rain groß aufzuziehen. Dass das Match gegen Serbien am Mittwoch im Georg-Weber-Stadion jetzt echten "Endspiel-Charakter" besitzt, ist natürlich auch für mich persönlich und den Klub das i-Tüpfelchen.

Was erwartet die Zuschauer in Rain?

Bauer: Die Anlage ist super, der Platz erstklassig. Die Voraussetzungen für ein packendes Match sind also gegeben. Das 6:0 gegen Malta war definitiv auch nochmal wichtig. Die Zuschauer wissen jetzt: Deutschland ist noch im Rennen um den Gruppensieg und hat diesen sogar in der eigenen Hand. Deshalb denke ich schon, dass die Hütte voll sein wird und die Zuschauer für ordentlich Stimmung sorgen werden. Für uns Rainer ist das Heimspiel natürlich etwas ganz Besonderes. In der eigenen Stadt vor Freunden und Familie Vollgas zu geben, und das für Deutschland: Mehr geht nicht.

Die Serben nutzen den spielfreien Montag für einen Besuch auf dem Oktoberfest. Ein Vorteil für euch?

Bauer (lacht): Die Jungs haben auf dem offiziellen Bankett schon ein bisschen Gas gegeben. Aber ich glaube nicht, dass ihr Wiesn-Besuch uns einen großen Vorteil verschaffen wird. Die serbischen Spieler haben sich über die komplette Zeit hinweg sehr diszipliniert präsentiert - nicht nur auf dem Platz, sondern auch während der Freizeit im Hotel. Die Mannschaft ist sehr fokussiert, lässt sich kaum aus der Ruhe bringen und strahlt auch aus, dass sie das Turnier unbedingt gewinnen will. Aber an uns muss man auch erst einmal vorbeikommen.

Ein Sieg allein reicht gegen Serbien nicht. Für den Gruppensieg muss die deutsche Mannschaft mindestens zwei Tore erzielen.

Bauer: Wir werden die Sache sicherlich nicht mit der Brechstange angehen, sondern ruhig unser Spiel aufziehen. Torchancen werden sich immer ergeben. Das war ja auch schon gegen Israel so, wenn ich allein an die zwei Riesenchance von Franz Fischer in der Anfangsphase denke, wo er den Ball zweimal über die Latte jagt und den gegnerischen Torhüter an den Kopf schießt. Und gegen Malta war es nicht anders. Wir wissen, dass wir unsere Möglichkeiten bekommen werden und immer auch für mehr als einen Treffer gut sind. Das gibt Sicherheit. Auch hinten stehen wir sehr sicher. Die Defensive und unsere Torhüter machen einen exzellenten Job, deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir es schaffen werden. Wir haben eine Idee, die wir durchziehen wollen - und für den Fall der Fälle auch noch einen Plan B in der Tasche. Wenn alle so diszipliniert auftreten wie gegen Malta, habe ich keinerlei Bedenken.

Wie sehen die Tage bis zum großen Finale aus, was steht noch auf dem Programm:

Bauer: Erst ist großer Teamnachmittag, Spieler und Trainer gehen zusammen Kartfahren. Wobei ich hoffe, dass die Serben auf der Wiesn ein bisschen mehr Gas geben werden als wir auf der Strecke (lacht). Am Dienstag stehen dann das Abschlusstraining und die Videoanalyse der Serbien-Spiele mit Trainer Engin Yanova an, der uns sicherlich auch noch zwei, drei taktische Maßgaben mit an die Hand geben wird. Mittwoch noch anschwitzen und dann geht es raus auf den Platz - bis in die Haarspitzen motiviert. Da gibt es dann nur ein Ziel.

Tickets für die Partien am dritten und letzten Spieltag in Rain am Lech gibt es zum Preis von drei Euro (ermäßigt zwei Euro, Kinder bis sechs Jahren haben freien Eintritt) an den Tageskassen, die um 13 Uhr öffnen.

Der Traum vom Gruppensieg lebt wieder

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Der Traum vom Gruppensieg lebt wieder: Die deutsche Auswahl hat drei Tage nach der bitteren 1:2 (0:0)-Auftaktniederlage gegen Israel den ersten Sieg in der Zwischenrundengruppe 5 des Turniers um den UEFA Regions Cup eingefahren: Das Team von BFV-Verbandstrainer Engin Yanova setzte sich im niederbayerischen Hankofen mit 6:0 (1:0) gegen Malta durch. Die Treffer für die Mannschaft des Bayerischen Fußball-Verbandes erzielten Sebastian Marx (26.), Florian Fromholzer (50.), Sebastian Gebhardt (55.), Franz Fischer (60.), Philipp Nagengast (80.) und David Bauer (87., Foulelfmeter) vor über 400 Zuschauern im niederbayerischen Hankofen.

"Für uns war es wichtig, dass wir den Balast, den wir zweifelsfrei nach der Niederlage gegen Israel mit uns herumgetragen haben, heute abwerfen. Das ist uns geglückt", sagte Verbandstainer Engin Yanova: "Am Ende hätten es in der Schlussphase durchaus noch ein paar Tore mehr sein können. Das spielt aber letztlich keine Rolle. Wir freuen uns jetzt auf unser Endspiel gegen Serbien."

Für den BFV-Delegationsleiter Jürgen Faltenbacher war das "heute der Lohn für die Leistung, die auch schon gegen Israel gepasst hat. Umso mehr freut es uns, dass sich nun auch das Ergebnis eingestellt hat und wir zurück im Rennen um den Gruppensieg sind. Es wird ein packendes Endspiel in Rain." Außerdem lobte der BFV-Schatzmeister die Vereinsverantwortlichen in Hankofen für die perfekten Rahmenbedingungen: "Das ist keine Selbstverständlichkeit, schließlich gelten hier internationale Vorgaben, die der Verein zusammen mit dem BFV auf höchstem Niveau umgesetzt hat. Das hat uns die UEFA in ihrem Zwischenfazit auch schon bestätigt."

Damit ist klar, dass die BFV-Auswahl die Gruppe F noch als Sieger beenden und damit das Ticket für die Teilnahme an der Endrunde im kommenden Jahr lösen kann: In Rain am Lech kommt es an diesem Mittwoch, dem Tag der Deutschen Einheit, ab 14 Uhr (Livestream auf www.facebook.com/bfvonline) zum "Endspiel" gegen die bis dato zweimal siegreichen Serben. Deutschland muss sich dabei durchsetzen und mindestens zwei Treffer erzielen - sollte beides eintreten, wäre der bayerischen Auswahl der Turniersieg sicher, ungeachtet dessen, wie sich parallel Israel gegen Malta (14 Uhr, Neustadt/Donau) schlägt. Tickets für die Partien am dritten und letzten Spieltag in Rain am Lech und Neustadt an der Donau gibt es zum Preis von drei Euro (ermäßigt zwei Euro, Kinder bis sechs Jahren haben freien Eintritt) an den Tageskassen, die um 13 Uhr öffnen.

"Wir wollten es selbst in der Hand haben, jetzt ist es soweit. Das wird alles andere als einfach gegen Serbien. Aber wir gehen hochmotiviert in die Partie und werden alles raushauen", sagte Niklas Reutelhuber von der SpVgg Ansbach.

 

Auf Seiten der BFV-Auswahl führte einen Tag nach seinem 29. Geburtstag Franz Fischer vom FC Garmisch-Partenkirchen das Teams als Kapitän aufs Feld. Michael Kraus vom TSV Aubstadt, der die Binde im Auftaktmatch getragen hatte, musste gegen Malta aus privaten Gründen passen. Überhaupt hatte Engin Yanova im Vergleich zum Auftakt gegen Israel für die Partie in Hankofen gegen Malta vier Veränderungen in der Startelf vorgenommen: Manuel Glasl, Eduard Root, Moritz Heigl und Patrick Kroiß feierten ihr Startelf-Debüt beim UEFA Regions Cup.

"Das hat zum einen damit zu tun, dass wir von Tag zu Tag besser zusammenfinden und wir wissen, wer auf welcher Position am besten zum Tragen kommt. Schließlich sind wir noch nicht lange zusammen", sagte Yanova.

Der Kapitän war es denn auch, der die erste Möglichkeit für die ganz in Blau spielende deutsche Mannschaft verbuchte: Nach nur vier Minuten verfehlte der Schuss von Franz Fischer das maltesische Gehäuse nur knapp. Die Yanova-Elf war gewillt, fix für klare Verhältnisse zu sorgen, produzierte zunächst weiter Chancen wie Fließbandarbeiter. Der Kopfball von Philipp Nagengast (6.) ging drüber, nur vier Minuten darauf zielte Nagengast am Kasten vorbei, zudem traf er noch die Latte. Gerade, als der Anfangselan im deutschen Spiel etwas abzuflachen drohte, war Sebastian Marx vom ATSV Erlangen zur Stelle, drückte eine Ecke zur 1:0-Führung über die Linie (26.). Zwar hatte die BFV-Auswahl in der Folge weiter mehr vom Spiel, doch auch Malta wurde ein-, zweimal im Ansatz gefährlich und die Deutschen etwas zu nachlässig. Erst gegen Ende der ersten Hälfte hatten die Bayern wieder ein deutliches Übergewicht.

"Es war verdammt wichtig, in der ersten Halbzeit in Führun zu gehen. Das hat uns die nötige Sicherheit gegeben", sagte Nagengast.

 

Auch nach dem Gang aus der Kabine drückten die Deutschen aufs Gaspedal: Eine Nagengast-Flanke brachte Fischer nicht im Kasten unter (49.), aber nur Sekunden später klingelte es dann doch zum zweiten Mal: Einen zu kurz geratenen Befreiungsschlag nahm Florian Fromholzer (FSV Erlangen-Bruck) aus rund 18 Metern direkt und schickte die Kugel auf direktem Wege in den maltesischen Giebel (50.). Das war so etwas wie der Dosenöffner für die Yanova-Schützlinge, die wiederum nur fünf Minuten später auf 3:0 erhöhten: Nagengast flankte von der Torauslinie in den Strafraum, Sebastian Gebhardt von den "kleinen" Münchner Löwen traf aus kurzer Distanz. Hernach ergaben sich Möglichkeiten im Akkord - allerdings zunächst ohne von Erfolg gekrönten Abschlüssen. Malta indes wusste sich aus der deutschen Umklammerung nicht mehr zu befreien.

Nach einer Stunde spielten Fischer, Kroiß und Niklas Reuthelhuber Katz und Maus mit den Maltesern - am Ende der sehenswerten Kombinationskette auf engstem Raum im Sechzehner schob Fischer zum 4:0 ein. Den Schlusspunkt aus dem Spiel heraus setzte Nagengast, der bis dato als Vorbereiter geglänzt hatte. Mit seinem Treffer zum 5:0 zehn Minuten vor dem Ende belohnte er sich für seinen Auftritt. Das halbe Dutzend machte schließlich David Bauer voll, der Bayernliga-Kicker aus Rain verwandelte einen Foulelfmeter souverän zum 6:0-Enstandt (87.).

Die Spielstatistik

Deutschland: Glasl (TSV Buchbach II) - Root (SSV Jahn Regensburg II), Heigl (TSV 1860 München II), Fromholzer (FSV Erlangen-Bruck), Luburic (TSV Rain/Lech, 65. Wieselsberger/SpVgg Landshut), Kroiß (SpVgg Ansbach, 74. Müller/TSV Rain/Lech), Fischer (FC Garmisch-Partenkirchen), Nagengast (SpVgg Jan Forchheim), Reutelhuber (SpVgg Ansbach), Gebhart (TSV 1860 München II), Marx (ATSV Erlangen, 58. Bauer/TSV Rain/Lech).

Malta: Parnis - Hill (70. Bezzina), Grima, Polo Longorela, Xerri, Mercieca (88. Debrincat), Vella, Mizzi, Stojanovic, Pace (61. Azzopardi), Mercieca.

Schiedsrichter: Luca (Serbien-Montenegro).

Tore: 1:0 Marx (26.), 2:0 Fromholzer (49.), 3:0 Gebhardt (55.), 4:0 Fischer (60.), 5:0 Nagengast (80.), 6:0 Bauer (87., Foulelfmeter).

Zuschauer: 409 (in Hankofen).

Serbien schlägt Israel 1:0

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Die Serben im roten Trikot behielten auch in ihrem zweiten Spiel die Oberhand.

Die Auswahl Serbiens hat auch ihr zweites Spiel der Zwischenrunde um den UEFA Regions Cup in Bayern für sich entschieden und ist damit das einzige Team aus der Gruppe F, das bei der Europameisterschaft der Amateurfußballer ohne Verlustpunkt dasteht: Die Schützlinge von Trainer Aleksandar Stevanovic ließ drei Tage nach dem 4:0 (2:0)-Erfolg gegen Malta einen 1:0 (1:0)-Sieg gegen Israel folgen. Den Treffer des Tages für die Kicker von der Balkanhalbinsel erzielte Nebojsa Arbutina im niederbayerischen Hankofen. Damit genügt den Serben im abschließenden Match der Gruppe F am kommenden Mittwoch (14 Uhr, Rain/Lech) gegen Deutschland ein Remis, um das Turnier zu gewinnen und sich das damit verbundene Ticket für die Teilnahme an der Endrunde im kommenden Jahr zu sichern.

Aber auch die BFV-Auswahl kann die Gruppe 5 noch als Sieger beenden und damit das Ticket für die Teilnahme an der Endrunde im kommenden Jahr lösen: In Rain am Lech kommt es an diesem Mittwoch, dem Tag der Deutschen Einheit, ab 14 Uhr (Livestream auf www.facebook.com/bfvonline) zum "Endspiel" gegen die bis dato zweimal siegreichen Serben. Deutschland muss sich dabei durchsetzen und mindestens zwei Treffer erzielen - sollte beides eintreten, wäre der bayerischen Auswahl der Turniersieg sicher, ungeachtet dessen, wie sich parallel Israel gegen Malta (14 Uhr, Neustadt/Donau) schlägt. Tickets für die Partien am dritten und letzten Spieltag in Rain am Lech und Neustadt an der Donau gibt es zum Preis von drei Euro (ermäßigt zwei Euro, Kinder bis sechs Jahren haben freien Eintritt) an den Tageskassen, die um 13 Uhr öffnen.

Im Duell der beiden Sieger vom ersten Spieltag - Israel hatte Deutschland mit 2:1 (0:0) bezwungen - ging es körperlich zur Sache, beide Teams schenkten sich nichts, wussten um die Bedeutung des Matches: Serbien war im ersten Abschnitt etwas agiler, gelangte nach einer Viertelstunde zum verdienten Führungstreffer durch Nebojsa Arbutina. Daran änderte sich bis zur Pause nichts, zumal Israel noch die eine oder andere brenzlige Aktion zu klären hatte.

 

Dabei waren auch zwei deutsche Vertreter des BFV im Einsatz: Referee Parick Hanslbauer (Altenberg) fungierte als Schiedsrichter-Assistent an der Seite des Unparteiischen Roomer Tarajev aus Estland, Florian Badstübner (Winsdabch) war vierter Offizieller.

Nach dem Seitentausch war letztlich kein wirklicher Unterschied mehr zu erkennen, Israel attackierte nun früher und verbuchte seinerseits Möglichkeiten zum Ausgleich. Serbiens Defensive um Schlussmann Branislav Katanic aber hielt der Druckphase stand und den Kasten sauber und brachte die Führung aus der ersten Halbzeit ins Ziel.

Serbien: Katanic - Dasic, Skoko, Jovanov, Savija, Stojanovski (74. Bursac), Arbutina, Matic, Hadinac, Milickovic, Beric.

Israel: Tadmor - Ben Simon, Bergik (68. Cohen), Alraham, Mrad, Zadok Haker, Maaravi, Sharon (24. Elharar), Yada'N, Abu Raiya, Nazal.

Tore: 1:0 Arbutina (15.).

Schiedsrichter: Tarajev (Estland).

Zuschauer: 191 (in Hankofen).

BFV-Auswahl: Voller Fokus auf Malta

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Die Niederlage ist verarbeitet, nun geht der Blick von BFV-Trainer Engin Yanova und seiner Elf wieder nach vorne.

Die BFV-Auswahl hat die Niederlage gegen Israel aufgearbeitet und mit der detaillierten Analyse auch abgehakt, jetzt geht der Blick voraus auf das sonntägliche Match gegen Malta.

Der zweite Auftritt der Auswahl des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) beim UEFA Regions Cup besitzt bereits Endspielcharakter: Nur ein Sieg an diesem Sonntag (17 Uhr) in Hankofen gegen die Auswahl Maltas hält den Traum vom Gewinn des Zwischenrunden-Turniers am Leben. "Dafür werden wir alles geben", verspricht BFV-Kapitän Michael Kraus.

Zum Videobericht geht's hier.

An Tag eins nach der bitteren 1:2 (0:0)-Auftaktniederlage gegen Israel ist von Katerstimmung keine Spur, es ist vielmehr die Zuversicht, die sich im deutschen Team breit gemacht hat, der Anreiz, jetzt erst recht nochmals alle Kräfte zu bündeln. "Für uns ist es entscheidend, unsere Hausaufgaben zu machen. Wir brauchen einen Sieg gegen Malta, alles andere ist zweitrangig. Wir müssen das beeinflussen, was wir können", sagt Franz Fischer vom Landesliga-Aufsteiger FC Garmisch-Partenkirchen, der am Samstag seinen 29. Geburtstag feiert, vor der Partie gegen Malta an diesem Sonntag (17 Uhr, Hankofen, Livestream auf der BFV-facebook-Seite): "Und wir haben den Traum von Platz eins noch längst nicht begraben, wenngleich wir wissen, dass es nicht mehr in unserer Hand liegt.

In Bad Gögging, wo alle vier Teams ihr Quartier im Hotel "The Monarch" bezogen haben, scheint die Sonne, die Rahmenbedingungen sind ohnehin optimal: "Umso mehr schmerzt die Niederlage gegen Israel, die absolut vermeidbar war. Aber das ist jetzt abgehakt, wir richten den Fokus voll aufs Spiel gegen Malta", verrät BFV-Kapitän Michael Kraus vom Bayernligisten TSV Aubstadt: "Das ist schon ein Hauch von internationalem Profifußball, den wir hier einatmen - wir laufen uns im Hotel immer wieder über den Weg, sprechen mit den anderen Nationen. Es ist einfach perfekt, wie der BFV sich hier ins Zeug legt und professionelle Rahmenbedingungen für uns Amateure schafft.

Diese gilt es jetzt auch zu nutzen, denn zweifelsfrei besitzt die Partie gegen Malta Endspielcharakter: Nur ein Sieg lässt Deutschland weiter vom Gewinn dieses Zwischenrundenturniers in Bayern träumen. Schon zuvor kommt es ebenfalls am Sonntag in Hankofen (12.30 Uhr, Livestream auf der BFV-facebook-Seite) zum Duell der beiden Sieger vom ersten Spieltag. Serbien hatte Malta mit 4:0 (2:0) bezwungen, Israel seinen Auftakt erfolgreich durch das 2:1 gegen die BFV-Auswahl gestaltet. "Das sind Zahlenspiele, die uns nicht interessieren dürfen", sagt BFV-Verbandstrainer Engin Yanova: "Wir brauchen zwei Siege, fertig. Dabei interessiert uns jetzt ausschließlich das Match gegen Malta. Wir werden gut vorbereitet sein." Die Niederlage gegen Israel habe keine Spuren hinterlassen, versichert der Fußballlehrer, der auch Co-Trainer der deutschen U19-Junioren-Nationalmannschaft ist, "klar hat das Spiel in den Stunden danach an uns allen genagt. Wir haben das aber aufgearbeitet, und schon beim UEFA-Bankett am Abend war die Stimmung wieder positiv."

Inwieweit Yanova personelle Veränderungen für das Spiel im rund eine Fahrtsunde von Bad Gögging entfernten Hankofen vornimmt, lässt er offen - zu weit weg ist die Partie für ihn aktuell noch: "Wir hatten zunächst Regeneration auf dem Programm stehen, werden noch zweimal trainieren, dazu Videos schauen, ehe wir wissen, auf welche Dinge es dann ankommen wird." Malta, das beim 0:4 am Donnerstag gegen Serbien klar den Kürzeren gezogen hatte, wird von deutscher Seite in keinem Fall unterschätzt: "Das Ergebnis war deutlich, ja, aber Malta hat punktuell schon Spieler, die richtig gefährlich sind. Das wird kein Spaziergang."

Für die Partien zwischen Serbien und Israel (13.30 Uhr) sowie Deutschland und Malta (17 Uhr) gibt es noch Tickets für drei Euro (zwei Euro ermäßigt, Kinder bis sechs Jahre sind frei) an den Tageskassen in Hankofen. Diese öffnen 60 Minuten vor dem jeweiligen Spiel. Wer in Niederbayern nicht vor Ort dabei sein kann, für den gibt es einen Livestream von beiden Matches auf der BFV-Facebook-Seite (BFV-facebook-Seite).

BFV-Team zockt an der Konsole

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Der Ehgeiz der bayerischen Auswahl ist auch beim FIFA 19 spielen ungebremst.

Logisch, was junge Menschen heutzutage machen, wenn das Videogame FIFA 19 neu erscheint: Es geht an die Konsole und mit den Controllern auf die Jagd nach Titeln und Triumphe. Auch am Rande des Zwischenrundenturniers um den UEFA Regions Cup im Teamhotel. 

Seit dem Verbandstag am 5. Mai dieses Jahres hat E-Soccer einen festen Platz in der Satzung des Bayerischen Fußball-Verbandes - und wenn es überhaupt eines Beweises der Berechtigung bedarf, so hat ihn beim UEFA Regions Cup die deutsche Auswahl geliefert und dabei deutlich zu verstehen gegeben, was unter Amateurfußballern populär und eben zeitgemäß ist: In der Players Lounge des Mannschaftshotels "The Monarch" in Bad Gögging ging das Team von Verbandstrainer Engin Yanova an die Controller, zockte beim internen FIFA-19-Turnier. "Die Jungs wussten sehr schnell, wie sie den Abend zusammen verbringen wollen. Ich musste nicht zweimal fragen, die Antwort gab's ganz fix", sagt Yanova, dann ging's vor die Flatscreens: "Der Ehrgeiz war auch beim FIFA 19 spielen ungebremst." Statt Einsamkeit auf den Hotelzimmern war Spaß in der Gemeinschaft angesagt. Auch ein Weg, um zusammenzufinden. Und es könnte künftig unter dem Dach des BFV auch einer sein, der die Kicker im Freistaat nach getaner Arbeit auf dem Platz noch ins Vereinsheim führt.

Der BFV hatte nach dem Verbandstags-Beschluss bereits überaus erfolgreich ein bundesweites Turnier ausgespielt, die ersten Runden des "BFV E-Sports Cup" liefen zunächst online, das Finale mit den Besten dann zentral in München. Ein voller Erfolg. "Die Zeichen der Zeit erkennen und frühzeitig darauf reagieren", so die Maxime von BFV-Präsident Rainer Koch: "Das Verhalten unserer Auswahlspieler beim UEFA Regions Cup zeigt, was heute unter Fußballern angesagt ist und spiegelt uns letztlich das wider, was unsere Amateurfußballer in ihrer Freizeit machen. Dort müssen und wollen wir sie auch abholen."

Denn wenn der BFV in der Vergangenheit eines längst bewiesen hat, dann, dass er den Spielbetrieb des größten der 21 Landesverbände unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) perfekt organisieren kann. Woche für Woche. Monat für Monat. 280.000 Mal alleine in der Saison 2017/2018. Und was in der Realität funktioniert, lässt sich auch in die virtuelle Welt transportieren.

 

BFV präsentiert sich als perfekter Gastgeber

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Der BFV um Delegationsleiter Jürgen Faltenbacher (rechts) präsentierte sich beim Bankett als perfekter Gastgeber.

Bier, Brezn, Braten: Bayerisch-zünftig ging es beim offiziellen Bankett des Zwischenrunden-Turniers um den UEFA Regions Cup im niederbayerischen Kurort Bad Gögging zu. Mit dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV) hatte der Ausrichter der Europameisterschaft der Amateurfußballer die Teams aus Serbien, Malta und Israel mit ihren Delegationen sowie die Schiedsrichter und UEFA-Vertreter eingeladen - und dabei schon nach dem ersten Turniertag große Anerkennung für die Durchführung geerntet: "Eine herzliche Gastfreundschaft, eine exzellente Organisation bis ins letzte Detail, dazu beste Rahmenbedingungen für die Teilnehmer - sowohl im Hinblick auf die Unterbringung, als auch was die Trainings- und Spielmöglichkeiten und den Transport der Teams angeht", sagte Johny Vanspauwen in seiner Bankett-Rede. Der Belgier ist offizieller Delegierter der europäischen Fußball-Union (UEFA) und damit der Mann, der die Umsetzung des Reglements überwacht. 

Serbien nach 4:0 über Malta an der Spitze

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Serbien hat mit einem 4:0-Sieg über Malta nach dem ersten Spieltag die Tabellenführung übernommen.

Einstand nach Maß für Serbien: Das Team von Trainer Aleksandar Stevanovic landete in seinem Auftaktspiel der Zwischenrunde um den UEFA Regions Cup einen vollauf verdienten 4:0 (2:0)-Erfolg gegen Malta und hat damit die Führung in der Gruppe nach dem ersten Spieltag übernommen. Im ersten Match des Tages bei der Europameisterschaft der Amateurfußballer hatte die Auswahl des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV), die die deutschen Farben vertritt, gegen Israel mit 1:2 (0:0) unglücklich den Kürzeren gezogen.

Während am Freitag und Samstag Ruhetag ist, kommt es an diesem Sonntag im niederbayerischen Hankofen zum Duell zwischen Deutschland und Malta (17 Uhr), bereits um 12.30 Uhr treffen die Sieger des ersten Spieltags, Israel und Serbien, aufeinander. Für beide Partien in Hankofen gibt es noch Tickets zum Preis von drei Euro (ermäßigt zwei Euro, Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt) an den Tageskassen. Außerdem streamt der Bayerische Fußball-Verband beide Matches auf seiner facebook-Seite (www.facebook.com/bfvonline) live und in voller Länge.

Im Anton-Treffer-Stadion von Neustadt an der Donau war rasch klar, wer der Herr im Haus ist: Serbien war gegen Malta vom Anpfiff weg dominant und ging entsprechend früh durch Branislav Hadinac (13.) in Führung. Nur zwölf Minuten später war Serbiens Mittelstürmer auch am zweiten Treffer beteiligt, in Bedrängnis bugsierte Lawrence Grima die Kugel über die eigene Linie (25.). Maltas Coach Gotthard Conti reagierte prompt und wechselte erstmals nach einer halben Stunde, ersetzte Linksverteidiger Owen Spiteri durch Manuel Xerri - an der Dominanz Serbiens änderte das nichts, das Team von der Balkanhalbinsel schaltete dabei sogar einen Gang zurück, attackierte die Malteser nicht mehr ganz so früh, blieb aber weiterhin Herr der Lage.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Serbien verwaltete den Vorsprung, tat nicht mehr als nötig und gelangte unter voller Kontrolle auch so zum dritten Treffer durch Branislav Savija (58.). Den Schlusspunkt der einseitigen Partie setzte schließlich Bosko Papovic, der fünf Minuten vor dem Ende zum 4:0 traf.

Die Spielstatistik

Malta: Parnis -Grima, Polo Longorela, Mercieca, Vella, Mizzi, Stojanovic, Pace, Debrincat (78. Azzopardi), Spiteri (30. Xerri), Bezzina (62. Mercieca).

Serbien: Katanic - Dasic, Skoko, Jovanov, Savija (73. Papovic), Stojanovski, Arbutina, Bursac (75. Grbic), Hadinac (64. Pokrajac), Simonovic, Beric.

Tore: 0:1 Hadinac (13.), 0:2 Grima (25., Eigentor), 0:3 Savija (58.), 0:4 Papovic (85.).

Schiedsrichter: Tarajev (Estland).

Zuschauer: 155 (in Neustadt an der Donau).

Bittere Niederlage zum Auftakt

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Die Auswahl des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) ist beim Zwischenrundenturnier um den UEFA Regions Cup mit einer Niederlage gestartet. Das deutsche Team von Trainer Engin Yanova unterlag im ersten Match der Europameisterschaft der Amateurfußballer vor 977 Zuschauern im Anton-Treffer-Stadion von Neustadt an der Donau Israel mit 1:2 (0:0). Marco Luburic vom TSV Rain am Lech hatte die deutschen Farben per Foulelfmeter in Führung gebracht (58.), ein Sonntagsschuss von Mahran Abu Raiya führte zehn Minuten später zum überraschenden Ausgleich, ehe Joker Matan Brami ebenfalls aus der Distanz zum 2:1-Siegtreffer für Israel traf (80.).

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Faltenbachers zweigeteiltes Fazit

"Das ist natürlich bitter, denn wir waren die Mannschaft, die klar mehr Chancen hatte. Aber letztlich zählt das Ergebnis. Wir haben es leider nicht geschafft, nach der Führung nachzulegen. Möglichkeiten gab es genug, wenn ich alleine an den Lattenschuss von Florian Fromholzer denke. Der Sonntagsschuss zum Ausgleich hat das Spiel auf den Kopf gestellt. Aber das ist Fußball und damit können wir umgehen. Ich mache den Jungs keinen Vorwurf", erklärte Yanova, während der deutsche Delegationsleiter Jürgen Faltenbacher zum Turnierauftakt von einem "zweigeteilten Fazit" sprach: "Organisatorisch hat der BFV einmal mehr bewiesen, dass er Großveranstaltungen in Zusammenarbeit mit seinen Vereinen perfekt auf die Beine stellt. Das hat uns die UEFA schon bestätigt. Zudem hatten wir heute eine tolle Kulisse, leider hat sich die Mannschaft für ihren Einsatz nicht belohnt. Trotzdem war die Leistung absolut in Ordnung. Jetzt gilt es gegen Malta."

Nach zwei Tagen Pause steht für Deutschland am Sonntag um 17 Uhr in Hankofen das zweite Duell an, dann geht es gegen Malta. Israel trifft ab 12.30 Uhr ebenfalls in Hankofen auf die Auswahl Serbiens. Beide Spiele streamt der BFV auf seiner facebook-Seite live (www.facebook.com/bfvonline).

Eine Entscheidung war bereits vor dem Anpfiff gefallen: Angreifer Michael Kraus vom unterfränkischen Bayernligisten TSV Aubstadt trug die Kapitänsbinde und führte die BFV-Auswahl aufs Feld. Trainer Engin Yanova hatte die Entscheidung bewusst dem Team überlassen. Der 30 Jahre alte Kraus hatte in seiner Laufbahn bereits das Trikot des 1. FC Schweinfurt 05 getragen und war vor der Saison nach zwei Jahren beim SV Euerbach/Kützberg (12 Tore und fünf Vorlagen in 50 Spielen) nach Aubstadt gewechselt und es dürfte unvergessen bleiben, dass er nun das europäische Parkett als Spielführer betreten durfte.

In der intensiv, aber fair geführten Partie, in der sich der russische Referee Mikhail Vilkov für eine großzügige Auslegung entschieden hatte, war es die deutsche Auswahl, die ein erstes Ausrufezeichen setzte: Nach nur 111 Sekunden fasste sich Niklas Reutelhuber aus 16 Metern ein Herz, verfehlte den israelischen Kasten aber. In der Folge wussten sich beide Teams zu neutralisieren, die Abwehrreihen standen gut, die BFV-Auswahl attackierte früh, fand aber kein Durchkommen - bis zur 25. Minute: Da stand der deutschen Führung Israels Keeper Adi Tadmor im Wege. Eine scharfe Hereingabe nahm Franz Fischer aus fünf Metern direkt, der Torwart aber lenkte die Kugel reflexartig mit dem Kopf (!) gerade noch über den Querbalken. "Spätestens ab dem Zeitpunkt war mir klar, dass das Glück nicht wirklich auf unserer Seite ist", erklärte Yanova.

Diese dicke Möglichkeit gab dem BFV-Ensemble sichtlich Aufwind. Nur zwei Minuten nach Fischers Möglichkeit stellte Tamor nach einem Freistoß von Sebastian Gebhart abermals sein ganzes Können unter Beweis, als er den aus dem Gewühl heraus mit der Hacke verlängerten Ball parierte (27.). Deutschland war jetzt am Drücker, drängte Israel in die eigene Hälfte, doch auch der Versuch von Osama Alawami fand sein Ziel nicht, der Ball strich am rechten Pfosten vorbei. Israel bemühte sich um Entlastung, was aber nur im Ansatz gelang. Dagegen verbuchte Deutschland die nächste dicke Gelegenheit: Kapitän Kraus scheiterte an Keeper Tadmor, zweifelsfrei Israels Bester an diesem Vormittag in Neustadt an der Donau (36.). Israel wurde noch einmal im Ansatz gefährlich: Ein Kopfball von Yam Zadok Haker aber hatte zu wenig Druck, konnte routiniert geklärt werden. Zum Ende der Halbzeit standen elf Torschüsse auf BFV-Seite zu Buche, für Israel wies die Statistik zwei aus.

Auch nach dem Seitentausch knüpften die Deutschen an die Leistung der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs an, drängten auf den Führungstreffer: Michael Kraus aber verfehlte erneut den Kasten (53.). Nach 58 Minuten aber war es dann endlich soweit! Kraus war durchgebrochen und nur vom herauseilenden Adi Tadmor nur mit einem Foulspiel zu stoppen. Klare Sache: Elfmeter. Diese Gelegenheit ließ sich Marco Luburic vom TSV Rain am Lech nicht nehmen und verwandelte souverän zur überfälligen deutschen Führung. "Wir haben auf dem Platz entschieden, dass ich schieße. Ich war mir der Sache sehr sicher. Letztlich aber spielt das keine Rolle, denn am Ende stehen wir trotz einer guten Leistung mit leeren Händen da. Das ärgert uns ungemein", erklärte der Torschütze. Um ein Haar wäre es nur 60 Sekunden später zum zweiten BFV-Treffer gekommen: Florian Fromholzer aber scheiterte an der Latte.

Quasi aus heiterem Himmel gelang Israel der Ausgleich: Am Donnerstagvormittag musste ein Sonntagsschuss her. Mahran Abu Raiya zog aus gut und gerne 20 Metern ab, traf die Kugel perfekt und ließ damit Lukas Trum im deutschen Kasten keinerlei Chance (68.). So schmeichelhaft der Ausgleich für Israel auch war, die BFV-Auswahl nahm rasch die Köpfe wieder nach oben, hatten es nun aber mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun. Und Israel war es auch, das erneut mit einem Schuss aus der Distanz zum Siegtreffer gelangte: Der kurz zuvor eingewechselte Matan Brami zog aus 17 Metern ab und überlistete Trum.

Die Spielstatistik

Deutschland: Trum (SV Egg an der Grüz) - Alawani (SV Euerbach/Kützberg), Bauer (TSV Rain/Lech), Fromholzer (FSV Erlangen-Bruck), Luburic (TSV Rain/Lech, Nagengast/SpVgg Jahn Forchheim), Kraus (TSV Aubstadt), Fischer (FC Garmisch-Partenkirchen), Reitel (BCF Wolfratshausen, 58. Kroiß/SpVgg Ansbach), Reutelhuber (SpVgg Ansbach, 86. Root/SSV Jahn Regensburg II), Gebhart (TSV 1860 München II), Marx (ATSV Erlangen).

Israel: Tadmor - Ben Simon, Bergik, Alraham, Mrad (59. Cohen), Zadok Haker (80. Aflalo, 90.+3 Elharar), Maaravi, Sharon, Yada'N, Abu Raiya, Nazal.

Schiedsrichter: Vilkov (Russland).

Tore: 1:0 Luburic (58., Foulelfmeter), 1:1 Abu Raiya (68.), 1:2 Brami (82.).

Zuschauer: 977 (in Neustadt/Donau).

UEFA Regions Cup - Tag 1

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Letzter Feinschliff vor dem Auftakt gegen Israel: die BFV-Auswahl beim Abschlusstraining in Bad Gögging.

Die Zeichen stehen auf Start: Während das Nationalteam aus Israel zuerst im Teamhotel "Monarch" in Bad Gögging eingetroffen ist, war es die deutsche Auswahl, die am Nachmittag Premiere auf dem Trainingsplatz unweit der Unterkunft feiert. Es ist also angerichtet: Die Zwischenrunde um den UEFA Regions Cup, der Europameisterschaft der Amateurfußballer, startet mit der Begegnung Deutschland gegen Israel in Neustadt an der Donau am Donnerstagvormittag um 11 Uhr (Livestream auf www.facebook.com/bfvonline), am Nachmittag dann komplettieren Serbien und Malta ebenfalls im Anton-Treffer-Stadion (17 Uhr, Livestream auf www.facebook.com/bfvonline) den ersten von insgesamt drei Spieltagen. Noch bis zum 3. Oktober läuft das Zwischenrundenturnier. Auf dem Weg zum Gewinn von Europas Amateurfußball-Krone bleibt nur der Sieger des Turniers im Freistaat - weitere Spielorte sind Hankofen sowie Rain am Lech - im Rennen.

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Während die Delegationen aus Israel, Malta und Serbien mit dem Flieger am Münchner Franz-Josef-Strauß-Airport gelandet waren, reiste das deutsche, komplett aus bayerischen Kickern bestehende Team eigenständig an. "Wenn man sieht, welcher Aufwand hier betrieben wird und welche Bedingungen wir im Hotel und auf den Trainingsplätzen vorfinden, dann ist da kein Unterschied zum Profibereich - da hat der Bayerische Fußball-Verband als Ausrichter beste Voraussetzungen geschaffen", sagt Torwart Lukas Trum vom Landesligisten SV Egg an der Grünz: "Für mich ist das bis dato schon das größte Erlebnis als Fußballer. Entsprechend zählt es für uns, dass wir uns ins Zeug legen und alles raushauen".

Medientermine fürs deutsche Team

Noch vor der Trainingseinheit hatte die BFV-Auswahl, die die deutschen Farben im internationalen Vergleich vertritt, Medientermine zu absolvieren. "Interviews sind nicht an der Tagesordnung", sagte Trum mit einem Lächeln im Gesicht, Teamkollege Jonas Reitel, der in der Landesliga das Trikot des BCF Wolfratshausen trägt, sprach von "einem Ereignis, das wohl für uns alle einmalig bleiben wird. Umso größer ist der Anreiz, dieses Zwischenrundenturnier zu gewinnen, um im nächsten Jahr bei der Endrunde um den Titel mitspielen zu können".

Der Bayerische Fußball-Verband hatte aus 40 Bewerbern, die an drei Sichtungseinheiten teilgenommen hatten, letztlich einen 18-Mann-Kader nominiert. "Nicht ganz so einfach", nannte es BFV-Verbandstrainer Engin Yanova das Vorgehen der vergangenen fünf Wochen. Für Yanova ist der Auftritt auf europäischem Parkett indes kein Neuland. Der Fußballlehrer ist neben seiner hauptamtlichen Tätigkeit beim BFV auch Co-Trainer der deutschen U19-Junioren: "Beim UEFA Regions Cup aber warten ganz viele Unbekannte auf uns. Wir wissen wenig bis gar nichts über unsere Gegner. So wird es jedem Team ergehen - das ist eine absolute Herausforderung." Dabei wird der erste Spieltag an diesem Donnerstag in Neustadt an der Donau bereits Signalwirkung haben: "Natürlich schauen wir uns die kommenden Gegner genau an. Das gehört dazu."

Kein Neuland für Engin Yanova

Dabei können die Coaches aller Teams zusätzlich auch auf Videomaterial zurückgreifen, um die Kontrahenten unter die Lupe zu nehmen, auch die Referees können ihre Einsätze nochmals nachbereiten - auch das gehört zum Service, den der BFV bietet. "Klar ist, dass wir hier an diesem Turnier teilnehmen, um es am Ende auch zu gewinnen. Wer Fußballer ist, der will Spiele gewinnen - egal, ob im Training, in der Liga oder jetzt eben auf internationaler Ebene. Entscheidend wird sein, dass wir neben den fußballerischen Fähigkeiten auch einen gewissen Spirit auf den Platz transportieren können", unterstreicht Engin Yanova.

Eine nicht unwesentliche Entscheidung überlässt der BFV-Trainer indes der Mannschaft: Sie wird die Antwort auf die K-Frage geben: "Wer Kapitän wird, sollen die Jungs ganz bewusst unter sich ausmachen." Wer die Binde im Auftaktspiel gegen Israel tragen wird, wird sich erst am Spieltag selbst zeigen. Yanova beschäftigt sich vielmehr mit dem Gegner: "Da wir nicht genau wissen, wie die anderen Teams einzuschätzen sind, ist es wichtig für uns, dass wir in jedem Falle die Ruhe bewahren und versuchen, auf alle Situationen die passende Antwort zu finden. Wir sind top vorbereitet und können das Auftaktspiel gegen Israel entsprechend selbstbewusst angehen."

Herausforderung für das BFV-Organisationskomitee

Vorbereitung ist auch für das Organisationskomitee des Bayerischen Fußball-Verbandes von enormer Bedeutung. Der BFV ist als Ausrichter für alle Belange rund um den Turnierablauf verantwortlich, ein lokales Organisationskomitee (LOK) mit Felix Jäckle an der Spitze kümmert sich etwa um Turnierleitung, Trainingsplatzbelegung, Mannschaftstransporte, die internationalen Schiedsrichter und in Zusammenarbeit mit den ausrichtenden Klubs in Neustadt, Hankofen und Rain um die reibungslose Abwicklung der Spiele. Überwacht wird das Vorgehen dabei vom verantwortlichen UEFA-Delegierten Johny Vanspauwen. Der Belgier war bereits am Dienstag vor Ort und hatte die Plätze abgenommen, die Umsetzung von Medienrichtlinien überprüft und auch nachgesehen, ob etwa die Doping-Kontrollräume so eingerichtet sind, wie es das UEFA-Reglement vorsieht.

BFV streamt die Partien live auf Facebook

Die Zeichen also stehen auf Start, an diesem Donnerstag wird es erstmals für die vier Teilnehmer ernst. Tickets zum Preis von drei Euro (ermäßigt zwei Euro, Kinder bis sechs Jahre sind frei) sind an den Tageskassen erhältlich. Wer nicht live dabei sein kann, muss trotzdem nicht auf den UEFA Regions Cup verzichten: Der BFV streamt die Partien live auf seine Facebook-Seite.

 

Engin Yanova: "Wir sind hier, um zu gewinnen"

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Das Team-Hotel in Bad Gögging ist bezogen, das Abschlusstraining absolviert. Am Donnerstag ab 11 Uhr steht für die BFV-Auswahl um Verbandstrainer Engin Yanova die Auftaktpartie beim UEFA Regions Cup an. Vor dem Spiel gegen Israel im Anton-Treffer-Stadion (11 Uhr in Bad Neustadt, Sportpark 1, 93333 Neustadt a.d. Donau) sprach der Fußballlehrer bei BFV.TV über die Ziele bei der Europameisterschaft der Amateure, die Gegneranalyse und die Rahmenbedingungen in Bad Gögging.

"Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht. Wer Fußballer ist, der will Spiele gewinnen - egal, ob im Training, in der Liga oder jetzt eben auf internationaler Ebene. Entscheidend wird sein, dass wir neben den fußballerischen Fähigkeiten auch einen gewissen Spirit auf den Platz transportieren können", erklärt Yanova. "Da wir nicht genau wissen, wie die anderen Teams einzuschätzen sind, ist es wichtig, dass wir die Ruhe bewahren und versuchen, auf alle Situationen die passende Antwort zu finden. Wir sind top vorbereitet und können das Auftaktspiel gegen Israel entsprechend selbstbewusst angehen."

Der BFV-Coach verriet auch, wie Wahl des Spielführers ablaufen wird: "Wer Kapitän wird, sollen die Jungs ganz bewusst unter sich ausmachen."

Zum Video-Interview

BFV-Auswahl live bei "Blickpunkt Sport"

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Bereits vor der Auftaktpartie gegen Israel (Donnerstag, 27. September, 11 Uhr in Neustadt) steht die deutsche Mannschaft im Fokus. Am Sonntag war das Team mit BFV-Trainer Engin Yanova beim BR-Klassiker "Blickpunkt Sport" live im Studio zu Gast und sprach mit Moderator Markus Othmer über den bedeutendsten Amateurfußball-Wettbewerb der europäischen Fußball-Union UEFA. Bereits im Vorfeld hatte ein BR-Kamerateam um Redakteur Jan Wiecken die Spieler beim Training begleitet und einen Beitrag produziert, der in der Sendung am Sonntag erstmals ausgestrahlt wurde (zum Video).

Bereits zuvor stand Engin Yanova am Samstag bei "Heute im Stadion" in Bayern1 Rede und Antwort. Der BFV-Coach sprach dabei über die Kaderzusammenstellung, den Stellenwert des Wettbewerbs und seine Ziele mit der bayerischen Auswahl.

Regions Cup: Der bayerische Kader steht!

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Der Kader der bayerischen Auswahl für den UEFA Regions Cup steht. Nach drei intensiven Trainingseinheiten und einem erfolgreichen Testspiel gegen Fortuna Regensburg (9:4) hat Verbandstrainer Engin Yanova heute den finalen 18-Mann-Kader für die Partien gegen Israel (27. September, 11 Uhr in Neustadt), Malta (30. September, 17 Uhr in Hankofen) und Serbien (3. Oktober, 14 Uhr in Rain) benannt. In der Auswahl stehen elf Bayernliga-, sechs Landesliga- und ein Bezirksliga-Spieler. Jüngster Kicker ist Torhüter Manuel Glasl (TSV Buchbach II) mit 19 Jahren, ältester Spieler Michael Kraus (TSV Aubstadt) mit 30 Jahren. Der Altersdurchschnitt der Auswahl beträgt 22,6 Jahre. Die meisten Spieler (3) stellt Bayernligist TSV 1896 Rain/Lech.

Die BFV-Auswahl

Tor: Manuel Glasl (TSV Buchbach II, Bezirksliga), Lukas Trum (SV Egg an der Günz, Landesliga)

Abwehr: Osama Alawami (SV Euerbach/Kützberg, Landesliga), David Bauer (TSV 1896 Rain/Lech, Bayernliga), Sebastian Gebhart (TSV 1860 München II, Bayernliga), Moritz Heigl (TSV 1860 München II, Bayernliga), Sebastian Marx (ATSV Erlangen, Bayernliga), Jonas Reitel (BCF Wolfratshausen, Landesliga), Eduard Root (SSV Jahn Regensburg II, Bayernliga)

Mittelfeld: Florian Fromholzer (FSV Erlangen-Bruck, Bayernliga), Marco Luburic (TSV 1896 Rain/Lech, Bayernliga), Johannes Müller (TSV 1896 Rain/Lech, Bayernliga), Niklas Reutelhuber (SpVgg Ansbach, Bayernliga), Jonas Wieselsberger (SpVgg Landshut, Landesliga)

Sturm: Franz Fischer (1. FC Garmisch-Partenkirchen, Landesliga), Michael Kraus (TSV Aubstadt, Bayernliga), Patrick Kroiß (SpVgg Ansbach, Bayernliga), Philipp Nagengast (SpVgg Jahn Forchheim, Landesliga)

Trainer/Betreuer: Engin Yanova (Chefcoach), Michael Urbansky, Helmuth Weisensel (beide Co-Trainer), Jan Schröder (Torwarttrainer), Christian Gündisch (Teamarzt), Günther Reitel (Physio)

"Alle Jungs, die sich für Auswahl beworben hatten, können kicken. Das hat die Sache natürlich nicht leichter gemacht. Zumal ja bei einem Turnier dieser Größenordnung neben der sportlichen Qualifikation auch Faktoren wie Teamfähigkeit, Ehrgeiz und Siegermentalität eine Rolle spielen. Ich denke, wir haben eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine gestellt, die alles daransetzen wird, Deutschland bestmöglich zu vertreten", erklärt Verbandstrainer Engin Yanova, der am Samstag in der Sendung "Heute im Stadion" bei Bayern 1 Rede und Antwort steht (ca. 18.45 Uhr) und am Sonntag mit der Mannschaft im BR-Klassiker Blickpunkt Sport zu Gast ist (21.45 Uhr).

 

BFV-Regions-Cup-Team live bei "Blickpunkt Sport"

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Der Countdown für den UEFA Regions Cup läuft: Bereits vor der Auftaktpartie gegen Israel (Donnerstag, 27. September, 11 Uhr in Neustadt) steht die deutsche Mannschaft im Fokus. Am kommenden Sonntag ab 21.45 Uhr ist das Team mit BFV-Trainer Engin Yanova beim BR-Klassiker "Blickpunkt Sport" live im Studio zu Gast und spricht mit Moderator Markus Othmer über den bedeutendsten Amateurfußball-Wettbewerb der europäischen Fußball-Union UEFA. Bereits im Vorfeld hatte ein BR-Kamerateam um Redakteur Jan Wiecken die Spieler beim Training begleitet und einen Beitrag produziert, der in der Sendung am Sonntag erstmals ausgestrahlt wird.

Bereits zuvor steht Engin Yanova am Samstag bei "Heute im Stadion" in Bayern1 Rede und Antwort. Ab ca. 18.45 Uhr spricht der BFV-Coach über die Kaderzusammenstellung, den Stellenwert des Wettbewerbs und seine Ziele mit der bayerischen Auswahl.

 

Regions Cup: Testspielsieg für BFV-Team



Die BFV-Auswahl ist bereit für die Zwischenrunde des UEFA Regions Cup (26. September bis 3. Oktober). Im letzten Testspiel vor der Kadernominierung trat die Mannschaft von BFV-Trainer Engin Yanova am Mittwochabend auf der Sportanlage der SpVgg Wolfsegg gegen den Landesligisten SV Fortuna Regensburg an - und feierte einen überzeugenden und am Ende auch in dieser Höhe verdienten 9:4 (4:2)-Sieg.

Die BFV-Auswahl legte eine ungeheure Spielfreude an den Tag und setzte von Beginn Akzente in der Offensive. Philipp Nagengast (SpVgg Jahn Forchheim) und Marco Luburic (TSV 1896 Rain/Lech) brachten die BFV-Auswahl zweimal in Front, doch der Landesligist schlug durch Arlind Morina und Philip Bockes jeweils zurück. Kurz vor der Pause legten Eduard Root und Franz Fischer mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten erneut für die Bayernauswahl vor, kurz nach Wiederanpfiff war dann erstmals Patrick Kroiß (SpVgg Ansbach) zur Stelle, der mit insgesamt vier Treffern zum Matchwinner avancieren sollte. Trotz des jetzt deutlichen Rückstandes gaben sich die Regensburger aber noch nicht geschlagen, sondern stellten dank der Treffer von Mario Ciesslik und Amir Bako noch einmal den Anschluss her. Auf die drei weiteren Treffer von Kroiß und das Tor von Osama Alawami (SV Euerbach/Kützberg) hatte der von Helmut Zeiml trainierte Landesligist dann keine Antwort mehr parat. 

"Das Spiel ist aus unserer Sicht gut verlaufen. Wenn man neun Tore schießt, dann hat man als Trainer natürlich nicht viel zu beklagen. Wichtig war es für uns, dass wir erst einmal ein paar Abläufe reinkriegen was die defensive Stabilität betrifft - schließlich haben wir die Mannschaft extra für den Regions Cup zusammengestellt und konnten in der Konstellation auch nicht so oft trainieren. Deswegen war es auch sehr, sehr wichtig, dass wir mit Fortuna Regensburg einen Testspielgegner gefunden haben, mit dem wir uns auf Augenhöhe messen konnten. Auch wenn die positiven Eindrücke überwiegen, gibt es noch ein paar Stellschrauben, an denen wir bis zum ersten Spiel drehen müssen. Wichtig ist es jetzt, die Spielfreude und den Schwung mit ins Turnier zu nehmen, die Sache aber auch mit aller Professionalität und Ernsthaftigkeit anzugehen. Schließlich wollen wir Deutschland würdig vertreten und bestmöglich abschneiden", erklärte Engin Yanova, der am Freitag das endgültige Aufgebot für die Partien gegen Israel (27. September, 11 Uhr in Neustadt), Malta (30. September, 17 Uhr in Hankofen) und Serbien (3. Oktober, 14 Uhr in Rain) bekannt geben wird.

Vor und nach dem abschließenden Test hatte Dr. med. Stephan Gerling vom FIFA Medical Centre Regensburg die Auswahlspieler umfassend sportmedizinisch untersucht. BFV-Coach Engin Yanova steht am Samstag in "Heute im Stadion" Rede und Antwort (ca. 18.45 Uhr) und ist am Sonntag mit der Mannschaft im BR-Klassiker Blickpunkt Sport zu Gast (21.45 Uhr).

Der Spielplan

Spieltag 1 - 27. September
11 Uhr: Deutschland - Israel (in Neustadt)
17 Uhr: Malta - Serbien (in Neustadt)

Spieltag 2 - 30. September
12.30 Uhr: Serbien - Israel (in Hankofen)
17 Uhr: Deutschland - Malta (in Hankofen)

Spieltag 3 - 3. Oktober
14 Uhr: Serbien - Deutschland (in Rain)
14 Uhr: Israel - Malta (in Neustadt)

Gespielt wird im Modus "Jeder gegen Jeden" - nur der Sieger der Zwischenrundengruppe qualifiziert sich für das Finale, das 2019 ausgetragen wird. Der Austragungsort ist noch offen. Untergebracht sind die Mannschaften sowie das Organisationskomitee für die zehn Tage des Zwischenrunden-Turniers im niederbayerischen Kurort Bad Gögging. Titelverteidiger ist Kroatien, das in den vergangenen beiden Jahren jeweils im Endspiel gestanden hatte. 2015 zog das Team von Trainer Tomislav Gricar beim 0:1 gegen die Ost-Auswahl Irlands noch den Kürzeren, ehe sich die Kroaten im vergangenen Jahr mit einem 1:0-Erfolg revanchierten und sich den Titel gegen Irland sicherten. Eine deutsche Mannschaft hat den Titel bis dato noch nicht gewinnen können. Bis zum 24. September bietet der BFV allen Vereinen vergünstigte Gruppentickets für die Spiele in Neustadt, Hankofen und Rain am Lech an. Bei der Abnahme von mindestens zehn Karten beträgt der Preis pro Ticket nur einen Euro (zum Bestellformular). Regulär kostet der Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder bis 6 Jahre sind frei.

Die Vorverkaufsstellen

TSV Neustadt a. d. Donau

  • Hosen Hans, Bahnhofstraße 10, 93333 Neustadt a.d. Donau
  • Bei allen Heimspielen des TSV Neustadt a.d. Donau, Anton-Treffer-Stadion, Bad Gögginger Straße 48, 93333 Neustadt/Donau

TSV Rain/Lech

  • Lotto Fischer, Hauptstraße 25 86641 Rain
  • Deibl-Kreativ, Kirchplatz 6 86641 Rain
  • Bei den Heimspielen der 1. und 2. Mannschaft des TSV 1896 Rain/Lech, Georg-Weber-Stadion, Donauwörther Str. 45, 86641 Rain

SpVgg Hankofen-Hailing

  • Norbert Helmel Physio-Center, Straubinger Straße 22, 94339 Leiblfing
  • Bei den Heimspielen der Bayernliga-Mannschaft der SpVgg Hankofen-Hailing, Maierhofer-Bau-Stadion, Prof.-Reger-Straße 23, 94339 Leiblfing 

Fragen und Antworten zum UEFA Regions Cup

Seit wann gibt es den UEFA Regions Cup? Wieso präsentiert eine bayerische Auswahl die deutsche Mannschaft? Woher kommen die Spieler? Wie lief die Vorbereitung ab?  Die wichtigsten Fakten zum bedeutendsten Amateurfußball-Wettbewerb der europäischen Fußball-Union. 

Wie entstand dieser Wettbewerb und welches Ziel wird damit verfolgt?
Der UEFA Regions Cup ist der Nachfolge-Wettbewerb des 1966 eingeführten UEFA Amateur Cup, der bis 1978 existierte. Die Reaktivierung des Wettbewerbs ist auf die Gründung des Amateurfußball-Ausschusses innerhalb der UEFA zurückzuführen und wurde 1996 vom UEFA-Exekutivkomitee beschlossen. Ziel des Wettbewerbs ist es, den Amateurfußball zu stärken und ihm internationale Aufmerksamkeit zu verschaffen. Zugelassen sind zum Wettbewerb Regionalauswahlen.

Die Zwischenrunde wird in Neustadt, Hankofen, und Rain ausgetragen. Wie wurden diese Orte ausgewählt? Gab es ein Bewerbungsverfahren?
Als Ausrichter der Zwischenrunde muss der Bayerische Fußball-Verband (BFV) für die Unterbringung der Mannschaften sorgen. Dies ist eine durchaus große logistische Herausforderung: Bei vier teilnehmenden Mannschaften mitsamt Betreuerstab müssen circa 120 Personen für insgesamt 10 Tage untergebracht werden. Die Wahl fiel bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft auf zwei Hotels in Bad Gögging. Im Anschluss wurden mit Vereinen in der Umgebung, die über die nötige Infrastruktur für die Ausrichtung der Spiele verfügen, Gespräche geführt. Laut UEFA-Statuten ist es erforderlich, dass die Spielorte maximal eine Fahrstunde von der Unterkunft entfernt liegen. So fiel die Wahl am Ende auf die Bewerber Neustadt, Hankofen und Rain.

Wo werden die weiteren Runden ausgetragen?
In der Zwischenrunde des UEFA Regions Cup werden in acht Gruppen die Teilnehmer für die Endrunde ermittelt. Die jeweiligen Gruppensieger qualifizieren sich für das Finalturnier, das im Juni 2019 ausgetragen wird. Der Austragungsort dafür steht aktuell noch nicht fest. Die genauen Gruppenzusammensetzungen finden Sie auf der offiziellen Homepage des UEFA Regions Cup, die deutsche Auswahl geht in Gruppe fünf an den Start.

Wie qualifiziert sich eine Mannschaft dafür?
Die Sieger der acht Zwischenrundengruppen qualifizieren sich für die Endrunde um den UEFA Regions Cup im Juni 2019.

Wieso repräsentiert eine bayerische Auswahl die deutsche Mannschaft?
Aus jedem UEFA-Mitgliedsverband nimmt eine Regionalauswahl am UEFA Regions Cup teil. Welche Regionalauswahl aus Deutschland an den Start geht, ist vom DFB konkret festgelegt: Am UEFA Regions Cup nimmt immer eine Auswahl des DFB-Landesverbandes teil, dessen U18-Junioren-Auswahl im Vorjahr das U18-Junioren-Sichtungsturnier gewonnen hat. 2017 haben sich an der Sportschule Duisburg-Wedau die bayerischen Nachwuchstalente durchgesetzt. Dass die Zwischenrunde des UEFA Regions Cup in Bayern stattfindet, wurde von der UEFA per Losverfahren bestimmt.

Woher kommen die Spieler, die für Deutschland spielen?
Um den Kader für den UEFA Regions Cup zusammenzustellen, konnten sich Spieler über verschiedene Wege bewerben. Die Bewerbungsphase für Bayern- und Landesliga-Spieler zwischen 19 und 40 Jahren aus Bayern, die bis dato maximal in der Bayernliga spielen und weder Lizenz-, noch A-Nationalspieler gewesen sein dürfen, ist abgeschlossen. Die Nationalität spielt keine Rolle, beim BFV müssen die Kandidaten seit mindestens zwei Jahren registriert sein. Der endgültige Kader wird Ende September bekanntgegeben. Insgesamt wird der Kader der bayerischen Auswahl 18 Spieler umfassen. Betreut wird die BFV-Auswahl von Verbandstrainer Engin Yanova, der auch Co-Trainer der deutschen U19-Nationalmannschaft ist.

Wie viele Spieler haben sich insgesamt beworben?
Insgesamt haben sich rund 40 Spieler beworben.

Wie viele Trainings/Sichtungsrunden waren insgesamt angesetzt, wie viele Spieler wurden eingeladen?
Insgesamt gab es einen Sichtungstermin, anschließend drei Trainingseinheiten mit zunächst 40, dann 30 und letztlich 24 Spielern und ein Testspiel gegen Fortuna Regensburg. Aus dem Kreis der 24 Spieler beim letzten Training stellte Verbandstrainer Engin Yanova dann den finalen 18-Mann-Kader zusammen.

Wie lief dabei die Auswahl ab, welche Kriterien gab es?
Ziel war es, eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Ausschlaggebend hierfür waren neben der sportlichen Qualifikation auch "Soft Skills" wie Teamfähigkeit, Ehrgeiz und Siegermentalität.

Regions Cup: Ticketvorverkauf gestartet

Der Ticketvorverkauf für die Zwischenrund des UEFA Regions Cup in Bayern (25. September bis zum 4. Oktober) läuft. Bis zum 24. September bietet der Bayerische Fußball-Verband (BFV) allen Vereinen vergünstigte Gruppentickets für die Spiele in Neustadt, Hankofen und Rain am Lech an. Bei der Abnahme von mindestens zehn Karten beträgt der Preis pro Ticket nur einen Euro (zum Bestellformular). Regulär kostet der Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder bis 6 Jahre sind frei.

Die Vorverkaufsstellen

TSV Neustadt a. d. Donau

  • Hosen Hans, Bahnhofstraße 10, 93333 Neustadt a.d. Donau
  • Bei allen Heimspielen des TSV Neustadt a.d. Donau, Anton-Treffer-Stadion, Bad Gögginger Straße 48, 93333 Neustadt/Donau

TSV Rain/Lech

  • Lotto Fischer, Hauptstraße 25 86641 Rain
  • Deibl-Kreativ, Kirchplatz 6 86641 Rain
  • Bei den Heimspielen der 1. und 2. Mannschaft des TSV 1896 Rain/Lech, Georg-Weber-Stadion, Donauwörther Str. 45, 86641 Rain

SpVgg Hankofen-Hailing

  • Norbert Helmel Physio-Center, Straubinger Straße 22, 94339 Leiblfing
  • Bei den Heimspielen der Bayernliga-Mannschaft der SpVgg Hankofen-Hailing, Maierhofer-Bau-Stadion, Prof.-Reger-Straße 23, 94339 Leiblfing
Bestellschein BFV-Gruppentickets
Stand: 11.09.2018 | PDF (386 kB)
 

Regions Cup: Spielorte fix, Partien terminiert

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat die drei Spielorte für das Zwischenrunden-Turnier um den UEFA Regions Cup (26. September bis 3. Oktober) festgelegt - und auch die zeitlichen Ansetzungen der insgesamt sechs Paarungen stehen: Gespielt werden die Partien des bedeutendsten Amateurfußball-Wettbewerbs der europäischen Fußball-Union UEFA in Neustadt an der Donau, in Hankofen sowie in Rain am Lech. Die bayerische Auswahl vertritt bei der traditionsreichen Veranstaltung die deutschen Farben. Die weiteren Zwischenrundenteilnehmer sind Malta, Serbien und Israel.

Die Spieltage der Zwischenrunde in der Übersicht

Spieltag 1 - 27. September
11 Uhr: Deutschland - Israel (in Neustadt)
17 Uhr: Malta - Serbien (in Neustadt)

Spieltag 2 - 30. September
12.30 Uhr: Serbien - Israel (in Hankofen)
17 Uhr: Deutschland - Malta (in Hankofen)

Spieltag 3 - 3. Oktober
14 Uhr: Serbien - Deutschland (in Rain)
14 Uhr: Israel - Malta (in Neustadt)

Koch: "Herausforderungen gemeinsam meistern"

"Die Europameisterschaft der Amateure wird nicht nur für die Spieler und Zuschauer ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis. Auch für die Ausrichtervereine TSV Rain/Lech, TSV Neustadt/Donau und die SpVgg Hankofen-Hailing ist das Turnier etwas ganz Besonderes. Sie alle freuen sich auf das Turnier und sind bereit, die logistischen Anforderungen bei einem internationalen Top-Event wie dem Regions Cup anzunehmen. Ich bin ich überzeugt, dass Vereine und Verband die Herausforderung gemeinsam meistern und für perfekte Rahmenbedingungen sorgen werden. Schließlich wird in Neustadt, Hankofen und Rain seit vielen Jahren mit viel Herzblut professionell gearbeitet", sagt BFV-Präsident Rainer Koch: "Die Zuschauer dürfen sich auf tolle Spiele in einem außergewöhnlichen Rahmen freuen."

Gespielt wird im Modus "Jeder gegen Jeden" - nur der Sieger der Zwischenrundengruppe qualifiziert sich für das Finale, das 2019 ausgetragen wird. Der Austragungsort ist noch offen. Untergebracht sind die Mannschaften sowie das Organisationskomitee für die zehn Tage des Zwischenrunden-Turniers im niederbayerischen Kurort Bad Gögging. Der Vorverkauf für alle Partien startet Anfang September sowohl direkt in den Spielorten als auch beim BFV. Neben den regulären Tickets (Vollzahler: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei) wird es auch eine 1-Euro-Gruppenticket-Aktion für alle bayerischen Vereine geben. Details zum Vorverkauf werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Titelverteidiger ist Kroatien, das in den vergangenen beiden Jahren jeweils im Endspiel gestanden hatte. 2015 zog das Team von Trainer Tomislav Gricar beim 0:1 gegen die Ost-Auswahl Irlands noch den Kürzeren, ehe sich die Kroaten im vergangenen Jahr mit einem 1:0-Erfolg revanchierten und sich den Titel gegen Irlands Team aus Region 1 sicherten. Eine deutsche Mannschaft hat den Titel bis dato noch nicht gewinnen können.

BFV Gastgeber der Zwischenrunde um den UEFA Regions Cup

Amateurfußballer auf europäischem Parkett: Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) ist vom 25. September bis zum 4. Oktober 2018 Gastgeber des Zwischenrunden-Turniers um den UEFA Regions Cup, dem bedeutendsten Amateurfußball-Wettbewerb der europäischen Fußball-Union UEFA, das zudem weltweit als sportlich am stärksten eingestuft wird. Aktuell laufen die Vorbereitungen zur finalen Auswahl der Spielstätten im Freistaat: Alle Teams sowie das Organisationskomitee beziehen ihr Quartier für die zehn Tage des Zwischenrunden-Turniers im niederbayerischen Kurort Bad Gögging, die Spielorte im Umkreis werden zeitnah festgelegt.

Koch: "Für Zuschauer und Spieler ein echter Höhepunkt"

"Wir sind stolz, in diesem Jahr für die UEFA ein Vorrundenturnier des wichtigsten europäischen Amateurfußball-Pokalwettbewerbs bei uns in Bayern austragen und mit der bayerischen Oberliga-Auswahlmannschaft den deutschen Teilnehmer stellen zu dürfen. Wir wollen und werden ein guter Gastgeber sein. Dass der BFV für eine perfekte Organisation sorgen wird, steht für mich außer Frage. Es geht uns aber auch darum, den teilnehmenden Mannschaften und den Zuschauern bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten und damit die hohe Wertigkeit dieses UEFA-Turniers zu unterstreichen", sagt BFV-Präsident Rainer Koch: "Sowohl für die Zuschauer als auch die Spieler ist das ein echter Höhepunkt. Nicht umsonst wird beim UEFA Regions Cup auch von der Europameisterschaft der Amateure gesprochen."

Die bayerische Auswahl vertritt bei der traditionsreichen Veranstaltung, die erstmals 1965 ausgetragen worden ist, die deutschen Farben. Neben Bayern sind Teams aus Serbien sowie Malta mit dabei, der vierte Teilnehmer der Zwischenrunde wird in der aktuell noch laufenden Qualifikation ermittelt. Gespielt wird im Modus "Jeder gegen Jeden" - nur der Sieger der Zwischenrundengruppe qualifiziert sich für das Finale, das 2019 ausgetragen wird. Der Austragungsort ist noch offen.

Titelverteidiger ist Kroatien, das in den vergangenen beiden Jahren jeweils im Endspiel gestanden hatte. 2015 zog das Team von Trainer Tomislav Gricar beim 0:1 gegen die Ost-Auswahl Irlands noch den Kürzeren, ehe sich die Kroaten im vergangen Jahr mit einem 1:0-Erfolg revanchierten und sich den Titel gegen Irlands Team aus Region 1 sicherte. Eine deutsche Mannschaft hat den Titel bis dato noch nicht gewinnen können.

Bewerbungsphase für BFV-Auswahl gestartet - Online-Bewerbungsformular

"Gerade für die bayerischen Spieler, die für unsere Auswahl auflaufen werden, dürfte es einmalig sein, sich auf internationaler Bühne in einem UEFA-Wettbewerb zu messen", betont BFV-Präsident Rainer Koch. Betreut wird die BFV-Auswahl von Verbandstrainer Engin Yanova, der auch Co-Trainer der deutschen U19-Nationalmannschaft ist. Die Bewerbungsphase für Bayern- und Landesliga-Spieler zwischen 19 und 40 Jahren aus Bayern, die bis dato maximal in der Bayernliga spielen und weder Lizenz-, noch A-Nationalspieler gewesen sein dürfen, ist abgeschlossen. Die Nationalität spielt keine Rolle, beim BFV müssen die Kandidaten seit mindestens zwei Jahren registriert sein. Ende Juli fanden die Sichtungen statt. Für die nominierten Spieler folgen drei Trainingseinheiten (29. August mit ca. 30 Spielern, 12. September mit ca. 24 Spielern, 19. September mit ca. 21 Spielern). Dem Kader der BFV-Auswahl gehören dann beim UEFA Regions Cup vom 26. September bis 4. Oktober 18 Spieler an.

UEFA Regions Cup - offizielle Website

 

 
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